ISI 2013 – 13. Internationales Symposium der Informationswissenschaft, 19.-22. März

In an der FH Potsdam findet vom 19.-22. März das 13. jährliche „Internationale Symposium der Informationswissenschaften“ (ISI) 2013 statt. Die Veranstaltung bietet Raum für Diskussionen rund um die informationswissenschaftliche Forschung im deutschsprachigen Raum und beschäftigt sich sowohl mit deren Aufgaben, als auch zukünftigen Möglichkeiten und Herausforderungen.
Hierzu präsentiert Radieschen ein Poster über die „Anforderungen an eine disziplinenübergreifende Forschungsdaten-Infrastruktur“.

EGU 2013 – European Geosciences Union General Assembly, 7.-12. April

Vom 7.-12. April 2013 findet im Austria Center Vienna (ACV) die „European Geosciences Union General Assembly 2013“ (EGU 2013) statt. Die EGU 2013 bietet Geowissenschaftlern aus aller Welt die Möglichkeit neue Ideen in ihrem Forschungsfeld zu präsentieren und mögliche Problemstellungen zu diskutieren.

Radieschen wird in der Session zu “Data Assimilation and Data Publishing in the Geosciences” (GI 1.2) mit einem Poster zum Thema „Data publishing – visions of the future“ präsent sein.

Die Anmeldung mit Frühbucherrabatt ist noch bis zu 13. März möglich.

US Politik will freien Zugang zu Forschungsdaten fördern

In den Vereinigten Staaten kam es kürzlich zu gleich zwei richtungsweisenden Entwicklungen in der Debatte um die Nutzung steuerfinanzierter Forschungsergebnisse und Open Access (OA). Zum einen brachten Ron Wyden (Demokratische Partei) und John Cornyn (Republikanische Partei) einen Gesetzentwurf für einen “Fair Access to Science and Technology Research Act” (FASTR) in den Senat ein. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass die Resultate staatlich geförderter Forschungsprojekte spätestens 6 Monate nach ihrer Erstveröffentlichung online frei zur Verfügung gestellt werden müssen. Die Regelung beschränkt sich auf Projekte, die von Behörden mit einem jährlichen Förderbudget von mindestens 100 Mio. Dollar unternommen werden, und lässt patentierbare Ergebnisse bzw. Veröffentlichungen, für die Autoren Tantiemen erhalten könnten, außen vor. Letzterer Punkt wurde von der Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) als mögliches Schlupfloch ausgemacht.

Artikel zu FASTR auf heise.de

Etwa zur gleichen Zeit veröffentlichte die Obama-Regierung eine Direktive des Chief Science Advisor John Holdren, die den freien Zugang zu steuerfinanzierten Forschungsergebnissen 12 Monate nach deren Erstveröffentlichung vorsieht. Wie der FASTR-Entwurf beschränkt sich auch die Direktive auf Behörden mit einem Forschungsbudget von mindestens 100 Mio. Dollar.
Die Direktive wird als direkte Antwort auf eine Petition gesehen, die mit über 65.000 Unterschriften eine freien Zugang zu staatlich geförderten Forschungsergebnissen einforderte.
Im Gegensatz zum Gesetzentwurf von Wyden und Cornyn, der erst noch vom Senat angenommen werden muss, tritt die Direktive der Regierung mit sofortiger Wirkung in Kraft. Sie räumt den betreffenden Behörden jedoch eine Frist von 6 Monaten ein, um entsprechende Regelungen zu treffen.

Pressemitteilung des Weißen Hauses

Die Bedeutung dieser Entwicklungen diskutiert Peter Suber (Harvard) in seinem Blog

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ASERL und SURA entwickeln “model language” für Datenmanagement-Policies

Die Association of Southeastern Research Libraries (ASERL) stellte kürzlich ein in Kooperation mit der Southeast Universities Research Association (SURA) erstelltes Paper vor, dass die zunehmende Bedeutung effektiven Forschungsdatenmanagments betont und in Form einer “model language” Vorschläge macht, wie entsprechende Policies an den beteiligten Institutionen formuliert werden könnten.

Symposium zu Forschungsdaten-Infrastrukturen am 22. Januar erfolgreich durchgeführt

In Zusammenarbeit mit den DFG Projekten re3data.org, KomFor, EWIG und BoKeLa veranstaltete das Projekt Radieschen am 22. Januar erfolgreich das Symposium zur Forschungsdaten-Infrastruktur (FDI 2013) in Potsdam. Die Konferenzbeiträge stehen nun auf der Veranstaltungsseite zur Verfügung; der Symposiumsbericht folgt in Kürze.

Ein reger Meinungsaustausch über die FDI 2013 kann auch bei Twitter verfolgt werden.

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ODE veröffentlicht neuen Bericht zum Data Sharing

Das Projekt Opportunities for Data Exchange (ODE), das sich mit den Herausforderungen und Möglichkeiten des Data Sharing auf europäischer Ebene auseinandersetzt, veröffentlichte kürzlich seinen neusten Bericht. Das Projekt hat es sich zur Aufgabe gemacht, neben einem generellen Überblick über die derzeitge Situation auch konkrete Empfehlungen für alle Stakeholder zu liefern. Als Ergebnis dieser Arbeit entstanden gesonderte „briefing sheets“ für jede der beteiligten Zielgruppe:

Der Gesamtbericht, sowie eine Sammlung aller Veröffentlichungen des Projekts, bspw. zu Treibern und Hemmnissen des Data Sharing finden sich auf der ODE-Hompage

DCC Bericht zum Forschungsdatenmanagement an der Monash University

Das Digital Curation Centre (DCC) veröffentlichte kürzlich seinen Bericht über das Forschungsdatenmanagement an der Monash University (Melbourne, Australien). Die australische Universität dient hier als Beispiel dafür, mit welchen Schritten den wachsenden Herausforderungen des Forschungsdatenmanagements an Forschungseinrichtungen begegnet werden kann.

Der Bericht findet sich hier auf der Website des DCC.

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