DFG begrüßt Empfehlungen des Wissenschaftsrates

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft begrüßt die Empfehlungen des Wissenschaftsrates zur „Weiterentwicklung der Informationsinfrastrukturen in Deutschland bis 2020“, darunter insbesondere die stärkere Vernetzung von Informationsinfrastruktureinrichtungen und Wissenschaftler/Innen, die engere Abstimmung zwischen Bund und Ländern, die verstärkte Unterstützung von Universitäten in der Erarbeitung und Aufrechterhaltung überregionaler Informationsinfrastrukturen sowie die Notwendigkeit stabiler Mechanismen für die langfristige Etablierung von Infrastrukturen.

DFG Stellungnahme zu den Empfehlungen des Wissenschaftsrates zur “Weiterentwicklung der Informationsinfrastrukturen in  Deutschland bis 2020″.

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Podiumsdiskussion “Open Science – Chancen und Herausforderungen der digitalen Wissenschaft”, 23. Okt. 2012, Berlin

Im Rahmen der Open Access Week 2012, einer internationalen Aktionswoche zur Förderung von Open Access, die von wissenschaftlichen Einrichtungen weltweit getragen wird, diskutieren Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Verlagswesen und Forschungsförderung über die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung von Forschung in Lehre.

Im Kern der Podiumsdiskussion steht die wachsende Förderung nach Open Science und die damit verbundenen Chancen und Herausforderungen. Diskutiert werden Themenfelder wie Open Access, Web 2.0 in der Wissenschaft und die dauerhafte Zugänglichkeit von Forschungsdaten.

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie hier.

Neue ODE-Reports veröffentlicht

Im Rahmen des EU-Projektes Opportunities for Data Exchange (ODE) , das sich auf die Chancen und Herausforderungen von “data-sharing” konzentriert, wurden zwei weitere Reports veröffentlicht:

Informationen zu den bisherigen Ergebnissen des Projekts finden Sie hier.

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Bundeskanzlerin begrüßt freien Zugang zu Forschungsdaten

Ein Ergebnis des Zukunftsdialogs des Bundeskanzleramts (Pressemitteilung des RatSWD)

Im Rahmen des vom Bundeskanzleramt durchgeführten „Zukunftsdialogs“, an dem über 100 Expertinnen und Experten beteiligt waren, schlägt die Arbeitsgruppe „Lernende Gesellschaft“ im Abschlussbericht, welcher der Kanzlerin am 28. August 2012 übergeben wurde, einen freien Zugang zu öffentlich finanzierten Studien- und Forschungsdaten vor. Weiterhin wird empfohlen, bei der Beantragung von Förder- und Forschungsmitteln eine Begründungspflicht einzuführen, sollte der Zugang zu Daten ausnahmsweise nicht vorgesehen sein.

Dieser Handlungsvorschlag gehört zu den 24 Vorschlägen, die vom Kanzleramt mit Priorität einer genaueren Prüfung unterzogen werden.

„Durch einen verbesserten und freien Zugang zu Daten aus allen Bereichen der Verwaltung und der Forschung steigt nicht nur die Qualität der empirischen Forschung, sondern auch politische Entscheidungsfindungen werden zukünftig transparenter und informierter sein können, da Entscheidungen besser als bislang auf Daten und Fakten beruhend getroffen werden könnten“, begrüßt der Vorsitzende des Rates für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD), Prof. Dr. Gert G. Wagner, das Aufgreifen des Expertenvorschlags durch die Kanzlerin. „Es ist bemerkenswert und äußerst erfreulich, dass ein solcher eher „technischer“ und politisch unspektakulärer Vorschlag von der Kanzlerin ausdrücklich aufgegriffen wird“, unterstreicht Wagner.

Auf jeden Fall muss der Datenschutz strikt eingehalten werden. Eine Beeinträchtigung der informationellen Selbstbestimmung der Bürgerinnen und Bürger darf es nicht geben. Umso wichtiger sind deshalb die Koordinierung und der systematische Aufbau der Datenportale und Datenangebote im Rahmen von „Forschungsdatenzentren“, wie sie in den letzten Jahren von der amtlichen Statistik und der Wissenschaft aufgebaut wurden.

Hintergrund:

Der Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) verbessert die Voraussetzungen für die empirische Sozial-, Verhaltens- und Wirtschaftsforschung. Damit leistet der RatSWD einen Beitrag zum besseren Verständnis darüber, wie die Gesellschaft funktioniert. Durch bessere Forschung kann die Politik ihre Entscheidungen auf solides Wissen stützen.

Zur Pressemeldung vom “Informationsdienst Wisschenschaft”

Weitere Informationen

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8. International Digital Curation Conference, 14.-16.01.2013, Amsterdam

Die 8. International Digital Curation Conference (IDCC) des DCC findet vom 14.-16. Januar 2013 in Amsterdam statt und widmet sich dem Thema “Infrastructure, Intelligence, Innovation: driving the Data Science agenda”.
Sie richtet sich sowohl an Personen, die sich in der Praxis mit Datenmanagement und Langzeitarchivierung beschäftigen, als auch an diejenigen, die in Forschung und Lehre zu diesen Themen arbeiten sowie an Nutzerinnen und Nutzer.

Das Programm, Anmeldemöglichkeiten und weitere Informationen finden Sie auf der Website des DCC.

“Science as an open enterprise” – Abschlussbericht der Royal Society

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The Royal Society hat im Juni ihren Abschlussbericht “Science as an open enterprise” veröffentlicht, in welchem sie auf die von Wissenschaftlern, Institutionen und Förderern geforderten Änderungen für ein effektives Datenmanagement eingeht. Sie hat im Rahmen des Berichts sechs Handlungsbereiche erarbeitet:

  • Scientists need to be more open among themselves and with the public and media
  • Greater recognition needs to be given to the value of data gathering, analysis and communication
  • Common standards for sharing information are required to make it widely usable
  • Publishing data in a reusable form to support findings must be mandatory
  • More experts in managing and supporting the use of digital data are required
  • New software tools need to be developed to analyse the growing amount of data being gathered
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Start des “Data Citation Index”

 

Thomson Reuters hat vor kurzem in einer Pressemitteilung den Start des „Data Citation Index“ angekündigt. Anliegen des Indexes ist es, „to facilitate the discovery, use and attribution of data sets and data studies, and link those data to peer-reviewed literature.“ Der „Data Citation Index“ soll als Teil des Web of Knowledge nutzbar sein und noch in diesem Jahr online gehen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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