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	<title>Forschungsdaten.org - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-09T11:39:53Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1590</id>
		<title>DINI-nestor-WS1</title>
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		<updated>2014-10-06T22:08:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: /* Abstracts */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; Erwin Schrödinger-Zentrum, Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität zu Berlin (Berlin-Adlershof) am 2. Oktober 2014 von 10:30 - 16.30 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ankündigung==&lt;br /&gt;
Forschungsdaten-Policies dienen der Positionierung einer Forschungseinrichtung und bieten ihren MitarbeiterInnen Orientierung für den adäquaten Umgang mit Forschungsdaten. Sie bilden den Ausgangspunkt für die Entwicklung und den Ausbau von Infrastrukturen und Services, die die Forschenden beim Management von Forschungsdaten unterstützen. Ausgehend von [[Data_Policies|nationalen und internationalen Empfehlungen und Vorgaben]] für den Umgang mit Forschungsdaten werden derzeit in vielen deutschen wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und Universitäten entsprechende Grundsätze erarbeitet. Nach der [http://data.uni-bielefeld.de/de/policy Universität Bielefeld] haben im Juli 2014 die [http://www.cms.hu-berlin.de/ueberblick/projekte/dataman/policy Humboldt-Universität zu Berlin] und die [http://www.uni-goettingen.de/de/01-juli-2014-forschungsdaten-leitlinie-der-universitaet-goettingen-einschl-umg/488918.html Georg-August-Universität Göttingen] Forschungsdaten-Policies verabschiedet. Diese Ereignisse unterstreichen die Aktualität des Themas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem 1. DINI/nestor-Workshop sollen diese aktuellen Entwicklungen aufgegriffen werden. Die Ziele sind&lt;br /&gt;
die Schwerpunkte der vorhandenen bzw. geplanten Policies einzelner Einrichtungen zu charakterisieren,  &lt;br /&gt;
den Austausch zu den Auswirkungen auf das Informationsmanagement an den einzelnen Einrichtungen zu unterstützen und&lt;br /&gt;
Konzepte und Modelle zur Umsetzung eines Forschungsdatenmanagements vor dem Hintergrund einer institutionellen Policy zu diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zielgruppen für den Workshop sind Institutionen, die sich noch in der Planungsphase einer Policy befinden ebenso wie Institutionen, die vor praktischen Herausforderungen der Umsetzung einer institutionellen Policy stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exemplarische Fragen, die beim Workshop bearbeitet werden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Handelt es sich bei den (geplanten) Policies um eine reine institutionelle Positionierung zum Umgang mit Forschungsdaten oder sind auch konkrete Handlungsempfehlungen enthalten?&lt;br /&gt;
*Welche Rolle spielen Open Access und Open Science in den (geplanten) Policies?&lt;br /&gt;
*Welche Implikationen haben die (geplanten) Policies für den Aufbau einer adäquaten Informationsinfrastruktur an der Einrichtung?&lt;br /&gt;
*Welche technischen Services sind vorgesehen oder vorhanden (Forschungsdaten-Repositories, Integration in Forschungsinformationssysteme, Datensicherung etc.)?&lt;br /&gt;
*Welche personellen Ressourcen werden für welchen Einsatz geplant?&lt;br /&gt;
*Welche organisatorischen Modelle sind geplant (interne/externe Kooperationen, beteiligte Einrichtungen, Verantwortungsstrukturen)?&lt;br /&gt;
*Welche Support-Angebote sind geplant/verfügbar (Unterstützung bei der Anfertigung von Datenmangement-Plänen, Schulungen)?&lt;br /&gt;
*Welche Maßnahmen werden getroffen, um das Bewusstsein (Awareness) für die Policy und das Forschungsdatenmanagement zu erreichen? &lt;br /&gt;
*(Wie) werden die Angebote in in die Lehre integriert?&lt;br /&gt;
*Welche Beratungsangebote in rechtlicher Hinsicht sind einbegriffen?&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Programm==&lt;br /&gt;
Stand: 26. September 2014, Änderungen vorbehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Donnerstag, den 2. Oktober 2014&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09:30 -	10:30	Registrierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:30 -	10:45	Begrüßung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:45 -	12:30	Block I: Institutionsübergreifende und fachliche Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#wien|&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten]] - Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#bw|bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg]] - Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#gfz|Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen]] - Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#mfn|Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten]] - Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#ptb|Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB]] - Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12:30 -	13:15	Mittagspause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13:15 -	14:30	Block II: Institutionelle Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#heidelberg|Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung]] - Jochen Apel, Universität Heidelberg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#muenster|Forschungsdatenbefragung – WWU Münster]] - Dominik Rudolph, Raimund Vogl, Sebastian Herwig, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#duesseldorf|In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU]] - Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#kiel|Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards]] - Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14:30 -	15:00	[[#duisburg|Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Policies und Diskussion]] - Ania López, Universität Duisburg-Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:00 -	15:30	Kaffeepause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:30 -	16:30	Abschlussdiskussion und Formalia der DINI/nestor-AG &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Formalia der DINI/nestor-AG ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sammlung der Themen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Kommunikationskanal Mailverteiler&lt;br /&gt;
* Interessierte an der Mitarbeit&lt;br /&gt;
* Sprecherschaft der DINI/nestor-AG: &lt;br /&gt;
* Vorschläge für die Sprecherschaft und deren Stellvertretung sind die drei InitiatorInnen der DINI/nestor-AG: Prof. Dr. Peter Schirmbacher (Humboldt-Universität zu Berlin), Jens Ludwig (Georg-August-Universität Göttingen), Dr. Janna Neumann (Technische Informationsbibliothek Hannover)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abstracts==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;wien&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[:File:Budroni_Sanchez-Solis_eInfrastructures_Berlin_final.pdf|Präsentationsfolien]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In Österreich wurde Anfang 2014 das Projekt [http://www.e-infrastructures.at/ »e-Infrastructures Austria«] gestartet, das den koordinierten Aufbau und die Weiterentwicklung von nationalen Repositorieninfrastrukturen für digitale Ressourcen aus Forschung und Lehre zum Ziel hat. Ein zentrales Anliegen ist es, Forschungsgemeinschaften, Bibliotheken und IT-Services von allen nationalen universitären und außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtungen einzubeziehen und gemeinsam Wissen für den Aufbau von lokalen Repositorien zu erarbeiten, vorhandenes Know-how und Ressourcen zu bündeln und den Institutionen zur Verfügung zu stellen. Innerhalb des dreijährigen Projektzeitraums richten alle Partnerinstitutionen einen lokalen Dokumentenserver ein bzw. optimieren Serviceangebote bereits bestehender Dokumentenserver. Parallel dazu widmet sich »e-Infrastructures Austria« der Forschungsdatenproblematik und sucht nach einer Annäherung auf nationaler Ebene. Das Projekt umfasst zu Beginn 25 gleichberechtigte Partnerinstitutionen und wird in drei parallel zueinander laufenden Teilprojekten abgewickelt.  Im Rahmen des Projekts wird durch eine Befragung der Wissenschafterinnen und Wissenschafter der Status Quo zum Umgang mit Forschungsdaten an österreichischen Universitäten sowie extrauniversitären Forschungseinrichtungen erhoben, um bereits bestehende Initiativen sowie Desiderata unserer Wissenschafter/innen gemäß den unterschiedlichen fachspezifischen Arbeitsprozessen und Publikationskulturen zu ermitteln. Die Ergebnisse der Befragung dienen als Anforderungen an zukünftige Forschungsdaten-Services österreichischer Universitäten/ Universitätsbibliotheken und Service-Provider anderer Forschungseinrichtungen. Weiters sollen mögliche Incentives-Modelle für ein optimales Archivierungsmanagement und eine freie Zurverfügungstellung von Daten aus Forschungsprozessen eruiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;bw&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[:File:Tristram_2014-10-02_policies_und_bwFDM_Communities.pdf|Präsentationsfolien]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) beginnt derzeit in Baden-Württemberg mit der Umsetzung eines Zukunftskonzepts für die Wissenschaften ([http://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/Remote/mwk/066_pm_anlage_e-science_web.pdf E-Science-Strategie]).  Nachnutzbarkeit von Daten, OpenAccess, das Publikationswesen, datenintensive Wissenschaften und die Forschungsumgebungsstandards stehen im Fokus der Bestrebungen.  Um die Strategie zu konkretisieren, spricht das Projekt [http://bwfdm.scc.kit.edu/ bwFDM-Communities] alle Wissenschaftsgruppen in Baden-Württemberg persönlich an, um deren aktuelle Prioritäten, Probleme und Lösungen im Forschungsdatenbereich zu erfassen und bringt seine Erkenntnisse auf allen beteiligten Ebenen in den Gestaltungsprozess der E-Science-Strategie mit ein.  Der Beitrag fasst die aktuellen Bestrebungen in und um das Projekt bwFDM-Communities mit besonderem Blick auf landesweite Rahmenbedingungen und die Entstehung einer KIT-Datenmanagement-Policy zusammen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;gfz&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Präsentationsfolien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Als nationales Forschungszentrum für die Geowissenschaften beschäftigt sich das [http://www.gfz-potsdam.de Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ] mit dem System Erde.  Die Forschenden am GFZ leisten im Dialog mit benachbarten Disziplinen in small data- und big data-Projekten einen zentralen Beitrag für ein nachhaltiges Erdsystem-Management. Dazu betreibt das GFZ mit seiner [http://www.gfz-potsdam.de/forschung/gfz-in-helmholtz/mesi-modular-earth-science-infrastructure/ MESI - Modular Earth Science Infrastructure] eine umfassende Infrastruktur aus Instrumenten (u. a. Satelliten, Instrumenten und Observatorien) und zugehörigen Forschungsdateninfrastrukturen (u. a. Datenbanken und Repositorien).  Das Management der entstehenden Forschungsdaten wird kooperativ durch Wissenschaft und Infrastruktur betrieben. Je nach Projekt gibt es unterschiedlichen Anforderungen an die rechtlichen, technologischen und organisatorischen Verfahren des Umgangs mit den digitalen Forschungsdaten. Über Basisdienste rund um die dauerhafte Speicherung der Forschungsdaten hinaus wird die Zugänglichkeit und Publikation der Forschungsdaten durch die Abteilung Bibliothek und Informationsdienste (LIS) [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:525-opus-2287 vorangetrieben]. Die Forschungsdateninfrastrukturen am GFZ und die damit verbundenen Dienstleistungen werden durch diverse Data-Policies geprägt. Dabei wirken z. B. Anforderungen der Forschungsförderung und von wissenschaftlichen Journals auf die [http://bib.telegrafenberg.de/ Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements]. Der Beitrag beschreibt die, auf vielfältigen Policies aufbauenden Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements und gibt einen Überblick über die Herausforderungen bei der strategischen Entwicklung von institutionellen Policies und Dienstleistungen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;mfn&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Media:Hagedorn Dini Nestor 2014-10-02.pdf|Präsentationsfolien]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Zukunft des wissenschaftlichen Wissensmanagements ist nicht der institutionelle Datenbank-Silo, sondern global verteiltes und vernetztes Wissen. Technische, rechtliche, aber auch soziale Hindernisse stehen dem teilweise im Wege. Die Hintergründe, Diskussionen, Ziele, und Erfolge der [http://bouchoutdeclaration.org/ Bouchout-Erklärung] werden vorgestellt. Die Umsetzung in lokale Richtlinien für Daten, Texte und Medien am Museum für Naturkunde ist nicht unproblematisch und soll gemeinsam diskutiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;ptb&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[:File:Hackel_Das_beweissichere_elektronische_Laborbuch_in_der_PTB_11.pdf|Präsentationsfolien]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das beweissichere elektronische Laborbuch der PTB ist ein funktionaler Softwareverbund, der auf mehreren Ebenen realisiert wird: Aus dem DFG-Projekt „BeLab“ geforderte Funktionen zur Sicherstellung einer beweissicheren Langzeitspeicherung werden mit verschiedenen, interagierenden Softwareinstanzen kombiniert. Diese umfassen ein elektronisches Laborbuch (eLab), eine beweissichernde Middleware zur Langzeitspeicherung sowie ein physisches Speichersystem. Das elektronische Laborbuch und die beweissichernde Middleware werden, ergänzend zu den in der Middleware verwendeten Standards [http://www.archisafe.de/s/archisafe/index ArchiSafe] und [http://tools.ietf.org/html/rfc4998 ArchiSig], um spezifische Funktionen gemäß des „BeLab“-Projekts erweitert. Bestehende Metadaten werden automatisch ergänzt, so dass über diese eine umfassende Suchfunktion gewährleistet ist. &lt;br /&gt;
Vervollständigt wird das Konzept um eine in der Entwicklung befindliche Policy zur Langzeitspeicherung von elektronischen Daten, die die Parameter der verwendeten BeLab-Funktionen beinhaltet und darüber hinaus behördenweite Regelungen im Umgang mit Daten für die Langzeitspeicherung manifestiert. Hierdurch wird insgesamt die beweissichere Langzeitspeicherfähigkeit der Daten gesichert.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;heidelberg&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jochen Apel, Universität Heidelberg&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[:File:Apel_Data-Policy_DINI-nestor-Workshop_02-10-2014.pdf|Präsentationsfolien]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Im Juli 2014 hat die Universität Heidelberg im Rahmen einer [http://www.uni-heidelberg.de/universitaet/profil/researchdata/ Research Data Policy] allgemeine Richtlinien zum Forschungsdatenmanagement verabschiedet. Zeitgleich nahm nach einer mehrmonatigen Planungs- und Vorbereitungsphase das [http://www.data.uni-heidelberg.de/ Kompetenzzentrum Forschungsdaten] der Universität offiziell die Arbeit auf. Das Kompetenzzentrum ist eine gemeinsame Serviceeinrichtung des Rechenzentrums und der Universitätsbibliothek, die zentrale Dienste und Beratungsangebote zum Management von Forschungsdaten anbietet. Unter anderem betreibt das Kompetenzzentrum das institutionelle For-schungsdatenrepositorium HeiDATA. Im Vortrag soll die Heidelberger Research Data Policy vorgestellt werden und aufgezeigt werden, wie das Kompetenzzentrum zu ihrer Umsetzung beiträgt. Dabei werden die folgenden Punkte diskutiert: &lt;br /&gt;
* Wie wird Forschungsdatenmanagement durch die Research Data Policy institutionell verankert? Welche Anforderungen an Forschungsprojekte werden formuliert, auf welche Unter-stützungsangebote verpflichtet sich die Universität, wie wird das Thema Datenveröffentlichung gehandhabt? &lt;br /&gt;
* Welche Angebote bietet das Kompetenzzentrum Forschungsdaten bisher und wie sind die Erfahrungen aus den ersten Projekten? Wie sind die Heidelberger Angebote in übergeordnete Strukturen und Aktivitäten eingebettet?&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;muenster&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdatenbefragung – WWU Münster&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dominik Rudolph, Raimund Vogl, Sebastian Herwig, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[:File:Herwig_FDM_Umfrage_DINI_nestor_201401002_web.pdf|Präsentationsfolien]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Thema Forschungsdaten  gewinnt derzeit zunehmend an Bedeutung innerhalb der Scientific Community. Zum Nachweis der Reproduzierbarkeit der Ergebnisse, aber auch zur Weiternutzung der Daten für neue Fragestellungen durch andere Wissenschaftler im Sinne eines Open Data-Ansatzes werden zunehmend von Seiten der Mittelgeber  Vorgaben zum Umgang mit Forschungsdaten gemacht, etwa zur Aufbewahrungsdauer und Zugänglichmachung. Verschiedene Hochschulen haben bereits Forschungsdaten-Richtlinien erarbeitet oder sind derzeit dabei. Bislang liegen allerdings erst vereinzelt empirische Ergebnisse zu der Frage vor, wie der Umgang mit Forschungsprimärdaten in der Praxis gehandhabt wird und welche Probleme adressiert werden müssten. &lt;br /&gt;
An der Universität Münster wurde deshalb im Sommer 2014 eine Erhebung unter den Forschenden der verschiedenen Disziplinen mit 667 beendeten Fragebögen durchgeführt. Die Studie gewährt Einblicke in die Forschungspraxis der jeweiligen Fachbereiche, z.B. in die Datengewinnung (Erhebungsmethoden und Datenquellen), die Qualität der Daten (Formate und Volumina), Verantwortlichkeiten und die Archivierung (Aufbewahrungszweck und –Dauer, Speicherorte und Sicherheitskopien). Die Studie gibt außerdem Aufschluss über das Vorhandensein und die Praxisrelevanz von fachbereichsspezifischen Richtlinien und Vorgaben der Drittmittelgeber. Weitere Themenfelder sind der Wissensstand und die Beratungsbedarfe der Wissenschaftler zum Themenkomplex Forschungsdaten sowie die Nutzungsbereitschaft eines hochschuleigenen Forschungsdatenarchivs. Die Studie identifiziert darüber hinaus Differenzen zwischen den jeweiligen Fachdisziplinen sowie zwischen Professorenschaft und akademischem Mittelbau. Die Ergebnisse der Umfrage sollen die Grundlagen bilden für die Erarbeitung von Forschungsdatenrichtlinien an der WWU und für Projekte zur Bereitstellung der Infrastruktur und von Informationssystemslösungen zum Forschungsdatenmanagement.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;duesseldorf&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[:File:Schreiber_2014-10-02-DINI-Workshop-Berlin-LZA-Vortrag-NEW.pdf|Präsentationsfolien]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Es ist erklärte Zielsetzung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), die Forschungsgruppen bei der Speicherung wissenschaftlicher Daten aus Messungen, Computersimulationen oder anderen wissenschaftlichen Quellen zu unterstützen. Damit werden gesetzliche Verpflichtungen und Auflagen der Forschungsförderer umgesetzt. Im Hochschulentwicklungsplan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wird der Aufbau einer leistungsfähigen Langzeitarchivierungsinfrastruktur zur sicheren Aufbewahrung von Primärdaten aus der Forschung als strategisches Entwicklungsziel zur Unterstützung der Forschung definiert. Die HHU kooperiert auf dem Gebiet der digitalen Langzeitarchivierung mit der Universität Siegen und der Bergischen Universität Wuppertal. Im Rahmen dieser Kooperation stellt das Forschungsdatenmanagement einen Teilaspekt dar, der von der Archivierung administrativer Daten in Verwaltung und Instituten sowie wissenschaftlichen Publikationen abzugrenzen ist. Die Kooperationspartner konzentrieren sich in der Projektphase zu ausgewählten Schwerpunkten auf die Installation und Anwendung prototypischer Lösungen, die nach Projektabschluss in den Regelbetrieb übergeführt werden sollen. Angestrebt wird die Einrichtung eines Kompetenzzentrums zur Beratung und Unterstützung (Verfahrensauswahl, Organisation der Datenstruktur, Metadatenstruktur) sowohl der Administration als auch der Forschung und Lehre. Forschungsdatenmanagement wird an der HHU unter dem Aspekt der Erfordernisse von Open Access gesehen; die Evaluation von Repositories sowie die Auswahl der Methoden zur Speicherung der Archivdaten erfolgt unter Berücksichtigung dieser Erfordernisse. Die jüngsten Erfahrungen der HHU haben deutlich gemacht, dass eine strikte Policy im Umgang mit Forschungsdaten sowie im Hinblick auf langfristige Verfügbarkeit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit unerlässlich ist.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;kiel&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[:File:Paul-Stueve_2014-10-02_CAU_Policy-Baukasten.pdf|Präsentationsfolien]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Für den Forschungsstandort Kiel wird an der Christian Albrechts-Universität zu Kiel und am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ein einheitliches Modell zum Umgang mit Forschungsdaten entwickelt. Das Ziel ist, dass alle Disziplinen am Forschungsstandort mit ihren jeweils unterschiedlichen Anforderungen einen Baukasten nutzen können, der den Instituten, Arbeitsgruppen und Projekten Bausteine und Elemente zur Erstellung einheitlicher Regelungen zum Umgang mit Forschungsdaten zur Verfügung stellt. Die Basis ist der seit 2010 am GEOMAR zusammen mit dem Exzellenzcluster Future Ocean entwickelte und bereitgestellte Data-Policy-Baukasten für die Kiel Marine Science. Um die Erstellung von spezifischen Standards zum Umgang mit Forschungsdaten durch die Forschenden selbst zu ermöglichen, soll der Baukasten aus den Disziplinen heraus dynamisch um notwendige, fachspezifische Komponenten erweitert werden können. Eine Versionierung der Baukastenelemente und der Regelwerke soll dabei für eine nachhaltige Nutzungbarkeit und Nachvollziehbarkeit der erhobenen Forschungsdaten sorgen und gleichzeitig der Dynamik der sich rasch entwickelnden Forschungsbereiche genüge tun. Perspektivisch soll so ein Rahmenwerk für Datenmanagement als – ggf. auch automatisierter – Service entstehen. Ein zentrales Gremium von Forschungsdatenmanagern aus den Disziplinen soll die Pflege des Baukastens und der daraus entwickelten Standards im Hinblick auf ihre Qualität begleiten.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;duisburg&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Policies und Diskussion&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ania López, Universität Duisburg-Essen&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[:File:Lopez-Berlin-20141002.pdf|Präsentationsfolien]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei genauer Betrachtung sind spezielle Policies zum Umgang mit Forschungsdaten unterschiedlich in Hinblick auf ihre Schwerpunkte und auf die institutionelle Struktur, die sich dahinter verbirgt. Außerdem sind meist verschiedene Akteure beteiligt, die für die Umsetzung der Policies als Ansprechpartner fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kurzvortrag sollen u.a. die vorgestellten Policies in ihren Unterschieden und Gemeinsamkeiten gegenübergestellt werden. Dabei soll der Fokus auf den folgenden Themen liegen: inhaltliche Kernaussage der jeweiligen Policy, Beziehung zum Thema Open Access, Verbindlichkeit für die Forschenden, praktische Anwendbarkeit, beteiligte Infrastruktur der jeweiligen Universität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darauf aufbauend soll der Vortrag Diskussionsgrundlage liefern, ob aus den vier vorgestellten Richtlinien allgemeine Kernaussagen herauskristallisiert werden können, die exemplarisch als Basis für Institutionen dienen können, die eigene Policies planen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Die Anmeldung zum 1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot; erfolgt über DINI e.V. unter http://dini.de/veranstaltungen/workshops/dini-nestor-workshop/. Der Unkostenbeitrag beträgt 15 Euro pro Person. Die Teilnehmeranzahl ist auf 80 Personen begrenzt. Der Workshop findet im Konferenzraum 0&#039;119 des [http://www.hu-berlin.de/ueberblick/campus/adlershof/ueberblick/anfahrt Erwin Schrödinger-Zentrums der Humboldt-Universität zu Berlin] in Berlin-Adlershof statt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
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		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Datei:Herwig_FDM_Umfrage_DINI_nestor_201401002_web.pdf&amp;diff=1589</id>
		<title>Datei:Herwig FDM Umfrage DINI nestor 201401002 web.pdf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Datei:Herwig_FDM_Umfrage_DINI_nestor_201401002_web.pdf&amp;diff=1589"/>
		<updated>2014-10-06T22:06:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: Präsentationsfolien zum Vortrag &amp;quot;Forschungsdatenmanagement an der WWU
Ergebnisse einer Umfrage zu Status Quo &amp;amp;
Entwicklungsperspektiven&amp;quot; von Sebastian Herwig (Westfälische Wilhelms-Universität Münster)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Präsentationsfolien zum Vortrag &amp;quot;Forschungsdatenmanagement an der WWU&lt;br /&gt;
Ergebnisse einer Umfrage zu Status Quo &amp;amp;&lt;br /&gt;
Entwicklungsperspektiven&amp;quot; von Sebastian Herwig (Westfälische Wilhelms-Universität Münster)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1588</id>
		<title>DINI-nestor-WS1</title>
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		<updated>2014-10-04T14:58:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: /* Abstracts */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; Erwin Schrödinger-Zentrum, Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität zu Berlin (Berlin-Adlershof) am 2. Oktober 2014 von 10:30 - 16.30 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ankündigung==&lt;br /&gt;
Forschungsdaten-Policies dienen der Positionierung einer Forschungseinrichtung und bieten ihren MitarbeiterInnen Orientierung für den adäquaten Umgang mit Forschungsdaten. Sie bilden den Ausgangspunkt für die Entwicklung und den Ausbau von Infrastrukturen und Services, die die Forschenden beim Management von Forschungsdaten unterstützen. Ausgehend von [[Data_Policies|nationalen und internationalen Empfehlungen und Vorgaben]] für den Umgang mit Forschungsdaten werden derzeit in vielen deutschen wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und Universitäten entsprechende Grundsätze erarbeitet. Nach der [http://data.uni-bielefeld.de/de/policy Universität Bielefeld] haben im Juli 2014 die [http://www.cms.hu-berlin.de/ueberblick/projekte/dataman/policy Humboldt-Universität zu Berlin] und die [http://www.uni-goettingen.de/de/01-juli-2014-forschungsdaten-leitlinie-der-universitaet-goettingen-einschl-umg/488918.html Georg-August-Universität Göttingen] Forschungsdaten-Policies verabschiedet. Diese Ereignisse unterstreichen die Aktualität des Themas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem 1. DINI/nestor-Workshop sollen diese aktuellen Entwicklungen aufgegriffen werden. Die Ziele sind&lt;br /&gt;
die Schwerpunkte der vorhandenen bzw. geplanten Policies einzelner Einrichtungen zu charakterisieren,  &lt;br /&gt;
den Austausch zu den Auswirkungen auf das Informationsmanagement an den einzelnen Einrichtungen zu unterstützen und&lt;br /&gt;
Konzepte und Modelle zur Umsetzung eines Forschungsdatenmanagements vor dem Hintergrund einer institutionellen Policy zu diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zielgruppen für den Workshop sind Institutionen, die sich noch in der Planungsphase einer Policy befinden ebenso wie Institutionen, die vor praktischen Herausforderungen der Umsetzung einer institutionellen Policy stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exemplarische Fragen, die beim Workshop bearbeitet werden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Handelt es sich bei den (geplanten) Policies um eine reine institutionelle Positionierung zum Umgang mit Forschungsdaten oder sind auch konkrete Handlungsempfehlungen enthalten?&lt;br /&gt;
*Welche Rolle spielen Open Access und Open Science in den (geplanten) Policies?&lt;br /&gt;
*Welche Implikationen haben die (geplanten) Policies für den Aufbau einer adäquaten Informationsinfrastruktur an der Einrichtung?&lt;br /&gt;
*Welche technischen Services sind vorgesehen oder vorhanden (Forschungsdaten-Repositories, Integration in Forschungsinformationssysteme, Datensicherung etc.)?&lt;br /&gt;
*Welche personellen Ressourcen werden für welchen Einsatz geplant?&lt;br /&gt;
*Welche organisatorischen Modelle sind geplant (interne/externe Kooperationen, beteiligte Einrichtungen, Verantwortungsstrukturen)?&lt;br /&gt;
*Welche Support-Angebote sind geplant/verfügbar (Unterstützung bei der Anfertigung von Datenmangement-Plänen, Schulungen)?&lt;br /&gt;
*Welche Maßnahmen werden getroffen, um das Bewusstsein (Awareness) für die Policy und das Forschungsdatenmanagement zu erreichen? &lt;br /&gt;
*(Wie) werden die Angebote in in die Lehre integriert?&lt;br /&gt;
*Welche Beratungsangebote in rechtlicher Hinsicht sind einbegriffen?&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Programm==&lt;br /&gt;
Stand: 26. September 2014, Änderungen vorbehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Donnerstag, den 2. Oktober 2014&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09:30 -	10:30	Registrierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:30 -	10:45	Begrüßung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:45 -	12:30	Block I: Institutionsübergreifende und fachliche Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#wien|&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten]] - Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#bw|bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg]] - Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#gfz|Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen]] - Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#mfn|Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten]] - Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#ptb|Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB]] - Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12:30 -	13:15	Mittagspause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13:15 -	14:30	Block II: Institutionelle Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#heidelberg|Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung]] - Jochen Apel, Universität Heidelberg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#muenster|Forschungsdatenbefragung – WWU Münster]] - Dominik Rudolph, Raimund Vogl, Sebastian Herwig, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#duesseldorf|In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU]] - Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#kiel|Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards]] - Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14:30 -	15:00	[[#duisburg|Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Policies und Diskussion]] - Ania López, Universität Duisburg-Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:00 -	15:30	Kaffeepause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:30 -	16:30	Abschlussdiskussion und Formalia der DINI/nestor-AG &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Formalia der DINI/nestor-AG ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sammlung der Themen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Kommunikationskanal Mailverteiler&lt;br /&gt;
* Interessierte an der Mitarbeit&lt;br /&gt;
* Sprecherschaft der DINI/nestor-AG: &lt;br /&gt;
* Vorschläge für die Sprecherschaft und deren Stellvertretung sind die drei InitiatorInnen der DINI/nestor-AG: Prof. Dr. Peter Schirmbacher (Humboldt-Universität zu Berlin), Jens Ludwig (Georg-August-Universität Göttingen), Dr. Janna Neumann (Technische Informationsbibliothek Hannover)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abstracts==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;wien&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[:File:Budroni_Sanchez-Solis_eInfrastructures_Berlin_final.pdf|Präsentationsfolien]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In Österreich wurde Anfang 2014 das Projekt [http://www.e-infrastructures.at/ »e-Infrastructures Austria«] gestartet, das den koordinierten Aufbau und die Weiterentwicklung von nationalen Repositorieninfrastrukturen für digitale Ressourcen aus Forschung und Lehre zum Ziel hat. Ein zentrales Anliegen ist es, Forschungsgemeinschaften, Bibliotheken und IT-Services von allen nationalen universitären und außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtungen einzubeziehen und gemeinsam Wissen für den Aufbau von lokalen Repositorien zu erarbeiten, vorhandenes Know-how und Ressourcen zu bündeln und den Institutionen zur Verfügung zu stellen. Innerhalb des dreijährigen Projektzeitraums richten alle Partnerinstitutionen einen lokalen Dokumentenserver ein bzw. optimieren Serviceangebote bereits bestehender Dokumentenserver. Parallel dazu widmet sich »e-Infrastructures Austria« der Forschungsdatenproblematik und sucht nach einer Annäherung auf nationaler Ebene. Das Projekt umfasst zu Beginn 25 gleichberechtigte Partnerinstitutionen und wird in drei parallel zueinander laufenden Teilprojekten abgewickelt.  Im Rahmen des Projekts wird durch eine Befragung der Wissenschafterinnen und Wissenschafter der Status Quo zum Umgang mit Forschungsdaten an österreichischen Universitäten sowie extrauniversitären Forschungseinrichtungen erhoben, um bereits bestehende Initiativen sowie Desiderata unserer Wissenschafter/innen gemäß den unterschiedlichen fachspezifischen Arbeitsprozessen und Publikationskulturen zu ermitteln. Die Ergebnisse der Befragung dienen als Anforderungen an zukünftige Forschungsdaten-Services österreichischer Universitäten/ Universitätsbibliotheken und Service-Provider anderer Forschungseinrichtungen. Weiters sollen mögliche Incentives-Modelle für ein optimales Archivierungsmanagement und eine freie Zurverfügungstellung von Daten aus Forschungsprozessen eruiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;bw&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[:File:Tristram_2014-10-02_policies_und_bwFDM_Communities.pdf|Präsentationsfolien]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) beginnt derzeit in Baden-Württemberg mit der Umsetzung eines Zukunftskonzepts für die Wissenschaften ([http://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/Remote/mwk/066_pm_anlage_e-science_web.pdf E-Science-Strategie]).  Nachnutzbarkeit von Daten, OpenAccess, das Publikationswesen, datenintensive Wissenschaften und die Forschungsumgebungsstandards stehen im Fokus der Bestrebungen.  Um die Strategie zu konkretisieren, spricht das Projekt [http://bwfdm.scc.kit.edu/ bwFDM-Communities] alle Wissenschaftsgruppen in Baden-Württemberg persönlich an, um deren aktuelle Prioritäten, Probleme und Lösungen im Forschungsdatenbereich zu erfassen und bringt seine Erkenntnisse auf allen beteiligten Ebenen in den Gestaltungsprozess der E-Science-Strategie mit ein.  Der Beitrag fasst die aktuellen Bestrebungen in und um das Projekt bwFDM-Communities mit besonderem Blick auf landesweite Rahmenbedingungen und die Entstehung einer KIT-Datenmanagement-Policy zusammen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;gfz&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Präsentationsfolien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Als nationales Forschungszentrum für die Geowissenschaften beschäftigt sich das [http://www.gfz-potsdam.de Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ] mit dem System Erde.  Die Forschenden am GFZ leisten im Dialog mit benachbarten Disziplinen in small data- und big data-Projekten einen zentralen Beitrag für ein nachhaltiges Erdsystem-Management. Dazu betreibt das GFZ mit seiner [http://www.gfz-potsdam.de/forschung/gfz-in-helmholtz/mesi-modular-earth-science-infrastructure/ MESI - Modular Earth Science Infrastructure] eine umfassende Infrastruktur aus Instrumenten (u. a. Satelliten, Instrumenten und Observatorien) und zugehörigen Forschungsdateninfrastrukturen (u. a. Datenbanken und Repositorien).  Das Management der entstehenden Forschungsdaten wird kooperativ durch Wissenschaft und Infrastruktur betrieben. Je nach Projekt gibt es unterschiedlichen Anforderungen an die rechtlichen, technologischen und organisatorischen Verfahren des Umgangs mit den digitalen Forschungsdaten. Über Basisdienste rund um die dauerhafte Speicherung der Forschungsdaten hinaus wird die Zugänglichkeit und Publikation der Forschungsdaten durch die Abteilung Bibliothek und Informationsdienste (LIS) [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:525-opus-2287 vorangetrieben]. Die Forschungsdateninfrastrukturen am GFZ und die damit verbundenen Dienstleistungen werden durch diverse Data-Policies geprägt. Dabei wirken z. B. Anforderungen der Forschungsförderung und von wissenschaftlichen Journals auf die [http://bib.telegrafenberg.de/ Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements]. Der Beitrag beschreibt die, auf vielfältigen Policies aufbauenden Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements und gibt einen Überblick über die Herausforderungen bei der strategischen Entwicklung von institutionellen Policies und Dienstleistungen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;mfn&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Media:Hagedorn Dini Nestor 2014-10-02.pdf|Präsentationsfolien]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Zukunft des wissenschaftlichen Wissensmanagements ist nicht der institutionelle Datenbank-Silo, sondern global verteiltes und vernetztes Wissen. Technische, rechtliche, aber auch soziale Hindernisse stehen dem teilweise im Wege. Die Hintergründe, Diskussionen, Ziele, und Erfolge der [http://bouchoutdeclaration.org/ Bouchout-Erklärung] werden vorgestellt. Die Umsetzung in lokale Richtlinien für Daten, Texte und Medien am Museum für Naturkunde ist nicht unproblematisch und soll gemeinsam diskutiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;ptb&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[:File:Hackel_Das_beweissichere_elektronische_Laborbuch_in_der_PTB_11.pdf|Präsentationsfolien]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das beweissichere elektronische Laborbuch der PTB ist ein funktionaler Softwareverbund, der auf mehreren Ebenen realisiert wird: Aus dem DFG-Projekt „BeLab“ geforderte Funktionen zur Sicherstellung einer beweissicheren Langzeitspeicherung werden mit verschiedenen, interagierenden Softwareinstanzen kombiniert. Diese umfassen ein elektronisches Laborbuch (eLab), eine beweissichernde Middleware zur Langzeitspeicherung sowie ein physisches Speichersystem. Das elektronische Laborbuch und die beweissichernde Middleware werden, ergänzend zu den in der Middleware verwendeten Standards [http://www.archisafe.de/s/archisafe/index ArchiSafe] und [http://tools.ietf.org/html/rfc4998 ArchiSig], um spezifische Funktionen gemäß des „BeLab“-Projekts erweitert. Bestehende Metadaten werden automatisch ergänzt, so dass über diese eine umfassende Suchfunktion gewährleistet ist. &lt;br /&gt;
Vervollständigt wird das Konzept um eine in der Entwicklung befindliche Policy zur Langzeitspeicherung von elektronischen Daten, die die Parameter der verwendeten BeLab-Funktionen beinhaltet und darüber hinaus behördenweite Regelungen im Umgang mit Daten für die Langzeitspeicherung manifestiert. Hierdurch wird insgesamt die beweissichere Langzeitspeicherfähigkeit der Daten gesichert.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;heidelberg&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jochen Apel, Universität Heidelberg&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[:File:Apel_Data-Policy_DINI-nestor-Workshop_02-10-2014.pdf|Präsentationsfolien]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Im Juli 2014 hat die Universität Heidelberg im Rahmen einer [http://www.uni-heidelberg.de/universitaet/profil/researchdata/ Research Data Policy] allgemeine Richtlinien zum Forschungsdatenmanagement verabschiedet. Zeitgleich nahm nach einer mehrmonatigen Planungs- und Vorbereitungsphase das [http://www.data.uni-heidelberg.de/ Kompetenzzentrum Forschungsdaten] der Universität offiziell die Arbeit auf. Das Kompetenzzentrum ist eine gemeinsame Serviceeinrichtung des Rechenzentrums und der Universitätsbibliothek, die zentrale Dienste und Beratungsangebote zum Management von Forschungsdaten anbietet. Unter anderem betreibt das Kompetenzzentrum das institutionelle For-schungsdatenrepositorium HeiDATA. Im Vortrag soll die Heidelberger Research Data Policy vorgestellt werden und aufgezeigt werden, wie das Kompetenzzentrum zu ihrer Umsetzung beiträgt. Dabei werden die folgenden Punkte diskutiert: &lt;br /&gt;
* Wie wird Forschungsdatenmanagement durch die Research Data Policy institutionell verankert? Welche Anforderungen an Forschungsprojekte werden formuliert, auf welche Unter-stützungsangebote verpflichtet sich die Universität, wie wird das Thema Datenveröffentlichung gehandhabt? &lt;br /&gt;
* Welche Angebote bietet das Kompetenzzentrum Forschungsdaten bisher und wie sind die Erfahrungen aus den ersten Projekten? Wie sind die Heidelberger Angebote in übergeordnete Strukturen und Aktivitäten eingebettet?&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;muenster&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdatenbefragung – WWU Münster&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dominik Rudolph, Raimund Vogl, Sebastian Herwig, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Thema Forschungsdaten  gewinnt derzeit zunehmend an Bedeutung innerhalb der Scientific Community. Zum Nachweis der Reproduzierbarkeit der Ergebnisse, aber auch zur Weiternutzung der Daten für neue Fragestellungen durch andere Wissenschaftler im Sinne eines Open Data-Ansatzes werden zunehmend von Seiten der Mittelgeber  Vorgaben zum Umgang mit Forschungsdaten gemacht, etwa zur Aufbewahrungsdauer und Zugänglichmachung. Verschiedene Hochschulen haben bereits Forschungsdaten-Richtlinien erarbeitet oder sind derzeit dabei. Bislang liegen allerdings erst vereinzelt empirische Ergebnisse zu der Frage vor, wie der Umgang mit Forschungsprimärdaten in der Praxis gehandhabt wird und welche Probleme adressiert werden müssten. &lt;br /&gt;
An der Universität Münster wurde deshalb im Sommer 2014 eine Erhebung unter den Forschenden der verschiedenen Disziplinen mit 667 beendeten Fragebögen durchgeführt. Die Studie gewährt Einblicke in die Forschungspraxis der jeweiligen Fachbereiche, z.B. in die Datengewinnung (Erhebungsmethoden und Datenquellen), die Qualität der Daten (Formate und Volumina), Verantwortlichkeiten und die Archivierung (Aufbewahrungszweck und –Dauer, Speicherorte und Sicherheitskopien). Die Studie gibt außerdem Aufschluss über das Vorhandensein und die Praxisrelevanz von fachbereichsspezifischen Richtlinien und Vorgaben der Drittmittelgeber. Weitere Themenfelder sind der Wissensstand und die Beratungsbedarfe der Wissenschaftler zum Themenkomplex Forschungsdaten sowie die Nutzungsbereitschaft eines hochschuleigenen Forschungsdatenarchivs. Die Studie identifiziert darüber hinaus Differenzen zwischen den jeweiligen Fachdisziplinen sowie zwischen Professorenschaft und akademischem Mittelbau. Die Ergebnisse der Umfrage sollen die Grundlagen bilden für die Erarbeitung von Forschungsdatenrichtlinien an der WWU und für Projekte zur Bereitstellung der Infrastruktur und von Informationssystemslösungen zum Forschungsdatenmanagement.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;duesseldorf&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[:File:Schreiber_2014-10-02-DINI-Workshop-Berlin-LZA-Vortrag-NEW.pdf|Präsentationsfolien]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Es ist erklärte Zielsetzung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), die Forschungsgruppen bei der Speicherung wissenschaftlicher Daten aus Messungen, Computersimulationen oder anderen wissenschaftlichen Quellen zu unterstützen. Damit werden gesetzliche Verpflichtungen und Auflagen der Forschungsförderer umgesetzt. Im Hochschulentwicklungsplan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wird der Aufbau einer leistungsfähigen Langzeitarchivierungsinfrastruktur zur sicheren Aufbewahrung von Primärdaten aus der Forschung als strategisches Entwicklungsziel zur Unterstützung der Forschung definiert. Die HHU kooperiert auf dem Gebiet der digitalen Langzeitarchivierung mit der Universität Siegen und der Bergischen Universität Wuppertal. Im Rahmen dieser Kooperation stellt das Forschungsdatenmanagement einen Teilaspekt dar, der von der Archivierung administrativer Daten in Verwaltung und Instituten sowie wissenschaftlichen Publikationen abzugrenzen ist. Die Kooperationspartner konzentrieren sich in der Projektphase zu ausgewählten Schwerpunkten auf die Installation und Anwendung prototypischer Lösungen, die nach Projektabschluss in den Regelbetrieb übergeführt werden sollen. Angestrebt wird die Einrichtung eines Kompetenzzentrums zur Beratung und Unterstützung (Verfahrensauswahl, Organisation der Datenstruktur, Metadatenstruktur) sowohl der Administration als auch der Forschung und Lehre. Forschungsdatenmanagement wird an der HHU unter dem Aspekt der Erfordernisse von Open Access gesehen; die Evaluation von Repositories sowie die Auswahl der Methoden zur Speicherung der Archivdaten erfolgt unter Berücksichtigung dieser Erfordernisse. Die jüngsten Erfahrungen der HHU haben deutlich gemacht, dass eine strikte Policy im Umgang mit Forschungsdaten sowie im Hinblick auf langfristige Verfügbarkeit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit unerlässlich ist.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;kiel&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[:File:Paul-Stueve_2014-10-02_CAU_Policy-Baukasten.pdf|Präsentationsfolien]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Für den Forschungsstandort Kiel wird an der Christian Albrechts-Universität zu Kiel und am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ein einheitliches Modell zum Umgang mit Forschungsdaten entwickelt. Das Ziel ist, dass alle Disziplinen am Forschungsstandort mit ihren jeweils unterschiedlichen Anforderungen einen Baukasten nutzen können, der den Instituten, Arbeitsgruppen und Projekten Bausteine und Elemente zur Erstellung einheitlicher Regelungen zum Umgang mit Forschungsdaten zur Verfügung stellt. Die Basis ist der seit 2010 am GEOMAR zusammen mit dem Exzellenzcluster Future Ocean entwickelte und bereitgestellte Data-Policy-Baukasten für die Kiel Marine Science. Um die Erstellung von spezifischen Standards zum Umgang mit Forschungsdaten durch die Forschenden selbst zu ermöglichen, soll der Baukasten aus den Disziplinen heraus dynamisch um notwendige, fachspezifische Komponenten erweitert werden können. Eine Versionierung der Baukastenelemente und der Regelwerke soll dabei für eine nachhaltige Nutzungbarkeit und Nachvollziehbarkeit der erhobenen Forschungsdaten sorgen und gleichzeitig der Dynamik der sich rasch entwickelnden Forschungsbereiche genüge tun. Perspektivisch soll so ein Rahmenwerk für Datenmanagement als – ggf. auch automatisierter – Service entstehen. Ein zentrales Gremium von Forschungsdatenmanagern aus den Disziplinen soll die Pflege des Baukastens und der daraus entwickelten Standards im Hinblick auf ihre Qualität begleiten.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;duisburg&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Policies und Diskussion&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ania López, Universität Duisburg-Essen&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[:File:Lopez-Berlin-20141002.pdf|Präsentationsfolien]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei genauer Betrachtung sind spezielle Policies zum Umgang mit Forschungsdaten unterschiedlich in Hinblick auf ihre Schwerpunkte und auf die institutionelle Struktur, die sich dahinter verbirgt. Außerdem sind meist verschiedene Akteure beteiligt, die für die Umsetzung der Policies als Ansprechpartner fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kurzvortrag sollen u.a. die vorgestellten Policies in ihren Unterschieden und Gemeinsamkeiten gegenübergestellt werden. Dabei soll der Fokus auf den folgenden Themen liegen: inhaltliche Kernaussage der jeweiligen Policy, Beziehung zum Thema Open Access, Verbindlichkeit für die Forschenden, praktische Anwendbarkeit, beteiligte Infrastruktur der jeweiligen Universität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darauf aufbauend soll der Vortrag Diskussionsgrundlage liefern, ob aus den vier vorgestellten Richtlinien allgemeine Kernaussagen herauskristallisiert werden können, die exemplarisch als Basis für Institutionen dienen können, die eigene Policies planen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Die Anmeldung zum 1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot; erfolgt über DINI e.V. unter http://dini.de/veranstaltungen/workshops/dini-nestor-workshop/. Der Unkostenbeitrag beträgt 15 Euro pro Person. Die Teilnehmeranzahl ist auf 80 Personen begrenzt. Der Workshop findet im Konferenzraum 0&#039;119 des [http://www.hu-berlin.de/ueberblick/campus/adlershof/ueberblick/anfahrt Erwin Schrödinger-Zentrums der Humboldt-Universität zu Berlin] in Berlin-Adlershof statt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1584</id>
		<title>DINI-nestor-WS1</title>
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		<updated>2014-10-02T12:27:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: /* Abstracts */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; Erwin Schrödinger-Zentrum, Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität zu Berlin (Berlin-Adlershof) am 2. Oktober 2014 von 10:30 - 16.30 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ankündigung==&lt;br /&gt;
Forschungsdaten-Policies dienen der Positionierung einer Forschungseinrichtung und bieten ihren MitarbeiterInnen Orientierung für den adäquaten Umgang mit Forschungsdaten. Sie bilden den Ausgangspunkt für die Entwicklung und den Ausbau von Infrastrukturen und Services, die die Forschenden beim Management von Forschungsdaten unterstützen. Ausgehend von [[Data_Policies|nationalen und internationalen Empfehlungen und Vorgaben]] für den Umgang mit Forschungsdaten werden derzeit in vielen deutschen wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und Universitäten entsprechende Grundsätze erarbeitet. Nach der [http://data.uni-bielefeld.de/de/policy Universität Bielefeld] haben im Juli 2014 die [http://www.cms.hu-berlin.de/ueberblick/projekte/dataman/policy Humboldt-Universität zu Berlin] und die [http://www.uni-goettingen.de/de/01-juli-2014-forschungsdaten-leitlinie-der-universitaet-goettingen-einschl-umg/488918.html Georg-August-Universität Göttingen] Forschungsdaten-Policies verabschiedet. Diese Ereignisse unterstreichen die Aktualität des Themas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem 1. DINI/nestor-Workshop sollen diese aktuellen Entwicklungen aufgegriffen werden. Die Ziele sind&lt;br /&gt;
die Schwerpunkte der vorhandenen bzw. geplanten Policies einzelner Einrichtungen zu charakterisieren,  &lt;br /&gt;
den Austausch zu den Auswirkungen auf das Informationsmanagement an den einzelnen Einrichtungen zu unterstützen und&lt;br /&gt;
Konzepte und Modelle zur Umsetzung eines Forschungsdatenmanagements vor dem Hintergrund einer institutionellen Policy zu diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zielgruppen für den Workshop sind Institutionen, die sich noch in der Planungsphase einer Policy befinden ebenso wie Institutionen, die vor praktischen Herausforderungen der Umsetzung einer institutionellen Policy stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exemplarische Fragen, die beim Workshop bearbeitet werden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Handelt es sich bei den (geplanten) Policies um eine reine institutionelle Positionierung zum Umgang mit Forschungsdaten oder sind auch konkrete Handlungsempfehlungen enthalten?&lt;br /&gt;
*Welche Rolle spielen Open Access und Open Science in den (geplanten) Policies?&lt;br /&gt;
*Welche Implikationen haben die (geplanten) Policies für den Aufbau einer adäquaten Informationsinfrastruktur an der Einrichtung?&lt;br /&gt;
*Welche technischen Services sind vorgesehen oder vorhanden (Forschungsdaten-Repositories, Integration in Forschungsinformationssysteme, Datensicherung etc.)?&lt;br /&gt;
*Welche personellen Ressourcen werden für welchen Einsatz geplant?&lt;br /&gt;
*Welche organisatorischen Modelle sind geplant (interne/externe Kooperationen, beteiligte Einrichtungen, Verantwortungsstrukturen)?&lt;br /&gt;
*Welche Support-Angebote sind geplant/verfügbar (Unterstützung bei der Anfertigung von Datenmangement-Plänen, Schulungen)?&lt;br /&gt;
*Welche Maßnahmen werden getroffen, um das Bewusstsein (Awareness) für die Policy und das Forschungsdatenmanagement zu erreichen? &lt;br /&gt;
*(Wie) werden die Angebote in in die Lehre integriert?&lt;br /&gt;
*Welche Beratungsangebote in rechtlicher Hinsicht sind einbegriffen?&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Programm==&lt;br /&gt;
Stand: 26. September 2014, Änderungen vorbehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Donnerstag, den 2. Oktober 2014&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09:30 -	10:30	Registrierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:30 -	10:45	Begrüßung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:45 -	12:30	Block I: Institutionsübergreifende und fachliche Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#wien|&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten]] - Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#bw|bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg]] - Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#gfz|Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen]] - Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#mfn|Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten]] - Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#ptb|Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB]] - Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12:30 -	13:15	Mittagspause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13:15 -	14:30	Block II: Institutionelle Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#heidelberg|Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung]] - Jochen Apel, Universität Heidelberg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#muenster|Forschungsdatenbefragung – WWU Münster]] - Dominik Rudolph, Raimund Vogl, Sebastian Herwig, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#duesseldorf|In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU]] - Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#kiel|Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards]] - Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14:30 -	15:00	[[#duisburg|Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Policies und Diskussion]] - Ania López, Universität Duisburg-Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:00 -	15:30	Kaffeepause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:30 -	16:30	Abschlussdiskussion und Formalia der DINI/nestor-AG &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Formalia der DINI/nestor-AG ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sammlung der Themen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Kommunikationskanal Mailverteiler&lt;br /&gt;
* Interessierte an der Mitarbeit&lt;br /&gt;
* Sprecherschaft der DINI/nestor-AG: &lt;br /&gt;
* Vorschläge für die Sprecherschaft und deren Stellvertretung sind die drei InitiatorInnen der DINI/nestor-AG: Prof. Dr. Peter Schirmbacher (Humboldt-Universität zu Berlin), Jens Ludwig (Georg-August-Universität Göttingen), Dr. Janna Neumann (Technische Informationsbibliothek Hannover)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abstracts==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;wien&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[:File:Budroni_Sanchez-Solis_eInfrastructures_Berlin_final.pdf|Präsentationsfolien]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In Österreich wurde Anfang 2014 das Projekt [http://www.e-infrastructures.at/ »e-Infrastructures Austria«] gestartet, das den koordinierten Aufbau und die Weiterentwicklung von nationalen Repositorieninfrastrukturen für digitale Ressourcen aus Forschung und Lehre zum Ziel hat. Ein zentrales Anliegen ist es, Forschungsgemeinschaften, Bibliotheken und IT-Services von allen nationalen universitären und außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtungen einzubeziehen und gemeinsam Wissen für den Aufbau von lokalen Repositorien zu erarbeiten, vorhandenes Know-how und Ressourcen zu bündeln und den Institutionen zur Verfügung zu stellen. Innerhalb des dreijährigen Projektzeitraums richten alle Partnerinstitutionen einen lokalen Dokumentenserver ein bzw. optimieren Serviceangebote bereits bestehender Dokumentenserver. Parallel dazu widmet sich »e-Infrastructures Austria« der Forschungsdatenproblematik und sucht nach einer Annäherung auf nationaler Ebene. Das Projekt umfasst zu Beginn 25 gleichberechtigte Partnerinstitutionen und wird in drei parallel zueinander laufenden Teilprojekten abgewickelt.  Im Rahmen des Projekts wird durch eine Befragung der Wissenschafterinnen und Wissenschafter der Status Quo zum Umgang mit Forschungsdaten an österreichischen Universitäten sowie extrauniversitären Forschungseinrichtungen erhoben, um bereits bestehende Initiativen sowie Desiderata unserer Wissenschafter/innen gemäß den unterschiedlichen fachspezifischen Arbeitsprozessen und Publikationskulturen zu ermitteln. Die Ergebnisse der Befragung dienen als Anforderungen an zukünftige Forschungsdaten-Services österreichischer Universitäten/ Universitätsbibliotheken und Service-Provider anderer Forschungseinrichtungen. Weiters sollen mögliche Incentives-Modelle für ein optimales Archivierungsmanagement und eine freie Zurverfügungstellung von Daten aus Forschungsprozessen eruiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;bw&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[:File:Tristram_2014-10-02_policies_und_bwFDM_Communities.pdf|Präsentationsfolien]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) beginnt derzeit in Baden-Württemberg mit der Umsetzung eines Zukunftskonzepts für die Wissenschaften ([http://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/Remote/mwk/066_pm_anlage_e-science_web.pdf E-Science-Strategie]).  Nachnutzbarkeit von Daten, OpenAccess, das Publikationswesen, datenintensive Wissenschaften und die Forschungsumgebungsstandards stehen im Fokus der Bestrebungen.  Um die Strategie zu konkretisieren, spricht das Projekt [http://bwfdm.scc.kit.edu/ bwFDM-Communities] alle Wissenschaftsgruppen in Baden-Württemberg persönlich an, um deren aktuelle Prioritäten, Probleme und Lösungen im Forschungsdatenbereich zu erfassen und bringt seine Erkenntnisse auf allen beteiligten Ebenen in den Gestaltungsprozess der E-Science-Strategie mit ein.  Der Beitrag fasst die aktuellen Bestrebungen in und um das Projekt bwFDM-Communities mit besonderem Blick auf landesweite Rahmenbedingungen und die Entstehung einer KIT-Datenmanagement-Policy zusammen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;gfz&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Präsentationsfolien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Als nationales Forschungszentrum für die Geowissenschaften beschäftigt sich das [http://www.gfz-potsdam.de Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ] mit dem System Erde.  Die Forschenden am GFZ leisten im Dialog mit benachbarten Disziplinen in small data- und big data-Projekten einen zentralen Beitrag für ein nachhaltiges Erdsystem-Management. Dazu betreibt das GFZ mit seiner [http://www.gfz-potsdam.de/forschung/gfz-in-helmholtz/mesi-modular-earth-science-infrastructure/ MESI - Modular Earth Science Infrastructure] eine umfassende Infrastruktur aus Instrumenten (u. a. Satelliten, Instrumenten und Observatorien) und zugehörigen Forschungsdateninfrastrukturen (u. a. Datenbanken und Repositorien).  Das Management der entstehenden Forschungsdaten wird kooperativ durch Wissenschaft und Infrastruktur betrieben. Je nach Projekt gibt es unterschiedlichen Anforderungen an die rechtlichen, technologischen und organisatorischen Verfahren des Umgangs mit den digitalen Forschungsdaten. Über Basisdienste rund um die dauerhafte Speicherung der Forschungsdaten hinaus wird die Zugänglichkeit und Publikation der Forschungsdaten durch die Abteilung Bibliothek und Informationsdienste (LIS) [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:525-opus-2287 vorangetrieben]. Die Forschungsdateninfrastrukturen am GFZ und die damit verbundenen Dienstleistungen werden durch diverse Data-Policies geprägt. Dabei wirken z. B. Anforderungen der Forschungsförderung und von wissenschaftlichen Journals auf die [http://bib.telegrafenberg.de/ Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements]. Der Beitrag beschreibt die, auf vielfältigen Policies aufbauenden Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements und gibt einen Überblick über die Herausforderungen bei der strategischen Entwicklung von institutionellen Policies und Dienstleistungen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;mfn&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Präsentationsfolien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Zukunft des wissenschaftlichen Wissensmanagements ist nicht der institutionelle Datenbank-Silo, sondern global verteiltes und vernetztes Wissen. Technische, rechtliche, aber auch soziale Hindernisse stehen dem teilweise im Wege. Die Hintergründe, Diskussionen, Ziele, und Erfolge der [http://bouchoutdeclaration.org/ Bouchout-Erklärung] werden vorgestellt. Die Umsetzung in lokale Richtlinien für Daten, Texte und Medien am Museum für Naturkunde ist nicht unproblematisch und soll gemeinsam diskutiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;ptb&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[:File:Hackel_Das_beweissichere_elektronische_Laborbuch_in_der_PTB_11.pdf|Präsentationsfolien]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das beweissichere elektronische Laborbuch der PTB ist ein funktionaler Softwareverbund, der auf mehreren Ebenen realisiert wird: Aus dem DFG-Projekt „BeLab“ geforderte Funktionen zur Sicherstellung einer beweissicheren Langzeitspeicherung werden mit verschiedenen, interagierenden Softwareinstanzen kombiniert. Diese umfassen ein elektronisches Laborbuch (eLab), eine beweissichernde Middleware zur Langzeitspeicherung sowie ein physisches Speichersystem. Das elektronische Laborbuch und die beweissichernde Middleware werden, ergänzend zu den in der Middleware verwendeten Standards [http://www.archisafe.de/s/archisafe/index ArchiSafe] und [http://tools.ietf.org/html/rfc4998 ArchiSig], um spezifische Funktionen gemäß des „BeLab“-Projekts erweitert. Bestehende Metadaten werden automatisch ergänzt, so dass über diese eine umfassende Suchfunktion gewährleistet ist. &lt;br /&gt;
Vervollständigt wird das Konzept um eine in der Entwicklung befindliche Policy zur Langzeitspeicherung von elektronischen Daten, die die Parameter der verwendeten BeLab-Funktionen beinhaltet und darüber hinaus behördenweite Regelungen im Umgang mit Daten für die Langzeitspeicherung manifestiert. Hierdurch wird insgesamt die beweissichere Langzeitspeicherfähigkeit der Daten gesichert.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;heidelberg&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jochen Apel, Universität Heidelberg&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[:File:Apel_Data-Policy_DINI-nestor-Workshop_02-10-2014.pdf|Präsentationsfolien]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Im Juli 2014 hat die Universität Heidelberg im Rahmen einer [http://www.uni-heidelberg.de/universitaet/profil/researchdata/ Research Data Policy] allgemeine Richtlinien zum Forschungsdatenmanagement verabschiedet. Zeitgleich nahm nach einer mehrmonatigen Planungs- und Vorbereitungsphase das [http://www.data.uni-heidelberg.de/ Kompetenzzentrum Forschungsdaten] der Universität offiziell die Arbeit auf. Das Kompetenzzentrum ist eine gemeinsame Serviceeinrichtung des Rechenzentrums und der Universitätsbibliothek, die zentrale Dienste und Beratungsangebote zum Management von Forschungsdaten anbietet. Unter anderem betreibt das Kompetenzzentrum das institutionelle For-schungsdatenrepositorium HeiDATA. Im Vortrag soll die Heidelberger Research Data Policy vorgestellt werden und aufgezeigt werden, wie das Kompetenzzentrum zu ihrer Umsetzung beiträgt. Dabei werden die folgenden Punkte diskutiert: &lt;br /&gt;
* Wie wird Forschungsdatenmanagement durch die Research Data Policy institutionell verankert? Welche Anforderungen an Forschungsprojekte werden formuliert, auf welche Unter-stützungsangebote verpflichtet sich die Universität, wie wird das Thema Datenveröffentlichung gehandhabt? &lt;br /&gt;
* Welche Angebote bietet das Kompetenzzentrum Forschungsdaten bisher und wie sind die Erfahrungen aus den ersten Projekten? Wie sind die Heidelberger Angebote in übergeordnete Strukturen und Aktivitäten eingebettet?&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;muenster&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdatenbefragung – WWU Münster&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dominik Rudolph, Raimund Vogl, Sebastian Herwig, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Thema Forschungsdaten  gewinnt derzeit zunehmend an Bedeutung innerhalb der Scientific Community. Zum Nachweis der Reproduzierbarkeit der Ergebnisse, aber auch zur Weiternutzung der Daten für neue Fragestellungen durch andere Wissenschaftler im Sinne eines Open Data-Ansatzes werden zunehmend von Seiten der Mittelgeber  Vorgaben zum Umgang mit Forschungsdaten gemacht, etwa zur Aufbewahrungsdauer und Zugänglichmachung. Verschiedene Hochschulen haben bereits Forschungsdaten-Richtlinien erarbeitet oder sind derzeit dabei. Bislang liegen allerdings erst vereinzelt empirische Ergebnisse zu der Frage vor, wie der Umgang mit Forschungsprimärdaten in der Praxis gehandhabt wird und welche Probleme adressiert werden müssten. &lt;br /&gt;
An der Universität Münster wurde deshalb im Sommer 2014 eine Erhebung unter den Forschenden der verschiedenen Disziplinen mit 667 beendeten Fragebögen durchgeführt. Die Studie gewährt Einblicke in die Forschungspraxis der jeweiligen Fachbereiche, z.B. in die Datengewinnung (Erhebungsmethoden und Datenquellen), die Qualität der Daten (Formate und Volumina), Verantwortlichkeiten und die Archivierung (Aufbewahrungszweck und –Dauer, Speicherorte und Sicherheitskopien). Die Studie gibt außerdem Aufschluss über das Vorhandensein und die Praxisrelevanz von fachbereichsspezifischen Richtlinien und Vorgaben der Drittmittelgeber. Weitere Themenfelder sind der Wissensstand und die Beratungsbedarfe der Wissenschaftler zum Themenkomplex Forschungsdaten sowie die Nutzungsbereitschaft eines hochschuleigenen Forschungsdatenarchivs. Die Studie identifiziert darüber hinaus Differenzen zwischen den jeweiligen Fachdisziplinen sowie zwischen Professorenschaft und akademischem Mittelbau. Die Ergebnisse der Umfrage sollen die Grundlagen bilden für die Erarbeitung von Forschungsdatenrichtlinien an der WWU und für Projekte zur Bereitstellung der Infrastruktur und von Informationssystemslösungen zum Forschungsdatenmanagement.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;duesseldorf&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[:File:Schreiber_2014-10-02-DINI-Workshop-Berlin-LZA-Vortrag-NEW.pdf|Präsentationsfolien]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Es ist erklärte Zielsetzung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), die Forschungsgruppen bei der Speicherung wissenschaftlicher Daten aus Messungen, Computersimulationen oder anderen wissenschaftlichen Quellen zu unterstützen. Damit werden gesetzliche Verpflichtungen und Auflagen der Forschungsförderer umgesetzt. Im Hochschulentwicklungsplan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wird der Aufbau einer leistungsfähigen Langzeitarchivierungsinfrastruktur zur sicheren Aufbewahrung von Primärdaten aus der Forschung als strategisches Entwicklungsziel zur Unterstützung der Forschung definiert. Die HHU kooperiert auf dem Gebiet der digitalen Langzeitarchivierung mit der Universität Siegen und der Bergischen Universität Wuppertal. Im Rahmen dieser Kooperation stellt das Forschungsdatenmanagement einen Teilaspekt dar, der von der Archivierung administrativer Daten in Verwaltung und Instituten sowie wissenschaftlichen Publikationen abzugrenzen ist. Die Kooperationspartner konzentrieren sich in der Projektphase zu ausgewählten Schwerpunkten auf die Installation und Anwendung prototypischer Lösungen, die nach Projektabschluss in den Regelbetrieb übergeführt werden sollen. Angestrebt wird die Einrichtung eines Kompetenzzentrums zur Beratung und Unterstützung (Verfahrensauswahl, Organisation der Datenstruktur, Metadatenstruktur) sowohl der Administration als auch der Forschung und Lehre. Forschungsdatenmanagement wird an der HHU unter dem Aspekt der Erfordernisse von Open Access gesehen; die Evaluation von Repositories sowie die Auswahl der Methoden zur Speicherung der Archivdaten erfolgt unter Berücksichtigung dieser Erfordernisse. Die jüngsten Erfahrungen der HHU haben deutlich gemacht, dass eine strikte Policy im Umgang mit Forschungsdaten sowie im Hinblick auf langfristige Verfügbarkeit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit unerlässlich ist.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;kiel&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[:File:Paul-Stueve_2014-10-02_CAU_Policy-Baukasten.pdf|Präsentationsfolien]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Für den Forschungsstandort Kiel wird an der Christian Albrechts-Universität zu Kiel und am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ein einheitliches Modell zum Umgang mit Forschungsdaten entwickelt. Das Ziel ist, dass alle Disziplinen am Forschungsstandort mit ihren jeweils unterschiedlichen Anforderungen einen Baukasten nutzen können, der den Instituten, Arbeitsgruppen und Projekten Bausteine und Elemente zur Erstellung einheitlicher Regelungen zum Umgang mit Forschungsdaten zur Verfügung stellt. Die Basis ist der seit 2010 am GEOMAR zusammen mit dem Exzellenzcluster Future Ocean entwickelte und bereitgestellte Data-Policy-Baukasten für die Kiel Marine Science. Um die Erstellung von spezifischen Standards zum Umgang mit Forschungsdaten durch die Forschenden selbst zu ermöglichen, soll der Baukasten aus den Disziplinen heraus dynamisch um notwendige, fachspezifische Komponenten erweitert werden können. Eine Versionierung der Baukastenelemente und der Regelwerke soll dabei für eine nachhaltige Nutzungbarkeit und Nachvollziehbarkeit der erhobenen Forschungsdaten sorgen und gleichzeitig der Dynamik der sich rasch entwickelnden Forschungsbereiche genüge tun. Perspektivisch soll so ein Rahmenwerk für Datenmanagement als – ggf. auch automatisierter – Service entstehen. Ein zentrales Gremium von Forschungsdatenmanagern aus den Disziplinen soll die Pflege des Baukastens und der daraus entwickelten Standards im Hinblick auf ihre Qualität begleiten.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;duisburg&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Policies und Diskussion&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ania López, Universität Duisburg-Essen&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei genauer Betrachtung sind spezielle Policies zum Umgang mit Forschungsdaten unterschiedlich in Hinblick auf ihre Schwerpunkte und auf die institutionelle Struktur, die sich dahinter verbirgt. Außerdem sind meist verschiedene Akteure beteiligt, die für die Umsetzung der Policies als Ansprechpartner fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kurzvortrag sollen u.a. die vorgestellten Policies in ihren Unterschieden und Gemeinsamkeiten gegenübergestellt werden. Dabei soll der Fokus auf den folgenden Themen liegen: inhaltliche Kernaussage der jeweiligen Policy, Beziehung zum Thema Open Access, Verbindlichkeit für die Forschenden, praktische Anwendbarkeit, beteiligte Infrastruktur der jeweiligen Universität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darauf aufbauend soll der Vortrag Diskussionsgrundlage liefern, ob aus den vier vorgestellten Richtlinien allgemeine Kernaussagen herauskristallisiert werden können, die exemplarisch als Basis für Institutionen dienen können, die eigene Policies planen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Die Anmeldung zum 1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot; erfolgt über DINI e.V. unter http://dini.de/veranstaltungen/workshops/dini-nestor-workshop/. Der Unkostenbeitrag beträgt 15 Euro pro Person. Die Teilnehmeranzahl ist auf 80 Personen begrenzt. Der Workshop findet im Konferenzraum 0&#039;119 des [http://www.hu-berlin.de/ueberblick/campus/adlershof/ueberblick/anfahrt Erwin Schrödinger-Zentrums der Humboldt-Universität zu Berlin] in Berlin-Adlershof statt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Datei:Schreiber_2014-10-02-DINI-Workshop-Berlin-LZA-Vortrag-NEW.pdf&amp;diff=1583</id>
		<title>Datei:Schreiber 2014-10-02-DINI-Workshop-Berlin-LZA-Vortrag-NEW.pdf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Datei:Schreiber_2014-10-02-DINI-Workshop-Berlin-LZA-Vortrag-NEW.pdf&amp;diff=1583"/>
		<updated>2014-10-02T12:26:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: Präsentationsfolien zum Vortrag &amp;quot;In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU&amp;quot; von Peter Schreiber (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Präsentationsfolien zum Vortrag &amp;quot;In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU&amp;quot; von Peter Schreiber (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1582</id>
		<title>DINI-nestor-WS1</title>
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		<updated>2014-10-02T12:24:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: /* Abstracts */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; Erwin Schrödinger-Zentrum, Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität zu Berlin (Berlin-Adlershof) am 2. Oktober 2014 von 10:30 - 16.30 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ankündigung==&lt;br /&gt;
Forschungsdaten-Policies dienen der Positionierung einer Forschungseinrichtung und bieten ihren MitarbeiterInnen Orientierung für den adäquaten Umgang mit Forschungsdaten. Sie bilden den Ausgangspunkt für die Entwicklung und den Ausbau von Infrastrukturen und Services, die die Forschenden beim Management von Forschungsdaten unterstützen. Ausgehend von [[Data_Policies|nationalen und internationalen Empfehlungen und Vorgaben]] für den Umgang mit Forschungsdaten werden derzeit in vielen deutschen wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und Universitäten entsprechende Grundsätze erarbeitet. Nach der [http://data.uni-bielefeld.de/de/policy Universität Bielefeld] haben im Juli 2014 die [http://www.cms.hu-berlin.de/ueberblick/projekte/dataman/policy Humboldt-Universität zu Berlin] und die [http://www.uni-goettingen.de/de/01-juli-2014-forschungsdaten-leitlinie-der-universitaet-goettingen-einschl-umg/488918.html Georg-August-Universität Göttingen] Forschungsdaten-Policies verabschiedet. Diese Ereignisse unterstreichen die Aktualität des Themas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem 1. DINI/nestor-Workshop sollen diese aktuellen Entwicklungen aufgegriffen werden. Die Ziele sind&lt;br /&gt;
die Schwerpunkte der vorhandenen bzw. geplanten Policies einzelner Einrichtungen zu charakterisieren,  &lt;br /&gt;
den Austausch zu den Auswirkungen auf das Informationsmanagement an den einzelnen Einrichtungen zu unterstützen und&lt;br /&gt;
Konzepte und Modelle zur Umsetzung eines Forschungsdatenmanagements vor dem Hintergrund einer institutionellen Policy zu diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zielgruppen für den Workshop sind Institutionen, die sich noch in der Planungsphase einer Policy befinden ebenso wie Institutionen, die vor praktischen Herausforderungen der Umsetzung einer institutionellen Policy stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exemplarische Fragen, die beim Workshop bearbeitet werden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Handelt es sich bei den (geplanten) Policies um eine reine institutionelle Positionierung zum Umgang mit Forschungsdaten oder sind auch konkrete Handlungsempfehlungen enthalten?&lt;br /&gt;
*Welche Rolle spielen Open Access und Open Science in den (geplanten) Policies?&lt;br /&gt;
*Welche Implikationen haben die (geplanten) Policies für den Aufbau einer adäquaten Informationsinfrastruktur an der Einrichtung?&lt;br /&gt;
*Welche technischen Services sind vorgesehen oder vorhanden (Forschungsdaten-Repositories, Integration in Forschungsinformationssysteme, Datensicherung etc.)?&lt;br /&gt;
*Welche personellen Ressourcen werden für welchen Einsatz geplant?&lt;br /&gt;
*Welche organisatorischen Modelle sind geplant (interne/externe Kooperationen, beteiligte Einrichtungen, Verantwortungsstrukturen)?&lt;br /&gt;
*Welche Support-Angebote sind geplant/verfügbar (Unterstützung bei der Anfertigung von Datenmangement-Plänen, Schulungen)?&lt;br /&gt;
*Welche Maßnahmen werden getroffen, um das Bewusstsein (Awareness) für die Policy und das Forschungsdatenmanagement zu erreichen? &lt;br /&gt;
*(Wie) werden die Angebote in in die Lehre integriert?&lt;br /&gt;
*Welche Beratungsangebote in rechtlicher Hinsicht sind einbegriffen?&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Programm==&lt;br /&gt;
Stand: 26. September 2014, Änderungen vorbehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Donnerstag, den 2. Oktober 2014&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09:30 -	10:30	Registrierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:30 -	10:45	Begrüßung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:45 -	12:30	Block I: Institutionsübergreifende und fachliche Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#wien|&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten]] - Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#bw|bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg]] - Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#gfz|Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen]] - Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#mfn|Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten]] - Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#ptb|Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB]] - Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12:30 -	13:15	Mittagspause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13:15 -	14:30	Block II: Institutionelle Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#heidelberg|Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung]] - Jochen Apel, Universität Heidelberg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#muenster|Forschungsdatenbefragung – WWU Münster]] - Dominik Rudolph, Raimund Vogl, Sebastian Herwig, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#duesseldorf|In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU]] - Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#kiel|Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards]] - Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14:30 -	15:00	[[#duisburg|Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Policies und Diskussion]] - Ania López, Universität Duisburg-Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:00 -	15:30	Kaffeepause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:30 -	16:30	Abschlussdiskussion und Formalia der DINI/nestor-AG &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Formalia der DINI/nestor-AG ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sammlung der Themen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Kommunikationskanal Mailverteiler&lt;br /&gt;
* Interessierte an der Mitarbeit&lt;br /&gt;
* Sprecherschaft der DINI/nestor-AG: &lt;br /&gt;
* Vorschläge für die Sprecherschaft und deren Stellvertretung sind die drei InitiatorInnen der DINI/nestor-AG: Prof. Dr. Peter Schirmbacher (Humboldt-Universität zu Berlin), Jens Ludwig (Georg-August-Universität Göttingen), Dr. Janna Neumann (Technische Informationsbibliothek Hannover)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abstracts==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;wien&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[:File:Budroni_Sanchez-Solis_eInfrastructures_Berlin_final.pdf|Präsentationsfolien]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In Österreich wurde Anfang 2014 das Projekt [http://www.e-infrastructures.at/ »e-Infrastructures Austria«] gestartet, das den koordinierten Aufbau und die Weiterentwicklung von nationalen Repositorieninfrastrukturen für digitale Ressourcen aus Forschung und Lehre zum Ziel hat. Ein zentrales Anliegen ist es, Forschungsgemeinschaften, Bibliotheken und IT-Services von allen nationalen universitären und außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtungen einzubeziehen und gemeinsam Wissen für den Aufbau von lokalen Repositorien zu erarbeiten, vorhandenes Know-how und Ressourcen zu bündeln und den Institutionen zur Verfügung zu stellen. Innerhalb des dreijährigen Projektzeitraums richten alle Partnerinstitutionen einen lokalen Dokumentenserver ein bzw. optimieren Serviceangebote bereits bestehender Dokumentenserver. Parallel dazu widmet sich »e-Infrastructures Austria« der Forschungsdatenproblematik und sucht nach einer Annäherung auf nationaler Ebene. Das Projekt umfasst zu Beginn 25 gleichberechtigte Partnerinstitutionen und wird in drei parallel zueinander laufenden Teilprojekten abgewickelt.  Im Rahmen des Projekts wird durch eine Befragung der Wissenschafterinnen und Wissenschafter der Status Quo zum Umgang mit Forschungsdaten an österreichischen Universitäten sowie extrauniversitären Forschungseinrichtungen erhoben, um bereits bestehende Initiativen sowie Desiderata unserer Wissenschafter/innen gemäß den unterschiedlichen fachspezifischen Arbeitsprozessen und Publikationskulturen zu ermitteln. Die Ergebnisse der Befragung dienen als Anforderungen an zukünftige Forschungsdaten-Services österreichischer Universitäten/ Universitätsbibliotheken und Service-Provider anderer Forschungseinrichtungen. Weiters sollen mögliche Incentives-Modelle für ein optimales Archivierungsmanagement und eine freie Zurverfügungstellung von Daten aus Forschungsprozessen eruiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;bw&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[:File:Tristram_2014-10-02_policies_und_bwFDM_Communities.pdf|Präsentationsfolien]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) beginnt derzeit in Baden-Württemberg mit der Umsetzung eines Zukunftskonzepts für die Wissenschaften ([http://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/Remote/mwk/066_pm_anlage_e-science_web.pdf E-Science-Strategie]).  Nachnutzbarkeit von Daten, OpenAccess, das Publikationswesen, datenintensive Wissenschaften und die Forschungsumgebungsstandards stehen im Fokus der Bestrebungen.  Um die Strategie zu konkretisieren, spricht das Projekt [http://bwfdm.scc.kit.edu/ bwFDM-Communities] alle Wissenschaftsgruppen in Baden-Württemberg persönlich an, um deren aktuelle Prioritäten, Probleme und Lösungen im Forschungsdatenbereich zu erfassen und bringt seine Erkenntnisse auf allen beteiligten Ebenen in den Gestaltungsprozess der E-Science-Strategie mit ein.  Der Beitrag fasst die aktuellen Bestrebungen in und um das Projekt bwFDM-Communities mit besonderem Blick auf landesweite Rahmenbedingungen und die Entstehung einer KIT-Datenmanagement-Policy zusammen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;gfz&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Präsentationsfolien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Als nationales Forschungszentrum für die Geowissenschaften beschäftigt sich das [http://www.gfz-potsdam.de Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ] mit dem System Erde.  Die Forschenden am GFZ leisten im Dialog mit benachbarten Disziplinen in small data- und big data-Projekten einen zentralen Beitrag für ein nachhaltiges Erdsystem-Management. Dazu betreibt das GFZ mit seiner [http://www.gfz-potsdam.de/forschung/gfz-in-helmholtz/mesi-modular-earth-science-infrastructure/ MESI - Modular Earth Science Infrastructure] eine umfassende Infrastruktur aus Instrumenten (u. a. Satelliten, Instrumenten und Observatorien) und zugehörigen Forschungsdateninfrastrukturen (u. a. Datenbanken und Repositorien).  Das Management der entstehenden Forschungsdaten wird kooperativ durch Wissenschaft und Infrastruktur betrieben. Je nach Projekt gibt es unterschiedlichen Anforderungen an die rechtlichen, technologischen und organisatorischen Verfahren des Umgangs mit den digitalen Forschungsdaten. Über Basisdienste rund um die dauerhafte Speicherung der Forschungsdaten hinaus wird die Zugänglichkeit und Publikation der Forschungsdaten durch die Abteilung Bibliothek und Informationsdienste (LIS) [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:525-opus-2287 vorangetrieben]. Die Forschungsdateninfrastrukturen am GFZ und die damit verbundenen Dienstleistungen werden durch diverse Data-Policies geprägt. Dabei wirken z. B. Anforderungen der Forschungsförderung und von wissenschaftlichen Journals auf die [http://bib.telegrafenberg.de/ Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements]. Der Beitrag beschreibt die, auf vielfältigen Policies aufbauenden Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements und gibt einen Überblick über die Herausforderungen bei der strategischen Entwicklung von institutionellen Policies und Dienstleistungen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;mfn&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Präsentationsfolien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Zukunft des wissenschaftlichen Wissensmanagements ist nicht der institutionelle Datenbank-Silo, sondern global verteiltes und vernetztes Wissen. Technische, rechtliche, aber auch soziale Hindernisse stehen dem teilweise im Wege. Die Hintergründe, Diskussionen, Ziele, und Erfolge der [http://bouchoutdeclaration.org/ Bouchout-Erklärung] werden vorgestellt. Die Umsetzung in lokale Richtlinien für Daten, Texte und Medien am Museum für Naturkunde ist nicht unproblematisch und soll gemeinsam diskutiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;ptb&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[:File:Hackel_Das_beweissichere_elektronische_Laborbuch_in_der_PTB_11.pdf|Präsentationsfolien]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das beweissichere elektronische Laborbuch der PTB ist ein funktionaler Softwareverbund, der auf mehreren Ebenen realisiert wird: Aus dem DFG-Projekt „BeLab“ geforderte Funktionen zur Sicherstellung einer beweissicheren Langzeitspeicherung werden mit verschiedenen, interagierenden Softwareinstanzen kombiniert. Diese umfassen ein elektronisches Laborbuch (eLab), eine beweissichernde Middleware zur Langzeitspeicherung sowie ein physisches Speichersystem. Das elektronische Laborbuch und die beweissichernde Middleware werden, ergänzend zu den in der Middleware verwendeten Standards [http://www.archisafe.de/s/archisafe/index ArchiSafe] und [http://tools.ietf.org/html/rfc4998 ArchiSig], um spezifische Funktionen gemäß des „BeLab“-Projekts erweitert. Bestehende Metadaten werden automatisch ergänzt, so dass über diese eine umfassende Suchfunktion gewährleistet ist. &lt;br /&gt;
Vervollständigt wird das Konzept um eine in der Entwicklung befindliche Policy zur Langzeitspeicherung von elektronischen Daten, die die Parameter der verwendeten BeLab-Funktionen beinhaltet und darüber hinaus behördenweite Regelungen im Umgang mit Daten für die Langzeitspeicherung manifestiert. Hierdurch wird insgesamt die beweissichere Langzeitspeicherfähigkeit der Daten gesichert.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;heidelberg&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jochen Apel, Universität Heidelberg&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[:File:Apel_Data-Policy_DINI-nestor-Workshop_02-10-2014.pdf|Präsentationsfolien]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Im Juli 2014 hat die Universität Heidelberg im Rahmen einer [http://www.uni-heidelberg.de/universitaet/profil/researchdata/ Research Data Policy] allgemeine Richtlinien zum Forschungsdatenmanagement verabschiedet. Zeitgleich nahm nach einer mehrmonatigen Planungs- und Vorbereitungsphase das [http://www.data.uni-heidelberg.de/ Kompetenzzentrum Forschungsdaten] der Universität offiziell die Arbeit auf. Das Kompetenzzentrum ist eine gemeinsame Serviceeinrichtung des Rechenzentrums und der Universitätsbibliothek, die zentrale Dienste und Beratungsangebote zum Management von Forschungsdaten anbietet. Unter anderem betreibt das Kompetenzzentrum das institutionelle For-schungsdatenrepositorium HeiDATA. Im Vortrag soll die Heidelberger Research Data Policy vorgestellt werden und aufgezeigt werden, wie das Kompetenzzentrum zu ihrer Umsetzung beiträgt. Dabei werden die folgenden Punkte diskutiert: &lt;br /&gt;
* Wie wird Forschungsdatenmanagement durch die Research Data Policy institutionell verankert? Welche Anforderungen an Forschungsprojekte werden formuliert, auf welche Unter-stützungsangebote verpflichtet sich die Universität, wie wird das Thema Datenveröffentlichung gehandhabt? &lt;br /&gt;
* Welche Angebote bietet das Kompetenzzentrum Forschungsdaten bisher und wie sind die Erfahrungen aus den ersten Projekten? Wie sind die Heidelberger Angebote in übergeordnete Strukturen und Aktivitäten eingebettet?&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;muenster&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdatenbefragung – WWU Münster&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dominik Rudolph, Raimund Vogl, Sebastian Herwig, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Thema Forschungsdaten  gewinnt derzeit zunehmend an Bedeutung innerhalb der Scientific Community. Zum Nachweis der Reproduzierbarkeit der Ergebnisse, aber auch zur Weiternutzung der Daten für neue Fragestellungen durch andere Wissenschaftler im Sinne eines Open Data-Ansatzes werden zunehmend von Seiten der Mittelgeber  Vorgaben zum Umgang mit Forschungsdaten gemacht, etwa zur Aufbewahrungsdauer und Zugänglichmachung. Verschiedene Hochschulen haben bereits Forschungsdaten-Richtlinien erarbeitet oder sind derzeit dabei. Bislang liegen allerdings erst vereinzelt empirische Ergebnisse zu der Frage vor, wie der Umgang mit Forschungsprimärdaten in der Praxis gehandhabt wird und welche Probleme adressiert werden müssten. &lt;br /&gt;
An der Universität Münster wurde deshalb im Sommer 2014 eine Erhebung unter den Forschenden der verschiedenen Disziplinen mit 667 beendeten Fragebögen durchgeführt. Die Studie gewährt Einblicke in die Forschungspraxis der jeweiligen Fachbereiche, z.B. in die Datengewinnung (Erhebungsmethoden und Datenquellen), die Qualität der Daten (Formate und Volumina), Verantwortlichkeiten und die Archivierung (Aufbewahrungszweck und –Dauer, Speicherorte und Sicherheitskopien). Die Studie gibt außerdem Aufschluss über das Vorhandensein und die Praxisrelevanz von fachbereichsspezifischen Richtlinien und Vorgaben der Drittmittelgeber. Weitere Themenfelder sind der Wissensstand und die Beratungsbedarfe der Wissenschaftler zum Themenkomplex Forschungsdaten sowie die Nutzungsbereitschaft eines hochschuleigenen Forschungsdatenarchivs. Die Studie identifiziert darüber hinaus Differenzen zwischen den jeweiligen Fachdisziplinen sowie zwischen Professorenschaft und akademischem Mittelbau. Die Ergebnisse der Umfrage sollen die Grundlagen bilden für die Erarbeitung von Forschungsdatenrichtlinien an der WWU und für Projekte zur Bereitstellung der Infrastruktur und von Informationssystemslösungen zum Forschungsdatenmanagement.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;duesseldorf&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Es ist erklärte Zielsetzung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), die Forschungsgruppen bei der Speicherung wissenschaftlicher Daten aus Messungen, Computersimulationen oder anderen wissenschaftlichen Quellen zu unterstützen. Damit werden gesetzliche Verpflichtungen und Auflagen der Forschungsförderer umgesetzt. Im Hochschulentwicklungsplan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wird der Aufbau einer leistungsfähigen Langzeitarchivierungsinfrastruktur zur sicheren Aufbewahrung von Primärdaten aus der Forschung als strategisches Entwicklungsziel zur Unterstützung der Forschung definiert. Die HHU kooperiert auf dem Gebiet der digitalen Langzeitarchivierung mit der Universität Siegen und der Bergischen Universität Wuppertal. Im Rahmen dieser Kooperation stellt das Forschungsdatenmanagement einen Teilaspekt dar, der von der Archivierung administrativer Daten in Verwaltung und Instituten sowie wissenschaftlichen Publikationen abzugrenzen ist. Die Kooperationspartner konzentrieren sich in der Projektphase zu ausgewählten Schwerpunkten auf die Installation und Anwendung prototypischer Lösungen, die nach Projektabschluss in den Regelbetrieb übergeführt werden sollen. Angestrebt wird die Einrichtung eines Kompetenzzentrums zur Beratung und Unterstützung (Verfahrensauswahl, Organisation der Datenstruktur, Metadatenstruktur) sowohl der Administration als auch der Forschung und Lehre. Forschungsdatenmanagement wird an der HHU unter dem Aspekt der Erfordernisse von Open Access gesehen; die Evaluation von Repositories sowie die Auswahl der Methoden zur Speicherung der Archivdaten erfolgt unter Berücksichtigung dieser Erfordernisse. Die jüngsten Erfahrungen der HHU haben deutlich gemacht, dass eine strikte Policy im Umgang mit Forschungsdaten sowie im Hinblick auf langfristige Verfügbarkeit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit unerlässlich ist.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;kiel&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[:File:Paul-Stueve_2014-10-02_CAU_Policy-Baukasten.pdf|Präsentationsfolien]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Für den Forschungsstandort Kiel wird an der Christian Albrechts-Universität zu Kiel und am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ein einheitliches Modell zum Umgang mit Forschungsdaten entwickelt. Das Ziel ist, dass alle Disziplinen am Forschungsstandort mit ihren jeweils unterschiedlichen Anforderungen einen Baukasten nutzen können, der den Instituten, Arbeitsgruppen und Projekten Bausteine und Elemente zur Erstellung einheitlicher Regelungen zum Umgang mit Forschungsdaten zur Verfügung stellt. Die Basis ist der seit 2010 am GEOMAR zusammen mit dem Exzellenzcluster Future Ocean entwickelte und bereitgestellte Data-Policy-Baukasten für die Kiel Marine Science. Um die Erstellung von spezifischen Standards zum Umgang mit Forschungsdaten durch die Forschenden selbst zu ermöglichen, soll der Baukasten aus den Disziplinen heraus dynamisch um notwendige, fachspezifische Komponenten erweitert werden können. Eine Versionierung der Baukastenelemente und der Regelwerke soll dabei für eine nachhaltige Nutzungbarkeit und Nachvollziehbarkeit der erhobenen Forschungsdaten sorgen und gleichzeitig der Dynamik der sich rasch entwickelnden Forschungsbereiche genüge tun. Perspektivisch soll so ein Rahmenwerk für Datenmanagement als – ggf. auch automatisierter – Service entstehen. Ein zentrales Gremium von Forschungsdatenmanagern aus den Disziplinen soll die Pflege des Baukastens und der daraus entwickelten Standards im Hinblick auf ihre Qualität begleiten.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;duisburg&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Policies und Diskussion&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ania López, Universität Duisburg-Essen&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei genauer Betrachtung sind spezielle Policies zum Umgang mit Forschungsdaten unterschiedlich in Hinblick auf ihre Schwerpunkte und auf die institutionelle Struktur, die sich dahinter verbirgt. Außerdem sind meist verschiedene Akteure beteiligt, die für die Umsetzung der Policies als Ansprechpartner fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kurzvortrag sollen u.a. die vorgestellten Policies in ihren Unterschieden und Gemeinsamkeiten gegenübergestellt werden. Dabei soll der Fokus auf den folgenden Themen liegen: inhaltliche Kernaussage der jeweiligen Policy, Beziehung zum Thema Open Access, Verbindlichkeit für die Forschenden, praktische Anwendbarkeit, beteiligte Infrastruktur der jeweiligen Universität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darauf aufbauend soll der Vortrag Diskussionsgrundlage liefern, ob aus den vier vorgestellten Richtlinien allgemeine Kernaussagen herauskristallisiert werden können, die exemplarisch als Basis für Institutionen dienen können, die eigene Policies planen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Die Anmeldung zum 1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot; erfolgt über DINI e.V. unter http://dini.de/veranstaltungen/workshops/dini-nestor-workshop/. Der Unkostenbeitrag beträgt 15 Euro pro Person. Die Teilnehmeranzahl ist auf 80 Personen begrenzt. Der Workshop findet im Konferenzraum 0&#039;119 des [http://www.hu-berlin.de/ueberblick/campus/adlershof/ueberblick/anfahrt Erwin Schrödinger-Zentrums der Humboldt-Universität zu Berlin] in Berlin-Adlershof statt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Datei:Paul-Stueve_2014-10-02_CAU_Policy-Baukasten.pdf&amp;diff=1581</id>
		<title>Datei:Paul-Stueve 2014-10-02 CAU Policy-Baukasten.pdf</title>
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		<updated>2014-10-02T12:23:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: Präsentationsfolien zum Vortrag &amp;quot;Ein generischer Policy-Baukasten für die
einheitliche, dynamische Entwicklung fachspezifischer Standards&amp;quot; von Thilo Paul-Stüve (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Präsentationsfolien zum Vortrag &amp;quot;Ein generischer Policy-Baukasten für die&lt;br /&gt;
einheitliche, dynamische Entwicklung fachspezifischer Standards&amp;quot; von Thilo Paul-Stüve (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1580</id>
		<title>DINI-nestor-WS1</title>
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		<updated>2014-10-02T12:13:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: /* Abstracts */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; Erwin Schrödinger-Zentrum, Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität zu Berlin (Berlin-Adlershof) am 2. Oktober 2014 von 10:30 - 16.30 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ankündigung==&lt;br /&gt;
Forschungsdaten-Policies dienen der Positionierung einer Forschungseinrichtung und bieten ihren MitarbeiterInnen Orientierung für den adäquaten Umgang mit Forschungsdaten. Sie bilden den Ausgangspunkt für die Entwicklung und den Ausbau von Infrastrukturen und Services, die die Forschenden beim Management von Forschungsdaten unterstützen. Ausgehend von [[Data_Policies|nationalen und internationalen Empfehlungen und Vorgaben]] für den Umgang mit Forschungsdaten werden derzeit in vielen deutschen wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und Universitäten entsprechende Grundsätze erarbeitet. Nach der [http://data.uni-bielefeld.de/de/policy Universität Bielefeld] haben im Juli 2014 die [http://www.cms.hu-berlin.de/ueberblick/projekte/dataman/policy Humboldt-Universität zu Berlin] und die [http://www.uni-goettingen.de/de/01-juli-2014-forschungsdaten-leitlinie-der-universitaet-goettingen-einschl-umg/488918.html Georg-August-Universität Göttingen] Forschungsdaten-Policies verabschiedet. Diese Ereignisse unterstreichen die Aktualität des Themas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem 1. DINI/nestor-Workshop sollen diese aktuellen Entwicklungen aufgegriffen werden. Die Ziele sind&lt;br /&gt;
die Schwerpunkte der vorhandenen bzw. geplanten Policies einzelner Einrichtungen zu charakterisieren,  &lt;br /&gt;
den Austausch zu den Auswirkungen auf das Informationsmanagement an den einzelnen Einrichtungen zu unterstützen und&lt;br /&gt;
Konzepte und Modelle zur Umsetzung eines Forschungsdatenmanagements vor dem Hintergrund einer institutionellen Policy zu diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zielgruppen für den Workshop sind Institutionen, die sich noch in der Planungsphase einer Policy befinden ebenso wie Institutionen, die vor praktischen Herausforderungen der Umsetzung einer institutionellen Policy stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exemplarische Fragen, die beim Workshop bearbeitet werden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Handelt es sich bei den (geplanten) Policies um eine reine institutionelle Positionierung zum Umgang mit Forschungsdaten oder sind auch konkrete Handlungsempfehlungen enthalten?&lt;br /&gt;
*Welche Rolle spielen Open Access und Open Science in den (geplanten) Policies?&lt;br /&gt;
*Welche Implikationen haben die (geplanten) Policies für den Aufbau einer adäquaten Informationsinfrastruktur an der Einrichtung?&lt;br /&gt;
*Welche technischen Services sind vorgesehen oder vorhanden (Forschungsdaten-Repositories, Integration in Forschungsinformationssysteme, Datensicherung etc.)?&lt;br /&gt;
*Welche personellen Ressourcen werden für welchen Einsatz geplant?&lt;br /&gt;
*Welche organisatorischen Modelle sind geplant (interne/externe Kooperationen, beteiligte Einrichtungen, Verantwortungsstrukturen)?&lt;br /&gt;
*Welche Support-Angebote sind geplant/verfügbar (Unterstützung bei der Anfertigung von Datenmangement-Plänen, Schulungen)?&lt;br /&gt;
*Welche Maßnahmen werden getroffen, um das Bewusstsein (Awareness) für die Policy und das Forschungsdatenmanagement zu erreichen? &lt;br /&gt;
*(Wie) werden die Angebote in in die Lehre integriert?&lt;br /&gt;
*Welche Beratungsangebote in rechtlicher Hinsicht sind einbegriffen?&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Programm==&lt;br /&gt;
Stand: 26. September 2014, Änderungen vorbehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Donnerstag, den 2. Oktober 2014&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09:30 -	10:30	Registrierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:30 -	10:45	Begrüßung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:45 -	12:30	Block I: Institutionsübergreifende und fachliche Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#wien|&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten]] - Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#bw|bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg]] - Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#gfz|Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen]] - Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#mfn|Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten]] - Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#ptb|Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB]] - Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12:30 -	13:15	Mittagspause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13:15 -	14:30	Block II: Institutionelle Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#heidelberg|Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung]] - Jochen Apel, Universität Heidelberg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#muenster|Forschungsdatenbefragung – WWU Münster]] - Dominik Rudolph, Raimund Vogl, Sebastian Herwig, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#duesseldorf|In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU]] - Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#kiel|Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards]] - Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14:30 -	15:00	[[#duisburg|Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Policies und Diskussion]] - Ania López, Universität Duisburg-Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:00 -	15:30	Kaffeepause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:30 -	16:30	Abschlussdiskussion und Formalia der DINI/nestor-AG &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Formalia der DINI/nestor-AG ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sammlung der Themen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Kommunikationskanal Mailverteiler&lt;br /&gt;
* Interessierte an der Mitarbeit&lt;br /&gt;
* Sprecherschaft der DINI/nestor-AG: &lt;br /&gt;
* Vorschläge für die Sprecherschaft und deren Stellvertretung sind die drei InitiatorInnen der DINI/nestor-AG: Prof. Dr. Peter Schirmbacher (Humboldt-Universität zu Berlin), Jens Ludwig (Georg-August-Universität Göttingen), Dr. Janna Neumann (Technische Informationsbibliothek Hannover)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abstracts==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;wien&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[:File:Budroni_Sanchez-Solis_eInfrastructures_Berlin_final.pdf|Präsentationsfolien]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In Österreich wurde Anfang 2014 das Projekt [http://www.e-infrastructures.at/ »e-Infrastructures Austria«] gestartet, das den koordinierten Aufbau und die Weiterentwicklung von nationalen Repositorieninfrastrukturen für digitale Ressourcen aus Forschung und Lehre zum Ziel hat. Ein zentrales Anliegen ist es, Forschungsgemeinschaften, Bibliotheken und IT-Services von allen nationalen universitären und außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtungen einzubeziehen und gemeinsam Wissen für den Aufbau von lokalen Repositorien zu erarbeiten, vorhandenes Know-how und Ressourcen zu bündeln und den Institutionen zur Verfügung zu stellen. Innerhalb des dreijährigen Projektzeitraums richten alle Partnerinstitutionen einen lokalen Dokumentenserver ein bzw. optimieren Serviceangebote bereits bestehender Dokumentenserver. Parallel dazu widmet sich »e-Infrastructures Austria« der Forschungsdatenproblematik und sucht nach einer Annäherung auf nationaler Ebene. Das Projekt umfasst zu Beginn 25 gleichberechtigte Partnerinstitutionen und wird in drei parallel zueinander laufenden Teilprojekten abgewickelt.  Im Rahmen des Projekts wird durch eine Befragung der Wissenschafterinnen und Wissenschafter der Status Quo zum Umgang mit Forschungsdaten an österreichischen Universitäten sowie extrauniversitären Forschungseinrichtungen erhoben, um bereits bestehende Initiativen sowie Desiderata unserer Wissenschafter/innen gemäß den unterschiedlichen fachspezifischen Arbeitsprozessen und Publikationskulturen zu ermitteln. Die Ergebnisse der Befragung dienen als Anforderungen an zukünftige Forschungsdaten-Services österreichischer Universitäten/ Universitätsbibliotheken und Service-Provider anderer Forschungseinrichtungen. Weiters sollen mögliche Incentives-Modelle für ein optimales Archivierungsmanagement und eine freie Zurverfügungstellung von Daten aus Forschungsprozessen eruiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;bw&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[:File:Tristram_2014-10-02_policies_und_bwFDM_Communities.pdf|Präsentationsfolien]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) beginnt derzeit in Baden-Württemberg mit der Umsetzung eines Zukunftskonzepts für die Wissenschaften ([http://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/Remote/mwk/066_pm_anlage_e-science_web.pdf E-Science-Strategie]).  Nachnutzbarkeit von Daten, OpenAccess, das Publikationswesen, datenintensive Wissenschaften und die Forschungsumgebungsstandards stehen im Fokus der Bestrebungen.  Um die Strategie zu konkretisieren, spricht das Projekt [http://bwfdm.scc.kit.edu/ bwFDM-Communities] alle Wissenschaftsgruppen in Baden-Württemberg persönlich an, um deren aktuelle Prioritäten, Probleme und Lösungen im Forschungsdatenbereich zu erfassen und bringt seine Erkenntnisse auf allen beteiligten Ebenen in den Gestaltungsprozess der E-Science-Strategie mit ein.  Der Beitrag fasst die aktuellen Bestrebungen in und um das Projekt bwFDM-Communities mit besonderem Blick auf landesweite Rahmenbedingungen und die Entstehung einer KIT-Datenmanagement-Policy zusammen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;gfz&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Präsentationsfolien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Als nationales Forschungszentrum für die Geowissenschaften beschäftigt sich das [http://www.gfz-potsdam.de Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ] mit dem System Erde.  Die Forschenden am GFZ leisten im Dialog mit benachbarten Disziplinen in small data- und big data-Projekten einen zentralen Beitrag für ein nachhaltiges Erdsystem-Management. Dazu betreibt das GFZ mit seiner [http://www.gfz-potsdam.de/forschung/gfz-in-helmholtz/mesi-modular-earth-science-infrastructure/ MESI - Modular Earth Science Infrastructure] eine umfassende Infrastruktur aus Instrumenten (u. a. Satelliten, Instrumenten und Observatorien) und zugehörigen Forschungsdateninfrastrukturen (u. a. Datenbanken und Repositorien).  Das Management der entstehenden Forschungsdaten wird kooperativ durch Wissenschaft und Infrastruktur betrieben. Je nach Projekt gibt es unterschiedlichen Anforderungen an die rechtlichen, technologischen und organisatorischen Verfahren des Umgangs mit den digitalen Forschungsdaten. Über Basisdienste rund um die dauerhafte Speicherung der Forschungsdaten hinaus wird die Zugänglichkeit und Publikation der Forschungsdaten durch die Abteilung Bibliothek und Informationsdienste (LIS) [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:525-opus-2287 vorangetrieben]. Die Forschungsdateninfrastrukturen am GFZ und die damit verbundenen Dienstleistungen werden durch diverse Data-Policies geprägt. Dabei wirken z. B. Anforderungen der Forschungsförderung und von wissenschaftlichen Journals auf die [http://bib.telegrafenberg.de/ Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements]. Der Beitrag beschreibt die, auf vielfältigen Policies aufbauenden Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements und gibt einen Überblick über die Herausforderungen bei der strategischen Entwicklung von institutionellen Policies und Dienstleistungen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;mfn&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Präsentationsfolien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Zukunft des wissenschaftlichen Wissensmanagements ist nicht der institutionelle Datenbank-Silo, sondern global verteiltes und vernetztes Wissen. Technische, rechtliche, aber auch soziale Hindernisse stehen dem teilweise im Wege. Die Hintergründe, Diskussionen, Ziele, und Erfolge der [http://bouchoutdeclaration.org/ Bouchout-Erklärung] werden vorgestellt. Die Umsetzung in lokale Richtlinien für Daten, Texte und Medien am Museum für Naturkunde ist nicht unproblematisch und soll gemeinsam diskutiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;ptb&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[:File:Hackel_Das_beweissichere_elektronische_Laborbuch_in_der_PTB_11.pdf|Präsentationsfolien]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das beweissichere elektronische Laborbuch der PTB ist ein funktionaler Softwareverbund, der auf mehreren Ebenen realisiert wird: Aus dem DFG-Projekt „BeLab“ geforderte Funktionen zur Sicherstellung einer beweissicheren Langzeitspeicherung werden mit verschiedenen, interagierenden Softwareinstanzen kombiniert. Diese umfassen ein elektronisches Laborbuch (eLab), eine beweissichernde Middleware zur Langzeitspeicherung sowie ein physisches Speichersystem. Das elektronische Laborbuch und die beweissichernde Middleware werden, ergänzend zu den in der Middleware verwendeten Standards [http://www.archisafe.de/s/archisafe/index ArchiSafe] und [http://tools.ietf.org/html/rfc4998 ArchiSig], um spezifische Funktionen gemäß des „BeLab“-Projekts erweitert. Bestehende Metadaten werden automatisch ergänzt, so dass über diese eine umfassende Suchfunktion gewährleistet ist. &lt;br /&gt;
Vervollständigt wird das Konzept um eine in der Entwicklung befindliche Policy zur Langzeitspeicherung von elektronischen Daten, die die Parameter der verwendeten BeLab-Funktionen beinhaltet und darüber hinaus behördenweite Regelungen im Umgang mit Daten für die Langzeitspeicherung manifestiert. Hierdurch wird insgesamt die beweissichere Langzeitspeicherfähigkeit der Daten gesichert.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;heidelberg&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jochen Apel, Universität Heidelberg&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[:File:Apel_Data-Policy_DINI-nestor-Workshop_02-10-2014.pdf|Präsentationsfolien]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Im Juli 2014 hat die Universität Heidelberg im Rahmen einer [http://www.uni-heidelberg.de/universitaet/profil/researchdata/ Research Data Policy] allgemeine Richtlinien zum Forschungsdatenmanagement verabschiedet. Zeitgleich nahm nach einer mehrmonatigen Planungs- und Vorbereitungsphase das [http://www.data.uni-heidelberg.de/ Kompetenzzentrum Forschungsdaten] der Universität offiziell die Arbeit auf. Das Kompetenzzentrum ist eine gemeinsame Serviceeinrichtung des Rechenzentrums und der Universitätsbibliothek, die zentrale Dienste und Beratungsangebote zum Management von Forschungsdaten anbietet. Unter anderem betreibt das Kompetenzzentrum das institutionelle For-schungsdatenrepositorium HeiDATA. Im Vortrag soll die Heidelberger Research Data Policy vorgestellt werden und aufgezeigt werden, wie das Kompetenzzentrum zu ihrer Umsetzung beiträgt. Dabei werden die folgenden Punkte diskutiert: &lt;br /&gt;
* Wie wird Forschungsdatenmanagement durch die Research Data Policy institutionell verankert? Welche Anforderungen an Forschungsprojekte werden formuliert, auf welche Unter-stützungsangebote verpflichtet sich die Universität, wie wird das Thema Datenveröffentlichung gehandhabt? &lt;br /&gt;
* Welche Angebote bietet das Kompetenzzentrum Forschungsdaten bisher und wie sind die Erfahrungen aus den ersten Projekten? Wie sind die Heidelberger Angebote in übergeordnete Strukturen und Aktivitäten eingebettet?&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;muenster&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdatenbefragung – WWU Münster&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dominik Rudolph, Raimund Vogl, Sebastian Herwig, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Thema Forschungsdaten  gewinnt derzeit zunehmend an Bedeutung innerhalb der Scientific Community. Zum Nachweis der Reproduzierbarkeit der Ergebnisse, aber auch zur Weiternutzung der Daten für neue Fragestellungen durch andere Wissenschaftler im Sinne eines Open Data-Ansatzes werden zunehmend von Seiten der Mittelgeber  Vorgaben zum Umgang mit Forschungsdaten gemacht, etwa zur Aufbewahrungsdauer und Zugänglichmachung. Verschiedene Hochschulen haben bereits Forschungsdaten-Richtlinien erarbeitet oder sind derzeit dabei. Bislang liegen allerdings erst vereinzelt empirische Ergebnisse zu der Frage vor, wie der Umgang mit Forschungsprimärdaten in der Praxis gehandhabt wird und welche Probleme adressiert werden müssten. &lt;br /&gt;
An der Universität Münster wurde deshalb im Sommer 2014 eine Erhebung unter den Forschenden der verschiedenen Disziplinen mit 667 beendeten Fragebögen durchgeführt. Die Studie gewährt Einblicke in die Forschungspraxis der jeweiligen Fachbereiche, z.B. in die Datengewinnung (Erhebungsmethoden und Datenquellen), die Qualität der Daten (Formate und Volumina), Verantwortlichkeiten und die Archivierung (Aufbewahrungszweck und –Dauer, Speicherorte und Sicherheitskopien). Die Studie gibt außerdem Aufschluss über das Vorhandensein und die Praxisrelevanz von fachbereichsspezifischen Richtlinien und Vorgaben der Drittmittelgeber. Weitere Themenfelder sind der Wissensstand und die Beratungsbedarfe der Wissenschaftler zum Themenkomplex Forschungsdaten sowie die Nutzungsbereitschaft eines hochschuleigenen Forschungsdatenarchivs. Die Studie identifiziert darüber hinaus Differenzen zwischen den jeweiligen Fachdisziplinen sowie zwischen Professorenschaft und akademischem Mittelbau. Die Ergebnisse der Umfrage sollen die Grundlagen bilden für die Erarbeitung von Forschungsdatenrichtlinien an der WWU und für Projekte zur Bereitstellung der Infrastruktur und von Informationssystemslösungen zum Forschungsdatenmanagement.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;duesseldorf&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Es ist erklärte Zielsetzung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), die Forschungsgruppen bei der Speicherung wissenschaftlicher Daten aus Messungen, Computersimulationen oder anderen wissenschaftlichen Quellen zu unterstützen. Damit werden gesetzliche Verpflichtungen und Auflagen der Forschungsförderer umgesetzt. Im Hochschulentwicklungsplan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wird der Aufbau einer leistungsfähigen Langzeitarchivierungsinfrastruktur zur sicheren Aufbewahrung von Primärdaten aus der Forschung als strategisches Entwicklungsziel zur Unterstützung der Forschung definiert. Die HHU kooperiert auf dem Gebiet der digitalen Langzeitarchivierung mit der Universität Siegen und der Bergischen Universität Wuppertal. Im Rahmen dieser Kooperation stellt das Forschungsdatenmanagement einen Teilaspekt dar, der von der Archivierung administrativer Daten in Verwaltung und Instituten sowie wissenschaftlichen Publikationen abzugrenzen ist. Die Kooperationspartner konzentrieren sich in der Projektphase zu ausgewählten Schwerpunkten auf die Installation und Anwendung prototypischer Lösungen, die nach Projektabschluss in den Regelbetrieb übergeführt werden sollen. Angestrebt wird die Einrichtung eines Kompetenzzentrums zur Beratung und Unterstützung (Verfahrensauswahl, Organisation der Datenstruktur, Metadatenstruktur) sowohl der Administration als auch der Forschung und Lehre. Forschungsdatenmanagement wird an der HHU unter dem Aspekt der Erfordernisse von Open Access gesehen; die Evaluation von Repositories sowie die Auswahl der Methoden zur Speicherung der Archivdaten erfolgt unter Berücksichtigung dieser Erfordernisse. Die jüngsten Erfahrungen der HHU haben deutlich gemacht, dass eine strikte Policy im Umgang mit Forschungsdaten sowie im Hinblick auf langfristige Verfügbarkeit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit unerlässlich ist.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;kiel&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Für den Forschungsstandort Kiel wird an der Christian Albrechts-Universität zu Kiel und am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ein einheitliches Modell zum Umgang mit Forschungsdaten entwickelt. Das Ziel ist, dass alle Disziplinen am Forschungsstandort mit ihren jeweils unterschiedlichen Anforderungen einen Baukasten nutzen können, der den Instituten, Arbeitsgruppen und Projekten Bausteine und Elemente zur Erstellung einheitlicher Regelungen zum Umgang mit Forschungsdaten zur Verfügung stellt. Die Basis ist der seit 2010 am GEOMAR zusammen mit dem Exzellenzcluster Future Ocean entwickelte und bereitgestellte Data-Policy-Baukasten für die Kiel Marine Science. Um die Erstellung von spezifischen Standards zum Umgang mit Forschungsdaten durch die Forschenden selbst zu ermöglichen, soll der Baukasten aus den Disziplinen heraus dynamisch um notwendige, fachspezifische Komponenten erweitert werden können. Eine Versionierung der Baukastenelemente und der Regelwerke soll dabei für eine nachhaltige Nutzungbarkeit und Nachvollziehbarkeit der erhobenen Forschungsdaten sorgen und gleichzeitig der Dynamik der sich rasch entwickelnden Forschungsbereiche genüge tun. Perspektivisch soll so ein Rahmenwerk für Datenmanagement als – ggf. auch automatisierter – Service entstehen. Ein zentrales Gremium von Forschungsdatenmanagern aus den Disziplinen soll die Pflege des Baukastens und der daraus entwickelten Standards im Hinblick auf ihre Qualität begleiten.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;duisburg&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Policies und Diskussion&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ania López, Universität Duisburg-Essen&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei genauer Betrachtung sind spezielle Policies zum Umgang mit Forschungsdaten unterschiedlich in Hinblick auf ihre Schwerpunkte und auf die institutionelle Struktur, die sich dahinter verbirgt. Außerdem sind meist verschiedene Akteure beteiligt, die für die Umsetzung der Policies als Ansprechpartner fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kurzvortrag sollen u.a. die vorgestellten Policies in ihren Unterschieden und Gemeinsamkeiten gegenübergestellt werden. Dabei soll der Fokus auf den folgenden Themen liegen: inhaltliche Kernaussage der jeweiligen Policy, Beziehung zum Thema Open Access, Verbindlichkeit für die Forschenden, praktische Anwendbarkeit, beteiligte Infrastruktur der jeweiligen Universität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darauf aufbauend soll der Vortrag Diskussionsgrundlage liefern, ob aus den vier vorgestellten Richtlinien allgemeine Kernaussagen herauskristallisiert werden können, die exemplarisch als Basis für Institutionen dienen können, die eigene Policies planen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Die Anmeldung zum 1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot; erfolgt über DINI e.V. unter http://dini.de/veranstaltungen/workshops/dini-nestor-workshop/. Der Unkostenbeitrag beträgt 15 Euro pro Person. Die Teilnehmeranzahl ist auf 80 Personen begrenzt. Der Workshop findet im Konferenzraum 0&#039;119 des [http://www.hu-berlin.de/ueberblick/campus/adlershof/ueberblick/anfahrt Erwin Schrödinger-Zentrums der Humboldt-Universität zu Berlin] in Berlin-Adlershof statt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Datei:Apel_Data-Policy_DINI-nestor-Workshop_02-10-2014.pdf&amp;diff=1579</id>
		<title>Datei:Apel Data-Policy DINI-nestor-Workshop 02-10-2014.pdf</title>
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		<updated>2014-10-02T12:11:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: Präsentationsfolien zum Vortrag &amp;quot;Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung&amp;quot; von Jochen Apel (Universität Heidelberg)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Präsentationsfolien zum Vortrag &amp;quot;Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung&amp;quot; von Jochen Apel (Universität Heidelberg)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1578</id>
		<title>DINI-nestor-WS1</title>
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		<updated>2014-10-02T12:03:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: /* Abstracts */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; Erwin Schrödinger-Zentrum, Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität zu Berlin (Berlin-Adlershof) am 2. Oktober 2014 von 10:30 - 16.30 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ankündigung==&lt;br /&gt;
Forschungsdaten-Policies dienen der Positionierung einer Forschungseinrichtung und bieten ihren MitarbeiterInnen Orientierung für den adäquaten Umgang mit Forschungsdaten. Sie bilden den Ausgangspunkt für die Entwicklung und den Ausbau von Infrastrukturen und Services, die die Forschenden beim Management von Forschungsdaten unterstützen. Ausgehend von [[Data_Policies|nationalen und internationalen Empfehlungen und Vorgaben]] für den Umgang mit Forschungsdaten werden derzeit in vielen deutschen wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und Universitäten entsprechende Grundsätze erarbeitet. Nach der [http://data.uni-bielefeld.de/de/policy Universität Bielefeld] haben im Juli 2014 die [http://www.cms.hu-berlin.de/ueberblick/projekte/dataman/policy Humboldt-Universität zu Berlin] und die [http://www.uni-goettingen.de/de/01-juli-2014-forschungsdaten-leitlinie-der-universitaet-goettingen-einschl-umg/488918.html Georg-August-Universität Göttingen] Forschungsdaten-Policies verabschiedet. Diese Ereignisse unterstreichen die Aktualität des Themas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem 1. DINI/nestor-Workshop sollen diese aktuellen Entwicklungen aufgegriffen werden. Die Ziele sind&lt;br /&gt;
die Schwerpunkte der vorhandenen bzw. geplanten Policies einzelner Einrichtungen zu charakterisieren,  &lt;br /&gt;
den Austausch zu den Auswirkungen auf das Informationsmanagement an den einzelnen Einrichtungen zu unterstützen und&lt;br /&gt;
Konzepte und Modelle zur Umsetzung eines Forschungsdatenmanagements vor dem Hintergrund einer institutionellen Policy zu diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zielgruppen für den Workshop sind Institutionen, die sich noch in der Planungsphase einer Policy befinden ebenso wie Institutionen, die vor praktischen Herausforderungen der Umsetzung einer institutionellen Policy stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exemplarische Fragen, die beim Workshop bearbeitet werden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Handelt es sich bei den (geplanten) Policies um eine reine institutionelle Positionierung zum Umgang mit Forschungsdaten oder sind auch konkrete Handlungsempfehlungen enthalten?&lt;br /&gt;
*Welche Rolle spielen Open Access und Open Science in den (geplanten) Policies?&lt;br /&gt;
*Welche Implikationen haben die (geplanten) Policies für den Aufbau einer adäquaten Informationsinfrastruktur an der Einrichtung?&lt;br /&gt;
*Welche technischen Services sind vorgesehen oder vorhanden (Forschungsdaten-Repositories, Integration in Forschungsinformationssysteme, Datensicherung etc.)?&lt;br /&gt;
*Welche personellen Ressourcen werden für welchen Einsatz geplant?&lt;br /&gt;
*Welche organisatorischen Modelle sind geplant (interne/externe Kooperationen, beteiligte Einrichtungen, Verantwortungsstrukturen)?&lt;br /&gt;
*Welche Support-Angebote sind geplant/verfügbar (Unterstützung bei der Anfertigung von Datenmangement-Plänen, Schulungen)?&lt;br /&gt;
*Welche Maßnahmen werden getroffen, um das Bewusstsein (Awareness) für die Policy und das Forschungsdatenmanagement zu erreichen? &lt;br /&gt;
*(Wie) werden die Angebote in in die Lehre integriert?&lt;br /&gt;
*Welche Beratungsangebote in rechtlicher Hinsicht sind einbegriffen?&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Programm==&lt;br /&gt;
Stand: 26. September 2014, Änderungen vorbehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Donnerstag, den 2. Oktober 2014&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09:30 -	10:30	Registrierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:30 -	10:45	Begrüßung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:45 -	12:30	Block I: Institutionsübergreifende und fachliche Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#wien|&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten]] - Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#bw|bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg]] - Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#gfz|Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen]] - Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#mfn|Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten]] - Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#ptb|Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB]] - Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12:30 -	13:15	Mittagspause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13:15 -	14:30	Block II: Institutionelle Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#heidelberg|Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung]] - Jochen Apel, Universität Heidelberg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#muenster|Forschungsdatenbefragung – WWU Münster]] - Dominik Rudolph, Raimund Vogl, Sebastian Herwig, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#duesseldorf|In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU]] - Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#kiel|Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards]] - Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14:30 -	15:00	[[#duisburg|Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Policies und Diskussion]] - Ania López, Universität Duisburg-Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:00 -	15:30	Kaffeepause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:30 -	16:30	Abschlussdiskussion und Formalia der DINI/nestor-AG &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Formalia der DINI/nestor-AG ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sammlung der Themen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Kommunikationskanal Mailverteiler&lt;br /&gt;
* Interessierte an der Mitarbeit&lt;br /&gt;
* Sprecherschaft der DINI/nestor-AG: &lt;br /&gt;
* Vorschläge für die Sprecherschaft und deren Stellvertretung sind die drei InitiatorInnen der DINI/nestor-AG: Prof. Dr. Peter Schirmbacher (Humboldt-Universität zu Berlin), Jens Ludwig (Georg-August-Universität Göttingen), Dr. Janna Neumann (Technische Informationsbibliothek Hannover)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abstracts==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;wien&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[:File:Budroni_Sanchez-Solis_eInfrastructures_Berlin_final.pdf|Präsentationsfolien]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In Österreich wurde Anfang 2014 das Projekt [http://www.e-infrastructures.at/ »e-Infrastructures Austria«] gestartet, das den koordinierten Aufbau und die Weiterentwicklung von nationalen Repositorieninfrastrukturen für digitale Ressourcen aus Forschung und Lehre zum Ziel hat. Ein zentrales Anliegen ist es, Forschungsgemeinschaften, Bibliotheken und IT-Services von allen nationalen universitären und außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtungen einzubeziehen und gemeinsam Wissen für den Aufbau von lokalen Repositorien zu erarbeiten, vorhandenes Know-how und Ressourcen zu bündeln und den Institutionen zur Verfügung zu stellen. Innerhalb des dreijährigen Projektzeitraums richten alle Partnerinstitutionen einen lokalen Dokumentenserver ein bzw. optimieren Serviceangebote bereits bestehender Dokumentenserver. Parallel dazu widmet sich »e-Infrastructures Austria« der Forschungsdatenproblematik und sucht nach einer Annäherung auf nationaler Ebene. Das Projekt umfasst zu Beginn 25 gleichberechtigte Partnerinstitutionen und wird in drei parallel zueinander laufenden Teilprojekten abgewickelt.  Im Rahmen des Projekts wird durch eine Befragung der Wissenschafterinnen und Wissenschafter der Status Quo zum Umgang mit Forschungsdaten an österreichischen Universitäten sowie extrauniversitären Forschungseinrichtungen erhoben, um bereits bestehende Initiativen sowie Desiderata unserer Wissenschafter/innen gemäß den unterschiedlichen fachspezifischen Arbeitsprozessen und Publikationskulturen zu ermitteln. Die Ergebnisse der Befragung dienen als Anforderungen an zukünftige Forschungsdaten-Services österreichischer Universitäten/ Universitätsbibliotheken und Service-Provider anderer Forschungseinrichtungen. Weiters sollen mögliche Incentives-Modelle für ein optimales Archivierungsmanagement und eine freie Zurverfügungstellung von Daten aus Forschungsprozessen eruiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;bw&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[:File:Tristram_2014-10-02_policies_und_bwFDM_Communities.pdf|Präsentationsfolien]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) beginnt derzeit in Baden-Württemberg mit der Umsetzung eines Zukunftskonzepts für die Wissenschaften ([http://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/Remote/mwk/066_pm_anlage_e-science_web.pdf E-Science-Strategie]).  Nachnutzbarkeit von Daten, OpenAccess, das Publikationswesen, datenintensive Wissenschaften und die Forschungsumgebungsstandards stehen im Fokus der Bestrebungen.  Um die Strategie zu konkretisieren, spricht das Projekt [http://bwfdm.scc.kit.edu/ bwFDM-Communities] alle Wissenschaftsgruppen in Baden-Württemberg persönlich an, um deren aktuelle Prioritäten, Probleme und Lösungen im Forschungsdatenbereich zu erfassen und bringt seine Erkenntnisse auf allen beteiligten Ebenen in den Gestaltungsprozess der E-Science-Strategie mit ein.  Der Beitrag fasst die aktuellen Bestrebungen in und um das Projekt bwFDM-Communities mit besonderem Blick auf landesweite Rahmenbedingungen und die Entstehung einer KIT-Datenmanagement-Policy zusammen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;gfz&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Präsentationsfolien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Als nationales Forschungszentrum für die Geowissenschaften beschäftigt sich das [http://www.gfz-potsdam.de Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ] mit dem System Erde.  Die Forschenden am GFZ leisten im Dialog mit benachbarten Disziplinen in small data- und big data-Projekten einen zentralen Beitrag für ein nachhaltiges Erdsystem-Management. Dazu betreibt das GFZ mit seiner [http://www.gfz-potsdam.de/forschung/gfz-in-helmholtz/mesi-modular-earth-science-infrastructure/ MESI - Modular Earth Science Infrastructure] eine umfassende Infrastruktur aus Instrumenten (u. a. Satelliten, Instrumenten und Observatorien) und zugehörigen Forschungsdateninfrastrukturen (u. a. Datenbanken und Repositorien).  Das Management der entstehenden Forschungsdaten wird kooperativ durch Wissenschaft und Infrastruktur betrieben. Je nach Projekt gibt es unterschiedlichen Anforderungen an die rechtlichen, technologischen und organisatorischen Verfahren des Umgangs mit den digitalen Forschungsdaten. Über Basisdienste rund um die dauerhafte Speicherung der Forschungsdaten hinaus wird die Zugänglichkeit und Publikation der Forschungsdaten durch die Abteilung Bibliothek und Informationsdienste (LIS) [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:525-opus-2287 vorangetrieben]. Die Forschungsdateninfrastrukturen am GFZ und die damit verbundenen Dienstleistungen werden durch diverse Data-Policies geprägt. Dabei wirken z. B. Anforderungen der Forschungsförderung und von wissenschaftlichen Journals auf die [http://bib.telegrafenberg.de/ Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements]. Der Beitrag beschreibt die, auf vielfältigen Policies aufbauenden Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements und gibt einen Überblick über die Herausforderungen bei der strategischen Entwicklung von institutionellen Policies und Dienstleistungen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;mfn&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Präsentationsfolien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Zukunft des wissenschaftlichen Wissensmanagements ist nicht der institutionelle Datenbank-Silo, sondern global verteiltes und vernetztes Wissen. Technische, rechtliche, aber auch soziale Hindernisse stehen dem teilweise im Wege. Die Hintergründe, Diskussionen, Ziele, und Erfolge der [http://bouchoutdeclaration.org/ Bouchout-Erklärung] werden vorgestellt. Die Umsetzung in lokale Richtlinien für Daten, Texte und Medien am Museum für Naturkunde ist nicht unproblematisch und soll gemeinsam diskutiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;ptb&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[:File:Hackel_Das_beweissichere_elektronische_Laborbuch_in_der_PTB_11.pdf|Präsentationsfolien]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das beweissichere elektronische Laborbuch der PTB ist ein funktionaler Softwareverbund, der auf mehreren Ebenen realisiert wird: Aus dem DFG-Projekt „BeLab“ geforderte Funktionen zur Sicherstellung einer beweissicheren Langzeitspeicherung werden mit verschiedenen, interagierenden Softwareinstanzen kombiniert. Diese umfassen ein elektronisches Laborbuch (eLab), eine beweissichernde Middleware zur Langzeitspeicherung sowie ein physisches Speichersystem. Das elektronische Laborbuch und die beweissichernde Middleware werden, ergänzend zu den in der Middleware verwendeten Standards [http://www.archisafe.de/s/archisafe/index ArchiSafe] und [http://tools.ietf.org/html/rfc4998 ArchiSig], um spezifische Funktionen gemäß des „BeLab“-Projekts erweitert. Bestehende Metadaten werden automatisch ergänzt, so dass über diese eine umfassende Suchfunktion gewährleistet ist. &lt;br /&gt;
Vervollständigt wird das Konzept um eine in der Entwicklung befindliche Policy zur Langzeitspeicherung von elektronischen Daten, die die Parameter der verwendeten BeLab-Funktionen beinhaltet und darüber hinaus behördenweite Regelungen im Umgang mit Daten für die Langzeitspeicherung manifestiert. Hierdurch wird insgesamt die beweissichere Langzeitspeicherfähigkeit der Daten gesichert.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;heidelberg&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jochen Apel, Universität Heidelberg&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Im Juli 2014 hat die Universität Heidelberg im Rahmen einer [http://www.uni-heidelberg.de/universitaet/profil/researchdata/ Research Data Policy] allgemeine Richtlinien zum Forschungsdatenmanagement verabschiedet. Zeitgleich nahm nach einer mehrmonatigen Planungs- und Vorbereitungsphase das [http://www.data.uni-heidelberg.de/ Kompetenzzentrum Forschungsdaten] der Universität offiziell die Arbeit auf. Das Kompetenzzentrum ist eine gemeinsame Serviceeinrichtung des Rechenzentrums und der Universitätsbibliothek, die zentrale Dienste und Beratungsangebote zum Management von Forschungsdaten anbietet. Unter anderem betreibt das Kompetenzzentrum das institutionelle For-schungsdatenrepositorium HeiDATA. Im Vortrag soll die Heidelberger Research Data Policy vorgestellt werden und aufgezeigt werden, wie das Kompetenzzentrum zu ihrer Umsetzung beiträgt. Dabei werden die folgenden Punkte diskutiert: &lt;br /&gt;
* Wie wird Forschungsdatenmanagement durch die Research Data Policy institutionell verankert? Welche Anforderungen an Forschungsprojekte werden formuliert, auf welche Unter-stützungsangebote verpflichtet sich die Universität, wie wird das Thema Datenveröffentlichung gehandhabt? &lt;br /&gt;
* Welche Angebote bietet das Kompetenzzentrum Forschungsdaten bisher und wie sind die Erfahrungen aus den ersten Projekten? Wie sind die Heidelberger Angebote in übergeordnete Strukturen und Aktivitäten eingebettet?&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;muenster&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdatenbefragung – WWU Münster&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dominik Rudolph, Raimund Vogl, Sebastian Herwig, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Thema Forschungsdaten  gewinnt derzeit zunehmend an Bedeutung innerhalb der Scientific Community. Zum Nachweis der Reproduzierbarkeit der Ergebnisse, aber auch zur Weiternutzung der Daten für neue Fragestellungen durch andere Wissenschaftler im Sinne eines Open Data-Ansatzes werden zunehmend von Seiten der Mittelgeber  Vorgaben zum Umgang mit Forschungsdaten gemacht, etwa zur Aufbewahrungsdauer und Zugänglichmachung. Verschiedene Hochschulen haben bereits Forschungsdaten-Richtlinien erarbeitet oder sind derzeit dabei. Bislang liegen allerdings erst vereinzelt empirische Ergebnisse zu der Frage vor, wie der Umgang mit Forschungsprimärdaten in der Praxis gehandhabt wird und welche Probleme adressiert werden müssten. &lt;br /&gt;
An der Universität Münster wurde deshalb im Sommer 2014 eine Erhebung unter den Forschenden der verschiedenen Disziplinen mit 667 beendeten Fragebögen durchgeführt. Die Studie gewährt Einblicke in die Forschungspraxis der jeweiligen Fachbereiche, z.B. in die Datengewinnung (Erhebungsmethoden und Datenquellen), die Qualität der Daten (Formate und Volumina), Verantwortlichkeiten und die Archivierung (Aufbewahrungszweck und –Dauer, Speicherorte und Sicherheitskopien). Die Studie gibt außerdem Aufschluss über das Vorhandensein und die Praxisrelevanz von fachbereichsspezifischen Richtlinien und Vorgaben der Drittmittelgeber. Weitere Themenfelder sind der Wissensstand und die Beratungsbedarfe der Wissenschaftler zum Themenkomplex Forschungsdaten sowie die Nutzungsbereitschaft eines hochschuleigenen Forschungsdatenarchivs. Die Studie identifiziert darüber hinaus Differenzen zwischen den jeweiligen Fachdisziplinen sowie zwischen Professorenschaft und akademischem Mittelbau. Die Ergebnisse der Umfrage sollen die Grundlagen bilden für die Erarbeitung von Forschungsdatenrichtlinien an der WWU und für Projekte zur Bereitstellung der Infrastruktur und von Informationssystemslösungen zum Forschungsdatenmanagement.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;duesseldorf&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Es ist erklärte Zielsetzung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), die Forschungsgruppen bei der Speicherung wissenschaftlicher Daten aus Messungen, Computersimulationen oder anderen wissenschaftlichen Quellen zu unterstützen. Damit werden gesetzliche Verpflichtungen und Auflagen der Forschungsförderer umgesetzt. Im Hochschulentwicklungsplan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wird der Aufbau einer leistungsfähigen Langzeitarchivierungsinfrastruktur zur sicheren Aufbewahrung von Primärdaten aus der Forschung als strategisches Entwicklungsziel zur Unterstützung der Forschung definiert. Die HHU kooperiert auf dem Gebiet der digitalen Langzeitarchivierung mit der Universität Siegen und der Bergischen Universität Wuppertal. Im Rahmen dieser Kooperation stellt das Forschungsdatenmanagement einen Teilaspekt dar, der von der Archivierung administrativer Daten in Verwaltung und Instituten sowie wissenschaftlichen Publikationen abzugrenzen ist. Die Kooperationspartner konzentrieren sich in der Projektphase zu ausgewählten Schwerpunkten auf die Installation und Anwendung prototypischer Lösungen, die nach Projektabschluss in den Regelbetrieb übergeführt werden sollen. Angestrebt wird die Einrichtung eines Kompetenzzentrums zur Beratung und Unterstützung (Verfahrensauswahl, Organisation der Datenstruktur, Metadatenstruktur) sowohl der Administration als auch der Forschung und Lehre. Forschungsdatenmanagement wird an der HHU unter dem Aspekt der Erfordernisse von Open Access gesehen; die Evaluation von Repositories sowie die Auswahl der Methoden zur Speicherung der Archivdaten erfolgt unter Berücksichtigung dieser Erfordernisse. Die jüngsten Erfahrungen der HHU haben deutlich gemacht, dass eine strikte Policy im Umgang mit Forschungsdaten sowie im Hinblick auf langfristige Verfügbarkeit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit unerlässlich ist.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;kiel&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Für den Forschungsstandort Kiel wird an der Christian Albrechts-Universität zu Kiel und am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ein einheitliches Modell zum Umgang mit Forschungsdaten entwickelt. Das Ziel ist, dass alle Disziplinen am Forschungsstandort mit ihren jeweils unterschiedlichen Anforderungen einen Baukasten nutzen können, der den Instituten, Arbeitsgruppen und Projekten Bausteine und Elemente zur Erstellung einheitlicher Regelungen zum Umgang mit Forschungsdaten zur Verfügung stellt. Die Basis ist der seit 2010 am GEOMAR zusammen mit dem Exzellenzcluster Future Ocean entwickelte und bereitgestellte Data-Policy-Baukasten für die Kiel Marine Science. Um die Erstellung von spezifischen Standards zum Umgang mit Forschungsdaten durch die Forschenden selbst zu ermöglichen, soll der Baukasten aus den Disziplinen heraus dynamisch um notwendige, fachspezifische Komponenten erweitert werden können. Eine Versionierung der Baukastenelemente und der Regelwerke soll dabei für eine nachhaltige Nutzungbarkeit und Nachvollziehbarkeit der erhobenen Forschungsdaten sorgen und gleichzeitig der Dynamik der sich rasch entwickelnden Forschungsbereiche genüge tun. Perspektivisch soll so ein Rahmenwerk für Datenmanagement als – ggf. auch automatisierter – Service entstehen. Ein zentrales Gremium von Forschungsdatenmanagern aus den Disziplinen soll die Pflege des Baukastens und der daraus entwickelten Standards im Hinblick auf ihre Qualität begleiten.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;duisburg&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Policies und Diskussion&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ania López, Universität Duisburg-Essen&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei genauer Betrachtung sind spezielle Policies zum Umgang mit Forschungsdaten unterschiedlich in Hinblick auf ihre Schwerpunkte und auf die institutionelle Struktur, die sich dahinter verbirgt. Außerdem sind meist verschiedene Akteure beteiligt, die für die Umsetzung der Policies als Ansprechpartner fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kurzvortrag sollen u.a. die vorgestellten Policies in ihren Unterschieden und Gemeinsamkeiten gegenübergestellt werden. Dabei soll der Fokus auf den folgenden Themen liegen: inhaltliche Kernaussage der jeweiligen Policy, Beziehung zum Thema Open Access, Verbindlichkeit für die Forschenden, praktische Anwendbarkeit, beteiligte Infrastruktur der jeweiligen Universität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darauf aufbauend soll der Vortrag Diskussionsgrundlage liefern, ob aus den vier vorgestellten Richtlinien allgemeine Kernaussagen herauskristallisiert werden können, die exemplarisch als Basis für Institutionen dienen können, die eigene Policies planen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Die Anmeldung zum 1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot; erfolgt über DINI e.V. unter http://dini.de/veranstaltungen/workshops/dini-nestor-workshop/. Der Unkostenbeitrag beträgt 15 Euro pro Person. Die Teilnehmeranzahl ist auf 80 Personen begrenzt. Der Workshop findet im Konferenzraum 0&#039;119 des [http://www.hu-berlin.de/ueberblick/campus/adlershof/ueberblick/anfahrt Erwin Schrödinger-Zentrums der Humboldt-Universität zu Berlin] in Berlin-Adlershof statt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1577</id>
		<title>DINI-nestor-WS1</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1577"/>
		<updated>2014-10-02T12:01:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: /* Abstracts */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; Erwin Schrödinger-Zentrum, Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität zu Berlin (Berlin-Adlershof) am 2. Oktober 2014 von 10:30 - 16.30 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ankündigung==&lt;br /&gt;
Forschungsdaten-Policies dienen der Positionierung einer Forschungseinrichtung und bieten ihren MitarbeiterInnen Orientierung für den adäquaten Umgang mit Forschungsdaten. Sie bilden den Ausgangspunkt für die Entwicklung und den Ausbau von Infrastrukturen und Services, die die Forschenden beim Management von Forschungsdaten unterstützen. Ausgehend von [[Data_Policies|nationalen und internationalen Empfehlungen und Vorgaben]] für den Umgang mit Forschungsdaten werden derzeit in vielen deutschen wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und Universitäten entsprechende Grundsätze erarbeitet. Nach der [http://data.uni-bielefeld.de/de/policy Universität Bielefeld] haben im Juli 2014 die [http://www.cms.hu-berlin.de/ueberblick/projekte/dataman/policy Humboldt-Universität zu Berlin] und die [http://www.uni-goettingen.de/de/01-juli-2014-forschungsdaten-leitlinie-der-universitaet-goettingen-einschl-umg/488918.html Georg-August-Universität Göttingen] Forschungsdaten-Policies verabschiedet. Diese Ereignisse unterstreichen die Aktualität des Themas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem 1. DINI/nestor-Workshop sollen diese aktuellen Entwicklungen aufgegriffen werden. Die Ziele sind&lt;br /&gt;
die Schwerpunkte der vorhandenen bzw. geplanten Policies einzelner Einrichtungen zu charakterisieren,  &lt;br /&gt;
den Austausch zu den Auswirkungen auf das Informationsmanagement an den einzelnen Einrichtungen zu unterstützen und&lt;br /&gt;
Konzepte und Modelle zur Umsetzung eines Forschungsdatenmanagements vor dem Hintergrund einer institutionellen Policy zu diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zielgruppen für den Workshop sind Institutionen, die sich noch in der Planungsphase einer Policy befinden ebenso wie Institutionen, die vor praktischen Herausforderungen der Umsetzung einer institutionellen Policy stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exemplarische Fragen, die beim Workshop bearbeitet werden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Handelt es sich bei den (geplanten) Policies um eine reine institutionelle Positionierung zum Umgang mit Forschungsdaten oder sind auch konkrete Handlungsempfehlungen enthalten?&lt;br /&gt;
*Welche Rolle spielen Open Access und Open Science in den (geplanten) Policies?&lt;br /&gt;
*Welche Implikationen haben die (geplanten) Policies für den Aufbau einer adäquaten Informationsinfrastruktur an der Einrichtung?&lt;br /&gt;
*Welche technischen Services sind vorgesehen oder vorhanden (Forschungsdaten-Repositories, Integration in Forschungsinformationssysteme, Datensicherung etc.)?&lt;br /&gt;
*Welche personellen Ressourcen werden für welchen Einsatz geplant?&lt;br /&gt;
*Welche organisatorischen Modelle sind geplant (interne/externe Kooperationen, beteiligte Einrichtungen, Verantwortungsstrukturen)?&lt;br /&gt;
*Welche Support-Angebote sind geplant/verfügbar (Unterstützung bei der Anfertigung von Datenmangement-Plänen, Schulungen)?&lt;br /&gt;
*Welche Maßnahmen werden getroffen, um das Bewusstsein (Awareness) für die Policy und das Forschungsdatenmanagement zu erreichen? &lt;br /&gt;
*(Wie) werden die Angebote in in die Lehre integriert?&lt;br /&gt;
*Welche Beratungsangebote in rechtlicher Hinsicht sind einbegriffen?&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Programm==&lt;br /&gt;
Stand: 26. September 2014, Änderungen vorbehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Donnerstag, den 2. Oktober 2014&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09:30 -	10:30	Registrierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:30 -	10:45	Begrüßung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:45 -	12:30	Block I: Institutionsübergreifende und fachliche Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#wien|&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten]] - Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#bw|bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg]] - Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#gfz|Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen]] - Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#mfn|Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten]] - Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#ptb|Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB]] - Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12:30 -	13:15	Mittagspause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13:15 -	14:30	Block II: Institutionelle Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#heidelberg|Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung]] - Jochen Apel, Universität Heidelberg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#muenster|Forschungsdatenbefragung – WWU Münster]] - Dominik Rudolph, Raimund Vogl, Sebastian Herwig, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#duesseldorf|In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU]] - Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#kiel|Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards]] - Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14:30 -	15:00	[[#duisburg|Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Policies und Diskussion]] - Ania López, Universität Duisburg-Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:00 -	15:30	Kaffeepause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:30 -	16:30	Abschlussdiskussion und Formalia der DINI/nestor-AG &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Formalia der DINI/nestor-AG ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sammlung der Themen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Kommunikationskanal Mailverteiler&lt;br /&gt;
* Interessierte an der Mitarbeit&lt;br /&gt;
* Sprecherschaft der DINI/nestor-AG: &lt;br /&gt;
* Vorschläge für die Sprecherschaft und deren Stellvertretung sind die drei InitiatorInnen der DINI/nestor-AG: Prof. Dr. Peter Schirmbacher (Humboldt-Universität zu Berlin), Jens Ludwig (Georg-August-Universität Göttingen), Dr. Janna Neumann (Technische Informationsbibliothek Hannover)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abstracts==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;wien&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[:File:Budroni_Sanchez-Solis_eInfrastructures_Berlin_final.pdf|Präsentationsfolien]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In Österreich wurde Anfang 2014 das Projekt [http://www.e-infrastructures.at/ »e-Infrastructures Austria«] gestartet, das den koordinierten Aufbau und die Weiterentwicklung von nationalen Repositorieninfrastrukturen für digitale Ressourcen aus Forschung und Lehre zum Ziel hat. Ein zentrales Anliegen ist es, Forschungsgemeinschaften, Bibliotheken und IT-Services von allen nationalen universitären und außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtungen einzubeziehen und gemeinsam Wissen für den Aufbau von lokalen Repositorien zu erarbeiten, vorhandenes Know-how und Ressourcen zu bündeln und den Institutionen zur Verfügung zu stellen. Innerhalb des dreijährigen Projektzeitraums richten alle Partnerinstitutionen einen lokalen Dokumentenserver ein bzw. optimieren Serviceangebote bereits bestehender Dokumentenserver. Parallel dazu widmet sich »e-Infrastructures Austria« der Forschungsdatenproblematik und sucht nach einer Annäherung auf nationaler Ebene. Das Projekt umfasst zu Beginn 25 gleichberechtigte Partnerinstitutionen und wird in drei parallel zueinander laufenden Teilprojekten abgewickelt.  Im Rahmen des Projekts wird durch eine Befragung der Wissenschafterinnen und Wissenschafter der Status Quo zum Umgang mit Forschungsdaten an österreichischen Universitäten sowie extrauniversitären Forschungseinrichtungen erhoben, um bereits bestehende Initiativen sowie Desiderata unserer Wissenschafter/innen gemäß den unterschiedlichen fachspezifischen Arbeitsprozessen und Publikationskulturen zu ermitteln. Die Ergebnisse der Befragung dienen als Anforderungen an zukünftige Forschungsdaten-Services österreichischer Universitäten/ Universitätsbibliotheken und Service-Provider anderer Forschungseinrichtungen. Weiters sollen mögliche Incentives-Modelle für ein optimales Archivierungsmanagement und eine freie Zurverfügungstellung von Daten aus Forschungsprozessen eruiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;bw&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[:File:Tristram_2014-10-02_policies_und_bwFDM_Communities.pdf|Präsentationsfolien]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) beginnt derzeit in Baden-Württemberg mit der Umsetzung eines Zukunftskonzepts für die Wissenschaften ([http://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/Remote/mwk/066_pm_anlage_e-science_web.pdf E-Science-Strategie]).  Nachnutzbarkeit von Daten, OpenAccess, das Publikationswesen, datenintensive Wissenschaften und die Forschungsumgebungsstandards stehen im Fokus der Bestrebungen.  Um die Strategie zu konkretisieren, spricht das Projekt [http://bwfdm.scc.kit.edu/ bwFDM-Communities] alle Wissenschaftsgruppen in Baden-Württemberg persönlich an, um deren aktuelle Prioritäten, Probleme und Lösungen im Forschungsdatenbereich zu erfassen und bringt seine Erkenntnisse auf allen beteiligten Ebenen in den Gestaltungsprozess der E-Science-Strategie mit ein.  Der Beitrag fasst die aktuellen Bestrebungen in und um das Projekt bwFDM-Communities mit besonderem Blick auf landesweite Rahmenbedingungen und die Entstehung einer KIT-Datenmanagement-Policy zusammen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;gfz&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Präsentationsfolien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Als nationales Forschungszentrum für die Geowissenschaften beschäftigt sich das [http://www.gfz-potsdam.de Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ] mit dem System Erde.  Die Forschenden am GFZ leisten im Dialog mit benachbarten Disziplinen in small data- und big data-Projekten einen zentralen Beitrag für ein nachhaltiges Erdsystem-Management. Dazu betreibt das GFZ mit seiner [http://www.gfz-potsdam.de/forschung/gfz-in-helmholtz/mesi-modular-earth-science-infrastructure/ MESI - Modular Earth Science Infrastructure] eine umfassende Infrastruktur aus Instrumenten (u. a. Satelliten, Instrumenten und Observatorien) und zugehörigen Forschungsdateninfrastrukturen (u. a. Datenbanken und Repositorien).  Das Management der entstehenden Forschungsdaten wird kooperativ durch Wissenschaft und Infrastruktur betrieben. Je nach Projekt gibt es unterschiedlichen Anforderungen an die rechtlichen, technologischen und organisatorischen Verfahren des Umgangs mit den digitalen Forschungsdaten. Über Basisdienste rund um die dauerhafte Speicherung der Forschungsdaten hinaus wird die Zugänglichkeit und Publikation der Forschungsdaten durch die Abteilung Bibliothek und Informationsdienste (LIS) [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:525-opus-2287 vorangetrieben]. Die Forschungsdateninfrastrukturen am GFZ und die damit verbundenen Dienstleistungen werden durch diverse Data-Policies geprägt. Dabei wirken z. B. Anforderungen der Forschungsförderung und von wissenschaftlichen Journals auf die [http://bib.telegrafenberg.de/ Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements]. Der Beitrag beschreibt die, auf vielfältigen Policies aufbauenden Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements und gibt einen Überblick über die Herausforderungen bei der strategischen Entwicklung von institutionellen Policies und Dienstleistungen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;mfn&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Präsentationsfolien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Zukunft des wissenschaftlichen Wissensmanagements ist nicht der institutionelle Datenbank-Silo, sondern global verteiltes und vernetztes Wissen. Technische, rechtliche, aber auch soziale Hindernisse stehen dem teilweise im Wege. Die Hintergründe, Diskussionen, Ziele, und Erfolge der [http://bouchoutdeclaration.org/ Bouchout-Erklärung] werden vorgestellt. Die Umsetzung in lokale Richtlinien für Daten, Texte und Medien am Museum für Naturkunde ist nicht unproblematisch und soll gemeinsam diskutiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;ptb&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Präsentationsfolien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[:File:Hackel_Das_beweissichere_elektronische_Laborbuch_in_der_PTB_11.pdf|Präsentationsfolien]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das beweissichere elektronische Laborbuch der PTB ist ein funktionaler Softwareverbund, der auf mehreren Ebenen realisiert wird: Aus dem DFG-Projekt „BeLab“ geforderte Funktionen zur Sicherstellung einer beweissicheren Langzeitspeicherung werden mit verschiedenen, interagierenden Softwareinstanzen kombiniert. Diese umfassen ein elektronisches Laborbuch (eLab), eine beweissichernde Middleware zur Langzeitspeicherung sowie ein physisches Speichersystem. Das elektronische Laborbuch und die beweissichernde Middleware werden, ergänzend zu den in der Middleware verwendeten Standards [http://www.archisafe.de/s/archisafe/index ArchiSafe] und [http://tools.ietf.org/html/rfc4998 ArchiSig], um spezifische Funktionen gemäß des „BeLab“-Projekts erweitert. Bestehende Metadaten werden automatisch ergänzt, so dass über diese eine umfassende Suchfunktion gewährleistet ist. &lt;br /&gt;
Vervollständigt wird das Konzept um eine in der Entwicklung befindliche Policy zur Langzeitspeicherung von elektronischen Daten, die die Parameter der verwendeten BeLab-Funktionen beinhaltet und darüber hinaus behördenweite Regelungen im Umgang mit Daten für die Langzeitspeicherung manifestiert. Hierdurch wird insgesamt die beweissichere Langzeitspeicherfähigkeit der Daten gesichert.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;heidelberg&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jochen Apel, Universität Heidelberg&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Im Juli 2014 hat die Universität Heidelberg im Rahmen einer [http://www.uni-heidelberg.de/universitaet/profil/researchdata/ Research Data Policy] allgemeine Richtlinien zum Forschungsdatenmanagement verabschiedet. Zeitgleich nahm nach einer mehrmonatigen Planungs- und Vorbereitungsphase das [http://www.data.uni-heidelberg.de/ Kompetenzzentrum Forschungsdaten] der Universität offiziell die Arbeit auf. Das Kompetenzzentrum ist eine gemeinsame Serviceeinrichtung des Rechenzentrums und der Universitätsbibliothek, die zentrale Dienste und Beratungsangebote zum Management von Forschungsdaten anbietet. Unter anderem betreibt das Kompetenzzentrum das institutionelle For-schungsdatenrepositorium HeiDATA. Im Vortrag soll die Heidelberger Research Data Policy vorgestellt werden und aufgezeigt werden, wie das Kompetenzzentrum zu ihrer Umsetzung beiträgt. Dabei werden die folgenden Punkte diskutiert: &lt;br /&gt;
* Wie wird Forschungsdatenmanagement durch die Research Data Policy institutionell verankert? Welche Anforderungen an Forschungsprojekte werden formuliert, auf welche Unter-stützungsangebote verpflichtet sich die Universität, wie wird das Thema Datenveröffentlichung gehandhabt? &lt;br /&gt;
* Welche Angebote bietet das Kompetenzzentrum Forschungsdaten bisher und wie sind die Erfahrungen aus den ersten Projekten? Wie sind die Heidelberger Angebote in übergeordnete Strukturen und Aktivitäten eingebettet?&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;muenster&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdatenbefragung – WWU Münster&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dominik Rudolph, Raimund Vogl, Sebastian Herwig, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Thema Forschungsdaten  gewinnt derzeit zunehmend an Bedeutung innerhalb der Scientific Community. Zum Nachweis der Reproduzierbarkeit der Ergebnisse, aber auch zur Weiternutzung der Daten für neue Fragestellungen durch andere Wissenschaftler im Sinne eines Open Data-Ansatzes werden zunehmend von Seiten der Mittelgeber  Vorgaben zum Umgang mit Forschungsdaten gemacht, etwa zur Aufbewahrungsdauer und Zugänglichmachung. Verschiedene Hochschulen haben bereits Forschungsdaten-Richtlinien erarbeitet oder sind derzeit dabei. Bislang liegen allerdings erst vereinzelt empirische Ergebnisse zu der Frage vor, wie der Umgang mit Forschungsprimärdaten in der Praxis gehandhabt wird und welche Probleme adressiert werden müssten. &lt;br /&gt;
An der Universität Münster wurde deshalb im Sommer 2014 eine Erhebung unter den Forschenden der verschiedenen Disziplinen mit 667 beendeten Fragebögen durchgeführt. Die Studie gewährt Einblicke in die Forschungspraxis der jeweiligen Fachbereiche, z.B. in die Datengewinnung (Erhebungsmethoden und Datenquellen), die Qualität der Daten (Formate und Volumina), Verantwortlichkeiten und die Archivierung (Aufbewahrungszweck und –Dauer, Speicherorte und Sicherheitskopien). Die Studie gibt außerdem Aufschluss über das Vorhandensein und die Praxisrelevanz von fachbereichsspezifischen Richtlinien und Vorgaben der Drittmittelgeber. Weitere Themenfelder sind der Wissensstand und die Beratungsbedarfe der Wissenschaftler zum Themenkomplex Forschungsdaten sowie die Nutzungsbereitschaft eines hochschuleigenen Forschungsdatenarchivs. Die Studie identifiziert darüber hinaus Differenzen zwischen den jeweiligen Fachdisziplinen sowie zwischen Professorenschaft und akademischem Mittelbau. Die Ergebnisse der Umfrage sollen die Grundlagen bilden für die Erarbeitung von Forschungsdatenrichtlinien an der WWU und für Projekte zur Bereitstellung der Infrastruktur und von Informationssystemslösungen zum Forschungsdatenmanagement.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;duesseldorf&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Es ist erklärte Zielsetzung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), die Forschungsgruppen bei der Speicherung wissenschaftlicher Daten aus Messungen, Computersimulationen oder anderen wissenschaftlichen Quellen zu unterstützen. Damit werden gesetzliche Verpflichtungen und Auflagen der Forschungsförderer umgesetzt. Im Hochschulentwicklungsplan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wird der Aufbau einer leistungsfähigen Langzeitarchivierungsinfrastruktur zur sicheren Aufbewahrung von Primärdaten aus der Forschung als strategisches Entwicklungsziel zur Unterstützung der Forschung definiert. Die HHU kooperiert auf dem Gebiet der digitalen Langzeitarchivierung mit der Universität Siegen und der Bergischen Universität Wuppertal. Im Rahmen dieser Kooperation stellt das Forschungsdatenmanagement einen Teilaspekt dar, der von der Archivierung administrativer Daten in Verwaltung und Instituten sowie wissenschaftlichen Publikationen abzugrenzen ist. Die Kooperationspartner konzentrieren sich in der Projektphase zu ausgewählten Schwerpunkten auf die Installation und Anwendung prototypischer Lösungen, die nach Projektabschluss in den Regelbetrieb übergeführt werden sollen. Angestrebt wird die Einrichtung eines Kompetenzzentrums zur Beratung und Unterstützung (Verfahrensauswahl, Organisation der Datenstruktur, Metadatenstruktur) sowohl der Administration als auch der Forschung und Lehre. Forschungsdatenmanagement wird an der HHU unter dem Aspekt der Erfordernisse von Open Access gesehen; die Evaluation von Repositories sowie die Auswahl der Methoden zur Speicherung der Archivdaten erfolgt unter Berücksichtigung dieser Erfordernisse. Die jüngsten Erfahrungen der HHU haben deutlich gemacht, dass eine strikte Policy im Umgang mit Forschungsdaten sowie im Hinblick auf langfristige Verfügbarkeit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit unerlässlich ist.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;kiel&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Für den Forschungsstandort Kiel wird an der Christian Albrechts-Universität zu Kiel und am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ein einheitliches Modell zum Umgang mit Forschungsdaten entwickelt. Das Ziel ist, dass alle Disziplinen am Forschungsstandort mit ihren jeweils unterschiedlichen Anforderungen einen Baukasten nutzen können, der den Instituten, Arbeitsgruppen und Projekten Bausteine und Elemente zur Erstellung einheitlicher Regelungen zum Umgang mit Forschungsdaten zur Verfügung stellt. Die Basis ist der seit 2010 am GEOMAR zusammen mit dem Exzellenzcluster Future Ocean entwickelte und bereitgestellte Data-Policy-Baukasten für die Kiel Marine Science. Um die Erstellung von spezifischen Standards zum Umgang mit Forschungsdaten durch die Forschenden selbst zu ermöglichen, soll der Baukasten aus den Disziplinen heraus dynamisch um notwendige, fachspezifische Komponenten erweitert werden können. Eine Versionierung der Baukastenelemente und der Regelwerke soll dabei für eine nachhaltige Nutzungbarkeit und Nachvollziehbarkeit der erhobenen Forschungsdaten sorgen und gleichzeitig der Dynamik der sich rasch entwickelnden Forschungsbereiche genüge tun. Perspektivisch soll so ein Rahmenwerk für Datenmanagement als – ggf. auch automatisierter – Service entstehen. Ein zentrales Gremium von Forschungsdatenmanagern aus den Disziplinen soll die Pflege des Baukastens und der daraus entwickelten Standards im Hinblick auf ihre Qualität begleiten.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;duisburg&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Policies und Diskussion&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ania López, Universität Duisburg-Essen&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei genauer Betrachtung sind spezielle Policies zum Umgang mit Forschungsdaten unterschiedlich in Hinblick auf ihre Schwerpunkte und auf die institutionelle Struktur, die sich dahinter verbirgt. Außerdem sind meist verschiedene Akteure beteiligt, die für die Umsetzung der Policies als Ansprechpartner fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kurzvortrag sollen u.a. die vorgestellten Policies in ihren Unterschieden und Gemeinsamkeiten gegenübergestellt werden. Dabei soll der Fokus auf den folgenden Themen liegen: inhaltliche Kernaussage der jeweiligen Policy, Beziehung zum Thema Open Access, Verbindlichkeit für die Forschenden, praktische Anwendbarkeit, beteiligte Infrastruktur der jeweiligen Universität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darauf aufbauend soll der Vortrag Diskussionsgrundlage liefern, ob aus den vier vorgestellten Richtlinien allgemeine Kernaussagen herauskristallisiert werden können, die exemplarisch als Basis für Institutionen dienen können, die eigene Policies planen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Die Anmeldung zum 1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot; erfolgt über DINI e.V. unter http://dini.de/veranstaltungen/workshops/dini-nestor-workshop/. Der Unkostenbeitrag beträgt 15 Euro pro Person. Die Teilnehmeranzahl ist auf 80 Personen begrenzt. Der Workshop findet im Konferenzraum 0&#039;119 des [http://www.hu-berlin.de/ueberblick/campus/adlershof/ueberblick/anfahrt Erwin Schrödinger-Zentrums der Humboldt-Universität zu Berlin] in Berlin-Adlershof statt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Datei:Hackel_Das_beweissichere_elektronische_Laborbuch_in_der_PTB_11.pdf&amp;diff=1576</id>
		<title>Datei:Hackel Das beweissichere elektronische Laborbuch in der PTB 11.pdf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Datei:Hackel_Das_beweissichere_elektronische_Laborbuch_in_der_PTB_11.pdf&amp;diff=1576"/>
		<updated>2014-10-02T11:58:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: Präsentationsfolien zum Vortrag &amp;quot;Das beweissichere elektronische Laborbuch in der PTB BeLab&amp;quot; von Siegfried Hackel (PTB)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Präsentationsfolien zum Vortrag &amp;quot;Das beweissichere elektronische Laborbuch in der PTB BeLab&amp;quot; von Siegfried Hackel (PTB)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Datei:Budroni_Sanchez-Solis_eInfrastructures_Berlin_final.pdf&amp;diff=1575</id>
		<title>Datei:Budroni Sanchez-Solis eInfrastructures Berlin final.pdf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Datei:Budroni_Sanchez-Solis_eInfrastructures_Berlin_final.pdf&amp;diff=1575"/>
		<updated>2014-10-02T11:52:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Präsentationsfolien zum Vortrag &amp;quot;e-Infrastructures Austria: Informationsinfrastrukturen, Forschungsdaten und Entwicklung von Policies. Ein Beispiel aus Österreich&amp;quot; von Barbara Sánchez Solís und Paolo Budroni (Universität Wien)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Datei:Tristram_2014-10-02_policies_und_bwFDM_Communities.pdf&amp;diff=1574</id>
		<title>Datei:Tristram 2014-10-02 policies und bwFDM Communities.pdf</title>
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		<updated>2014-10-02T11:52:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Präsentationsfolien zum Vortrag &amp;quot;Forschungsdatenpolicy am KIT und bwFDM-Communities in Baden-Württemberg&amp;quot; von Frank Tristram (KIT)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1573</id>
		<title>DINI-nestor-WS1</title>
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		<updated>2014-10-02T11:50:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: /* Abstracts */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; Erwin Schrödinger-Zentrum, Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität zu Berlin (Berlin-Adlershof) am 2. Oktober 2014 von 10:30 - 16.30 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ankündigung==&lt;br /&gt;
Forschungsdaten-Policies dienen der Positionierung einer Forschungseinrichtung und bieten ihren MitarbeiterInnen Orientierung für den adäquaten Umgang mit Forschungsdaten. Sie bilden den Ausgangspunkt für die Entwicklung und den Ausbau von Infrastrukturen und Services, die die Forschenden beim Management von Forschungsdaten unterstützen. Ausgehend von [[Data_Policies|nationalen und internationalen Empfehlungen und Vorgaben]] für den Umgang mit Forschungsdaten werden derzeit in vielen deutschen wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und Universitäten entsprechende Grundsätze erarbeitet. Nach der [http://data.uni-bielefeld.de/de/policy Universität Bielefeld] haben im Juli 2014 die [http://www.cms.hu-berlin.de/ueberblick/projekte/dataman/policy Humboldt-Universität zu Berlin] und die [http://www.uni-goettingen.de/de/01-juli-2014-forschungsdaten-leitlinie-der-universitaet-goettingen-einschl-umg/488918.html Georg-August-Universität Göttingen] Forschungsdaten-Policies verabschiedet. Diese Ereignisse unterstreichen die Aktualität des Themas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem 1. DINI/nestor-Workshop sollen diese aktuellen Entwicklungen aufgegriffen werden. Die Ziele sind&lt;br /&gt;
die Schwerpunkte der vorhandenen bzw. geplanten Policies einzelner Einrichtungen zu charakterisieren,  &lt;br /&gt;
den Austausch zu den Auswirkungen auf das Informationsmanagement an den einzelnen Einrichtungen zu unterstützen und&lt;br /&gt;
Konzepte und Modelle zur Umsetzung eines Forschungsdatenmanagements vor dem Hintergrund einer institutionellen Policy zu diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zielgruppen für den Workshop sind Institutionen, die sich noch in der Planungsphase einer Policy befinden ebenso wie Institutionen, die vor praktischen Herausforderungen der Umsetzung einer institutionellen Policy stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exemplarische Fragen, die beim Workshop bearbeitet werden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Handelt es sich bei den (geplanten) Policies um eine reine institutionelle Positionierung zum Umgang mit Forschungsdaten oder sind auch konkrete Handlungsempfehlungen enthalten?&lt;br /&gt;
*Welche Rolle spielen Open Access und Open Science in den (geplanten) Policies?&lt;br /&gt;
*Welche Implikationen haben die (geplanten) Policies für den Aufbau einer adäquaten Informationsinfrastruktur an der Einrichtung?&lt;br /&gt;
*Welche technischen Services sind vorgesehen oder vorhanden (Forschungsdaten-Repositories, Integration in Forschungsinformationssysteme, Datensicherung etc.)?&lt;br /&gt;
*Welche personellen Ressourcen werden für welchen Einsatz geplant?&lt;br /&gt;
*Welche organisatorischen Modelle sind geplant (interne/externe Kooperationen, beteiligte Einrichtungen, Verantwortungsstrukturen)?&lt;br /&gt;
*Welche Support-Angebote sind geplant/verfügbar (Unterstützung bei der Anfertigung von Datenmangement-Plänen, Schulungen)?&lt;br /&gt;
*Welche Maßnahmen werden getroffen, um das Bewusstsein (Awareness) für die Policy und das Forschungsdatenmanagement zu erreichen? &lt;br /&gt;
*(Wie) werden die Angebote in in die Lehre integriert?&lt;br /&gt;
*Welche Beratungsangebote in rechtlicher Hinsicht sind einbegriffen?&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Programm==&lt;br /&gt;
Stand: 26. September 2014, Änderungen vorbehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Donnerstag, den 2. Oktober 2014&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09:30 -	10:30	Registrierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:30 -	10:45	Begrüßung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:45 -	12:30	Block I: Institutionsübergreifende und fachliche Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#wien|&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten]] - Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#bw|bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg]] - Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#gfz|Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen]] - Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#mfn|Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten]] - Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#ptb|Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB]] - Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12:30 -	13:15	Mittagspause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13:15 -	14:30	Block II: Institutionelle Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#heidelberg|Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung]] - Jochen Apel, Universität Heidelberg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#muenster|Forschungsdatenbefragung – WWU Münster]] - Dominik Rudolph, Raimund Vogl, Sebastian Herwig, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#duesseldorf|In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU]] - Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#kiel|Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards]] - Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14:30 -	15:00	[[#duisburg|Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Policies und Diskussion]] - Ania López, Universität Duisburg-Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:00 -	15:30	Kaffeepause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:30 -	16:30	Abschlussdiskussion und Formalia der DINI/nestor-AG &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Formalia der DINI/nestor-AG ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sammlung der Themen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Kommunikationskanal Mailverteiler&lt;br /&gt;
* Interessierte an der Mitarbeit&lt;br /&gt;
* Sprecherschaft der DINI/nestor-AG: &lt;br /&gt;
* Vorschläge für die Sprecherschaft und deren Stellvertretung sind die drei InitiatorInnen der DINI/nestor-AG: Prof. Dr. Peter Schirmbacher (Humboldt-Universität zu Berlin), Jens Ludwig (Georg-August-Universität Göttingen), Dr. Janna Neumann (Technische Informationsbibliothek Hannover)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abstracts==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;wien&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[:File:Budroni_Sanchez-Solis_eInfrastructures_Berlin_final.pdf|Präsentationsfolien]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In Österreich wurde Anfang 2014 das Projekt [http://www.e-infrastructures.at/ »e-Infrastructures Austria«] gestartet, das den koordinierten Aufbau und die Weiterentwicklung von nationalen Repositorieninfrastrukturen für digitale Ressourcen aus Forschung und Lehre zum Ziel hat. Ein zentrales Anliegen ist es, Forschungsgemeinschaften, Bibliotheken und IT-Services von allen nationalen universitären und außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtungen einzubeziehen und gemeinsam Wissen für den Aufbau von lokalen Repositorien zu erarbeiten, vorhandenes Know-how und Ressourcen zu bündeln und den Institutionen zur Verfügung zu stellen. Innerhalb des dreijährigen Projektzeitraums richten alle Partnerinstitutionen einen lokalen Dokumentenserver ein bzw. optimieren Serviceangebote bereits bestehender Dokumentenserver. Parallel dazu widmet sich »e-Infrastructures Austria« der Forschungsdatenproblematik und sucht nach einer Annäherung auf nationaler Ebene. Das Projekt umfasst zu Beginn 25 gleichberechtigte Partnerinstitutionen und wird in drei parallel zueinander laufenden Teilprojekten abgewickelt.  Im Rahmen des Projekts wird durch eine Befragung der Wissenschafterinnen und Wissenschafter der Status Quo zum Umgang mit Forschungsdaten an österreichischen Universitäten sowie extrauniversitären Forschungseinrichtungen erhoben, um bereits bestehende Initiativen sowie Desiderata unserer Wissenschafter/innen gemäß den unterschiedlichen fachspezifischen Arbeitsprozessen und Publikationskulturen zu ermitteln. Die Ergebnisse der Befragung dienen als Anforderungen an zukünftige Forschungsdaten-Services österreichischer Universitäten/ Universitätsbibliotheken und Service-Provider anderer Forschungseinrichtungen. Weiters sollen mögliche Incentives-Modelle für ein optimales Archivierungsmanagement und eine freie Zurverfügungstellung von Daten aus Forschungsprozessen eruiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;bw&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[:File:Tristram_2014-10-02_policies_und_bwFDM_Communities.pdf|Präsentationsfolien]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) beginnt derzeit in Baden-Württemberg mit der Umsetzung eines Zukunftskonzepts für die Wissenschaften ([http://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/Remote/mwk/066_pm_anlage_e-science_web.pdf E-Science-Strategie]).  Nachnutzbarkeit von Daten, OpenAccess, das Publikationswesen, datenintensive Wissenschaften und die Forschungsumgebungsstandards stehen im Fokus der Bestrebungen.  Um die Strategie zu konkretisieren, spricht das Projekt [http://bwfdm.scc.kit.edu/ bwFDM-Communities] alle Wissenschaftsgruppen in Baden-Württemberg persönlich an, um deren aktuelle Prioritäten, Probleme und Lösungen im Forschungsdatenbereich zu erfassen und bringt seine Erkenntnisse auf allen beteiligten Ebenen in den Gestaltungsprozess der E-Science-Strategie mit ein.  Der Beitrag fasst die aktuellen Bestrebungen in und um das Projekt bwFDM-Communities mit besonderem Blick auf landesweite Rahmenbedingungen und die Entstehung einer KIT-Datenmanagement-Policy zusammen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;gfz&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Präsentationsfolien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Als nationales Forschungszentrum für die Geowissenschaften beschäftigt sich das [http://www.gfz-potsdam.de Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ] mit dem System Erde.  Die Forschenden am GFZ leisten im Dialog mit benachbarten Disziplinen in small data- und big data-Projekten einen zentralen Beitrag für ein nachhaltiges Erdsystem-Management. Dazu betreibt das GFZ mit seiner [http://www.gfz-potsdam.de/forschung/gfz-in-helmholtz/mesi-modular-earth-science-infrastructure/ MESI - Modular Earth Science Infrastructure] eine umfassende Infrastruktur aus Instrumenten (u. a. Satelliten, Instrumenten und Observatorien) und zugehörigen Forschungsdateninfrastrukturen (u. a. Datenbanken und Repositorien).  Das Management der entstehenden Forschungsdaten wird kooperativ durch Wissenschaft und Infrastruktur betrieben. Je nach Projekt gibt es unterschiedlichen Anforderungen an die rechtlichen, technologischen und organisatorischen Verfahren des Umgangs mit den digitalen Forschungsdaten. Über Basisdienste rund um die dauerhafte Speicherung der Forschungsdaten hinaus wird die Zugänglichkeit und Publikation der Forschungsdaten durch die Abteilung Bibliothek und Informationsdienste (LIS) [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:525-opus-2287 vorangetrieben]. Die Forschungsdateninfrastrukturen am GFZ und die damit verbundenen Dienstleistungen werden durch diverse Data-Policies geprägt. Dabei wirken z. B. Anforderungen der Forschungsförderung und von wissenschaftlichen Journals auf die [http://bib.telegrafenberg.de/ Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements]. Der Beitrag beschreibt die, auf vielfältigen Policies aufbauenden Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements und gibt einen Überblick über die Herausforderungen bei der strategischen Entwicklung von institutionellen Policies und Dienstleistungen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;mfn&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Präsentationsfolien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Zukunft des wissenschaftlichen Wissensmanagements ist nicht der institutionelle Datenbank-Silo, sondern global verteiltes und vernetztes Wissen. Technische, rechtliche, aber auch soziale Hindernisse stehen dem teilweise im Wege. Die Hintergründe, Diskussionen, Ziele, und Erfolge der [http://bouchoutdeclaration.org/ Bouchout-Erklärung] werden vorgestellt. Die Umsetzung in lokale Richtlinien für Daten, Texte und Medien am Museum für Naturkunde ist nicht unproblematisch und soll gemeinsam diskutiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;ptb&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Präsentationsfolien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das beweissichere elektronische Laborbuch der PTB ist ein funktionaler Softwareverbund, der auf mehreren Ebenen realisiert wird: Aus dem DFG-Projekt „BeLab“ geforderte Funktionen zur Sicherstellung einer beweissicheren Langzeitspeicherung werden mit verschiedenen, interagierenden Softwareinstanzen kombiniert. Diese umfassen ein elektronisches Laborbuch (eLab), eine beweissichernde Middleware zur Langzeitspeicherung sowie ein physisches Speichersystem. Das elektronische Laborbuch und die beweissichernde Middleware werden, ergänzend zu den in der Middleware verwendeten Standards [http://www.archisafe.de/s/archisafe/index ArchiSafe] und [http://tools.ietf.org/html/rfc4998 ArchiSig], um spezifische Funktionen gemäß des „BeLab“-Projekts erweitert. Bestehende Metadaten werden automatisch ergänzt, so dass über diese eine umfassende Suchfunktion gewährleistet ist. &lt;br /&gt;
Vervollständigt wird das Konzept um eine in der Entwicklung befindliche Policy zur Langzeitspeicherung von elektronischen Daten, die die Parameter der verwendeten BeLab-Funktionen beinhaltet und darüber hinaus behördenweite Regelungen im Umgang mit Daten für die Langzeitspeicherung manifestiert. Hierdurch wird insgesamt die beweissichere Langzeitspeicherfähigkeit der Daten gesichert.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;heidelberg&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jochen Apel, Universität Heidelberg&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Im Juli 2014 hat die Universität Heidelberg im Rahmen einer [http://www.uni-heidelberg.de/universitaet/profil/researchdata/ Research Data Policy] allgemeine Richtlinien zum Forschungsdatenmanagement verabschiedet. Zeitgleich nahm nach einer mehrmonatigen Planungs- und Vorbereitungsphase das [http://www.data.uni-heidelberg.de/ Kompetenzzentrum Forschungsdaten] der Universität offiziell die Arbeit auf. Das Kompetenzzentrum ist eine gemeinsame Serviceeinrichtung des Rechenzentrums und der Universitätsbibliothek, die zentrale Dienste und Beratungsangebote zum Management von Forschungsdaten anbietet. Unter anderem betreibt das Kompetenzzentrum das institutionelle For-schungsdatenrepositorium HeiDATA. Im Vortrag soll die Heidelberger Research Data Policy vorgestellt werden und aufgezeigt werden, wie das Kompetenzzentrum zu ihrer Umsetzung beiträgt. Dabei werden die folgenden Punkte diskutiert: &lt;br /&gt;
* Wie wird Forschungsdatenmanagement durch die Research Data Policy institutionell verankert? Welche Anforderungen an Forschungsprojekte werden formuliert, auf welche Unter-stützungsangebote verpflichtet sich die Universität, wie wird das Thema Datenveröffentlichung gehandhabt? &lt;br /&gt;
* Welche Angebote bietet das Kompetenzzentrum Forschungsdaten bisher und wie sind die Erfahrungen aus den ersten Projekten? Wie sind die Heidelberger Angebote in übergeordnete Strukturen und Aktivitäten eingebettet?&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;muenster&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdatenbefragung – WWU Münster&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dominik Rudolph, Raimund Vogl, Sebastian Herwig, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Thema Forschungsdaten  gewinnt derzeit zunehmend an Bedeutung innerhalb der Scientific Community. Zum Nachweis der Reproduzierbarkeit der Ergebnisse, aber auch zur Weiternutzung der Daten für neue Fragestellungen durch andere Wissenschaftler im Sinne eines Open Data-Ansatzes werden zunehmend von Seiten der Mittelgeber  Vorgaben zum Umgang mit Forschungsdaten gemacht, etwa zur Aufbewahrungsdauer und Zugänglichmachung. Verschiedene Hochschulen haben bereits Forschungsdaten-Richtlinien erarbeitet oder sind derzeit dabei. Bislang liegen allerdings erst vereinzelt empirische Ergebnisse zu der Frage vor, wie der Umgang mit Forschungsprimärdaten in der Praxis gehandhabt wird und welche Probleme adressiert werden müssten. &lt;br /&gt;
An der Universität Münster wurde deshalb im Sommer 2014 eine Erhebung unter den Forschenden der verschiedenen Disziplinen mit 667 beendeten Fragebögen durchgeführt. Die Studie gewährt Einblicke in die Forschungspraxis der jeweiligen Fachbereiche, z.B. in die Datengewinnung (Erhebungsmethoden und Datenquellen), die Qualität der Daten (Formate und Volumina), Verantwortlichkeiten und die Archivierung (Aufbewahrungszweck und –Dauer, Speicherorte und Sicherheitskopien). Die Studie gibt außerdem Aufschluss über das Vorhandensein und die Praxisrelevanz von fachbereichsspezifischen Richtlinien und Vorgaben der Drittmittelgeber. Weitere Themenfelder sind der Wissensstand und die Beratungsbedarfe der Wissenschaftler zum Themenkomplex Forschungsdaten sowie die Nutzungsbereitschaft eines hochschuleigenen Forschungsdatenarchivs. Die Studie identifiziert darüber hinaus Differenzen zwischen den jeweiligen Fachdisziplinen sowie zwischen Professorenschaft und akademischem Mittelbau. Die Ergebnisse der Umfrage sollen die Grundlagen bilden für die Erarbeitung von Forschungsdatenrichtlinien an der WWU und für Projekte zur Bereitstellung der Infrastruktur und von Informationssystemslösungen zum Forschungsdatenmanagement.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;duesseldorf&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Es ist erklärte Zielsetzung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), die Forschungsgruppen bei der Speicherung wissenschaftlicher Daten aus Messungen, Computersimulationen oder anderen wissenschaftlichen Quellen zu unterstützen. Damit werden gesetzliche Verpflichtungen und Auflagen der Forschungsförderer umgesetzt. Im Hochschulentwicklungsplan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wird der Aufbau einer leistungsfähigen Langzeitarchivierungsinfrastruktur zur sicheren Aufbewahrung von Primärdaten aus der Forschung als strategisches Entwicklungsziel zur Unterstützung der Forschung definiert. Die HHU kooperiert auf dem Gebiet der digitalen Langzeitarchivierung mit der Universität Siegen und der Bergischen Universität Wuppertal. Im Rahmen dieser Kooperation stellt das Forschungsdatenmanagement einen Teilaspekt dar, der von der Archivierung administrativer Daten in Verwaltung und Instituten sowie wissenschaftlichen Publikationen abzugrenzen ist. Die Kooperationspartner konzentrieren sich in der Projektphase zu ausgewählten Schwerpunkten auf die Installation und Anwendung prototypischer Lösungen, die nach Projektabschluss in den Regelbetrieb übergeführt werden sollen. Angestrebt wird die Einrichtung eines Kompetenzzentrums zur Beratung und Unterstützung (Verfahrensauswahl, Organisation der Datenstruktur, Metadatenstruktur) sowohl der Administration als auch der Forschung und Lehre. Forschungsdatenmanagement wird an der HHU unter dem Aspekt der Erfordernisse von Open Access gesehen; die Evaluation von Repositories sowie die Auswahl der Methoden zur Speicherung der Archivdaten erfolgt unter Berücksichtigung dieser Erfordernisse. Die jüngsten Erfahrungen der HHU haben deutlich gemacht, dass eine strikte Policy im Umgang mit Forschungsdaten sowie im Hinblick auf langfristige Verfügbarkeit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit unerlässlich ist.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;kiel&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Für den Forschungsstandort Kiel wird an der Christian Albrechts-Universität zu Kiel und am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ein einheitliches Modell zum Umgang mit Forschungsdaten entwickelt. Das Ziel ist, dass alle Disziplinen am Forschungsstandort mit ihren jeweils unterschiedlichen Anforderungen einen Baukasten nutzen können, der den Instituten, Arbeitsgruppen und Projekten Bausteine und Elemente zur Erstellung einheitlicher Regelungen zum Umgang mit Forschungsdaten zur Verfügung stellt. Die Basis ist der seit 2010 am GEOMAR zusammen mit dem Exzellenzcluster Future Ocean entwickelte und bereitgestellte Data-Policy-Baukasten für die Kiel Marine Science. Um die Erstellung von spezifischen Standards zum Umgang mit Forschungsdaten durch die Forschenden selbst zu ermöglichen, soll der Baukasten aus den Disziplinen heraus dynamisch um notwendige, fachspezifische Komponenten erweitert werden können. Eine Versionierung der Baukastenelemente und der Regelwerke soll dabei für eine nachhaltige Nutzungbarkeit und Nachvollziehbarkeit der erhobenen Forschungsdaten sorgen und gleichzeitig der Dynamik der sich rasch entwickelnden Forschungsbereiche genüge tun. Perspektivisch soll so ein Rahmenwerk für Datenmanagement als – ggf. auch automatisierter – Service entstehen. Ein zentrales Gremium von Forschungsdatenmanagern aus den Disziplinen soll die Pflege des Baukastens und der daraus entwickelten Standards im Hinblick auf ihre Qualität begleiten.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;duisburg&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Policies und Diskussion&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ania López, Universität Duisburg-Essen&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei genauer Betrachtung sind spezielle Policies zum Umgang mit Forschungsdaten unterschiedlich in Hinblick auf ihre Schwerpunkte und auf die institutionelle Struktur, die sich dahinter verbirgt. Außerdem sind meist verschiedene Akteure beteiligt, die für die Umsetzung der Policies als Ansprechpartner fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kurzvortrag sollen u.a. die vorgestellten Policies in ihren Unterschieden und Gemeinsamkeiten gegenübergestellt werden. Dabei soll der Fokus auf den folgenden Themen liegen: inhaltliche Kernaussage der jeweiligen Policy, Beziehung zum Thema Open Access, Verbindlichkeit für die Forschenden, praktische Anwendbarkeit, beteiligte Infrastruktur der jeweiligen Universität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darauf aufbauend soll der Vortrag Diskussionsgrundlage liefern, ob aus den vier vorgestellten Richtlinien allgemeine Kernaussagen herauskristallisiert werden können, die exemplarisch als Basis für Institutionen dienen können, die eigene Policies planen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Die Anmeldung zum 1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot; erfolgt über DINI e.V. unter http://dini.de/veranstaltungen/workshops/dini-nestor-workshop/. Der Unkostenbeitrag beträgt 15 Euro pro Person. Die Teilnehmeranzahl ist auf 80 Personen begrenzt. Der Workshop findet im Konferenzraum 0&#039;119 des [http://www.hu-berlin.de/ueberblick/campus/adlershof/ueberblick/anfahrt Erwin Schrödinger-Zentrums der Humboldt-Universität zu Berlin] in Berlin-Adlershof statt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Datei:Budroni_Sanchez-Solis_eInfrastructures_Berlin_final.pdf&amp;diff=1572</id>
		<title>Datei:Budroni Sanchez-Solis eInfrastructures Berlin final.pdf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Datei:Budroni_Sanchez-Solis_eInfrastructures_Berlin_final.pdf&amp;diff=1572"/>
		<updated>2014-10-02T11:48:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: Präsentationsfolien &amp;quot;e-Infrastructures Austria: Informationsinfrastrukturen, Forschungsdaten und Entwicklung von Policies. Ein Beispiel aus Österreich&amp;quot; von Barbara Sánchez Solís und Paolo Budroni (Universität Wien)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Präsentationsfolien &amp;quot;e-Infrastructures Austria: Informationsinfrastrukturen, Forschungsdaten und Entwicklung von Policies. Ein Beispiel aus Österreich&amp;quot; von Barbara Sánchez Solís und Paolo Budroni (Universität Wien)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Datei:Tristram_2014-10-02_policies_und_bwFDM_Communities.pdf&amp;diff=1571</id>
		<title>Datei:Tristram 2014-10-02 policies und bwFDM Communities.pdf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Datei:Tristram_2014-10-02_policies_und_bwFDM_Communities.pdf&amp;diff=1571"/>
		<updated>2014-10-02T11:45:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Präsentationsfolien zu &amp;quot;bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg&amp;quot; von Frank Tristram (KIT)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1570</id>
		<title>DINI-nestor-WS1</title>
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		<updated>2014-10-02T11:34:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: /* Abstracts */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; Erwin Schrödinger-Zentrum, Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität zu Berlin (Berlin-Adlershof) am 2. Oktober 2014 von 10:30 - 16.30 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ankündigung==&lt;br /&gt;
Forschungsdaten-Policies dienen der Positionierung einer Forschungseinrichtung und bieten ihren MitarbeiterInnen Orientierung für den adäquaten Umgang mit Forschungsdaten. Sie bilden den Ausgangspunkt für die Entwicklung und den Ausbau von Infrastrukturen und Services, die die Forschenden beim Management von Forschungsdaten unterstützen. Ausgehend von [[Data_Policies|nationalen und internationalen Empfehlungen und Vorgaben]] für den Umgang mit Forschungsdaten werden derzeit in vielen deutschen wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und Universitäten entsprechende Grundsätze erarbeitet. Nach der [http://data.uni-bielefeld.de/de/policy Universität Bielefeld] haben im Juli 2014 die [http://www.cms.hu-berlin.de/ueberblick/projekte/dataman/policy Humboldt-Universität zu Berlin] und die [http://www.uni-goettingen.de/de/01-juli-2014-forschungsdaten-leitlinie-der-universitaet-goettingen-einschl-umg/488918.html Georg-August-Universität Göttingen] Forschungsdaten-Policies verabschiedet. Diese Ereignisse unterstreichen die Aktualität des Themas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem 1. DINI/nestor-Workshop sollen diese aktuellen Entwicklungen aufgegriffen werden. Die Ziele sind&lt;br /&gt;
die Schwerpunkte der vorhandenen bzw. geplanten Policies einzelner Einrichtungen zu charakterisieren,  &lt;br /&gt;
den Austausch zu den Auswirkungen auf das Informationsmanagement an den einzelnen Einrichtungen zu unterstützen und&lt;br /&gt;
Konzepte und Modelle zur Umsetzung eines Forschungsdatenmanagements vor dem Hintergrund einer institutionellen Policy zu diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zielgruppen für den Workshop sind Institutionen, die sich noch in der Planungsphase einer Policy befinden ebenso wie Institutionen, die vor praktischen Herausforderungen der Umsetzung einer institutionellen Policy stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exemplarische Fragen, die beim Workshop bearbeitet werden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Handelt es sich bei den (geplanten) Policies um eine reine institutionelle Positionierung zum Umgang mit Forschungsdaten oder sind auch konkrete Handlungsempfehlungen enthalten?&lt;br /&gt;
*Welche Rolle spielen Open Access und Open Science in den (geplanten) Policies?&lt;br /&gt;
*Welche Implikationen haben die (geplanten) Policies für den Aufbau einer adäquaten Informationsinfrastruktur an der Einrichtung?&lt;br /&gt;
*Welche technischen Services sind vorgesehen oder vorhanden (Forschungsdaten-Repositories, Integration in Forschungsinformationssysteme, Datensicherung etc.)?&lt;br /&gt;
*Welche personellen Ressourcen werden für welchen Einsatz geplant?&lt;br /&gt;
*Welche organisatorischen Modelle sind geplant (interne/externe Kooperationen, beteiligte Einrichtungen, Verantwortungsstrukturen)?&lt;br /&gt;
*Welche Support-Angebote sind geplant/verfügbar (Unterstützung bei der Anfertigung von Datenmangement-Plänen, Schulungen)?&lt;br /&gt;
*Welche Maßnahmen werden getroffen, um das Bewusstsein (Awareness) für die Policy und das Forschungsdatenmanagement zu erreichen? &lt;br /&gt;
*(Wie) werden die Angebote in in die Lehre integriert?&lt;br /&gt;
*Welche Beratungsangebote in rechtlicher Hinsicht sind einbegriffen?&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Programm==&lt;br /&gt;
Stand: 26. September 2014, Änderungen vorbehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Donnerstag, den 2. Oktober 2014&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09:30 -	10:30	Registrierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:30 -	10:45	Begrüßung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:45 -	12:30	Block I: Institutionsübergreifende und fachliche Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#wien|&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten]] - Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#bw|bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg]] - Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#gfz|Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen]] - Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#mfn|Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten]] - Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#ptb|Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB]] - Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12:30 -	13:15	Mittagspause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13:15 -	14:30	Block II: Institutionelle Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#heidelberg|Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung]] - Jochen Apel, Universität Heidelberg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#muenster|Forschungsdatenbefragung – WWU Münster]] - Dominik Rudolph, Raimund Vogl, Sebastian Herwig, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#duesseldorf|In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU]] - Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#kiel|Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards]] - Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14:30 -	15:00	[[#duisburg|Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Policies und Diskussion]] - Ania López, Universität Duisburg-Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:00 -	15:30	Kaffeepause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:30 -	16:30	Abschlussdiskussion und Formalia der DINI/nestor-AG &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Formalia der DINI/nestor-AG ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sammlung der Themen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Kommunikationskanal Mailverteiler&lt;br /&gt;
* Interessierte an der Mitarbeit&lt;br /&gt;
* Sprecherschaft der DINI/nestor-AG: &lt;br /&gt;
* Vorschläge für die Sprecherschaft und deren Stellvertretung sind die drei InitiatorInnen der DINI/nestor-AG: Prof. Dr. Peter Schirmbacher (Humboldt-Universität zu Berlin), Jens Ludwig (Georg-August-Universität Göttingen), Dr. Janna Neumann (Technische Informationsbibliothek Hannover)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abstracts==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;wien&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Präsentationsfolien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In Österreich wurde Anfang 2014 das Projekt [http://www.e-infrastructures.at/ »e-Infrastructures Austria«] gestartet, das den koordinierten Aufbau und die Weiterentwicklung von nationalen Repositorieninfrastrukturen für digitale Ressourcen aus Forschung und Lehre zum Ziel hat. Ein zentrales Anliegen ist es, Forschungsgemeinschaften, Bibliotheken und IT-Services von allen nationalen universitären und außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtungen einzubeziehen und gemeinsam Wissen für den Aufbau von lokalen Repositorien zu erarbeiten, vorhandenes Know-how und Ressourcen zu bündeln und den Institutionen zur Verfügung zu stellen. Innerhalb des dreijährigen Projektzeitraums richten alle Partnerinstitutionen einen lokalen Dokumentenserver ein bzw. optimieren Serviceangebote bereits bestehender Dokumentenserver. Parallel dazu widmet sich »e-Infrastructures Austria« der Forschungsdatenproblematik und sucht nach einer Annäherung auf nationaler Ebene. Das Projekt umfasst zu Beginn 25 gleichberechtigte Partnerinstitutionen und wird in drei parallel zueinander laufenden Teilprojekten abgewickelt.  Im Rahmen des Projekts wird durch eine Befragung der Wissenschafterinnen und Wissenschafter der Status Quo zum Umgang mit Forschungsdaten an österreichischen Universitäten sowie extrauniversitären Forschungseinrichtungen erhoben, um bereits bestehende Initiativen sowie Desiderata unserer Wissenschafter/innen gemäß den unterschiedlichen fachspezifischen Arbeitsprozessen und Publikationskulturen zu ermitteln. Die Ergebnisse der Befragung dienen als Anforderungen an zukünftige Forschungsdaten-Services österreichischer Universitäten/ Universitätsbibliotheken und Service-Provider anderer Forschungseinrichtungen. Weiters sollen mögliche Incentives-Modelle für ein optimales Archivierungsmanagement und eine freie Zurverfügungstellung von Daten aus Forschungsprozessen eruiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;bw&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[:File:Tristram_2014-10-02_policies_und_bwFDM_Communities.pdf|Präsentationsfolien]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) beginnt derzeit in Baden-Württemberg mit der Umsetzung eines Zukunftskonzepts für die Wissenschaften ([http://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/Remote/mwk/066_pm_anlage_e-science_web.pdf E-Science-Strategie]).  Nachnutzbarkeit von Daten, OpenAccess, das Publikationswesen, datenintensive Wissenschaften und die Forschungsumgebungsstandards stehen im Fokus der Bestrebungen.  Um die Strategie zu konkretisieren, spricht das Projekt [http://bwfdm.scc.kit.edu/ bwFDM-Communities] alle Wissenschaftsgruppen in Baden-Württemberg persönlich an, um deren aktuelle Prioritäten, Probleme und Lösungen im Forschungsdatenbereich zu erfassen und bringt seine Erkenntnisse auf allen beteiligten Ebenen in den Gestaltungsprozess der E-Science-Strategie mit ein.  Der Beitrag fasst die aktuellen Bestrebungen in und um das Projekt bwFDM-Communities mit besonderem Blick auf landesweite Rahmenbedingungen und die Entstehung einer KIT-Datenmanagement-Policy zusammen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;gfz&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Präsentationsfolien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Als nationales Forschungszentrum für die Geowissenschaften beschäftigt sich das [http://www.gfz-potsdam.de Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ] mit dem System Erde.  Die Forschenden am GFZ leisten im Dialog mit benachbarten Disziplinen in small data- und big data-Projekten einen zentralen Beitrag für ein nachhaltiges Erdsystem-Management. Dazu betreibt das GFZ mit seiner [http://www.gfz-potsdam.de/forschung/gfz-in-helmholtz/mesi-modular-earth-science-infrastructure/ MESI - Modular Earth Science Infrastructure] eine umfassende Infrastruktur aus Instrumenten (u. a. Satelliten, Instrumenten und Observatorien) und zugehörigen Forschungsdateninfrastrukturen (u. a. Datenbanken und Repositorien).  Das Management der entstehenden Forschungsdaten wird kooperativ durch Wissenschaft und Infrastruktur betrieben. Je nach Projekt gibt es unterschiedlichen Anforderungen an die rechtlichen, technologischen und organisatorischen Verfahren des Umgangs mit den digitalen Forschungsdaten. Über Basisdienste rund um die dauerhafte Speicherung der Forschungsdaten hinaus wird die Zugänglichkeit und Publikation der Forschungsdaten durch die Abteilung Bibliothek und Informationsdienste (LIS) [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:525-opus-2287 vorangetrieben]. Die Forschungsdateninfrastrukturen am GFZ und die damit verbundenen Dienstleistungen werden durch diverse Data-Policies geprägt. Dabei wirken z. B. Anforderungen der Forschungsförderung und von wissenschaftlichen Journals auf die [http://bib.telegrafenberg.de/ Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements]. Der Beitrag beschreibt die, auf vielfältigen Policies aufbauenden Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements und gibt einen Überblick über die Herausforderungen bei der strategischen Entwicklung von institutionellen Policies und Dienstleistungen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;mfn&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Präsentationsfolien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Zukunft des wissenschaftlichen Wissensmanagements ist nicht der institutionelle Datenbank-Silo, sondern global verteiltes und vernetztes Wissen. Technische, rechtliche, aber auch soziale Hindernisse stehen dem teilweise im Wege. Die Hintergründe, Diskussionen, Ziele, und Erfolge der [http://bouchoutdeclaration.org/ Bouchout-Erklärung] werden vorgestellt. Die Umsetzung in lokale Richtlinien für Daten, Texte und Medien am Museum für Naturkunde ist nicht unproblematisch und soll gemeinsam diskutiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;ptb&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Präsentationsfolien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das beweissichere elektronische Laborbuch der PTB ist ein funktionaler Softwareverbund, der auf mehreren Ebenen realisiert wird: Aus dem DFG-Projekt „BeLab“ geforderte Funktionen zur Sicherstellung einer beweissicheren Langzeitspeicherung werden mit verschiedenen, interagierenden Softwareinstanzen kombiniert. Diese umfassen ein elektronisches Laborbuch (eLab), eine beweissichernde Middleware zur Langzeitspeicherung sowie ein physisches Speichersystem. Das elektronische Laborbuch und die beweissichernde Middleware werden, ergänzend zu den in der Middleware verwendeten Standards [http://www.archisafe.de/s/archisafe/index ArchiSafe] und [http://tools.ietf.org/html/rfc4998 ArchiSig], um spezifische Funktionen gemäß des „BeLab“-Projekts erweitert. Bestehende Metadaten werden automatisch ergänzt, so dass über diese eine umfassende Suchfunktion gewährleistet ist. &lt;br /&gt;
Vervollständigt wird das Konzept um eine in der Entwicklung befindliche Policy zur Langzeitspeicherung von elektronischen Daten, die die Parameter der verwendeten BeLab-Funktionen beinhaltet und darüber hinaus behördenweite Regelungen im Umgang mit Daten für die Langzeitspeicherung manifestiert. Hierdurch wird insgesamt die beweissichere Langzeitspeicherfähigkeit der Daten gesichert.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;heidelberg&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jochen Apel, Universität Heidelberg&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Im Juli 2014 hat die Universität Heidelberg im Rahmen einer [http://www.uni-heidelberg.de/universitaet/profil/researchdata/ Research Data Policy] allgemeine Richtlinien zum Forschungsdatenmanagement verabschiedet. Zeitgleich nahm nach einer mehrmonatigen Planungs- und Vorbereitungsphase das [http://www.data.uni-heidelberg.de/ Kompetenzzentrum Forschungsdaten] der Universität offiziell die Arbeit auf. Das Kompetenzzentrum ist eine gemeinsame Serviceeinrichtung des Rechenzentrums und der Universitätsbibliothek, die zentrale Dienste und Beratungsangebote zum Management von Forschungsdaten anbietet. Unter anderem betreibt das Kompetenzzentrum das institutionelle For-schungsdatenrepositorium HeiDATA. Im Vortrag soll die Heidelberger Research Data Policy vorgestellt werden und aufgezeigt werden, wie das Kompetenzzentrum zu ihrer Umsetzung beiträgt. Dabei werden die folgenden Punkte diskutiert: &lt;br /&gt;
* Wie wird Forschungsdatenmanagement durch die Research Data Policy institutionell verankert? Welche Anforderungen an Forschungsprojekte werden formuliert, auf welche Unter-stützungsangebote verpflichtet sich die Universität, wie wird das Thema Datenveröffentlichung gehandhabt? &lt;br /&gt;
* Welche Angebote bietet das Kompetenzzentrum Forschungsdaten bisher und wie sind die Erfahrungen aus den ersten Projekten? Wie sind die Heidelberger Angebote in übergeordnete Strukturen und Aktivitäten eingebettet?&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;muenster&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdatenbefragung – WWU Münster&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dominik Rudolph, Raimund Vogl, Sebastian Herwig, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Thema Forschungsdaten  gewinnt derzeit zunehmend an Bedeutung innerhalb der Scientific Community. Zum Nachweis der Reproduzierbarkeit der Ergebnisse, aber auch zur Weiternutzung der Daten für neue Fragestellungen durch andere Wissenschaftler im Sinne eines Open Data-Ansatzes werden zunehmend von Seiten der Mittelgeber  Vorgaben zum Umgang mit Forschungsdaten gemacht, etwa zur Aufbewahrungsdauer und Zugänglichmachung. Verschiedene Hochschulen haben bereits Forschungsdaten-Richtlinien erarbeitet oder sind derzeit dabei. Bislang liegen allerdings erst vereinzelt empirische Ergebnisse zu der Frage vor, wie der Umgang mit Forschungsprimärdaten in der Praxis gehandhabt wird und welche Probleme adressiert werden müssten. &lt;br /&gt;
An der Universität Münster wurde deshalb im Sommer 2014 eine Erhebung unter den Forschenden der verschiedenen Disziplinen mit 667 beendeten Fragebögen durchgeführt. Die Studie gewährt Einblicke in die Forschungspraxis der jeweiligen Fachbereiche, z.B. in die Datengewinnung (Erhebungsmethoden und Datenquellen), die Qualität der Daten (Formate und Volumina), Verantwortlichkeiten und die Archivierung (Aufbewahrungszweck und –Dauer, Speicherorte und Sicherheitskopien). Die Studie gibt außerdem Aufschluss über das Vorhandensein und die Praxisrelevanz von fachbereichsspezifischen Richtlinien und Vorgaben der Drittmittelgeber. Weitere Themenfelder sind der Wissensstand und die Beratungsbedarfe der Wissenschaftler zum Themenkomplex Forschungsdaten sowie die Nutzungsbereitschaft eines hochschuleigenen Forschungsdatenarchivs. Die Studie identifiziert darüber hinaus Differenzen zwischen den jeweiligen Fachdisziplinen sowie zwischen Professorenschaft und akademischem Mittelbau. Die Ergebnisse der Umfrage sollen die Grundlagen bilden für die Erarbeitung von Forschungsdatenrichtlinien an der WWU und für Projekte zur Bereitstellung der Infrastruktur und von Informationssystemslösungen zum Forschungsdatenmanagement.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;duesseldorf&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Es ist erklärte Zielsetzung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), die Forschungsgruppen bei der Speicherung wissenschaftlicher Daten aus Messungen, Computersimulationen oder anderen wissenschaftlichen Quellen zu unterstützen. Damit werden gesetzliche Verpflichtungen und Auflagen der Forschungsförderer umgesetzt. Im Hochschulentwicklungsplan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wird der Aufbau einer leistungsfähigen Langzeitarchivierungsinfrastruktur zur sicheren Aufbewahrung von Primärdaten aus der Forschung als strategisches Entwicklungsziel zur Unterstützung der Forschung definiert. Die HHU kooperiert auf dem Gebiet der digitalen Langzeitarchivierung mit der Universität Siegen und der Bergischen Universität Wuppertal. Im Rahmen dieser Kooperation stellt das Forschungsdatenmanagement einen Teilaspekt dar, der von der Archivierung administrativer Daten in Verwaltung und Instituten sowie wissenschaftlichen Publikationen abzugrenzen ist. Die Kooperationspartner konzentrieren sich in der Projektphase zu ausgewählten Schwerpunkten auf die Installation und Anwendung prototypischer Lösungen, die nach Projektabschluss in den Regelbetrieb übergeführt werden sollen. Angestrebt wird die Einrichtung eines Kompetenzzentrums zur Beratung und Unterstützung (Verfahrensauswahl, Organisation der Datenstruktur, Metadatenstruktur) sowohl der Administration als auch der Forschung und Lehre. Forschungsdatenmanagement wird an der HHU unter dem Aspekt der Erfordernisse von Open Access gesehen; die Evaluation von Repositories sowie die Auswahl der Methoden zur Speicherung der Archivdaten erfolgt unter Berücksichtigung dieser Erfordernisse. Die jüngsten Erfahrungen der HHU haben deutlich gemacht, dass eine strikte Policy im Umgang mit Forschungsdaten sowie im Hinblick auf langfristige Verfügbarkeit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit unerlässlich ist.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;kiel&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Für den Forschungsstandort Kiel wird an der Christian Albrechts-Universität zu Kiel und am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ein einheitliches Modell zum Umgang mit Forschungsdaten entwickelt. Das Ziel ist, dass alle Disziplinen am Forschungsstandort mit ihren jeweils unterschiedlichen Anforderungen einen Baukasten nutzen können, der den Instituten, Arbeitsgruppen und Projekten Bausteine und Elemente zur Erstellung einheitlicher Regelungen zum Umgang mit Forschungsdaten zur Verfügung stellt. Die Basis ist der seit 2010 am GEOMAR zusammen mit dem Exzellenzcluster Future Ocean entwickelte und bereitgestellte Data-Policy-Baukasten für die Kiel Marine Science. Um die Erstellung von spezifischen Standards zum Umgang mit Forschungsdaten durch die Forschenden selbst zu ermöglichen, soll der Baukasten aus den Disziplinen heraus dynamisch um notwendige, fachspezifische Komponenten erweitert werden können. Eine Versionierung der Baukastenelemente und der Regelwerke soll dabei für eine nachhaltige Nutzungbarkeit und Nachvollziehbarkeit der erhobenen Forschungsdaten sorgen und gleichzeitig der Dynamik der sich rasch entwickelnden Forschungsbereiche genüge tun. Perspektivisch soll so ein Rahmenwerk für Datenmanagement als – ggf. auch automatisierter – Service entstehen. Ein zentrales Gremium von Forschungsdatenmanagern aus den Disziplinen soll die Pflege des Baukastens und der daraus entwickelten Standards im Hinblick auf ihre Qualität begleiten.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;duisburg&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Policies und Diskussion&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ania López, Universität Duisburg-Essen&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei genauer Betrachtung sind spezielle Policies zum Umgang mit Forschungsdaten unterschiedlich in Hinblick auf ihre Schwerpunkte und auf die institutionelle Struktur, die sich dahinter verbirgt. Außerdem sind meist verschiedene Akteure beteiligt, die für die Umsetzung der Policies als Ansprechpartner fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kurzvortrag sollen u.a. die vorgestellten Policies in ihren Unterschieden und Gemeinsamkeiten gegenübergestellt werden. Dabei soll der Fokus auf den folgenden Themen liegen: inhaltliche Kernaussage der jeweiligen Policy, Beziehung zum Thema Open Access, Verbindlichkeit für die Forschenden, praktische Anwendbarkeit, beteiligte Infrastruktur der jeweiligen Universität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darauf aufbauend soll der Vortrag Diskussionsgrundlage liefern, ob aus den vier vorgestellten Richtlinien allgemeine Kernaussagen herauskristallisiert werden können, die exemplarisch als Basis für Institutionen dienen können, die eigene Policies planen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Die Anmeldung zum 1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot; erfolgt über DINI e.V. unter http://dini.de/veranstaltungen/workshops/dini-nestor-workshop/. Der Unkostenbeitrag beträgt 15 Euro pro Person. Die Teilnehmeranzahl ist auf 80 Personen begrenzt. Der Workshop findet im Konferenzraum 0&#039;119 des [http://www.hu-berlin.de/ueberblick/campus/adlershof/ueberblick/anfahrt Erwin Schrödinger-Zentrums der Humboldt-Universität zu Berlin] in Berlin-Adlershof statt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Datei:Tristram_2014-10-02_policies_und_bwFDM_Communities.pdf&amp;diff=1569</id>
		<title>Datei:Tristram 2014-10-02 policies und bwFDM Communities.pdf</title>
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		<updated>2014-10-02T11:31:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: Präsentationsfolien &amp;quot;bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg&amp;quot; von Frank Tristram (KIT)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Präsentationsfolien &amp;quot;bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg&amp;quot; von Frank Tristram (KIT)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Ausbildung_und_Qualifikation&amp;diff=1568</id>
		<title>Ausbildung und Qualifikation</title>
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		<updated>2014-10-02T10:26:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: /* Deutschland */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Category:Ausbildung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Ausbildung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zielgruppen (tbc) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausbildung für den adäquaten Umgang mit Forschungsdaten hat unterschiedliche Qualifikationsziele und Zielgruppen. Zu den Zielgruppen zählen die Forschenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Informationsinfrastruktureinrichtungen, Bibliotheks- und Informationswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Verlagen, Informatikerinnen und Informatiker und Multiplikatoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mögliche inhaltliche Schwerpunkte (tbc) ==&lt;br /&gt;
* Managament von Forschungsdaten (disziplinübergreifend, disziplinspezifisch, fachspezifisch, geräte- oder datenspezifisch)&lt;br /&gt;
* Bereitstellung von Forschungsdaten / Open Research Data (disziplinübergreifend, disziplinspezifisch, fachspezifisch, geräte- oder datenspezifisch)&lt;br /&gt;
* Langzeitarchivierung von Forschungsdaten (disziplinübergreifend, disziplinspezifisch, fachspezifisch, geräte- oder datenspezifisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mögliche Qualifikationsziele (tbc) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Abschluss eines grundständigen Studiums &amp;quot;Forschungsdaten(management)&amp;quot; auf Bachelor-Niveau an Universitäten und Fachhochschulen&lt;br /&gt;
*Abschluss eines Studiums &amp;quot;Forschungsdaten(management)&amp;quot; auf Master-Niveau an Universitäten und Fachhochschulen&lt;br /&gt;
*Abschluss eines weiterbildenden (berufsbegleitenden) Studiums &amp;quot;Forschungsdaten(management)&amp;quot; (Fernstudium)&lt;br /&gt;
*Integration von Modulen oder Schwerpunkten &amp;quot;Forschungsdaten(management)&amp;quot; in die grundständige fachwissenschaftliche Ausbildung&lt;br /&gt;
*Integration von Modulen oder Schwerpunkten &amp;quot;Forschungsdaten(management)&amp;quot; in die grundständige informationswissenschaftliche Ausbildung&lt;br /&gt;
*Weiterbildung im Rahmen des fachwissenschaftlichen Studiums durch Workshops, Summer Schools etc.&lt;br /&gt;
*Weiterbildung durch Fachverbände, Organisationen (Workshops, Summer Schools, “Train the teacher”)&lt;br /&gt;
*Weiterbildung an Forschungseinrichtungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formen ==&lt;br /&gt;
* Fernstudium &lt;br /&gt;
* Direktstudium &lt;br /&gt;
* Tutorials (Video, Audio, Massive Open Online Courses (MOOC))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angebote von Universitäten und Fachhochschulen ==&lt;br /&gt;
===Deutschland===&lt;br /&gt;
* Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft (Schwerpunktthemen im Master-Studiengang durch Module u.a. zu &amp;quot;Digitale Forschungsdaten, &amp;quot;Informationsmanagement, &amp;quot;Digitale Langzeitarchivierung&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* Humboldt-Universität zu Berlin, Berufliche Weiterbildung, Lehrgang [http://www2.hu-berlin.de/berweit/BWb/index.php?main=lehrgangsuebersicht_new&amp;amp;navi=lehrgangsuebersicht_new&amp;amp;subnavi=default&amp;amp;work_state=show_details&amp;amp;ueid=10&amp;amp;ueebene=2#Lehrgang2278/ &amp;quot;RG012 - Schutz von Forschungsdaten und anderem Know-How&amp;quot;] am 25.11.2014; Inhalt: Forschungsdaten, Konzepte, Untersuchungsergebnisse und andere wissenschaftliche Inhalte werden mit hohem Einsatz der Fachwissenschaftler/innen erarbeitet. Doch können sie auch wirksam rechtlich geschützt und unerwünschte/missbräuchliche Fremdnutzungen bekämpft werden? Was könnten geeignete Schutz- und Lizenzinstrumente sein? Ferner werden im Lehrgang die neuen Vorgaben vorgestellt, welche die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) oder die Europäische Kommission (EU-Forschungsprojekte) rechtsverbindlich an die Vergabe von Fördermitteln knüpfen.&lt;br /&gt;
* Fachhochschule Potsdam, [http://informationswissenschaften.fh-potsdam.de/ Fachbereich Informationswissenschaften] (Schwerpunktthemen im Master-Studiengang durch Module &amp;quot;Langzeitarchivierung&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* Erprobung von Lehrveranstaltungskonzepten gemeinsam mit der Freien Universität Berlin durch das Projekt &amp;quot;Entwicklung von Workflowkomponenten für die Langzeitarchivierung von Forschungsdaten in den Geowissenschaften&amp;quot; [[EWIG|(EWIG)]]&lt;br /&gt;
* [http://www.hdm-stuttgart.de/ Hochschule der Medien, Stuttgart] Bibliotheks- und Informationsmanagement B.A., berufsbegleitender M.A. (im Bachelor-Studiengang z. B. Modul &amp;quot;Einführung in die Langzeitarchivierung&amp;quot;, im berufsbegleitenden Master tbc)&lt;br /&gt;
* [http://www.fbi.fh-koeln.de/studium/bibliothekswissenschaft/bibliothekswissenschaft.htm/ Fachhochschule Köln] Bibliothekswissenschaft, B.A., Informationswirtschaft, B.Sc., Angewandte Informationswissenschaft, B.Sc., berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiengang Bibliotheks- und Informationswissenschaft (Master in Library and Information Science – MALIS)&lt;br /&gt;
* [http://www.fbm.htwk-leipzig.de/ HTWK Leipzig, Fakultät Medien] Bibliotheks- und Informationswissenschaft (B.A./M.A.), im Bachelor z. B. Aspekte des Umgangs mit Netzpublikationen, Open Access, Persistent Identifier, digitale Langzeitarchivierung, im Master-Studiengang u. A. Thema Langzeitarchivierung&lt;br /&gt;
* [http://www.haw-hamburg.de  Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg, Fakultät Design, Medien und Information] Bibliotheks- und Informationsmanagement B.A., Information, Medien, Bibliothek M.A.&lt;br /&gt;
* [http://f3.hs-hannover.de/startseite/index.html Hochschule Hannover, Fachbereich Informations- und Kommunikationswesen] B.A. Informationsmanagement, M.A. Informations- und Wissensmanagement&lt;br /&gt;
* [http://www.h-da.de/ Hochschule Darmstadt - University of Applied Sciences, Fachbereich Media] Informationswissenschaft (Bachelor of Science), Informationswissenschaft (Master of Science)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===International===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Australien====&lt;br /&gt;
* Monash University, Australien, Research Data Skills Development: Online-Materialien ([http://monash.edu/library/researchdata/skills/ Link])&lt;br /&gt;
====UK====&lt;br /&gt;
* Research Information and Digital Literacies Coalition (RDLIS) (2013) Helping to open up: improving knowledge, capability and confidence in making research data more open&amp;quot;: Studie zu Open Research Data Training in britischer Higher Education ([http://www.researchinfonet.org/wp-content/uploads/2012/06/CC536D001-1-2-training-for-making-research-data-more-open-FINAL-VERSION.pdf &amp;quot;Helping to open up&amp;quot;])&lt;br /&gt;
* University of Edinburgh, UK, Research Data Management Training: Online-Materialien ([http://datalib.edina.ac.uk/mantra/ Mantra])&lt;br /&gt;
* University of Cambridge, UK, Training Resources: Online-Materialien ([http://www.lib.cam.ac.uk/dataman/training.html Link])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angebote von Forschungseinrichtungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Internationale Akteure und Initiativen==&lt;br /&gt;
* [http://www.fosteropenscience.eu/ Facilitate Open Science Training for European Research (FOSTER)]&lt;br /&gt;
* [http://www.coar-repositories.org/activities/support-and-training/task-force-competencies/ Task Force on Librarians’ Competencies in Support of E-Research and Scholarly Communication] von [http://www.coar-repositories.org/ COAR], [http://www.arl.org/ ARL], [http://www.carl-abrc.ca/ CARL] und [http://www.libereurope.eu LIBER]&lt;br /&gt;
* Australian National Data Service (ANDS): &amp;quot;Information specialists and data librarians&amp;quot;&lt;br /&gt;
[http://www.ands.org.au/guides/dmframework/dmskills-information.html Infomaterialien]&lt;br /&gt;
* Digital Curation Center (DCC, UK): Trade Training [http://www.dcc.ac.uk/training Bereitstellung von Materialien]&lt;br /&gt;
* JISC, UK, Programmbereich Research Data Management Training: [http://www.jisc.ac.uk/whatwedo/programmes/di_researchmanagement/managingresearchdata/research-data-management-training.aspx verlinkte Projekte]&lt;br /&gt;
* Nestor Kompetenznetzwerk Langzeitarchivierung: [http://nestor.sub.uni-goettingen.de/education/index.php Qualifikation] (u.a. Summer Schools)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1567</id>
		<title>DINI-nestor-WS1</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1567"/>
		<updated>2014-10-02T10:16:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: /* Abstracts */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; Erwin Schrödinger-Zentrum, Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität zu Berlin (Berlin-Adlershof) am 2. Oktober 2014 von 10:30 - 16.30 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ankündigung==&lt;br /&gt;
Forschungsdaten-Policies dienen der Positionierung einer Forschungseinrichtung und bieten ihren MitarbeiterInnen Orientierung für den adäquaten Umgang mit Forschungsdaten. Sie bilden den Ausgangspunkt für die Entwicklung und den Ausbau von Infrastrukturen und Services, die die Forschenden beim Management von Forschungsdaten unterstützen. Ausgehend von [[Data_Policies|nationalen und internationalen Empfehlungen und Vorgaben]] für den Umgang mit Forschungsdaten werden derzeit in vielen deutschen wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und Universitäten entsprechende Grundsätze erarbeitet. Nach der [http://data.uni-bielefeld.de/de/policy Universität Bielefeld] haben im Juli 2014 die [http://www.cms.hu-berlin.de/ueberblick/projekte/dataman/policy Humboldt-Universität zu Berlin] und die [http://www.uni-goettingen.de/de/01-juli-2014-forschungsdaten-leitlinie-der-universitaet-goettingen-einschl-umg/488918.html Georg-August-Universität Göttingen] Forschungsdaten-Policies verabschiedet. Diese Ereignisse unterstreichen die Aktualität des Themas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem 1. DINI/nestor-Workshop sollen diese aktuellen Entwicklungen aufgegriffen werden. Die Ziele sind&lt;br /&gt;
die Schwerpunkte der vorhandenen bzw. geplanten Policies einzelner Einrichtungen zu charakterisieren,  &lt;br /&gt;
den Austausch zu den Auswirkungen auf das Informationsmanagement an den einzelnen Einrichtungen zu unterstützen und&lt;br /&gt;
Konzepte und Modelle zur Umsetzung eines Forschungsdatenmanagements vor dem Hintergrund einer institutionellen Policy zu diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zielgruppen für den Workshop sind Institutionen, die sich noch in der Planungsphase einer Policy befinden ebenso wie Institutionen, die vor praktischen Herausforderungen der Umsetzung einer institutionellen Policy stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exemplarische Fragen, die beim Workshop bearbeitet werden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Handelt es sich bei den (geplanten) Policies um eine reine institutionelle Positionierung zum Umgang mit Forschungsdaten oder sind auch konkrete Handlungsempfehlungen enthalten?&lt;br /&gt;
*Welche Rolle spielen Open Access und Open Science in den (geplanten) Policies?&lt;br /&gt;
*Welche Implikationen haben die (geplanten) Policies für den Aufbau einer adäquaten Informationsinfrastruktur an der Einrichtung?&lt;br /&gt;
*Welche technischen Services sind vorgesehen oder vorhanden (Forschungsdaten-Repositories, Integration in Forschungsinformationssysteme, Datensicherung etc.)?&lt;br /&gt;
*Welche personellen Ressourcen werden für welchen Einsatz geplant?&lt;br /&gt;
*Welche organisatorischen Modelle sind geplant (interne/externe Kooperationen, beteiligte Einrichtungen, Verantwortungsstrukturen)?&lt;br /&gt;
*Welche Support-Angebote sind geplant/verfügbar (Unterstützung bei der Anfertigung von Datenmangement-Plänen, Schulungen)?&lt;br /&gt;
*Welche Maßnahmen werden getroffen, um das Bewusstsein (Awareness) für die Policy und das Forschungsdatenmanagement zu erreichen? &lt;br /&gt;
*(Wie) werden die Angebote in in die Lehre integriert?&lt;br /&gt;
*Welche Beratungsangebote in rechtlicher Hinsicht sind einbegriffen?&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Programm==&lt;br /&gt;
Stand: 26. September 2014, Änderungen vorbehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Donnerstag, den 2. Oktober 2014&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09:30 -	10:30	Registrierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:30 -	10:45	Begrüßung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:45 -	12:30	Block I: Institutionsübergreifende und fachliche Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#wien|&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten]] - Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#bw|bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg]] - Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#gfz|Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen]] - Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#mfn|Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten]] - Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#ptb|Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB]] - Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12:30 -	13:15	Mittagspause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13:15 -	14:30	Block II: Institutionelle Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#heidelberg|Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung]] - Jochen Apel, Universität Heidelberg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#muenster|Forschungsdatenbefragung – WWU Münster]] - Dominik Rudolph, Raimund Vogl, Sebastian Herwig, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#duesseldorf|In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU]] - Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#kiel|Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards]] - Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14:30 -	15:00	[[#duisburg|Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Policies und Diskussion]] - Ania López, Universität Duisburg-Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:00 -	15:30	Kaffeepause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:30 -	16:30	Abschlussdiskussion und Formalia der DINI/nestor-AG &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Formalia der DINI/nestor-AG ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sammlung der Themen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Kommunikationskanal Mailverteiler&lt;br /&gt;
* Interessierte an der Mitarbeit&lt;br /&gt;
* Sprecherschaft der DINI/nestor-AG: &lt;br /&gt;
* Vorschläge für die Sprecherschaft und deren Stellvertretung sind die drei InitiatorInnen der DINI/nestor-AG: Prof. Dr. Peter Schirmbacher (Humboldt-Universität zu Berlin), Jens Ludwig (Georg-August-Universität Göttingen), Dr. Janna Neumann (Technische Informationsbibliothek Hannover)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abstracts==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;wien&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Präsentationsfolien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In Österreich wurde Anfang 2014 das Projekt [http://www.e-infrastructures.at/ »e-Infrastructures Austria«] gestartet, das den koordinierten Aufbau und die Weiterentwicklung von nationalen Repositorieninfrastrukturen für digitale Ressourcen aus Forschung und Lehre zum Ziel hat. Ein zentrales Anliegen ist es, Forschungsgemeinschaften, Bibliotheken und IT-Services von allen nationalen universitären und außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtungen einzubeziehen und gemeinsam Wissen für den Aufbau von lokalen Repositorien zu erarbeiten, vorhandenes Know-how und Ressourcen zu bündeln und den Institutionen zur Verfügung zu stellen. Innerhalb des dreijährigen Projektzeitraums richten alle Partnerinstitutionen einen lokalen Dokumentenserver ein bzw. optimieren Serviceangebote bereits bestehender Dokumentenserver. Parallel dazu widmet sich »e-Infrastructures Austria« der Forschungsdatenproblematik und sucht nach einer Annäherung auf nationaler Ebene. Das Projekt umfasst zu Beginn 25 gleichberechtigte Partnerinstitutionen und wird in drei parallel zueinander laufenden Teilprojekten abgewickelt.  Im Rahmen des Projekts wird durch eine Befragung der Wissenschafterinnen und Wissenschafter der Status Quo zum Umgang mit Forschungsdaten an österreichischen Universitäten sowie extrauniversitären Forschungseinrichtungen erhoben, um bereits bestehende Initiativen sowie Desiderata unserer Wissenschafter/innen gemäß den unterschiedlichen fachspezifischen Arbeitsprozessen und Publikationskulturen zu ermitteln. Die Ergebnisse der Befragung dienen als Anforderungen an zukünftige Forschungsdaten-Services österreichischer Universitäten/ Universitätsbibliotheken und Service-Provider anderer Forschungseinrichtungen. Weiters sollen mögliche Incentives-Modelle für ein optimales Archivierungsmanagement und eine freie Zurverfügungstellung von Daten aus Forschungsprozessen eruiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;bw&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Präsentationsfolien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) beginnt derzeit in Baden-Württemberg mit der Umsetzung eines Zukunftskonzepts für die Wissenschaften ([http://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/Remote/mwk/066_pm_anlage_e-science_web.pdf E-Science-Strategie]).  Nachnutzbarkeit von Daten, OpenAccess, das Publikationswesen, datenintensive Wissenschaften und die Forschungsumgebungsstandards stehen im Fokus der Bestrebungen.  Um die Strategie zu konkretisieren, spricht das Projekt [http://bwfdm.scc.kit.edu/ bwFDM-Communities] alle Wissenschaftsgruppen in Baden-Württemberg persönlich an, um deren aktuelle Prioritäten, Probleme und Lösungen im Forschungsdatenbereich zu erfassen und bringt seine Erkenntnisse auf allen beteiligten Ebenen in den Gestaltungsprozess der E-Science-Strategie mit ein.  Der Beitrag fasst die aktuellen Bestrebungen in und um das Projekt bwFDM-Communities mit besonderem Blick auf landesweite Rahmenbedingungen und die Entstehung einer KIT-Datenmanagement-Policy zusammen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;gfz&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Präsentationsfolien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Als nationales Forschungszentrum für die Geowissenschaften beschäftigt sich das [http://www.gfz-potsdam.de Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ] mit dem System Erde.  Die Forschenden am GFZ leisten im Dialog mit benachbarten Disziplinen in small data- und big data-Projekten einen zentralen Beitrag für ein nachhaltiges Erdsystem-Management. Dazu betreibt das GFZ mit seiner [http://www.gfz-potsdam.de/forschung/gfz-in-helmholtz/mesi-modular-earth-science-infrastructure/ MESI - Modular Earth Science Infrastructure] eine umfassende Infrastruktur aus Instrumenten (u. a. Satelliten, Instrumenten und Observatorien) und zugehörigen Forschungsdateninfrastrukturen (u. a. Datenbanken und Repositorien).  Das Management der entstehenden Forschungsdaten wird kooperativ durch Wissenschaft und Infrastruktur betrieben. Je nach Projekt gibt es unterschiedlichen Anforderungen an die rechtlichen, technologischen und organisatorischen Verfahren des Umgangs mit den digitalen Forschungsdaten. Über Basisdienste rund um die dauerhafte Speicherung der Forschungsdaten hinaus wird die Zugänglichkeit und Publikation der Forschungsdaten durch die Abteilung Bibliothek und Informationsdienste (LIS) [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:525-opus-2287 vorangetrieben]. Die Forschungsdateninfrastrukturen am GFZ und die damit verbundenen Dienstleistungen werden durch diverse Data-Policies geprägt. Dabei wirken z. B. Anforderungen der Forschungsförderung und von wissenschaftlichen Journals auf die [http://bib.telegrafenberg.de/ Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements]. Der Beitrag beschreibt die, auf vielfältigen Policies aufbauenden Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements und gibt einen Überblick über die Herausforderungen bei der strategischen Entwicklung von institutionellen Policies und Dienstleistungen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;mfn&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Präsentationsfolien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Zukunft des wissenschaftlichen Wissensmanagements ist nicht der institutionelle Datenbank-Silo, sondern global verteiltes und vernetztes Wissen. Technische, rechtliche, aber auch soziale Hindernisse stehen dem teilweise im Wege. Die Hintergründe, Diskussionen, Ziele, und Erfolge der [http://bouchoutdeclaration.org/ Bouchout-Erklärung] werden vorgestellt. Die Umsetzung in lokale Richtlinien für Daten, Texte und Medien am Museum für Naturkunde ist nicht unproblematisch und soll gemeinsam diskutiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;ptb&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Präsentationsfolien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das beweissichere elektronische Laborbuch der PTB ist ein funktionaler Softwareverbund, der auf mehreren Ebenen realisiert wird: Aus dem DFG-Projekt „BeLab“ geforderte Funktionen zur Sicherstellung einer beweissicheren Langzeitspeicherung werden mit verschiedenen, interagierenden Softwareinstanzen kombiniert. Diese umfassen ein elektronisches Laborbuch (eLab), eine beweissichernde Middleware zur Langzeitspeicherung sowie ein physisches Speichersystem. Das elektronische Laborbuch und die beweissichernde Middleware werden, ergänzend zu den in der Middleware verwendeten Standards [http://www.archisafe.de/s/archisafe/index ArchiSafe] und [http://tools.ietf.org/html/rfc4998 ArchiSig], um spezifische Funktionen gemäß des „BeLab“-Projekts erweitert. Bestehende Metadaten werden automatisch ergänzt, so dass über diese eine umfassende Suchfunktion gewährleistet ist. &lt;br /&gt;
Vervollständigt wird das Konzept um eine in der Entwicklung befindliche Policy zur Langzeitspeicherung von elektronischen Daten, die die Parameter der verwendeten BeLab-Funktionen beinhaltet und darüber hinaus behördenweite Regelungen im Umgang mit Daten für die Langzeitspeicherung manifestiert. Hierdurch wird insgesamt die beweissichere Langzeitspeicherfähigkeit der Daten gesichert.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;heidelberg&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jochen Apel, Universität Heidelberg&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Im Juli 2014 hat die Universität Heidelberg im Rahmen einer [http://www.uni-heidelberg.de/universitaet/profil/researchdata/ Research Data Policy] allgemeine Richtlinien zum Forschungsdatenmanagement verabschiedet. Zeitgleich nahm nach einer mehrmonatigen Planungs- und Vorbereitungsphase das [http://www.data.uni-heidelberg.de/ Kompetenzzentrum Forschungsdaten] der Universität offiziell die Arbeit auf. Das Kompetenzzentrum ist eine gemeinsame Serviceeinrichtung des Rechenzentrums und der Universitätsbibliothek, die zentrale Dienste und Beratungsangebote zum Management von Forschungsdaten anbietet. Unter anderem betreibt das Kompetenzzentrum das institutionelle For-schungsdatenrepositorium HeiDATA. Im Vortrag soll die Heidelberger Research Data Policy vorgestellt werden und aufgezeigt werden, wie das Kompetenzzentrum zu ihrer Umsetzung beiträgt. Dabei werden die folgenden Punkte diskutiert: &lt;br /&gt;
* Wie wird Forschungsdatenmanagement durch die Research Data Policy institutionell verankert? Welche Anforderungen an Forschungsprojekte werden formuliert, auf welche Unter-stützungsangebote verpflichtet sich die Universität, wie wird das Thema Datenveröffentlichung gehandhabt? &lt;br /&gt;
* Welche Angebote bietet das Kompetenzzentrum Forschungsdaten bisher und wie sind die Erfahrungen aus den ersten Projekten? Wie sind die Heidelberger Angebote in übergeordnete Strukturen und Aktivitäten eingebettet?&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;muenster&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdatenbefragung – WWU Münster&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dominik Rudolph, Raimund Vogl, Sebastian Herwig, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Thema Forschungsdaten  gewinnt derzeit zunehmend an Bedeutung innerhalb der Scientific Community. Zum Nachweis der Reproduzierbarkeit der Ergebnisse, aber auch zur Weiternutzung der Daten für neue Fragestellungen durch andere Wissenschaftler im Sinne eines Open Data-Ansatzes werden zunehmend von Seiten der Mittelgeber  Vorgaben zum Umgang mit Forschungsdaten gemacht, etwa zur Aufbewahrungsdauer und Zugänglichmachung. Verschiedene Hochschulen haben bereits Forschungsdaten-Richtlinien erarbeitet oder sind derzeit dabei. Bislang liegen allerdings erst vereinzelt empirische Ergebnisse zu der Frage vor, wie der Umgang mit Forschungsprimärdaten in der Praxis gehandhabt wird und welche Probleme adressiert werden müssten. &lt;br /&gt;
An der Universität Münster wurde deshalb im Sommer 2014 eine Erhebung unter den Forschenden der verschiedenen Disziplinen mit 667 beendeten Fragebögen durchgeführt. Die Studie gewährt Einblicke in die Forschungspraxis der jeweiligen Fachbereiche, z.B. in die Datengewinnung (Erhebungsmethoden und Datenquellen), die Qualität der Daten (Formate und Volumina), Verantwortlichkeiten und die Archivierung (Aufbewahrungszweck und –Dauer, Speicherorte und Sicherheitskopien). Die Studie gibt außerdem Aufschluss über das Vorhandensein und die Praxisrelevanz von fachbereichsspezifischen Richtlinien und Vorgaben der Drittmittelgeber. Weitere Themenfelder sind der Wissensstand und die Beratungsbedarfe der Wissenschaftler zum Themenkomplex Forschungsdaten sowie die Nutzungsbereitschaft eines hochschuleigenen Forschungsdatenarchivs. Die Studie identifiziert darüber hinaus Differenzen zwischen den jeweiligen Fachdisziplinen sowie zwischen Professorenschaft und akademischem Mittelbau. Die Ergebnisse der Umfrage sollen die Grundlagen bilden für die Erarbeitung von Forschungsdatenrichtlinien an der WWU und für Projekte zur Bereitstellung der Infrastruktur und von Informationssystemslösungen zum Forschungsdatenmanagement.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;duesseldorf&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Es ist erklärte Zielsetzung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), die Forschungsgruppen bei der Speicherung wissenschaftlicher Daten aus Messungen, Computersimulationen oder anderen wissenschaftlichen Quellen zu unterstützen. Damit werden gesetzliche Verpflichtungen und Auflagen der Forschungsförderer umgesetzt. Im Hochschulentwicklungsplan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wird der Aufbau einer leistungsfähigen Langzeitarchivierungsinfrastruktur zur sicheren Aufbewahrung von Primärdaten aus der Forschung als strategisches Entwicklungsziel zur Unterstützung der Forschung definiert. Die HHU kooperiert auf dem Gebiet der digitalen Langzeitarchivierung mit der Universität Siegen und der Bergischen Universität Wuppertal. Im Rahmen dieser Kooperation stellt das Forschungsdatenmanagement einen Teilaspekt dar, der von der Archivierung administrativer Daten in Verwaltung und Instituten sowie wissenschaftlichen Publikationen abzugrenzen ist. Die Kooperationspartner konzentrieren sich in der Projektphase zu ausgewählten Schwerpunkten auf die Installation und Anwendung prototypischer Lösungen, die nach Projektabschluss in den Regelbetrieb übergeführt werden sollen. Angestrebt wird die Einrichtung eines Kompetenzzentrums zur Beratung und Unterstützung (Verfahrensauswahl, Organisation der Datenstruktur, Metadatenstruktur) sowohl der Administration als auch der Forschung und Lehre. Forschungsdatenmanagement wird an der HHU unter dem Aspekt der Erfordernisse von Open Access gesehen; die Evaluation von Repositories sowie die Auswahl der Methoden zur Speicherung der Archivdaten erfolgt unter Berücksichtigung dieser Erfordernisse. Die jüngsten Erfahrungen der HHU haben deutlich gemacht, dass eine strikte Policy im Umgang mit Forschungsdaten sowie im Hinblick auf langfristige Verfügbarkeit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit unerlässlich ist.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;kiel&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Für den Forschungsstandort Kiel wird an der Christian Albrechts-Universität zu Kiel und am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ein einheitliches Modell zum Umgang mit Forschungsdaten entwickelt. Das Ziel ist, dass alle Disziplinen am Forschungsstandort mit ihren jeweils unterschiedlichen Anforderungen einen Baukasten nutzen können, der den Instituten, Arbeitsgruppen und Projekten Bausteine und Elemente zur Erstellung einheitlicher Regelungen zum Umgang mit Forschungsdaten zur Verfügung stellt. Die Basis ist der seit 2010 am GEOMAR zusammen mit dem Exzellenzcluster Future Ocean entwickelte und bereitgestellte Data-Policy-Baukasten für die Kiel Marine Science. Um die Erstellung von spezifischen Standards zum Umgang mit Forschungsdaten durch die Forschenden selbst zu ermöglichen, soll der Baukasten aus den Disziplinen heraus dynamisch um notwendige, fachspezifische Komponenten erweitert werden können. Eine Versionierung der Baukastenelemente und der Regelwerke soll dabei für eine nachhaltige Nutzungbarkeit und Nachvollziehbarkeit der erhobenen Forschungsdaten sorgen und gleichzeitig der Dynamik der sich rasch entwickelnden Forschungsbereiche genüge tun. Perspektivisch soll so ein Rahmenwerk für Datenmanagement als – ggf. auch automatisierter – Service entstehen. Ein zentrales Gremium von Forschungsdatenmanagern aus den Disziplinen soll die Pflege des Baukastens und der daraus entwickelten Standards im Hinblick auf ihre Qualität begleiten.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;duisburg&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Policies und Diskussion&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ania López, Universität Duisburg-Essen&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei genauer Betrachtung sind spezielle Policies zum Umgang mit Forschungsdaten unterschiedlich in Hinblick auf ihre Schwerpunkte und auf die institutionelle Struktur, die sich dahinter verbirgt. Außerdem sind meist verschiedene Akteure beteiligt, die für die Umsetzung der Policies als Ansprechpartner fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kurzvortrag sollen u.a. die vorgestellten Policies in ihren Unterschieden und Gemeinsamkeiten gegenübergestellt werden. Dabei soll der Fokus auf den folgenden Themen liegen: inhaltliche Kernaussage der jeweiligen Policy, Beziehung zum Thema Open Access, Verbindlichkeit für die Forschenden, praktische Anwendbarkeit, beteiligte Infrastruktur der jeweiligen Universität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darauf aufbauend soll der Vortrag Diskussionsgrundlage liefern, ob aus den vier vorgestellten Richtlinien allgemeine Kernaussagen herauskristallisiert werden können, die exemplarisch als Basis für Institutionen dienen können, die eigene Policies planen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Die Anmeldung zum 1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot; erfolgt über DINI e.V. unter http://dini.de/veranstaltungen/workshops/dini-nestor-workshop/. Der Unkostenbeitrag beträgt 15 Euro pro Person. Die Teilnehmeranzahl ist auf 80 Personen begrenzt. Der Workshop findet im Konferenzraum 0&#039;119 des [http://www.hu-berlin.de/ueberblick/campus/adlershof/ueberblick/anfahrt Erwin Schrödinger-Zentrums der Humboldt-Universität zu Berlin] in Berlin-Adlershof statt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1566</id>
		<title>DINI-nestor-WS1</title>
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		<updated>2014-09-26T10:02:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; Erwin Schrödinger-Zentrum, Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität zu Berlin (Berlin-Adlershof) am 2. Oktober 2014 von 10:30 - 16.30 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ankündigung==&lt;br /&gt;
Forschungsdaten-Policies dienen der Positionierung einer Forschungseinrichtung und bieten ihren MitarbeiterInnen Orientierung für den adäquaten Umgang mit Forschungsdaten. Sie bilden den Ausgangspunkt für die Entwicklung und den Ausbau von Infrastrukturen und Services, die die Forschenden beim Management von Forschungsdaten unterstützen. Ausgehend von [[Data_Policies|nationalen und internationalen Empfehlungen und Vorgaben]] für den Umgang mit Forschungsdaten werden derzeit in vielen deutschen wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und Universitäten entsprechende Grundsätze erarbeitet. Nach der [http://data.uni-bielefeld.de/de/policy Universität Bielefeld] haben im Juli 2014 die [http://www.cms.hu-berlin.de/ueberblick/projekte/dataman/policy Humboldt-Universität zu Berlin] und die [http://www.uni-goettingen.de/de/01-juli-2014-forschungsdaten-leitlinie-der-universitaet-goettingen-einschl-umg/488918.html Georg-August-Universität Göttingen] Forschungsdaten-Policies verabschiedet. Diese Ereignisse unterstreichen die Aktualität des Themas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem 1. DINI/nestor-Workshop sollen diese aktuellen Entwicklungen aufgegriffen werden. Die Ziele sind&lt;br /&gt;
die Schwerpunkte der vorhandenen bzw. geplanten Policies einzelner Einrichtungen zu charakterisieren,  &lt;br /&gt;
den Austausch zu den Auswirkungen auf das Informationsmanagement an den einzelnen Einrichtungen zu unterstützen und&lt;br /&gt;
Konzepte und Modelle zur Umsetzung eines Forschungsdatenmanagements vor dem Hintergrund einer institutionellen Policy zu diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zielgruppen für den Workshop sind Institutionen, die sich noch in der Planungsphase einer Policy befinden ebenso wie Institutionen, die vor praktischen Herausforderungen der Umsetzung einer institutionellen Policy stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exemplarische Fragen, die beim Workshop bearbeitet werden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Handelt es sich bei den (geplanten) Policies um eine reine institutionelle Positionierung zum Umgang mit Forschungsdaten oder sind auch konkrete Handlungsempfehlungen enthalten?&lt;br /&gt;
*Welche Rolle spielen Open Access und Open Science in den (geplanten) Policies?&lt;br /&gt;
*Welche Implikationen haben die (geplanten) Policies für den Aufbau einer adäquaten Informationsinfrastruktur an der Einrichtung?&lt;br /&gt;
*Welche technischen Services sind vorgesehen oder vorhanden (Forschungsdaten-Repositories, Integration in Forschungsinformationssysteme, Datensicherung etc.)?&lt;br /&gt;
*Welche personellen Ressourcen werden für welchen Einsatz geplant?&lt;br /&gt;
*Welche organisatorischen Modelle sind geplant (interne/externe Kooperationen, beteiligte Einrichtungen, Verantwortungsstrukturen)?&lt;br /&gt;
*Welche Support-Angebote sind geplant/verfügbar (Unterstützung bei der Anfertigung von Datenmangement-Plänen, Schulungen)?&lt;br /&gt;
*Welche Maßnahmen werden getroffen, um das Bewusstsein (Awareness) für die Policy und das Forschungsdatenmanagement zu erreichen? &lt;br /&gt;
*(Wie) werden die Angebote in in die Lehre integriert?&lt;br /&gt;
*Welche Beratungsangebote in rechtlicher Hinsicht sind einbegriffen?&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Programm==&lt;br /&gt;
Stand: 26. September 2014, Änderungen vorbehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Donnerstag, den 2. Oktober 2014&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09:30 -	10:30	Registrierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:30 -	10:45	Begrüßung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:45 -	12:30	Block I: Institutionsübergreifende und fachliche Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#wien|&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten]] - Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#bw|bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg]] - Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#gfz|Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen]] - Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#mfn|Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten]] - Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#ptb|Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB]] - Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12:30 -	13:15	Mittagspause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13:15 -	14:30	Block II: Institutionelle Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#heidelberg|Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung]] - Jochen Apel, Universität Heidelberg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#muenster|Forschungsdatenbefragung – WWU Münster]] - Dominik Rudolph, Raimund Vogl, Sebastian Herwig, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#duesseldorf|In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU]] - Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#kiel|Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards]] - Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14:30 -	15:00	[[#duisburg|Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Policies und Diskussion]] - Ania López, Universität Duisburg-Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:00 -	15:30	Kaffeepause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:30 -	16:30	Abschlussdiskussion und Formalia der DINI/nestor-AG &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Formalia der DINI/nestor-AG ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sammlung der Themen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Kommunikationskanal Mailverteiler&lt;br /&gt;
* Interessierte an der Mitarbeit&lt;br /&gt;
* Sprecherschaft der DINI/nestor-AG: &lt;br /&gt;
* Vorschläge für die Sprecherschaft und deren Stellvertretung sind die drei InitiatorInnen der DINI/nestor-AG: Prof. Dr. Peter Schirmbacher (Humboldt-Universität zu Berlin), Jens Ludwig (Georg-August-Universität Göttingen), Dr. Janna Neumann (Technische Informationsbibliothek Hannover)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abstracts==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;wien&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In Österreich wurde Anfang 2014 das Projekt [http://www.e-infrastructures.at/ »e-Infrastructures Austria«] gestartet, das den koordinierten Aufbau und die Weiterentwicklung von nationalen Repositorieninfrastrukturen für digitale Ressourcen aus Forschung und Lehre zum Ziel hat. Ein zentrales Anliegen ist es, Forschungsgemeinschaften, Bibliotheken und IT-Services von allen nationalen universitären und außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtungen einzubeziehen und gemeinsam Wissen für den Aufbau von lokalen Repositorien zu erarbeiten, vorhandenes Know-how und Ressourcen zu bündeln und den Institutionen zur Verfügung zu stellen. Innerhalb des dreijährigen Projektzeitraums richten alle Partnerinstitutionen einen lokalen Dokumentenserver ein bzw. optimieren Serviceangebote bereits bestehender Dokumentenserver. Parallel dazu widmet sich »e-Infrastructures Austria« der Forschungsdatenproblematik und sucht nach einer Annäherung auf nationaler Ebene. Das Projekt umfasst zu Beginn 25 gleichberechtigte Partnerinstitutionen und wird in drei parallel zueinander laufenden Teilprojekten abgewickelt.  Im Rahmen des Projekts wird durch eine Befragung der Wissenschafterinnen und Wissenschafter der Status Quo zum Umgang mit Forschungsdaten an österreichischen Universitäten sowie extrauniversitären Forschungseinrichtungen erhoben, um bereits bestehende Initiativen sowie Desiderata unserer Wissenschafter/innen gemäß den unterschiedlichen fachspezifischen Arbeitsprozessen und Publikationskulturen zu ermitteln. Die Ergebnisse der Befragung dienen als Anforderungen an zukünftige Forschungsdaten-Services österreichischer Universitäten/ Universitätsbibliotheken und Service-Provider anderer Forschungseinrichtungen. Weiters sollen mögliche Incentives-Modelle für ein optimales Archivierungsmanagement und eine freie Zurverfügungstellung von Daten aus Forschungsprozessen eruiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;bw&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) beginnt derzeit in Baden-Württemberg mit der Umsetzung eines Zukunftskonzepts für die Wissenschaften ([http://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/Remote/mwk/066_pm_anlage_e-science_web.pdf E-Science-Strategie]).  Nachnutzbarkeit von Daten, OpenAccess, das Publikationswesen, datenintensive Wissenschaften und die Forschungsumgebungsstandards stehen im Fokus der Bestrebungen.  Um die Strategie zu konkretisieren, spricht das Projekt [http://bwfdm.scc.kit.edu/ bwFDM-Communities] alle Wissenschaftsgruppen in Baden-Württemberg persönlich an, um deren aktuelle Prioritäten, Probleme und Lösungen im Forschungsdatenbereich zu erfassen und bringt seine Erkenntnisse auf allen beteiligten Ebenen in den Gestaltungsprozess der E-Science-Strategie mit ein.  Der Beitrag fasst die aktuellen Bestrebungen in und um das Projekt bwFDM-Communities mit besonderem Blick auf landesweite Rahmenbedingungen und die Entstehung einer KIT-Datenmanagement-Policy zusammen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;gfz&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Als nationales Forschungszentrum für die Geowissenschaften beschäftigt sich das [http://www.gfz-potsdam.de Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ] mit dem System Erde.  Die Forschenden am GFZ leisten im Dialog mit benachbarten Disziplinen in small data- und big data-Projekten einen zentralen Beitrag für ein nachhaltiges Erdsystem-Management. Dazu betreibt das GFZ mit seiner [http://www.gfz-potsdam.de/forschung/gfz-in-helmholtz/mesi-modular-earth-science-infrastructure/ MESI - Modular Earth Science Infrastructure] eine umfassende Infrastruktur aus Instrumenten (u. a. Satelliten, Instrumenten und Observatorien) und zugehörigen Forschungsdateninfrastrukturen (u. a. Datenbanken und Repositorien).  Das Management der entstehenden Forschungsdaten wird kooperativ durch Wissenschaft und Infrastruktur betrieben. Je nach Projekt gibt es unterschiedlichen Anforderungen an die rechtlichen, technologischen und organisatorischen Verfahren des Umgangs mit den digitalen Forschungsdaten. Über Basisdienste rund um die dauerhafte Speicherung der Forschungsdaten hinaus wird die Zugänglichkeit und Publikation der Forschungsdaten durch die Abteilung Bibliothek und Informationsdienste (LIS) [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:525-opus-2287 vorangetrieben]. Die Forschungsdateninfrastrukturen am GFZ und die damit verbundenen Dienstleistungen werden durch diverse Data-Policies geprägt. Dabei wirken z. B. Anforderungen der Forschungsförderung und von wissenschaftlichen Journals auf die [http://bib.telegrafenberg.de/ Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements]. Der Beitrag beschreibt die, auf vielfältigen Policies aufbauenden Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements und gibt einen Überblick über die Herausforderungen bei der strategischen Entwicklung von institutionellen Policies und Dienstleistungen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;mfn&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Zukunft des wissenschaftlichen Wissensmanagements ist nicht der institutionelle Datenbank-Silo, sondern global verteiltes und vernetztes Wissen. Technische, rechtliche, aber auch soziale Hindernisse stehen dem teilweise im Wege. Die Hintergründe, Diskussionen, Ziele, und Erfolge der [http://bouchoutdeclaration.org/ Bouchout-Erklärung] werden vorgestellt. Die Umsetzung in lokale Richtlinien für Daten, Texte und Medien am Museum für Naturkunde ist nicht unproblematisch und soll gemeinsam diskutiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;ptb&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das beweissichere elektronische Laborbuch der PTB ist ein funktionaler Softwareverbund, der auf mehreren Ebenen realisiert wird: Aus dem DFG-Projekt „BeLab“ geforderte Funktionen zur Sicherstellung einer beweissicheren Langzeitspeicherung werden mit verschiedenen, interagierenden Softwareinstanzen kombiniert. Diese umfassen ein elektronisches Laborbuch (eLab), eine beweissichernde Middleware zur Langzeitspeicherung sowie ein physisches Speichersystem. Das elektronische Laborbuch und die beweissichernde Middleware werden, ergänzend zu den in der Middleware verwendeten Standards [http://www.archisafe.de/s/archisafe/index ArchiSafe] und [http://tools.ietf.org/html/rfc4998 ArchiSig], um spezifische Funktionen gemäß des „BeLab“-Projekts erweitert. Bestehende Metadaten werden automatisch ergänzt, so dass über diese eine umfassende Suchfunktion gewährleistet ist. &lt;br /&gt;
Vervollständigt wird das Konzept um eine in der Entwicklung befindliche Policy zur Langzeitspeicherung von elektronischen Daten, die die Parameter der verwendeten BeLab-Funktionen beinhaltet und darüber hinaus behördenweite Regelungen im Umgang mit Daten für die Langzeitspeicherung manifestiert. Hierdurch wird insgesamt die beweissichere Langzeitspeicherfähigkeit der Daten gesichert.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;heidelberg&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jochen Apel, Universität Heidelberg&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Im Juli 2014 hat die Universität Heidelberg im Rahmen einer [http://www.uni-heidelberg.de/universitaet/profil/researchdata/ Research Data Policy] allgemeine Richtlinien zum Forschungsdatenmanagement verabschiedet. Zeitgleich nahm nach einer mehrmonatigen Planungs- und Vorbereitungsphase das [http://www.data.uni-heidelberg.de/ Kompetenzzentrum Forschungsdaten] der Universität offiziell die Arbeit auf. Das Kompetenzzentrum ist eine gemeinsame Serviceeinrichtung des Rechenzentrums und der Universitätsbibliothek, die zentrale Dienste und Beratungsangebote zum Management von Forschungsdaten anbietet. Unter anderem betreibt das Kompetenzzentrum das institutionelle For-schungsdatenrepositorium HeiDATA. Im Vortrag soll die Heidelberger Research Data Policy vorgestellt werden und aufgezeigt werden, wie das Kompetenzzentrum zu ihrer Umsetzung beiträgt. Dabei werden die folgenden Punkte diskutiert: &lt;br /&gt;
* Wie wird Forschungsdatenmanagement durch die Research Data Policy institutionell verankert? Welche Anforderungen an Forschungsprojekte werden formuliert, auf welche Unter-stützungsangebote verpflichtet sich die Universität, wie wird das Thema Datenveröffentlichung gehandhabt? &lt;br /&gt;
* Welche Angebote bietet das Kompetenzzentrum Forschungsdaten bisher und wie sind die Erfahrungen aus den ersten Projekten? Wie sind die Heidelberger Angebote in übergeordnete Strukturen und Aktivitäten eingebettet?&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;muenster&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdatenbefragung – WWU Münster&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dominik Rudolph, Raimund Vogl, Sebastian Herwig, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Thema Forschungsdaten  gewinnt derzeit zunehmend an Bedeutung innerhalb der Scientific Community. Zum Nachweis der Reproduzierbarkeit der Ergebnisse, aber auch zur Weiternutzung der Daten für neue Fragestellungen durch andere Wissenschaftler im Sinne eines Open Data-Ansatzes werden zunehmend von Seiten der Mittelgeber  Vorgaben zum Umgang mit Forschungsdaten gemacht, etwa zur Aufbewahrungsdauer und Zugänglichmachung. Verschiedene Hochschulen haben bereits Forschungsdaten-Richtlinien erarbeitet oder sind derzeit dabei. Bislang liegen allerdings erst vereinzelt empirische Ergebnisse zu der Frage vor, wie der Umgang mit Forschungsprimärdaten in der Praxis gehandhabt wird und welche Probleme adressiert werden müssten. &lt;br /&gt;
An der Universität Münster wurde deshalb im Sommer 2014 eine Erhebung unter den Forschenden der verschiedenen Disziplinen mit 667 beendeten Fragebögen durchgeführt. Die Studie gewährt Einblicke in die Forschungspraxis der jeweiligen Fachbereiche, z.B. in die Datengewinnung (Erhebungsmethoden und Datenquellen), die Qualität der Daten (Formate und Volumina), Verantwortlichkeiten und die Archivierung (Aufbewahrungszweck und –Dauer, Speicherorte und Sicherheitskopien). Die Studie gibt außerdem Aufschluss über das Vorhandensein und die Praxisrelevanz von fachbereichsspezifischen Richtlinien und Vorgaben der Drittmittelgeber. Weitere Themenfelder sind der Wissensstand und die Beratungsbedarfe der Wissenschaftler zum Themenkomplex Forschungsdaten sowie die Nutzungsbereitschaft eines hochschuleigenen Forschungsdatenarchivs. Die Studie identifiziert darüber hinaus Differenzen zwischen den jeweiligen Fachdisziplinen sowie zwischen Professorenschaft und akademischem Mittelbau. Die Ergebnisse der Umfrage sollen die Grundlagen bilden für die Erarbeitung von Forschungsdatenrichtlinien an der WWU und für Projekte zur Bereitstellung der Infrastruktur und von Informationssystemslösungen zum Forschungsdatenmanagement.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;duesseldorf&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Es ist erklärte Zielsetzung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), die Forschungsgruppen bei der Speicherung wissenschaftlicher Daten aus Messungen, Computersimulationen oder anderen wissenschaftlichen Quellen zu unterstützen. Damit werden gesetzliche Verpflichtungen und Auflagen der Forschungsförderer umgesetzt. Im Hochschulentwicklungsplan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wird der Aufbau einer leistungsfähigen Langzeitarchivierungsinfrastruktur zur sicheren Aufbewahrung von Primärdaten aus der Forschung als strategisches Entwicklungsziel zur Unterstützung der Forschung definiert. Die HHU kooperiert auf dem Gebiet der digitalen Langzeitarchivierung mit der Universität Siegen und der Bergischen Universität Wuppertal. Im Rahmen dieser Kooperation stellt das Forschungsdatenmanagement einen Teilaspekt dar, der von der Archivierung administrativer Daten in Verwaltung und Instituten sowie wissenschaftlichen Publikationen abzugrenzen ist. Die Kooperationspartner konzentrieren sich in der Projektphase zu ausgewählten Schwerpunkten auf die Installation und Anwendung prototypischer Lösungen, die nach Projektabschluss in den Regelbetrieb übergeführt werden sollen. Angestrebt wird die Einrichtung eines Kompetenzzentrums zur Beratung und Unterstützung (Verfahrensauswahl, Organisation der Datenstruktur, Metadatenstruktur) sowohl der Administration als auch der Forschung und Lehre. Forschungsdatenmanagement wird an der HHU unter dem Aspekt der Erfordernisse von Open Access gesehen; die Evaluation von Repositories sowie die Auswahl der Methoden zur Speicherung der Archivdaten erfolgt unter Berücksichtigung dieser Erfordernisse. Die jüngsten Erfahrungen der HHU haben deutlich gemacht, dass eine strikte Policy im Umgang mit Forschungsdaten sowie im Hinblick auf langfristige Verfügbarkeit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit unerlässlich ist.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;kiel&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Für den Forschungsstandort Kiel wird an der Christian Albrechts-Universität zu Kiel und am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ein einheitliches Modell zum Umgang mit Forschungsdaten entwickelt. Das Ziel ist, dass alle Disziplinen am Forschungsstandort mit ihren jeweils unterschiedlichen Anforderungen einen Baukasten nutzen können, der den Instituten, Arbeitsgruppen und Projekten Bausteine und Elemente zur Erstellung einheitlicher Regelungen zum Umgang mit Forschungsdaten zur Verfügung stellt. Die Basis ist der seit 2010 am GEOMAR zusammen mit dem Exzellenzcluster Future Ocean entwickelte und bereitgestellte Data-Policy-Baukasten für die Kiel Marine Science. Um die Erstellung von spezifischen Standards zum Umgang mit Forschungsdaten durch die Forschenden selbst zu ermöglichen, soll der Baukasten aus den Disziplinen heraus dynamisch um notwendige, fachspezifische Komponenten erweitert werden können. Eine Versionierung der Baukastenelemente und der Regelwerke soll dabei für eine nachhaltige Nutzungbarkeit und Nachvollziehbarkeit der erhobenen Forschungsdaten sorgen und gleichzeitig der Dynamik der sich rasch entwickelnden Forschungsbereiche genüge tun. Perspektivisch soll so ein Rahmenwerk für Datenmanagement als – ggf. auch automatisierter – Service entstehen. Ein zentrales Gremium von Forschungsdatenmanagern aus den Disziplinen soll die Pflege des Baukastens und der daraus entwickelten Standards im Hinblick auf ihre Qualität begleiten.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;duisburg&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Policies und Diskussion&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ania López, Universität Duisburg-Essen&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei genauer Betrachtung sind spezielle Policies zum Umgang mit Forschungsdaten unterschiedlich in Hinblick auf ihre Schwerpunkte und auf die institutionelle Struktur, die sich dahinter verbirgt. Außerdem sind meist verschiedene Akteure beteiligt, die für die Umsetzung der Policies als Ansprechpartner fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kurzvortrag sollen u.a. die vorgestellten Policies in ihren Unterschieden und Gemeinsamkeiten gegenübergestellt werden. Dabei soll der Fokus auf den folgenden Themen liegen: inhaltliche Kernaussage der jeweiligen Policy, Beziehung zum Thema Open Access, Verbindlichkeit für die Forschenden, praktische Anwendbarkeit, beteiligte Infrastruktur der jeweiligen Universität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darauf aufbauend soll der Vortrag Diskussionsgrundlage liefern, ob aus den vier vorgestellten Richtlinien allgemeine Kernaussagen herauskristallisiert werden können, die exemplarisch als Basis für Institutionen dienen können, die eigene Policies planen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Die Anmeldung zum 1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot; erfolgt über DINI e.V. unter http://dini.de/veranstaltungen/workshops/dini-nestor-workshop/. Der Unkostenbeitrag beträgt 15 Euro pro Person. Die Teilnehmeranzahl ist auf 80 Personen begrenzt. Der Workshop findet im Konferenzraum 0&#039;119 des [http://www.hu-berlin.de/ueberblick/campus/adlershof/ueberblick/anfahrt Erwin Schrödinger-Zentrums der Humboldt-Universität zu Berlin] in Berlin-Adlershof statt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1557</id>
		<title>DINI-nestor-WS1</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1557"/>
		<updated>2014-09-11T10:03:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: /* Anmeldung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; Erwin Schrödinger-Zentrum, Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität zu Berlin (Berlin-Adlershof) am 2. Oktober 2014 von 10:30 - 16.30 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ankündigung==&lt;br /&gt;
Forschungsdaten-Policies dienen der Positionierung einer Forschungseinrichtung und bieten ihren MitarbeiterInnen Orientierung für den adäquaten Umgang mit Forschungsdaten. Sie bilden den Ausgangspunkt für die Entwicklung und den Ausbau von Infrastrukturen und Services, die die Forschenden beim Management von Forschungsdaten unterstützen. Ausgehend von [[Data_Policies|nationalen und internationalen Empfehlungen und Vorgaben]] für den Umgang mit Forschungsdaten werden derzeit in vielen deutschen wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und Universitäten entsprechende Grundsätze erarbeitet. Nach der [http://data.uni-bielefeld.de/de/policy Universität Bielefeld] haben im Juli 2014 die [http://www.cms.hu-berlin.de/ueberblick/projekte/dataman/policy Humboldt-Universität zu Berlin] und die [http://www.uni-goettingen.de/de/01-juli-2014-forschungsdaten-leitlinie-der-universitaet-goettingen-einschl-umg/488918.html Georg-August-Universität Göttingen] Forschungsdaten-Policies verabschiedet. Diese Ereignisse unterstreichen die Aktualität des Themas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem 1. DINI/nestor-Workshop sollen diese aktuellen Entwicklungen aufgegriffen werden. Die Ziele sind&lt;br /&gt;
die Schwerpunkte der vorhandenen bzw. geplanten Policies einzelner Einrichtungen zu charakterisieren,  &lt;br /&gt;
den Austausch zu den Auswirkungen auf das Informationsmanagement an den einzelnen Einrichtungen zu unterstützen und&lt;br /&gt;
Konzepte und Modelle zur Umsetzung eines Forschungsdatenmanagements vor dem Hintergrund einer institutionellen Policy zu diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zielgruppen für den Workshop sind Institutionen, die sich noch in der Planungsphase einer Policy befinden ebenso wie Institutionen, die vor praktischen Herausforderungen der Umsetzung einer institutionellen Policy stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exemplarische Fragen, die beim Workshop bearbeitet werden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Handelt es sich bei den (geplanten) Policies um eine reine institutionelle Positionierung zum Umgang mit Forschungsdaten oder sind auch konkrete Handlungsempfehlungen enthalten?&lt;br /&gt;
*Welche Rolle spielen Open Access und Open Science in den (geplanten) Policies?&lt;br /&gt;
*Welche Implikationen haben die (geplanten) Policies für den Aufbau einer adäquaten Informationsinfrastruktur an der Einrichtung?&lt;br /&gt;
*Welche technischen Services sind vorgesehen oder vorhanden (Forschungsdaten-Repositories, Integration in Forschungsinformationssysteme, Datensicherung etc.)?&lt;br /&gt;
*Welche personellen Ressourcen werden für welchen Einsatz geplant?&lt;br /&gt;
*Welche organisatorischen Modelle sind geplant (interne/externe Kooperationen, beteiligte Einrichtungen, Verantwortungsstrukturen)?&lt;br /&gt;
*Welche Support-Angebote sind geplant/verfügbar (Unterstützung bei der Anfertigung von Datenmangement-Plänen, Schulungen)?&lt;br /&gt;
*Welche Maßnahmen werden getroffen, um das Bewusstsein (Awareness) für die Policy und das Forschungsdatenmanagement zu erreichen? &lt;br /&gt;
*(Wie) werden die Angebote in in die Lehre integriert?&lt;br /&gt;
*Welche Beratungsangebote in rechtlicher Hinsicht sind einbegriffen?&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Programm==&lt;br /&gt;
Stand: 5. September 2014, Änderungen vorbehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Donnerstag, den 2. Oktober 2014&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09:30 -	10:30	Registrierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:30 -	10:45	Begrüßung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:45 -	12:30	Block I: Institutionsübergreifende und fachliche Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#wien|&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten]] - Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#bw|bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg]] - Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#gfz|Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen]] - Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#mfn|Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten]] - Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#ptb|Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB]] - Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12:30 -	13:15	Mittagspause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13:15 -	14:30	Block II: Institutionelle Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#heidelberg|Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung]] - Jochen Apel, Universität Heidelberg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#muenster|Forschungsdatenbefragung – WWU Münster]] - Dominik Rudolph, Raimund Vogl, Sebastian Herwig, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#duesseldorf|In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU]] - Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#kiel|Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards]] - Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14:30 -	15:00	Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Policies und Diskussion - Ania López, Universität Duisburg-Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:00 -	15:30	Kaffeepause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:30 -	16:30	Abschlussdiskussion und Formalia der DINI/nestor-AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abstracts==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;wien&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In Österreich wurde Anfang 2014 das Projekt [http://www.e-infrastructures.at/ »e-Infrastructures Austria«] gestartet, das den koordinierten Aufbau und die Weiterentwicklung von nationalen Repositorieninfrastrukturen für digitale Ressourcen aus Forschung und Lehre zum Ziel hat. Ein zentrales Anliegen ist es, Forschungsgemeinschaften, Bibliotheken und IT-Services von allen nationalen universitären und außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtungen einzubeziehen und gemeinsam Wissen für den Aufbau von lokalen Repositorien zu erarbeiten, vorhandenes Know-how und Ressourcen zu bündeln und den Institutionen zur Verfügung zu stellen. Innerhalb des dreijährigen Projektzeitraums richten alle Partnerinstitutionen einen lokalen Dokumentenserver ein bzw. optimieren Serviceangebote bereits bestehender Dokumentenserver. Parallel dazu widmet sich »e-Infrastructures Austria« der Forschungsdatenproblematik und sucht nach einer Annäherung auf nationaler Ebene. Das Projekt umfasst zu Beginn 25 gleichberechtigte Partnerinstitutionen und wird in drei parallel zueinander laufenden Teilprojekten abgewickelt.  Im Rahmen des Projekts wird durch eine Befragung der Wissenschafterinnen und Wissenschafter der Status Quo zum Umgang mit Forschungsdaten an österreichischen Universitäten sowie extrauniversitären Forschungseinrichtungen erhoben, um bereits bestehende Initiativen sowie Desiderata unserer Wissenschafter/innen gemäß den unterschiedlichen fachspezifischen Arbeitsprozessen und Publikationskulturen zu ermitteln. Die Ergebnisse der Befragung dienen als Anforderungen an zukünftige Forschungsdaten-Services österreichischer Universitäten/ Universitätsbibliotheken und Service-Provider anderer Forschungseinrichtungen. Weiters sollen mögliche Incentives-Modelle für ein optimales Archivierungsmanagement und eine freie Zurverfügungstellung von Daten aus Forschungsprozessen eruiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;bw&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) beginnt derzeit in Baden-Württemberg mit der Umsetzung eines Zukunftskonzepts für die Wissenschaften ([http://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/Remote/mwk/066_pm_anlage_e-science_web.pdf E-Science-Strategie]).  Nachnutzbarkeit von Daten, OpenAccess, das Publikationswesen, datenintensive Wissenschaften und die Forschungsumgebungsstandards stehen im Fokus der Bestrebungen.  Um die Strategie zu konkretisieren, spricht das Projekt [http://bwfdm.scc.kit.edu/ bwFDM-Communities] alle Wissenschaftsgruppen in Baden-Württemberg persönlich an, um deren aktuelle Prioritäten, Probleme und Lösungen im Forschungsdatenbereich zu erfassen und bringt seine Erkenntnisse auf allen beteiligten Ebenen in den Gestaltungsprozess der E-Science-Strategie mit ein.  Der Beitrag fasst die aktuellen Bestrebungen in und um das Projekt bwFDM-Communities mit besonderem Blick auf landesweite Rahmenbedingungen und die Entstehung einer KIT-Datenmanagement-Policy zusammen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;gfz&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Als nationales Forschungszentrum für die Geowissenschaften beschäftigt sich das [http://www.gfz-potsdam.de Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ] mit dem System Erde.  Die Forschenden am GFZ leisten im Dialog mit benachbarten Disziplinen in small data- und big data-Projekten einen zentralen Beitrag für ein nachhaltiges Erdsystem-Management. Dazu betreibt das GFZ mit seiner [http://www.gfz-potsdam.de/forschung/gfz-in-helmholtz/mesi-modular-earth-science-infrastructure/ MESI - Modular Earth Science Infrastructure] eine umfassende Infrastruktur aus Instrumenten (u. a. Satelliten, Instrumenten und Observatorien) und zugehörigen Forschungsdateninfrastrukturen (u. a. Datenbanken und Repositorien).  Das Management der entstehenden Forschungsdaten wird kooperativ durch Wissenschaft und Infrastruktur betrieben. Je nach Projekt gibt es unterschiedlichen Anforderungen an die rechtlichen, technologischen und organisatorischen Verfahren des Umgangs mit den digitalen Forschungsdaten. Über Basisdienste rund um die dauerhafte Speicherung der Forschungsdaten hinaus wird die Zugänglichkeit und Publikation der Forschungsdaten durch die Abteilung Bibliothek und Informationsdienste (LIS) [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:525-opus-2287 vorangetrieben]. Die Forschungsdateninfrastrukturen am GFZ und die damit verbundenen Dienstleistungen werden durch diverse Data-Policies geprägt. Dabei wirken z. B. Anforderungen der Forschungsförderung und von wissenschaftlichen Journals auf die [http://bib.telegrafenberg.de/ Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements]. Der Beitrag beschreibt die, auf vielfältigen Policies aufbauenden Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements und gibt einen Überblick über die Herausforderungen bei der strategischen Entwicklung von institutionellen Policies und Dienstleistungen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;mfn&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Zukunft des wissenschaftlichen Wissensmanagements ist nicht der institutionelle Datenbank-Silo, sondern global verteiltes und vernetztes Wissen. Technische, rechtliche, aber auch soziale Hindernisse stehen dem teilweise im Wege. Die Hintergründe, Diskussionen, Ziele, und Erfolge der [http://bouchoutdeclaration.org/ Bouchout-Erklärung] werden vorgestellt. Die Umsetzung in lokale Richtlinien für Daten, Texte und Medien am Museum für Naturkunde ist nicht unproblematisch und soll gemeinsam diskutiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;ptb&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das beweissichere elektronische Laborbuch der PTB ist ein funktionaler Softwareverbund, der auf mehreren Ebenen realisiert wird: Aus dem DFG-Projekt „BeLab“ geforderte Funktionen zur Sicherstellung einer beweissicheren Langzeitspeicherung werden mit verschiedenen, interagierenden Softwareinstanzen kombiniert. Diese umfassen ein elektronisches Laborbuch (eLab), eine beweissichernde Middleware zur Langzeitspeicherung sowie ein physisches Speichersystem. Das elektronische Laborbuch und die beweissichernde Middleware werden, ergänzend zu den in der Middleware verwendeten Standards [http://www.archisafe.de/s/archisafe/index ArchiSafe] und [http://tools.ietf.org/html/rfc4998 ArchiSig], um spezifische Funktionen gemäß des „BeLab“-Projekts erweitert. Bestehende Metadaten werden automatisch ergänzt, so dass über diese eine umfassende Suchfunktion gewährleistet ist. &lt;br /&gt;
Vervollständigt wird das Konzept um eine in der Entwicklung befindliche Policy zur Langzeitspeicherung von elektronischen Daten, die die Parameter der verwendeten BeLab-Funktionen beinhaltet und darüber hinaus behördenweite Regelungen im Umgang mit Daten für die Langzeitspeicherung manifestiert. Hierdurch wird insgesamt die beweissichere Langzeitspeicherfähigkeit der Daten gesichert.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;heidelberg&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jochen Apel, Universität Heidelberg&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Im Juli 2014 hat die Universität Heidelberg im Rahmen einer [http://www.uni-heidelberg.de/universitaet/profil/researchdata/ Research Data Policy] allgemeine Richtlinien zum Forschungsdatenmanagement verabschiedet. Zeitgleich nahm nach einer mehrmonatigen Planungs- und Vorbereitungsphase das [http://www.data.uni-heidelberg.de/ Kompetenzzentrum Forschungsdaten] der Universität offiziell die Arbeit auf. Das Kompetenzzentrum ist eine gemeinsame Serviceeinrichtung des Rechenzentrums und der Universitätsbibliothek, die zentrale Dienste und Beratungsangebote zum Management von Forschungsdaten anbietet. Unter anderem betreibt das Kompetenzzentrum das institutionelle For-schungsdatenrepositorium HeiDATA. Im Vortrag soll die Heidelberger Research Data Policy vorgestellt werden und aufgezeigt werden, wie das Kompetenzzentrum zu ihrer Umsetzung beiträgt. Dabei werden die folgenden Punkte diskutiert: &lt;br /&gt;
* Wie wird Forschungsdatenmanagement durch die Research Data Policy institutionell verankert? Welche Anforderungen an Forschungsprojekte werden formuliert, auf welche Unter-stützungsangebote verpflichtet sich die Universität, wie wird das Thema Datenveröffentlichung gehandhabt? &lt;br /&gt;
* Welche Angebote bietet das Kompetenzzentrum Forschungsdaten bisher und wie sind die Erfahrungen aus den ersten Projekten? Wie sind die Heidelberger Angebote in übergeordnete Strukturen und Aktivitäten eingebettet?&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;muenster&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdatenbefragung – WWU Münster&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dominik Rudolph, Raimund Vogl, Sebastian Herwig, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Thema Forschungsdaten  gewinnt derzeit zunehmend an Bedeutung innerhalb der Scientific Community. Zum Nachweis der Reproduzierbarkeit der Ergebnisse, aber auch zur Weiternutzung der Daten für neue Fragestellungen durch andere Wissenschaftler im Sinne eines Open Data-Ansatzes werden zunehmend von Seiten der Mittelgeber  Vorgaben zum Umgang mit Forschungsdaten gemacht, etwa zur Aufbewahrungsdauer und Zugänglichmachung. Verschiedene Hochschulen haben bereits Forschungsdaten-Richtlinien erarbeitet oder sind derzeit dabei. Bislang liegen allerdings erst vereinzelt empirische Ergebnisse zu der Frage vor, wie der Umgang mit Forschungsprimärdaten in der Praxis gehandhabt wird und welche Probleme adressiert werden müssten. &lt;br /&gt;
An der Universität Münster wurde deshalb im Sommer 2014 eine Erhebung unter den Forschenden der verschiedenen Disziplinen mit 667 beendeten Fragebögen durchgeführt. Die Studie gewährt Einblicke in die Forschungspraxis der jeweiligen Fachbereiche, z.B. in die Datengewinnung (Erhebungsmethoden und Datenquellen), die Qualität der Daten (Formate und Volumina), Verantwortlichkeiten und die Archivierung (Aufbewahrungszweck und –Dauer, Speicherorte und Sicherheitskopien). Die Studie gibt außerdem Aufschluss über das Vorhandensein und die Praxisrelevanz von fachbereichsspezifischen Richtlinien und Vorgaben der Drittmittelgeber. Weitere Themenfelder sind der Wissensstand und die Beratungsbedarfe der Wissenschaftler zum Themenkomplex Forschungsdaten sowie die Nutzungsbereitschaft eines hochschuleigenen Forschungsdatenarchivs. Die Studie identifiziert darüber hinaus Differenzen zwischen den jeweiligen Fachdisziplinen sowie zwischen Professorenschaft und akademischem Mittelbau. Die Ergebnisse der Umfrage sollen die Grundlagen bilden für die Erarbeitung von Forschungsdatenrichtlinien an der WWU und für Projekte zur Bereitstellung der Infrastruktur und von Informationssystemslösungen zum Forschungsdatenmanagement.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;duesseldorf&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Es ist erklärte Zielsetzung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), die Forschungsgruppen bei der Speicherung wissenschaftlicher Daten aus Messungen, Computersimulationen oder anderen wissenschaftlichen Quellen zu unterstützen. Damit werden gesetzliche Verpflichtungen und Auflagen der Forschungsförderer umgesetzt. Im Hochschulentwicklungsplan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wird der Aufbau einer leistungsfähigen Langzeitarchivierungsinfrastruktur zur sicheren Aufbewahrung von Primärdaten aus der Forschung als strategisches Entwicklungsziel zur Unterstützung der Forschung definiert. Die HHU kooperiert auf dem Gebiet der digitalen Langzeitarchivierung mit der Universität Siegen und der Bergischen Universität Wuppertal. Im Rahmen dieser Kooperation stellt das Forschungsdatenmanagement einen Teilaspekt dar, der von der Archivierung administrativer Daten in Verwaltung und Instituten sowie wissenschaftlichen Publikationen abzugrenzen ist. Die Kooperationspartner konzentrieren sich in der Projektphase zu ausgewählten Schwerpunkten auf die Installation und Anwendung prototypischer Lösungen, die nach Projektabschluss in den Regelbetrieb übergeführt werden sollen. Angestrebt wird die Einrichtung eines Kompetenzzentrums zur Beratung und Unterstützung (Verfahrensauswahl, Organisation der Datenstruktur, Metadatenstruktur) sowohl der Administration als auch der Forschung und Lehre. Forschungsdatenmanagement wird an der HHU unter dem Aspekt der Erfordernisse von Open Access gesehen; die Evaluation von Repositories sowie die Auswahl der Methoden zur Speicherung der Archivdaten erfolgt unter Berücksichtigung dieser Erfordernisse. Die jüngsten Erfahrungen der HHU haben deutlich gemacht, dass eine strikte Policy im Umgang mit Forschungsdaten sowie im Hinblick auf langfristige Verfügbarkeit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit unerlässlich ist.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;kiel&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Für den Forschungsstandort Kiel wird an der Christian Albrechts-Universität zu Kiel und am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ein einheitliches Modell zum Umgang mit Forschungsdaten entwickelt. Das Ziel ist, dass alle Disziplinen am Forschungsstandort mit ihren jeweils unterschiedlichen Anforderungen einen Baukasten nutzen können, der den Instituten, Arbeitsgruppen und Projekten Bausteine und Elemente zur Erstellung einheitlicher Regelungen zum Umgang mit Forschungsdaten zur Verfügung stellt. Die Basis ist der seit 2010 am GEOMAR zusammen mit dem Exzellenzcluster Future Ocean entwickelte und bereitgestellte Data-Policy-Baukasten für die Kiel Marine Science. Um die Erstellung von spezifischen Standards zum Umgang mit Forschungsdaten durch die Forschenden selbst zu ermöglichen, soll der Baukasten aus den Disziplinen heraus dynamisch um notwendige, fachspezifische Komponenten erweitert werden können. Eine Versionierung der Baukastenelemente und der Regelwerke soll dabei für eine nachhaltige Nutzungbarkeit und Nachvollziehbarkeit der erhobenen Forschungsdaten sorgen und gleichzeitig der Dynamik der sich rasch entwickelnden Forschungsbereiche genüge tun. Perspektivisch soll so ein Rahmenwerk für Datenmanagement als – ggf. auch automatisierter – Service entstehen. Ein zentrales Gremium von Forschungsdatenmanagern aus den Disziplinen soll die Pflege des Baukastens und der daraus entwickelten Standards im Hinblick auf ihre Qualität begleiten.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Die Anmeldung zum 1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot; erfolgt über DINI e.V. unter http://dini.de/veranstaltungen/workshops/dini-nestor-workshop/. Der Unkostenbeitrag beträgt 15 Euro pro Person. Die Teilnehmeranzahl ist auf 80 Personen begrenzt. Der Workshop findet im Konferenzraum 0&#039;119 des [http://www.hu-berlin.de/ueberblick/campus/adlershof/ueberblick/anfahrt Erwin Schrödinger-Zentrums der Humboldt-Universität zu Berlin] in Berlin-Adlershof statt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
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		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1549</id>
		<title>DINI-nestor-WS1</title>
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		<updated>2014-09-10T07:49:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: /* Programm */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; Erwin Schrödinger-Zentrum, Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität zu Berlin (Berlin-Adlershof) am 2. Oktober 2014 von 10:30 - 16.30 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ankündigung==&lt;br /&gt;
Forschungsdaten-Policies dienen der Positionierung einer Forschungseinrichtung und bieten ihren MitarbeiterInnen Orientierung für den adäquaten Umgang mit Forschungsdaten. Sie bilden den Ausgangspunkt für die Entwicklung und den Ausbau von Infrastrukturen und Services, die die Forschenden beim Management von Forschungsdaten unterstützen. Ausgehend von [[Data_Policies|nationalen und internationalen Empfehlungen und Vorgaben]] für den Umgang mit Forschungsdaten werden derzeit in vielen deutschen wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und Universitäten entsprechende Grundsätze erarbeitet. Nach der [http://data.uni-bielefeld.de/de/policy Universität Bielefeld] haben im Juli 2014 die [http://www.cms.hu-berlin.de/ueberblick/projekte/dataman/policy Humboldt-Universität zu Berlin] und die [http://www.uni-goettingen.de/de/01-juli-2014-forschungsdaten-leitlinie-der-universitaet-goettingen-einschl-umg/488918.html Georg-August-Universität Göttingen] Forschungsdaten-Policies verabschiedet. Diese Ereignisse unterstreichen die Aktualität des Themas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem 1. DINI/nestor-Workshop sollen diese aktuellen Entwicklungen aufgegriffen werden. Die Ziele sind&lt;br /&gt;
die Schwerpunkte der vorhandenen bzw. geplanten Policies einzelner Einrichtungen zu charakterisieren,  &lt;br /&gt;
den Austausch zu den Auswirkungen auf das Informationsmanagement an den einzelnen Einrichtungen zu unterstützen und&lt;br /&gt;
Konzepte und Modelle zur Umsetzung eines Forschungsdatenmanagements vor dem Hintergrund einer institutionellen Policy zu diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zielgruppen für den Workshop sind Institutionen, die sich noch in der Planungsphase einer Policy befinden ebenso wie Institutionen, die vor praktischen Herausforderungen der Umsetzung einer institutionellen Policy stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exemplarische Fragen, die beim Workshop bearbeitet werden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Handelt es sich bei den (geplanten) Policies um eine reine institutionelle Positionierung zum Umgang mit Forschungsdaten oder sind auch konkrete Handlungsempfehlungen enthalten?&lt;br /&gt;
*Welche Rolle spielen Open Access und Open Science in den (geplanten) Policies?&lt;br /&gt;
*Welche Implikationen haben die (geplanten) Policies für den Aufbau einer adäquaten Informationsinfrastruktur an der Einrichtung?&lt;br /&gt;
*Welche technischen Services sind vorgesehen oder vorhanden (Forschungsdaten-Repositories, Integration in Forschungsinformationssysteme, Datensicherung etc.)?&lt;br /&gt;
*Welche personellen Ressourcen werden für welchen Einsatz geplant?&lt;br /&gt;
*Welche organisatorischen Modelle sind geplant (interne/externe Kooperationen, beteiligte Einrichtungen, Verantwortungsstrukturen)?&lt;br /&gt;
*Welche Support-Angebote sind geplant/verfügbar (Unterstützung bei der Anfertigung von Datenmangement-Plänen, Schulungen)?&lt;br /&gt;
*Welche Maßnahmen werden getroffen, um das Bewusstsein (Awareness) für die Policy und das Forschungsdatenmanagement zu erreichen? &lt;br /&gt;
*(Wie) werden die Angebote in in die Lehre integriert?&lt;br /&gt;
*Welche Beratungsangebote in rechtlicher Hinsicht sind einbegriffen?&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Programm==&lt;br /&gt;
Stand: 5. September 2014, Änderungen vorbehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Donnerstag, den 2. Oktober 2014&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09:30 -	10:30	Registrierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:30 -	10:45	Begrüßung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:45 -	12:30	Block I: Institutionsübergreifende und fachliche Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#wien|&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten]] - Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#bw|bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg]] - Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#gfz|Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen]] - Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#mfn|Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten]] - Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#ptb|Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB]] - Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12:30 -	13:15	Mittagspause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13:15 -	14:30	Block II: Institutionelle Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#heidelberg|Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung]] - Jochen Apel, Universität Heidelberg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#muenster|Forschungsdatenbefragung – WWU Münster]] - Dominik Rudolph, Raimund Vogl, Sebastian Herwig, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#duesseldorf|In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU]] - Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#kiel|Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards]] - Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14:30 -	15:00	Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Policies und Diskussion - Ania López, Universität Duisburg-Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:00 -	15:30	Kaffeepause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:30 -	16:30	Abschlussdiskussion und Formalia der DINI/nestor-AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abstracts==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;wien&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In Österreich wurde Anfang 2014 das Projekt [http://www.e-infrastructures.at/ »e-Infrastructures Austria«] gestartet, das den koordinierten Aufbau und die Weiterentwicklung von nationalen Repositorieninfrastrukturen für digitale Ressourcen aus Forschung und Lehre zum Ziel hat. Ein zentrales Anliegen ist es, Forschungsgemeinschaften, Bibliotheken und IT-Services von allen nationalen universitären und außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtungen einzubeziehen und gemeinsam Wissen für den Aufbau von lokalen Repositorien zu erarbeiten, vorhandenes Know-how und Ressourcen zu bündeln und den Institutionen zur Verfügung zu stellen. Innerhalb des dreijährigen Projektzeitraums richten alle Partnerinstitutionen einen lokalen Dokumentenserver ein bzw. optimieren Serviceangebote bereits bestehender Dokumentenserver. Parallel dazu widmet sich »e-Infrastructures Austria« der Forschungsdatenproblematik und sucht nach einer Annäherung auf nationaler Ebene. Das Projekt umfasst zu Beginn 25 gleichberechtigte Partnerinstitutionen und wird in drei parallel zueinander laufenden Teilprojekten abgewickelt.  Im Rahmen des Projekts wird durch eine Befragung der Wissenschafterinnen und Wissenschafter der Status Quo zum Umgang mit Forschungsdaten an österreichischen Universitäten sowie extrauniversitären Forschungseinrichtungen erhoben, um bereits bestehende Initiativen sowie Desiderata unserer Wissenschafter/innen gemäß den unterschiedlichen fachspezifischen Arbeitsprozessen und Publikationskulturen zu ermitteln. Die Ergebnisse der Befragung dienen als Anforderungen an zukünftige Forschungsdaten-Services österreichischer Universitäten/ Universitätsbibliotheken und Service-Provider anderer Forschungseinrichtungen. Weiters sollen mögliche Incentives-Modelle für ein optimales Archivierungsmanagement und eine freie Zurverfügungstellung von Daten aus Forschungsprozessen eruiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;bw&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) beginnt derzeit in Baden-Württemberg mit der Umsetzung eines Zukunftskonzepts für die Wissenschaften ([http://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/Remote/mwk/066_pm_anlage_e-science_web.pdf E-Science-Strategie]).  Nachnutzbarkeit von Daten, OpenAccess, das Publikationswesen, datenintensive Wissenschaften und die Forschungsumgebungsstandards stehen im Fokus der Bestrebungen.  Um die Strategie zu konkretisieren, spricht das Projekt [http://bwfdm.scc.kit.edu/ bwFDM-Communities] alle Wissenschaftsgruppen in Baden-Württemberg persönlich an, um deren aktuelle Prioritäten, Probleme und Lösungen im Forschungsdatenbereich zu erfassen und bringt seine Erkenntnisse auf allen beteiligten Ebenen in den Gestaltungsprozess der E-Science-Strategie mit ein.  Der Beitrag fasst die aktuellen Bestrebungen in und um das Projekt bwFDM-Communities mit besonderem Blick auf landesweite Rahmenbedingungen und die Entstehung einer KIT-Datenmanagement-Policy zusammen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;gfz&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Als nationales Forschungszentrum für die Geowissenschaften beschäftigt sich das [http://www.gfz-potsdam.de Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ] mit dem System Erde.  Die Forschenden am GFZ leisten im Dialog mit benachbarten Disziplinen in small data- und big data-Projekten einen zentralen Beitrag für ein nachhaltiges Erdsystem-Management. Dazu betreibt das GFZ mit seiner [http://www.gfz-potsdam.de/forschung/gfz-in-helmholtz/mesi-modular-earth-science-infrastructure/ MESI - Modular Earth Science Infrastructure] eine umfassende Infrastruktur aus Instrumenten (u. a. Satelliten, Instrumenten und Observatorien) und zugehörigen Forschungsdateninfrastrukturen (u. a. Datenbanken und Repositorien).  Das Management der entstehenden Forschungsdaten wird kooperativ durch Wissenschaft und Infrastruktur betrieben. Je nach Projekt gibt es unterschiedlichen Anforderungen an die rechtlichen, technologischen und organisatorischen Verfahren des Umgangs mit den digitalen Forschungsdaten. Über Basisdienste rund um die dauerhafte Speicherung der Forschungsdaten hinaus wird die Zugänglichkeit und Publikation der Forschungsdaten durch die Abteilung Bibliothek und Informationsdienste (LIS) [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:525-opus-2287 vorangetrieben]. Die Forschungsdateninfrastrukturen am GFZ und die damit verbundenen Dienstleistungen werden durch diverse Data-Policies geprägt. Dabei wirken z. B. Anforderungen der Forschungsförderung und von wissenschaftlichen Journals auf die [http://bib.telegrafenberg.de/ Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements]. Der Beitrag beschreibt die, auf vielfältigen Policies aufbauenden Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements und gibt einen Überblick über die Herausforderungen bei der strategischen Entwicklung von institutionellen Policies und Dienstleistungen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;mfn&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Zukunft des wissenschaftlichen Wissensmanagements ist nicht der institutionelle Datenbank-Silo, sondern global verteiltes und vernetztes Wissen. Technische, rechtliche, aber auch soziale Hindernisse stehen dem teilweise im Wege. Die Hintergründe, Diskussionen, Ziele, und Erfolge der [http://bouchoutdeclaration.org/ Bouchout-Erklärung] werden vorgestellt. Die Umsetzung in lokale Richtlinien für Daten, Texte und Medien am Museum für Naturkunde ist nicht unproblematisch und soll gemeinsam diskutiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;ptb&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das beweissichere elektronische Laborbuch der PTB ist ein funktionaler Softwareverbund, der auf mehreren Ebenen realisiert wird: Aus dem DFG-Projekt „BeLab“ geforderte Funktionen zur Sicherstellung einer beweissicheren Langzeitspeicherung werden mit verschiedenen, interagierenden Softwareinstanzen kombiniert. Diese umfassen ein elektronisches Laborbuch (eLab), eine beweissichernde Middleware zur Langzeitspeicherung sowie ein physisches Speichersystem. Das elektronische Laborbuch und die beweissichernde Middleware werden, ergänzend zu den in der Middleware verwendeten Standards [http://www.archisafe.de/s/archisafe/index ArchiSafe] und [http://tools.ietf.org/html/rfc4998 ArchiSig], um spezifische Funktionen gemäß des „BeLab“-Projekts erweitert. Bestehende Metadaten werden automatisch ergänzt, so dass über diese eine umfassende Suchfunktion gewährleistet ist. &lt;br /&gt;
Vervollständigt wird das Konzept um eine in der Entwicklung befindliche Policy zur Langzeitspeicherung von elektronischen Daten, die die Parameter der verwendeten BeLab-Funktionen beinhaltet und darüber hinaus behördenweite Regelungen im Umgang mit Daten für die Langzeitspeicherung manifestiert. Hierdurch wird insgesamt die beweissichere Langzeitspeicherfähigkeit der Daten gesichert.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;heidelberg&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jochen Apel, Universität Heidelberg&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Im Juli 2014 hat die Universität Heidelberg im Rahmen einer [http://www.uni-heidelberg.de/universitaet/profil/researchdata/ Research Data Policy] allgemeine Richtlinien zum Forschungsdatenmanagement verabschiedet. Zeitgleich nahm nach einer mehrmonatigen Planungs- und Vorbereitungsphase das [http://www.data.uni-heidelberg.de/ Kompetenzzentrum Forschungsdaten] der Universität offiziell die Arbeit auf. Das Kompetenzzentrum ist eine gemeinsame Serviceeinrichtung des Rechenzentrums und der Universitätsbibliothek, die zentrale Dienste und Beratungsangebote zum Management von Forschungsdaten anbietet. Unter anderem betreibt das Kompetenzzentrum das institutionelle For-schungsdatenrepositorium HeiDATA. Im Vortrag soll die Heidelberger Research Data Policy vorgestellt werden und aufgezeigt werden, wie das Kompetenzzentrum zu ihrer Umsetzung beiträgt. Dabei werden die folgenden Punkte diskutiert: &lt;br /&gt;
* Wie wird Forschungsdatenmanagement durch die Research Data Policy institutionell verankert? Welche Anforderungen an Forschungsprojekte werden formuliert, auf welche Unter-stützungsangebote verpflichtet sich die Universität, wie wird das Thema Datenveröffentlichung gehandhabt? &lt;br /&gt;
* Welche Angebote bietet das Kompetenzzentrum Forschungsdaten bisher und wie sind die Erfahrungen aus den ersten Projekten? Wie sind die Heidelberger Angebote in übergeordnete Strukturen und Aktivitäten eingebettet?&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;muenster&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdatenbefragung – WWU Münster&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dominik Rudolph, Raimund Vogl, Sebastian Herwig, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Thema Forschungsdaten  gewinnt derzeit zunehmend an Bedeutung innerhalb der Scientific Community. Zum Nachweis der Reproduzierbarkeit der Ergebnisse, aber auch zur Weiternutzung der Daten für neue Fragestellungen durch andere Wissenschaftler im Sinne eines Open Data-Ansatzes werden zunehmend von Seiten der Mittelgeber  Vorgaben zum Umgang mit Forschungsdaten gemacht, etwa zur Aufbewahrungsdauer und Zugänglichmachung. Verschiedene Hochschulen haben bereits Forschungsdaten-Richtlinien erarbeitet oder sind derzeit dabei. Bislang liegen allerdings erst vereinzelt empirische Ergebnisse zu der Frage vor, wie der Umgang mit Forschungsprimärdaten in der Praxis gehandhabt wird und welche Probleme adressiert werden müssten. &lt;br /&gt;
An der Universität Münster wurde deshalb im Sommer 2014 eine Erhebung unter den Forschenden der verschiedenen Disziplinen mit 667 beendeten Fragebögen durchgeführt. Die Studie gewährt Einblicke in die Forschungspraxis der jeweiligen Fachbereiche, z.B. in die Datengewinnung (Erhebungsmethoden und Datenquellen), die Qualität der Daten (Formate und Volumina), Verantwortlichkeiten und die Archivierung (Aufbewahrungszweck und –Dauer, Speicherorte und Sicherheitskopien). Die Studie gibt außerdem Aufschluss über das Vorhandensein und die Praxisrelevanz von fachbereichsspezifischen Richtlinien und Vorgaben der Drittmittelgeber. Weitere Themenfelder sind der Wissensstand und die Beratungsbedarfe der Wissenschaftler zum Themenkomplex Forschungsdaten sowie die Nutzungsbereitschaft eines hochschuleigenen Forschungsdatenarchivs. Die Studie identifiziert darüber hinaus Differenzen zwischen den jeweiligen Fachdisziplinen sowie zwischen Professorenschaft und akademischem Mittelbau. Die Ergebnisse der Umfrage sollen die Grundlagen bilden für die Erarbeitung von Forschungsdatenrichtlinien an der WWU und für Projekte zur Bereitstellung der Infrastruktur und von Informationssystemslösungen zum Forschungsdatenmanagement.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;duesseldorf&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Es ist erklärte Zielsetzung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), die Forschungsgruppen bei der Speicherung wissenschaftlicher Daten aus Messungen, Computersimulationen oder anderen wissenschaftlichen Quellen zu unterstützen. Damit werden gesetzliche Verpflichtungen und Auflagen der Forschungsförderer umgesetzt. Im Hochschulentwicklungsplan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wird der Aufbau einer leistungsfähigen Langzeitarchivierungsinfrastruktur zur sicheren Aufbewahrung von Primärdaten aus der Forschung als strategisches Entwicklungsziel zur Unterstützung der Forschung definiert. Die HHU kooperiert auf dem Gebiet der digitalen Langzeitarchivierung mit der Universität Siegen und der Bergischen Universität Wuppertal. Im Rahmen dieser Kooperation stellt das Forschungsdatenmanagement einen Teilaspekt dar, der von der Archivierung administrativer Daten in Verwaltung und Instituten sowie wissenschaftlichen Publikationen abzugrenzen ist. Die Kooperationspartner konzentrieren sich in der Projektphase zu ausgewählten Schwerpunkten auf die Installation und Anwendung prototypischer Lösungen, die nach Projektabschluss in den Regelbetrieb übergeführt werden sollen. Angestrebt wird die Einrichtung eines Kompetenzzentrums zur Beratung und Unterstützung (Verfahrensauswahl, Organisation der Datenstruktur, Metadatenstruktur) sowohl der Administration als auch der Forschung und Lehre. Forschungsdatenmanagement wird an der HHU unter dem Aspekt der Erfordernisse von Open Access gesehen; die Evaluation von Repositories sowie die Auswahl der Methoden zur Speicherung der Archivdaten erfolgt unter Berücksichtigung dieser Erfordernisse. Die jüngsten Erfahrungen der HHU haben deutlich gemacht, dass eine strikte Policy im Umgang mit Forschungsdaten sowie im Hinblick auf langfristige Verfügbarkeit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit unerlässlich ist.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;kiel&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Für den Forschungsstandort Kiel wird an der Christian Albrechts-Universität zu Kiel und am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ein einheitliches Modell zum Umgang mit Forschungsdaten entwickelt. Das Ziel ist, dass alle Disziplinen am Forschungsstandort mit ihren jeweils unterschiedlichen Anforderungen einen Baukasten nutzen können, der den Instituten, Arbeitsgruppen und Projekten Bausteine und Elemente zur Erstellung einheitlicher Regelungen zum Umgang mit Forschungsdaten zur Verfügung stellt. Die Basis ist der seit 2010 am GEOMAR zusammen mit dem Exzellenzcluster Future Ocean entwickelte und bereitgestellte Data-Policy-Baukasten für die Kiel Marine Science. Um die Erstellung von spezifischen Standards zum Umgang mit Forschungsdaten durch die Forschenden selbst zu ermöglichen, soll der Baukasten aus den Disziplinen heraus dynamisch um notwendige, fachspezifische Komponenten erweitert werden können. Eine Versionierung der Baukastenelemente und der Regelwerke soll dabei für eine nachhaltige Nutzungbarkeit und Nachvollziehbarkeit der erhobenen Forschungsdaten sorgen und gleichzeitig der Dynamik der sich rasch entwickelnden Forschungsbereiche genüge tun. Perspektivisch soll so ein Rahmenwerk für Datenmanagement als – ggf. auch automatisierter – Service entstehen. Ein zentrales Gremium von Forschungsdatenmanagern aus den Disziplinen soll die Pflege des Baukastens und der daraus entwickelten Standards im Hinblick auf ihre Qualität begleiten.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Die Anmeldung zum 1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot; erfolgt über DINI e.V. unter http://dini.de/veranstaltungen/workshops/dini-nestor-workshop/. Der Unkostenbeitrag beträgt 15 Euro pro Person. Die Teilnehmeranzahl ist auf 80 Personen begrenzt. Der Workshop findet im [http://www.hu-berlin.de/ueberblick/campus/adlershof/ueberblick/anfahrt Erwin Schrödinger-Zentrum der Humboldt-Universität zu Berlin] in Berlin-Adlershof statt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
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		<title>DINI-nestor-WS1</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1542"/>
		<updated>2014-09-05T11:16:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; Erwin Schrödinger-Zentrum, Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität zu Berlin (Berlin-Adlershof) am 2. Oktober 2014 von 10:30 - 16.30 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ankündigung==&lt;br /&gt;
Forschungsdaten-Policies dienen der Positionierung einer Forschungseinrichtung und bieten ihren MitarbeiterInnen Orientierung für den adäquaten Umgang mit Forschungsdaten. Sie bilden den Ausgangspunkt für die Entwicklung und den Ausbau von Infrastrukturen und Services, die die Forschenden beim Management von Forschungsdaten unterstützen. Ausgehend von [[Data_Policies|nationalen und internationalen Empfehlungen und Vorgaben]] für den Umgang mit Forschungsdaten werden derzeit in vielen deutschen wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und Universitäten entsprechende Grundsätze erarbeitet. Nach der [http://data.uni-bielefeld.de/de/policy Universität Bielefeld] haben im Juli 2014 die [http://www.cms.hu-berlin.de/ueberblick/projekte/dataman/policy Humboldt-Universität zu Berlin] und die [http://www.uni-goettingen.de/de/01-juli-2014-forschungsdaten-leitlinie-der-universitaet-goettingen-einschl-umg/488918.html Georg-August-Universität Göttingen] Forschungsdaten-Policies verabschiedet. Diese Ereignisse unterstreichen die Aktualität des Themas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem 1. DINI/nestor-Workshop sollen diese aktuellen Entwicklungen aufgegriffen werden. Die Ziele sind&lt;br /&gt;
die Schwerpunkte der vorhandenen bzw. geplanten Policies einzelner Einrichtungen zu charakterisieren,  &lt;br /&gt;
den Austausch zu den Auswirkungen auf das Informationsmanagement an den einzelnen Einrichtungen zu unterstützen und&lt;br /&gt;
Konzepte und Modelle zur Umsetzung eines Forschungsdatenmanagements vor dem Hintergrund einer institutionellen Policy zu diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zielgruppen für den Workshop sind Institutionen, die sich noch in der Planungsphase einer Policy befinden ebenso wie Institutionen, die vor praktischen Herausforderungen der Umsetzung einer institutionellen Policy stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exemplarische Fragen, die beim Workshop bearbeitet werden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Handelt es sich bei den (geplanten) Policies um eine reine institutionelle Positionierung zum Umgang mit Forschungsdaten oder sind auch konkrete Handlungsempfehlungen enthalten?&lt;br /&gt;
*Welche Rolle spielen Open Access und Open Science in den (geplanten) Policies?&lt;br /&gt;
*Welche Implikationen haben die (geplanten) Policies für den Aufbau einer adäquaten Informationsinfrastruktur an der Einrichtung?&lt;br /&gt;
*Welche technischen Services sind vorgesehen oder vorhanden (Forschungsdaten-Repositories, Integration in Forschungsinformationssysteme, Datensicherung etc.)?&lt;br /&gt;
*Welche personellen Ressourcen werden für welchen Einsatz geplant?&lt;br /&gt;
*Welche organisatorischen Modelle sind geplant (interne/externe Kooperationen, beteiligte Einrichtungen, Verantwortungsstrukturen)?&lt;br /&gt;
*Welche Support-Angebote sind geplant/verfügbar (Unterstützung bei der Anfertigung von Datenmangement-Plänen, Schulungen)?&lt;br /&gt;
*Welche Maßnahmen werden getroffen, um das Bewusstsein (Awareness) für die Policy und das Forschungsdatenmanagement zu erreichen? &lt;br /&gt;
*(Wie) werden die Angebote in in die Lehre integriert?&lt;br /&gt;
*Welche Beratungsangebote in rechtlicher Hinsicht sind einbegriffen?&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Programm==&lt;br /&gt;
Stand: 5. September 2014, Änderungen vorbehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Donnerstag, den 2. Oktober 2014&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09:30 -	10:30	Registrierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:30 -	10:45	Begrüßung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:45 -	12:30	Block I: Institutionsübergreifende und fachliche Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#wien|&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten]] - Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#bw|bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg]] - Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#gfz|Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ]] ‐ Policies und Dienstleistungen - Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#mfn|Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten]] - Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#ptb|Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB]] - Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12:30 -	13:15	Mittagspause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13:15 -	14:30	Block II: Institutionelle Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#heidelberg|Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung]] - Jochen Apel, Universität Heidelberg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#muenster|Forschungsdatenbefragung – WWU Münster]] - Dominik Rudolph, Raimund Vogl, Sebastian Herwig, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#duesseldorf|In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU]] - Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#kiel|Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards]] - Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14:30 -	15:00	Gemeinsamkeiten und Unterschiede der vorgestellten Policies und Diskussion - Ania Lopez&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:00 -	15:30	Kaffeepause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:30 -	16:30	Abschlussdiskussion und Formalia der DINI/nestor-AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abstracts==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;wien&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In Österreich wurde Anfang 2014 das Projekt [http://www.e-infrastructures.at/ »e-Infrastructures Austria«] gestartet, das den koordinierten Aufbau und die Weiterentwicklung von nationalen Repositorieninfrastrukturen für digitale Ressourcen aus Forschung und Lehre zum Ziel hat. Ein zentrales Anliegen ist es, Forschungsgemeinschaften, Bibliotheken und IT-Services von allen nationalen universitären und außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtungen einzubeziehen und gemeinsam Wissen für den Aufbau von lokalen Repositorien zu erarbeiten, vorhandenes Know-how und Ressourcen zu bündeln und den Institutionen zur Verfügung zu stellen. Innerhalb des dreijährigen Projektzeitraums richten alle Partnerinstitutionen einen lokalen Dokumentenserver ein bzw. optimieren Serviceangebote bereits bestehender Dokumentenserver. Parallel dazu widmet sich »e-Infrastructures Austria« der Forschungsdatenproblematik und sucht nach einer Annäherung auf nationaler Ebene. Das Projekt umfasst zu Beginn 25 gleichberechtigte Partnerinstitutionen und wird in drei parallel zueinander laufenden Teilprojekten abgewickelt.  Im Rahmen des Projekts wird durch eine Befragung der Wissenschafterinnen und Wissenschafter der Status Quo zum Umgang mit Forschungsdaten an österreichischen Universitäten sowie extrauniversitären Forschungseinrichtungen erhoben, um bereits bestehende Initiativen sowie Desiderata unserer Wissenschafter/innen gemäß den unterschiedlichen fachspezifischen Arbeitsprozessen und Publikationskulturen zu ermitteln. Die Ergebnisse der Befragung dienen als Anforderungen an zukünftige Forschungsdaten-Services österreichischer Universitäten/ Universitätsbibliotheken und Service-Provider anderer Forschungseinrichtungen. Weiters sollen mögliche Incentives-Modelle für ein optimales Archivierungsmanagement und eine freie Zurverfügungstellung von Daten aus Forschungsprozessen eruiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;bw&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) beginnt derzeit in Baden-Württemberg mit der Umsetzung eines Zukunftskonzepts für die Wissenschaften ([http://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/Remote/mwk/066_pm_anlage_e-science_web.pdf E-Science-Strategie]).  Nachnutzbarkeit von Daten, OpenAccess, das Publikationswesen, datenintensive Wissenschaften und die Forschungsumgebungsstandards stehen im Fokus der Bestrebungen.  Um die Strategie zu konkretisieren, spricht das Projekt [http://bwfdm.scc.kit.edu/ bwFDM-Communities] alle Wissenschaftsgruppen in Baden-Württemberg persönlich an, um deren aktuelle Prioritäten, Probleme und Lösungen im Forschungsdatenbereich zu erfassen und bringt seine Erkenntnisse auf allen beteiligten Ebenen in den Gestaltungsprozess der E-Science-Strategie mit ein.  Der Beitrag fasst die aktuellen Bestrebungen in und um das Projekt bwFDM-Communities mit besonderem Blick auf landesweite Rahmenbedingungen und die Entstehung einer KIT-Datenmanagement-Policy zusammen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;gfz&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Als nationales Forschungszentrum für die Geowissenschaften beschäftigt sich das [http://www.gfz-potsdam.de Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ] mit dem System Erde.  Die Forschenden am GFZ leisten im Dialog mit benachbarten Disziplinen in small data- und big data-Projekten einen zentralen Beitrag für ein nachhaltiges Erdsystem-Management. Dazu betreibt das GFZ mit seiner [http://www.gfz-potsdam.de/forschung/gfz-in-helmholtz/mesi-modular-earth-science-infrastructure/ MESI - Modular Earth Science Infrastructure] eine umfassende Infrastruktur aus Instrumenten (u. a. Satelliten, Instrumenten und Observatorien) und zugehörigen Forschungsdateninfrastrukturen (u. a. Datenbanken und Repositorien).  Das Management der entstehenden Forschungsdaten wird kooperativ durch Wissenschaft und Infrastruktur betrieben. Je nach Projekt gibt es unterschiedlichen Anforderungen an die rechtlichen, technologischen und organisatorischen Verfahren des Umgangs mit den digitalen Forschungsdaten. Über Basisdienste rund um die dauerhafte Speicherung der Forschungsdaten hinaus wird die Zugänglichkeit und Publikation der Forschungsdaten durch die Abteilung Bibliothek und Informationsdienste (LIS) [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:525-opus-2287 vorangetrieben]. Die Forschungsdateninfrastrukturen am GFZ und die damit verbundenen Dienstleistungen werden durch diverse Data-Policies geprägt. Dabei wirken z. B. Anforderungen der Forschungsförderung und von wissenschaftlichen Journals auf die [http://bib.telegrafenberg.de/ Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements]. Der Beitrag beschreibt die, auf vielfältigen Policies aufbauenden Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements und gibt einen Überblick über die Herausforderungen bei der strategischen Entwicklung von institutionellen Policies und Dienstleistungen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;mfn&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Zukunft des wissenschaftlichen Wissensmanagements ist nicht der institutionelle Datenbank-Silo, sondern global verteiltes und vernetztes Wissen. Technische, rechtliche, aber auch soziale Hindernisse stehen dem teilweise im Wege. Die Hintergründe, Diskussionen, Ziele, und Erfolge der [http://bouchoutdeclaration.org/ Bouchout-Erklärung] werden vorgestellt. Die Umsetzung in lokale Richtlinien für Daten, Texte und Medien am Museum für Naturkunde ist nicht unproblematisch und soll gemeinsam diskutiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;ptb&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das beweissichere elektronische Laborbuch der PTB ist ein funktionaler Softwareverbund, der auf mehreren Ebenen realisiert wird: Aus dem DFG-Projekt „BeLab“ geforderte Funktionen zur Sicherstellung einer beweissicheren Langzeitspeicherung werden mit verschiedenen, interagierenden Softwareinstanzen kombiniert. Diese umfassen ein elektronisches Laborbuch (eLab), eine beweissichernde Middleware zur Langzeitspeicherung sowie ein physisches Speichersystem. Das elektronische Laborbuch und die beweissichernde Middleware werden, ergänzend zu den in der Middleware verwendeten Standards [http://www.archisafe.de/s/archisafe/index ArchiSafe] und [http://tools.ietf.org/html/rfc4998 ArchiSig], um spezifische Funktionen gemäß des „BeLab“-Projekts erweitert. Bestehende Metadaten werden automatisch ergänzt, so dass über diese eine umfassende Suchfunktion gewährleistet ist. &lt;br /&gt;
Vervollständigt wird das Konzept um eine in der Entwicklung befindliche Policy zur Langzeitspeicherung von elektronischen Daten, die die Parameter der verwendeten BeLab-Funktionen beinhaltet und darüber hinaus behördenweite Regelungen im Umgang mit Daten für die Langzeitspeicherung manifestiert. Hierdurch wird insgesamt die beweissichere Langzeitspeicherfähigkeit der Daten gesichert.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;heidelberg&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jochen Apel, Universität Heidelberg&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Im Juli 2014 hat die Universität Heidelberg im Rahmen einer [http://www.uni-heidelberg.de/universitaet/profil/researchdata/ Research Data Policy] allgemeine Richtlinien zum Forschungsdatenmanagement verabschiedet. Zeitgleich nahm nach einer mehrmonatigen Planungs- und Vorbereitungsphase das [http://www.data.uni-heidelberg.de/ Kompetenzzentrum Forschungsdaten] der Universität offiziell die Arbeit auf. Das Kompetenzzentrum ist eine gemeinsame Serviceeinrichtung des Rechenzentrums und der Universitätsbibliothek, die zentrale Dienste und Beratungsangebote zum Management von Forschungsdaten anbietet. Unter anderem betreibt das Kompetenzzentrum das institutionelle For-schungsdatenrepositorium HeiDATA. Im Vortrag soll die Heidelberger Research Data Policy vorgestellt werden und aufgezeigt werden, wie das Kompetenzzentrum zu ihrer Umsetzung beiträgt. Dabei werden die folgenden Punkte diskutiert: &lt;br /&gt;
* Wie wird Forschungsdatenmanagement durch die Research Data Policy institutionell verankert? Welche Anforderungen an Forschungsprojekte werden formuliert, auf welche Unter-stützungsangebote verpflichtet sich die Universität, wie wird das Thema Datenveröffentlichung gehandhabt? &lt;br /&gt;
* Welche Angebote bietet das Kompetenzzentrum Forschungsdaten bisher und wie sind die Erfahrungen aus den ersten Projekten? Wie sind die Heidelberger Angebote in übergeordnete Strukturen und Aktivitäten eingebettet?&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;muenster&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdatenbefragung – WWU Münster&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dominik Rudolph, Raimund Vogl, Sebastian Herwig, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Thema Forschungsdaten  gewinnt derzeit zunehmend an Bedeutung innerhalb der Scientific Community. Zum Nachweis der Reproduzierbarkeit der Ergebnisse, aber auch zur Weiternutzung der Daten für neue Fragestellungen durch andere Wissenschaftler im Sinne eines Open Data-Ansatzes werden zunehmend von Seiten der Mittelgeber  Vorgaben zum Umgang mit Forschungsdaten gemacht, etwa zur Aufbewahrungsdauer und Zugänglichmachung. Verschiedene Hochschulen haben bereits Forschungsdaten-Richtlinien erarbeitet oder sind derzeit dabei. Bislang liegen allerdings erst vereinzelt empirische Ergebnisse zu der Frage vor, wie der Umgang mit Forschungsprimärdaten in der Praxis gehandhabt wird und welche Probleme adressiert werden müssten. &lt;br /&gt;
An der Universität Münster wurde deshalb im Sommer 2014 eine Erhebung unter den Forschenden der verschiedenen Disziplinen mit 667 beendeten Fragebögen durchgeführt. Die Studie gewährt Einblicke in die Forschungspraxis der jeweiligen Fachbereiche, z.B. in die Datengewinnung (Erhebungsmethoden und Datenquellen), die Qualität der Daten (Formate und Volumina), Verantwortlichkeiten und die Archivierung (Aufbewahrungszweck und –Dauer, Speicherorte und Sicherheitskopien). Die Studie gibt außerdem Aufschluss über das Vorhandensein und die Praxisrelevanz von fachbereichsspezifischen Richtlinien und Vorgaben der Drittmittelgeber. Weitere Themenfelder sind der Wissensstand und die Beratungsbedarfe der Wissenschaftler zum Themenkomplex Forschungsdaten sowie die Nutzungsbereitschaft eines hochschuleigenen Forschungsdatenarchivs. Die Studie identifiziert darüber hinaus Differenzen zwischen den jeweiligen Fachdisziplinen sowie zwischen Professorenschaft und akademischem Mittelbau. Die Ergebnisse der Umfrage sollen die Grundlagen bilden für die Erarbeitung von Forschungsdatenrichtlinien an der WWU und für Projekte zur Bereitstellung der Infrastruktur und von Informationssystemslösungen zum Forschungsdatenmanagement.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;duesseldorf&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Es ist erklärte Zielsetzung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), die Forschungsgruppen bei der Speicherung wissenschaftlicher Daten aus Messungen, Computersimulationen oder anderen wissenschaftlichen Quellen zu unterstützen. Damit werden gesetzliche Verpflichtungen und Auflagen der Forschungsförderer umgesetzt. Im Hochschulentwicklungsplan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wird der Aufbau einer leistungsfähigen Langzeitarchivierungsinfrastruktur zur sicheren Aufbewahrung von Primärdaten aus der Forschung als strategisches Entwicklungsziel zur Unterstützung der Forschung definiert. Die HHU kooperiert auf dem Gebiet der digitalen Langzeitarchivierung mit der Universität Siegen und der Bergischen Universität Wuppertal. Im Rahmen dieser Kooperation stellt das Forschungsdatenmanagement einen Teilaspekt dar, der von der Archivierung administrativer Daten in Verwaltung und Instituten sowie wissenschaftlichen Publikationen abzugrenzen ist. Die Kooperationspartner konzentrieren sich in der Projektphase zu ausgewählten Schwerpunkten auf die Installation und Anwendung prototypischer Lösungen, die nach Projektabschluss in den Regelbetrieb übergeführt werden sollen. Angestrebt wird die Einrichtung eines Kompetenzzentrums zur Beratung und Unterstützung (Verfahrensauswahl, Organisation der Datenstruktur, Metadatenstruktur) sowohl der Administration als auch der Forschung und Lehre. Forschungsdatenmanagement wird an der HHU unter dem Aspekt der Erfordernisse von Open Access gesehen; die Evaluation von Repositories sowie die Auswahl der Methoden zur Speicherung der Archivdaten erfolgt unter Berücksichtigung dieser Erfordernisse. Die jüngsten Erfahrungen der HHU haben deutlich gemacht, dass eine strikte Policy im Umgang mit Forschungsdaten sowie im Hinblick auf langfristige Verfügbarkeit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit unerlässlich ist.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;kiel&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Für den Forschungsstandort Kiel wird an der Christian Albrechts-Universität zu Kiel und am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ein einheitliches Modell zum Umgang mit Forschungsdaten entwickelt. Das Ziel ist, dass alle Disziplinen am Forschungsstandort mit ihren jeweils unterschiedlichen Anforderungen einen Baukasten nutzen können, der den Instituten, Arbeitsgruppen und Projekten Bausteine und Elemente zur Erstellung einheitlicher Regelungen zum Umgang mit Forschungsdaten zur Verfügung stellt. Die Basis ist der seit 2010 am GEOMAR zusammen mit dem Exzellenzcluster Future Ocean entwickelte und bereitgestellte Data-Policy-Baukasten für die Kiel Marine Science. Um die Erstellung von spezifischen Standards zum Umgang mit Forschungsdaten durch die Forschenden selbst zu ermöglichen, soll der Baukasten aus den Disziplinen heraus dynamisch um notwendige, fachspezifische Komponenten erweitert werden können. Eine Versionierung der Baukastenelemente und der Regelwerke soll dabei für eine nachhaltige Nutzungbarkeit und Nachvollziehbarkeit der erhobenen Forschungsdaten sorgen und gleichzeitig der Dynamik der sich rasch entwickelnden Forschungsbereiche genüge tun. Perspektivisch soll so ein Rahmenwerk für Datenmanagement als – ggf. auch automatisierter – Service entstehen. Ein zentrales Gremium von Forschungsdatenmanagern aus den Disziplinen soll die Pflege des Baukastens und der daraus entwickelten Standards im Hinblick auf ihre Qualität begleiten.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Die Anmeldung zum 1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot; erfolgt über DINI e.V. unter http://dini.de/veranstaltungen/workshops/dini-nestor-workshop/. Der Unkostenbeitrag beträgt 15 Euro pro Person. Die Teilnehmeranzahl ist auf 80 Personen begrenzt. Der Workshop findet im [http://www.hu-berlin.de/ueberblick/campus/adlershof/ueberblick/anfahrt Erwin Schrödinger-Zentrum der Humboldt-Universität zu Berlin] in Berlin-Adlershof statt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1541</id>
		<title>DINI-nestor-WS1</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1541"/>
		<updated>2014-09-05T10:50:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; Erwin Schrödinger-Zentrum, Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität zu Berlin (Berlin-Adlershof) am 2. Oktober 2014 von 10:30 - 16.30 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ankündigung==&lt;br /&gt;
Forschungsdaten-Policies dienen der Positionierung einer Forschungseinrichtung und bieten ihren MitarbeiterInnen Orientierung für den adäquaten Umgang mit Forschungsdaten. Sie bilden den Ausgangspunkt für die Entwicklung und den Ausbau von Infrastrukturen und Services, die die Forschenden beim Management von Forschungsdaten unterstützen. Ausgehend von [[Data_Policies|nationalen und internationalen Empfehlungen und Vorgaben]] für den Umgang mit Forschungsdaten werden derzeit in vielen deutschen wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und Universitäten entsprechende Grundsätze erarbeitet. Nach der [http://data.uni-bielefeld.de/de/policy Universität Bielefeld] haben im Juli 2014 die [http://www.cms.hu-berlin.de/ueberblick/projekte/dataman/policy Humboldt-Universität zu Berlin] und die [http://www.uni-goettingen.de/de/01-juli-2014-forschungsdaten-leitlinie-der-universitaet-goettingen-einschl-umg/488918.html Georg-August-Universität Göttingen] Forschungsdaten-Policies verabschiedet. Diese Ereignisse unterstreichen die Aktualität des Themas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem 1. DINI/nestor-Workshop sollen diese aktuellen Entwicklungen aufgegriffen werden. Die Ziele sind&lt;br /&gt;
die Schwerpunkte der vorhandenen bzw. geplanten Policies einzelner Einrichtungen zu charakterisieren,  &lt;br /&gt;
den Austausch zu den Auswirkungen auf das Informationsmanagement an den einzelnen Einrichtungen zu unterstützen und&lt;br /&gt;
Konzepte und Modelle zur Umsetzung eines Forschungsdatenmanagements vor dem Hintergrund einer institutionellen Policy zu diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zielgruppen für den Workshop sind Institutionen, die sich noch in der Planungsphase einer Policy befinden ebenso wie Institutionen, die vor praktischen Herausforderungen der Umsetzung einer institutionellen Policy stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exemplarische Fragen, die beim Workshop bearbeitet werden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Handelt es sich bei den (geplanten) Policies um eine reine institutionelle Positionierung zum Umgang mit Forschungsdaten oder sind auch konkrete Handlungsempfehlungen enthalten?&lt;br /&gt;
*Welche Rolle spielen Open Access und Open Science in den (geplanten) Policies?&lt;br /&gt;
*Welche Implikationen haben die (geplanten) Policies für den Aufbau einer adäquaten Informationsinfrastruktur an der Einrichtung?&lt;br /&gt;
*Welche technischen Services sind vorgesehen oder vorhanden (Forschungsdaten-Repositories, Integration in Forschungsinformationssysteme, Datensicherung etc.)?&lt;br /&gt;
*Welche personellen Ressourcen werden für welchen Einsatz geplant?&lt;br /&gt;
*Welche organisatorischen Modelle sind geplant (interne/externe Kooperationen, beteiligte Einrichtungen, Verantwortungsstrukturen)?&lt;br /&gt;
*Welche Support-Angebote sind geplant/verfügbar (Unterstützung bei der Anfertigung von Datenmangement-Plänen, Schulungen)?&lt;br /&gt;
*Welche Maßnahmen werden getroffen, um das Bewusstsein (Awareness) für die Policy und das Forschungsdatenmanagement zu erreichen? &lt;br /&gt;
*(Wie) werden die Angebote in in die Lehre integriert?&lt;br /&gt;
*Welche Beratungsangebote in rechtlicher Hinsicht sind einbegriffen?&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Programm==&lt;br /&gt;
Stand: 5. September 2014, Änderungen vorbehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Donnerstag, den 2. Oktober 2014&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09:30 -	10:30	Registrierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:30 -	10:45	Begrüßung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:45 -	12:30	Block I: Institutionsübergreifende und fachliche Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#wien|&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten]] - Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#bw|bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg]] - Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#gfz|Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ]] ‐ Policies und Dienstleistungen - Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#mfn|Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten]] - Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#ptb|Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB]] - Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12:30 -	13:15	Mittagspause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13:15 -	14:30	Block II: Institutionelle Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#heidelberg|Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung]] - Jochen Apel, Universität Heidelberg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#muenster|Forschungsdatenbefragung – WWU Münster]] - Dominik Rudolph, Raimund Vogl, Sebastian Herwig, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#duesseldorf|In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU]] - Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#kiel|Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards]] - Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14:30 -	15:00	Gemeinsamkeiten und Unterschiede der vorgestellten Policies und Diskussion - Ania Lopez&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:00 -	15:30	Kaffeepause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:30 -	16:30	Abschlussdiskussion und Formalia der DINI/nestor-AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abstracts==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;wien&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In Österreich wurde Anfang 2014 das Projekt [http://www.e-infrastructures.at/ »e-Infrastructures Austria«] gestartet, das den koordinierten Aufbau und die Weiterentwicklung von nationalen Repositorieninfrastrukturen für digitale Ressourcen aus Forschung und Lehre zum Ziel hat. Ein zentrales Anliegen ist es, Forschungsgemeinschaften, Bibliotheken und IT-Services von allen nationalen universitären und außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtungen einzubeziehen und gemeinsam Wissen für den Aufbau von lokalen Repositorien zu erarbeiten, vorhandenes Know-how und Ressourcen zu bündeln und den Institutionen zur Verfügung zu stellen. Innerhalb des dreijährigen Projektzeitraums richten alle Partnerinstitutionen einen lokalen Dokumentenserver ein bzw. optimieren Serviceangebote bereits bestehender Dokumentenserver. Parallel dazu widmet sich »e-Infrastructures Austria« der Forschungsdatenproblematik und sucht nach einer Annäherung auf nationaler Ebene. Das Projekt umfasst zu Beginn 25 gleichberechtigte Partnerinstitutionen und wird in drei parallel zueinander laufenden Teilprojekten abgewickelt.  Im Rahmen des Projekts wird durch eine Befragung der Wissenschafterinnen und Wissenschafter der Status Quo zum Umgang mit Forschungsdaten an österreichischen Universitäten sowie extrauniversitären Forschungseinrichtungen erhoben, um bereits bestehende Initiativen sowie Desiderata unserer Wissenschafter/innen gemäß den unterschiedlichen fachspezifischen Arbeitsprozessen und Publikationskulturen zu ermitteln. Die Ergebnisse der Befragung dienen als Anforderungen an zukünftige Forschungsdaten-Services österreichischer Universitäten/ Universitätsbibliotheken und Service-Provider anderer Forschungseinrichtungen. Weiters sollen mögliche Incentives-Modelle für ein optimales Archivierungsmanagement und eine freie Zurverfügungstellung von Daten aus Forschungsprozessen eruiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;bw&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) beginnt derzeit in Baden-Württemberg mit der Umsetzung eines Zukunftskonzepts für die Wissenschaften ([http://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/Remote/mwk/066_pm_anlage_e-science_web.pdf E-Science-Strategie]).  Nachnutzbarkeit von Daten, OpenAccess, das Publikationswesen, datenintensive Wissenschaften und die Forschungsumgebungsstandards stehen im Fokus der Bestrebungen.  Um die Strategie zu konkretisieren, spricht das Projekt [http://bwfdm.scc.kit.edu/ bwFDM-Communities] alle Wissenschaftsgruppen in Baden-Württemberg persönlich an, um deren aktuelle Prioritäten, Probleme und Lösungen im Forschungsdatenbereich zu erfassen und bringt seine Erkenntnisse auf allen beteiligten Ebenen in den Gestaltungsprozess der E-Science-Strategie mit ein.  Der Beitrag fasst die aktuellen Bestrebungen in und um das Projekt bwFDM-Communities mit besonderem Blick auf landesweite Rahmenbedingungen und die Entstehung einer KIT-Datenmanagement-Policy zusammen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;gfz&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Als nationales Forschungszentrum für die Geowissenschaften beschäftigt sich das [http://www.gfz-potsdam.de Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ] mit dem System Erde.  Die Forschenden am GFZ leisten im Dialog mit benachbarten Disziplinen in small data- und big data-Projekten einen zentralen Beitrag für ein nachhaltiges Erdsystem-Management. Dazu betreibt das GFZ mit seiner [http://www.gfz-potsdam.de/forschung/gfz-in-helmholtz/mesi-modular-earth-science-infrastructure/ MESI - Modular Earth Science Infrastructure] eine umfassende Infrastruktur aus Instrumenten (u. a. Satelliten, Instrumenten und Observatorien) und zugehörigen Forschungsdateninfrastrukturen (u. a. Datenbanken und Repositorien).  Das Management der entstehenden Forschungsdaten wird kooperativ durch Wissenschaft und Infrastruktur betrieben. Je nach Projekt gibt es unterschiedlichen Anforderungen an die rechtlichen, technologischen und organisatorischen Verfahren des Umgangs mit den digitalen Forschungsdaten. Über Basisdienste rund um die dauerhafte Speicherung der Forschungsdaten hinaus wird die Zugänglichkeit und Publikation der Forschungsdaten durch die Abteilung Bibliothek und Informationsdienste (LIS) [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:525-opus-2287 vorangetrieben]. Die Forschungsdateninfrastrukturen am GFZ und die damit verbundenen Dienstleistungen werden durch diverse Data-Policies geprägt. Dabei wirken z. B. Anforderungen der Forschungsförderung und von wissenschaftlichen Journals auf die [http://bib.telegrafenberg.de/ Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements]. Der Beitrag beschreibt die, auf vielfältigen Policies aufbauenden Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements und gibt einen Überblick über die Herausforderungen bei der strategischen Entwicklung von institutionellen Policies und Dienstleistungen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;mfn&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Zukunft des wissenschaftlichen Wissensmanagements ist nicht der institutionelle Datenbank-Silo, sondern global verteiltes und vernetztes Wissen. Technische, rechtliche, aber auch soziale Hindernisse stehen dem teilweise im Wege. Die Hintergründe, Diskussionen, Ziele, und Erfolge der [http://bouchoutdeclaration.org/ Bouchout-Erklärung] werden vorgestellt. Die Umsetzung in lokale Richtlinien für Daten, Texte und Medien am Museum für Naturkunde ist nicht unproblematisch und soll gemeinsam diskutiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;ptb&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das beweissichere elektronische Laborbuch der PTB ist ein funktionaler Softwareverbund, der auf mehreren Ebenen realisiert wird: Aus dem DFG-Projekt „BeLab“ geforderte Funktionen zur Sicherstellung einer beweissicheren Langzeitspeicherung werden mit verschiedenen, interagierenden Softwareinstanzen kombiniert. Diese umfassen ein elektronisches Laborbuch (eLab), eine beweissichernde Middleware zur Langzeitspeicherung sowie ein physisches Speichersystem. Das elektronische Laborbuch und die beweissichernde Middleware werden, ergänzend zu den in der Middleware verwendeten Standards [http://www.archisafe.de/s/archisafe/index ArchiSafe] und [http://tools.ietf.org/html/rfc4998 ArchiSig], um spezifische Funktionen gemäß des „BeLab“-Projekts erweitert. Bestehende Metadaten werden automatisch ergänzt, so dass über diese eine umfassende Suchfunktion gewährleistet ist. &lt;br /&gt;
Vervollständigt wird das Konzept um eine in der Entwicklung befindliche Policy zur Langzeitspeicherung von elektronischen Daten, die die Parameter der verwendeten BeLab-Funktionen beinhaltet und darüber hinaus behördenweite Regelungen im Umgang mit Daten für die Langzeitspeicherung manifestiert. Hierdurch wird insgesamt die beweissichere Langzeitspeicherfähigkeit der Daten gesichert.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;heidelberg&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jochen Apel, Universität Heidelberg&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Im Juli 2014 hat die Universität Heidelberg im Rahmen einer [http://www.uni-heidelberg.de/universitaet/profil/researchdata/ Research Data Policy] allgemeine Richtlinien zum Forschungsdatenmanagement verabschiedet. Zeitgleich nahm nach einer mehrmonatigen Planungs- und Vorbereitungsphase das [http://www.data.uni-heidelberg.de/ Kompetenzzentrum Forschungsdaten] der Universität offiziell die Arbeit auf. Das Kompetenzzentrum ist eine gemeinsame Serviceeinrichtung des Rechenzentrums und der Universitätsbibliothek, die zentrale Dienste und Beratungsangebote zum Management von Forschungsdaten anbietet. Unter anderem betreibt das Kompetenzzentrum das institutionelle For-schungsdatenrepositorium HeiDATA. Im Vortrag soll die Heidelberger Research Data Policy vorgestellt werden und aufgezeigt werden, wie das Kompetenzzentrum zu ihrer Umsetzung beiträgt. Dabei werden die folgenden Punkte diskutiert: &lt;br /&gt;
* Wie wird Forschungsdatenmanagement durch die Research Data Policy institutionell verankert? Welche Anforderungen an Forschungsprojekte werden formuliert, auf welche Unter-stützungsangebote verpflichtet sich die Universität, wie wird das Thema Datenveröffentlichung gehandhabt? &lt;br /&gt;
* Welche Angebote bietet das Kompetenzzentrum Forschungsdaten bisher und wie sind die Erfahrungen aus den ersten Projekten? Wie sind die Heidelberger Angebote in übergeordnete Strukturen und Aktivitäten eingebettet?&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;muenster&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdatenbefragung – WWU Münster&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dominik Rudolph, Raimund Vogl, Sebastian Herwig, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Thema Forschungsdaten  gewinnt derzeit zunehmend an Bedeutung innerhalb der Scientific Community. Zum Nachweis der Reproduzierbarkeit der Ergebnisse, aber auch zur Weiternutzung der Daten für neue Fragestellungen durch andere Wissenschaftler im Sinne eines Open Data-Ansatzes werden zunehmend von Seiten der Mittelgeber  Vorgaben zum Umgang mit Forschungsdaten gemacht, etwa zur Aufbewahrungsdauer und Zugänglichmachung. Verschiedene Hochschulen haben bereits Forschungsdaten-Richtlinien erarbeitet oder sind derzeit dabei. Bislang liegen allerdings erst vereinzelt empirische Ergebnisse zu der Frage vor, wie der Umgang mit Forschungsprimärdaten in der Praxis gehandhabt wird und welche Probleme adressiert werden müssten. &lt;br /&gt;
An der Universität Münster wurde deshalb im Sommer 2014 eine Erhebung unter den Forschenden der verschiedenen Disziplinen mit 667 beendeten Fragebögen durchgeführt. Die Studie gewährt Einblicke in die Forschungspraxis der jeweiligen Fachbereiche, z.B. in die Datengewinnung (Erhebungsmethoden und Datenquellen), die Qualität der Daten (Formate und Volumina), Verantwortlichkeiten und die Archivierung (Aufbewahrungszweck und –Dauer, Speicherorte und Sicherheitskopien). Die Studie gibt außerdem Aufschluss über das Vorhandensein und die Praxisrelevanz von fachbereichsspezifischen Richtlinien und Vorgaben der Drittmittelgeber. Weitere Themenfelder sind der Wissensstand und die Beratungsbedarfe der Wissenschaftler zum Themenkomplex Forschungsdaten sowie die Nutzungsbereitschaft eines hochschuleigenen Forschungsdatenarchivs. Die Studie identifiziert darüber hinaus Differenzen zwischen den jeweiligen Fachdisziplinen sowie zwischen Professorenschaft und akademischem Mittelbau. Die Ergebnisse der Umfrage sollen die Grundlagen bilden für die Erarbeitung von Forschungsdatenrichtlinien an der WWU und für Projekte zur Bereitstellung der Infrastruktur und von Informationssystemslösungen zum Forschungsdatenmanagement.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;duesseldorf&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Es ist erklärte Zielsetzung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), die Forschungsgruppen bei der Speicherung wissenschaftlicher Daten aus Messungen, Computersimulationen oder anderen wissenschaftlichen Quellen zu unterstützen. Damit werden gesetzliche Verpflichtungen und Auflagen der Forschungsförderer umgesetzt. Im Hochschulentwicklungsplan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wird der Aufbau einer leistungsfähigen Langzeitarchivierungsinfrastruktur zur sicheren Aufbewahrung von Primärdaten aus der Forschung als strategisches Entwicklungsziel zur Unterstützung der Forschung definiert. Die HHU kooperiert auf dem Gebiet der digitalen Langzeitarchivierung mit der Universität Siegen und der Bergischen Universität Wuppertal. Im Rahmen dieser Kooperation stellt das Forschungsdatenmanagement einen Teilaspekt dar, der von der Archivierung administrativer Daten in Verwaltung und Instituten sowie wissenschaftlichen Publikationen abzugrenzen ist. Die Kooperationspartner konzentrieren sich in der Projektphase zu ausgewählten Schwerpunkten auf die Installation und Anwendung prototypischer Lösungen, die nach Projektabschluss in den Regelbetrieb übergeführt werden sollen. Angestrebt wird die Einrichtung eines Kompetenzzentrums zur Beratung und Unterstützung (Verfahrensauswahl, Organisation der Datenstruktur, Metadatenstruktur) sowohl der Administration als auch der Forschung und Lehre. Forschungsdatenmanagement wird an der HHU unter dem Aspekt der Erfordernisse von Open Access gesehen; die Evaluation von Repositories sowie die Auswahl der Methoden zur Speicherung der Archivdaten erfolgt unter Berücksichtigung dieser Erfordernisse. Die jüngsten Erfahrungen der HHU haben deutlich gemacht, dass eine strikte Policy im Umgang mit Forschungsdaten sowie im Hinblick auf langfristige Verfügbarkeit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit unerlässlich ist.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;kiel&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Für den Forschungsstandort Kiel wird an der Christian Albrechts-Universität zu Kiel und am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ein einheitliches Modell zum Umgang mit Forschungsdaten entwickelt. Das Ziel ist, dass alle Disziplinen am Forschungsstandort mit ihren jeweils unterschiedlichen Anforderungen einen Baukasten nutzen können, der den Instituten, Arbeitsgruppen und Projekten Bausteine und Elemente zur Erstellung einheitlicher Regelungen zum Umgang mit Forschungsdaten zur Verfügung stellt. Die Basis ist der seit 2010 am GEOMAR zusammen mit dem Exzellenzcluster Future Ocean entwickelte und bereitgestellte Data-Policy-Baukasten für die Kiel Marine Science. Um die Erstellung von spezifischen Standards zum Umgang mit Forschungsdaten durch die Forschenden selbst zu ermöglichen, soll der Baukasten aus den Disziplinen heraus dynamisch um notwendige, fachspezifische Komponenten erweitert werden können. Eine Versionierung der Baukastenelemente und der Regelwerke soll dabei für eine nachhaltige Nutzungbarkeit und Nachvollziehbarkeit der erhobenen Forschungsdaten sorgen und gleichzeitig der Dynamik der sich rasch entwickelnden Forschungsbereiche genüge tun. Perspektivisch soll so ein Rahmenwerk für Datenmanagement als – ggf. auch automatisierter – Service entstehen. Ein zentrales Gremium von Forschungsdatenmanagern aus den Disziplinen soll die Pflege des Baukastens und der daraus entwickelten Standards im Hinblick auf ihre Qualität begleiten.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Die Anmeldung zum 1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot; erfolgt über DINI e.V. unter http://dini.de/veranstaltungen/workshops/dini-nestor-workshop/. Der Unkostenbeitrag beträgt 15 Euro pro Person. Die Teilnehmeranzahl ist auf 80 Personen begrenzt. Der Workshop findet im [http://www.hu-berlin.de/ueberblick/campus/adlershof/ueberblick/anfahrt Erwin Schrödinger-Zentrum der Humboldt-Universität zu Berlin] in Berlin-Adlershof statt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1540</id>
		<title>DINI-nestor-WS1</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1540"/>
		<updated>2014-09-04T07:21:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: /* Abstracts */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; Erwin Schrödinger-Zentrum, Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität zu Berlin (Berlin-Adlershof) am 2. Oktober 2014 von 10:30 - 16.30 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ankündigung==&lt;br /&gt;
Forschungsdaten-Policies dienen der Positionierung einer Forschungseinrichtung und bieten ihren MitarbeiterInnen Orientierung für den adäquaten Umgang mit Forschungsdaten. Sie bilden den Ausgangspunkt für die Entwicklung und den Ausbau von Infrastrukturen und Services, die die Forschenden beim Management von Forschungsdaten unterstützen. Ausgehend von [[Data_Policies|nationalen und internationalen Empfehlungen und Vorgaben]] für den Umgang mit Forschungsdaten werden derzeit in vielen deutschen wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und Universitäten entsprechende Grundsätze erarbeitet. Nach der [http://data.uni-bielefeld.de/de/policy Universität Bielefeld] haben im Juli 2014 die [http://www.cms.hu-berlin.de/ueberblick/projekte/dataman/policy Humboldt-Universität zu Berlin] und die [http://www.uni-goettingen.de/de/01-juli-2014-forschungsdaten-leitlinie-der-universitaet-goettingen-einschl-umg/488918.html Georg-August-Universität Göttingen] Forschungsdaten-Policies verabschiedet. Diese Ereignisse unterstreichen die Aktualität des Themas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem 1. DINI/nestor-Workshop sollen diese aktuellen Entwicklungen aufgegriffen werden. Die Ziele sind&lt;br /&gt;
die Schwerpunkte der vorhandenen bzw. geplanten Policies einzelner Einrichtungen zu charakterisieren,  &lt;br /&gt;
den Austausch zu den Auswirkungen auf das Informationsmanagement an den einzelnen Einrichtungen zu unterstützen und&lt;br /&gt;
Konzepte und Modelle zur Umsetzung eines Forschungsdatenmanagements vor dem Hintergrund einer institutionellen Policy zu diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zielgruppen für den Workshop sind Institutionen, die sich noch in der Planungsphase einer Policy befinden ebenso wie Institutionen, die vor praktischen Herausforderungen der Umsetzung einer institutionellen Policy stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exemplarische Fragen, die beim Workshop bearbeitet werden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Handelt es sich bei den (geplanten) Policies um eine reine institutionelle Positionierung zum Umgang mit Forschungsdaten oder sind auch konkrete Handlungsempfehlungen enthalten?&lt;br /&gt;
*Welche Rolle spielen Open Access und Open Science in den (geplanten) Policies?&lt;br /&gt;
*Welche Implikationen haben die (geplanten) Policies für den Aufbau einer adäquaten Informationsinfrastruktur an der Einrichtung?&lt;br /&gt;
*Welche technischen Services sind vorgesehen oder vorhanden (Forschungsdaten-Repositories, Integration in Forschungsinformationssysteme, Datensicherung etc.)?&lt;br /&gt;
*Welche personellen Ressourcen werden für welchen Einsatz geplant?&lt;br /&gt;
*Welche organisatorischen Modelle sind geplant (interne/externe Kooperationen, beteiligte Einrichtungen, Verantwortungsstrukturen)?&lt;br /&gt;
*Welche Support-Angebote sind geplant/verfügbar (Unterstützung bei der Anfertigung von Datenmangement-Plänen, Schulungen)?&lt;br /&gt;
*Welche Maßnahmen werden getroffen, um das Bewusstsein (Awareness) für die Policy und das Forschungsdatenmanagement zu erreichen? &lt;br /&gt;
*(Wie) werden die Angebote in in die Lehre integriert?&lt;br /&gt;
*Welche Beratungsangebote in rechtlicher Hinsicht sind einbegriffen?&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Programm==&lt;br /&gt;
Stand: 4. September 2014, Änderungen vorbehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Donnerstag, den 2. Oktober 2014&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09:30 -	10:30	Registrierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:30 -	10:45	Begrüßung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:45 -	12:30	Block I: Institutionsübergreifende und fachliche Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#wien|&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten]] - Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#bw|bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg]] - Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#gfz|Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ]] ‐ Policies und Dienstleistungen - Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#mfn|Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten]] - Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#ptb|Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB]] - Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12:30 -	13:15	Mittagspause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13:15 -	14:30	Block II: Institutionelle Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#heidelberg|Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung]] - Jochen Apel, Universität Heidelberg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#muenster|Forschungsdatenbefragung – WWU Münster]] - Dominik Rudolph, Raimund Vogl, Sebastian Herwig, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#duesseldorf|In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU]] - Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#kiel|Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards]] - Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14:30 -	15:00	Diskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:00 -	15:30	Kaffeepause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:30 -	16:30	Abschlussdiskussion und Formalia der DINI/nestor-AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abstracts==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;wien&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In Österreich wurde Anfang 2014 das Projekt [http://www.e-infrastructures.at/ »e-Infrastructures Austria«] gestartet, das den koordinierten Aufbau und die Weiterentwicklung von nationalen Repositorieninfrastrukturen für digitale Ressourcen aus Forschung und Lehre zum Ziel hat. Ein zentrales Anliegen ist es, Forschungsgemeinschaften, Bibliotheken und IT-Services von allen nationalen universitären und außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtungen einzubeziehen und gemeinsam Wissen für den Aufbau von lokalen Repositorien zu erarbeiten, vorhandenes Know-how und Ressourcen zu bündeln und den Institutionen zur Verfügung zu stellen. Innerhalb des dreijährigen Projektzeitraums richten alle Partnerinstitutionen einen lokalen Dokumentenserver ein bzw. optimieren Serviceangebote bereits bestehender Dokumentenserver. Parallel dazu widmet sich »e-Infrastructures Austria« der Forschungsdatenproblematik und sucht nach einer Annäherung auf nationaler Ebene. Das Projekt umfasst zu Beginn 25 gleichberechtigte Partnerinstitutionen und wird in drei parallel zueinander laufenden Teilprojekten abgewickelt.  Im Rahmen des Projekts wird durch eine Befragung der Wissenschafterinnen und Wissenschafter der Status Quo zum Umgang mit Forschungsdaten an österreichischen Universitäten sowie extrauniversitären Forschungseinrichtungen erhoben, um bereits bestehende Initiativen sowie Desiderata unserer Wissenschafter/innen gemäß den unterschiedlichen fachspezifischen Arbeitsprozessen und Publikationskulturen zu ermitteln. Die Ergebnisse der Befragung dienen als Anforderungen an zukünftige Forschungsdaten-Services österreichischer Universitäten/ Universitätsbibliotheken und Service-Provider anderer Forschungseinrichtungen. Weiters sollen mögliche Incentives-Modelle für ein optimales Archivierungsmanagement und eine freie Zurverfügungstellung von Daten aus Forschungsprozessen eruiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;bw&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) beginnt derzeit in Baden-Württemberg mit der Umsetzung eines Zukunftskonzepts für die Wissenschaften ([http://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/Remote/mwk/066_pm_anlage_e-science_web.pdf E-Science-Strategie]).  Nachnutzbarkeit von Daten, OpenAccess, das Publikationswesen, datenintensive Wissenschaften und die Forschungsumgebungsstandards stehen im Fokus der Bestrebungen.  Um die Strategie zu konkretisieren, spricht das Projekt [http://bwfdm.scc.kit.edu/ bwFDM-Communities] alle Wissenschaftsgruppen in Baden-Württemberg persönlich an, um deren aktuelle Prioritäten, Probleme und Lösungen im Forschungsdatenbereich zu erfassen und bringt seine Erkenntnisse auf allen beteiligten Ebenen in den Gestaltungsprozess der E-Science-Strategie mit ein.  Der Beitrag fasst die aktuellen Bestrebungen in und um das Projekt bwFDM-Communities mit besonderem Blick auf landesweite Rahmenbedingungen und die Entstehung einer KIT-Datenmanagement-Policy zusammen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;gfz&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Als nationales Forschungszentrum für die Geowissenschaften beschäftigt sich das [http://www.gfz-potsdam.de Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ] mit dem System Erde.  Die Forschenden am GFZ leisten im Dialog mit benachbarten Disziplinen in small data- und big data-Projekten einen zentralen Beitrag für ein nachhaltiges Erdsystem-Management. Dazu betreibt das GFZ mit seiner [http://www.gfz-potsdam.de/forschung/gfz-in-helmholtz/mesi-modular-earth-science-infrastructure/ MESI - Modular Earth Science Infrastructure] eine umfassende Infrastruktur aus Instrumenten (u. a. Satelliten, Instrumenten und Observatorien) und zugehörigen Forschungsdateninfrastrukturen (u. a. Datenbanken und Repositorien).  Das Management der entstehenden Forschungsdaten wird kooperativ durch Wissenschaft und Infrastruktur betrieben. Je nach Projekt gibt es unterschiedlichen Anforderungen an die rechtlichen, technologischen und organisatorischen Verfahren des Umgangs mit den digitalen Forschungsdaten. Über Basisdienste rund um die dauerhafte Speicherung der Forschungsdaten hinaus wird die Zugänglichkeit und Publikation der Forschungsdaten durch die Abteilung Bibliothek und Informationsdienste (LIS) [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:525-opus-2287 vorangetrieben]. Die Forschungsdateninfrastrukturen am GFZ und die damit verbundenen Dienstleistungen werden durch diverse Data-Policies geprägt. Dabei wirken z. B. Anforderungen der Forschungsförderung und von wissenschaftlichen Journals auf die [http://bib.telegrafenberg.de/ Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements]. Der Beitrag beschreibt die, auf vielfältigen Policies aufbauenden Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements und gibt einen Überblick über die Herausforderungen bei der strategischen Entwicklung von institutionellen Policies und Dienstleistungen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;mfn&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Zukunft des wissenschaftlichen Wissensmanagements ist nicht der institutionelle Datenbank-Silo, sondern global verteiltes und vernetztes Wissen. Technische, rechtliche, aber auch soziale Hindernisse stehen dem teilweise im Wege. Die Hintergründe, Diskussionen, Ziele, und Erfolge der [http://bouchoutdeclaration.org/ Bouchout-Erklärung] werden vorgestellt. Die Umsetzung in lokale Richtlinien für Daten, Texte und Medien am Museum für Naturkunde ist nicht unproblematisch und soll gemeinsam diskutiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;ptb&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das beweissichere elektronische Laborbuch der PTB ist ein funktionaler Softwareverbund, der auf mehreren Ebenen realisiert wird: Aus dem DFG-Projekt „BeLab“ geforderte Funktionen zur Sicherstellung einer beweissicheren Langzeitspeicherung werden mit verschiedenen, interagierenden Softwareinstanzen kombiniert. Diese umfassen ein elektronisches Laborbuch (eLab), eine beweissichernde Middleware zur Langzeitspeicherung sowie ein physisches Speichersystem. Das elektronische Laborbuch und die beweissichernde Middleware werden, ergänzend zu den in der Middleware verwendeten Standards [http://www.archisafe.de/s/archisafe/index ArchiSafe] und [http://tools.ietf.org/html/rfc4998 ArchiSig], um spezifische Funktionen gemäß des „BeLab“-Projekts erweitert. Bestehende Metadaten werden automatisch ergänzt, so dass über diese eine umfassende Suchfunktion gewährleistet ist. &lt;br /&gt;
Vervollständigt wird das Konzept um eine in der Entwicklung befindliche Policy zur Langzeitspeicherung von elektronischen Daten, die die Parameter der verwendeten BeLab-Funktionen beinhaltet und darüber hinaus behördenweite Regelungen im Umgang mit Daten für die Langzeitspeicherung manifestiert. Hierdurch wird insgesamt die beweissichere Langzeitspeicherfähigkeit der Daten gesichert.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;heidelberg&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jochen Apel, Universität Heidelberg&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Im Juli 2014 hat die Universität Heidelberg im Rahmen einer [http://www.uni-heidelberg.de/universitaet/profil/researchdata/ Research Data Policy] allgemeine Richtlinien zum Forschungsdatenmanagement verabschiedet. Zeitgleich nahm nach einer mehrmonatigen Planungs- und Vorbereitungsphase das [http://www.data.uni-heidelberg.de/ Kompetenzzentrum Forschungsdaten] der Universität offiziell die Arbeit auf. Das Kompetenzzentrum ist eine gemeinsame Serviceeinrichtung des Rechenzentrums und der Universitätsbibliothek, die zentrale Dienste und Beratungsangebote zum Management von Forschungsdaten anbietet. Unter anderem betreibt das Kompetenzzentrum das institutionelle For-schungsdatenrepositorium HeiDATA. Im Vortrag soll die Heidelberger Research Data Policy vorgestellt werden und aufgezeigt werden, wie das Kompetenzzentrum zu ihrer Umsetzung beiträgt. Dabei werden die folgenden Punkte diskutiert: &lt;br /&gt;
* Wie wird Forschungsdatenmanagement durch die Research Data Policy institutionell verankert? Welche Anforderungen an Forschungsprojekte werden formuliert, auf welche Unter-stützungsangebote verpflichtet sich die Universität, wie wird das Thema Datenveröffentlichung gehandhabt? &lt;br /&gt;
* Welche Angebote bietet das Kompetenzzentrum Forschungsdaten bisher und wie sind die Erfahrungen aus den ersten Projekten? Wie sind die Heidelberger Angebote in übergeordnete Strukturen und Aktivitäten eingebettet?&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;muenster&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdatenbefragung – WWU Münster&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dominik Rudolph, Raimund Vogl, Sebastian Herwig, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Thema Forschungsdaten  gewinnt derzeit zunehmend an Bedeutung innerhalb der Scientific Community. Zum Nachweis der Reproduzierbarkeit der Ergebnisse, aber auch zur Weiternutzung der Daten für neue Fragestellungen durch andere Wissenschaftler im Sinne eines Open Data-Ansatzes werden zunehmend von Seiten der Mittelgeber  Vorgaben zum Umgang mit Forschungsdaten gemacht, etwa zur Aufbewahrungsdauer und Zugänglichmachung. Verschiedene Hochschulen haben bereits Forschungsdaten-Richtlinien erarbeitet oder sind derzeit dabei. Bislang liegen allerdings erst vereinzelt empirische Ergebnisse zu der Frage vor, wie der Umgang mit Forschungsprimärdaten in der Praxis gehandhabt wird und welche Probleme adressiert werden müssten. &lt;br /&gt;
An der Universität Münster wurde deshalb im Sommer 2014 eine Erhebung unter den Forschenden der verschiedenen Disziplinen mit 667 beendeten Fragebögen durchgeführt. Die Studie gewährt Einblicke in die Forschungspraxis der jeweiligen Fachbereiche, z.B. in die Datengewinnung (Erhebungsmethoden und Datenquellen), die Qualität der Daten (Formate und Volumina), Verantwortlichkeiten und die Archivierung (Aufbewahrungszweck und –Dauer, Speicherorte und Sicherheitskopien). Die Studie gibt außerdem Aufschluss über das Vorhandensein und die Praxisrelevanz von fachbereichsspezifischen Richtlinien und Vorgaben der Drittmittelgeber. Weitere Themenfelder sind der Wissensstand und die Beratungsbedarfe der Wissenschaftler zum Themenkomplex Forschungsdaten sowie die Nutzungsbereitschaft eines hochschuleigenen Forschungsdatenarchivs. Die Studie identifiziert darüber hinaus Differenzen zwischen den jeweiligen Fachdisziplinen sowie zwischen Professorenschaft und akademischem Mittelbau. Die Ergebnisse der Umfrage sollen die Grundlagen bilden für die Erarbeitung von Forschungsdatenrichtlinien an der WWU und für Projekte zur Bereitstellung der Infrastruktur und von Informationssystemslösungen zum Forschungsdatenmanagement.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;duesseldorf&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Es ist erklärte Zielsetzung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), die Forschungsgruppen bei der Speicherung wissenschaftlicher Daten aus Messungen, Computersimulationen oder anderen wissenschaftlichen Quellen zu unterstützen. Damit werden gesetzliche Verpflichtungen und Auflagen der Forschungsförderer umgesetzt. Im Hochschulentwicklungsplan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wird der Aufbau einer leistungsfähigen Langzeitarchivierungsinfrastruktur zur sicheren Aufbewahrung von Primärdaten aus der Forschung als strategisches Entwicklungsziel zur Unterstützung der Forschung definiert. Die HHU kooperiert auf dem Gebiet der digitalen Langzeitarchivierung mit der Universität Siegen und der Bergischen Universität Wuppertal. Im Rahmen dieser Kooperation stellt das Forschungsdatenmanagement einen Teilaspekt dar, der von der Archivierung administrativer Daten in Verwaltung und Instituten sowie wissenschaftlichen Publikationen abzugrenzen ist. Die Kooperationspartner konzentrieren sich in der Projektphase zu ausgewählten Schwerpunkten auf die Installation und Anwendung prototypischer Lösungen, die nach Projektabschluss in den Regelbetrieb übergeführt werden sollen. Angestrebt wird die Einrichtung eines Kompetenzzentrums zur Beratung und Unterstützung (Verfahrensauswahl, Organisation der Datenstruktur, Metadatenstruktur) sowohl der Administration als auch der Forschung und Lehre. Forschungsdatenmanagement wird an der HHU unter dem Aspekt der Erfordernisse von Open Access gesehen; die Evaluation von Repositories sowie die Auswahl der Methoden zur Speicherung der Archivdaten erfolgt unter Berücksichtigung dieser Erfordernisse. Die jüngsten Erfahrungen der HHU haben deutlich gemacht, dass eine strikte Policy im Umgang mit Forschungsdaten sowie im Hinblick auf langfristige Verfügbarkeit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit unerlässlich ist.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;kiel&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Für den Forschungsstandort Kiel wird an der Christian Albrechts-Universität zu Kiel und am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ein einheitliches Modell zum Umgang mit Forschungsdaten entwickelt. Das Ziel ist, dass alle Disziplinen am Forschungsstandort mit ihren jeweils unterschiedlichen Anforderungen einen Baukasten nutzen können, der den Instituten, Arbeitsgruppen und Projekten Bausteine und Elemente zur Erstellung einheitlicher Regelungen zum Umgang mit Forschungsdaten zur Verfügung stellt. Die Basis ist der seit 2010 am GEOMAR zusammen mit dem Exzellenzcluster Future Ocean entwickelte und bereitgestellte Data-Policy-Baukasten für die Kiel Marine Science. Um die Erstellung von spezifischen Standards zum Umgang mit Forschungsdaten durch die Forschenden selbst zu ermöglichen, soll der Baukasten aus den Disziplinen heraus dynamisch um notwendige, fachspezifische Komponenten erweitert werden können. Eine Versionierung der Baukastenelemente und der Regelwerke soll dabei für eine nachhaltige Nutzungbarkeit und Nachvollziehbarkeit der erhobenen Forschungsdaten sorgen und gleichzeitig der Dynamik der sich rasch entwickelnden Forschungsbereiche genüge tun. Perspektivisch soll so ein Rahmenwerk für Datenmanagement als – ggf. auch automatisierter – Service entstehen. Ein zentrales Gremium von Forschungsdatenmanagern aus den Disziplinen soll die Pflege des Baukastens und der daraus entwickelten Standards im Hinblick auf ihre Qualität begleiten.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Die Anmeldung zum 1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot; erfolgt über DINI e.V. unter http://dini.de/veranstaltungen/workshops/dini-nestor-workshop/. Der Unkostenbeitrag beträgt 15 Euro pro Person. Die Teilnehmeranzahl ist auf 80 Personen begrenzt. Der Workshop findet im [http://www.hu-berlin.de/ueberblick/campus/adlershof/ueberblick/anfahrt Erwin Schrödinger-Zentrum der Humboldt-Universität zu Berlin] in Berlin-Adlershof statt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1539</id>
		<title>DINI-nestor-WS1</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1539"/>
		<updated>2014-09-04T07:18:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; Erwin Schrödinger-Zentrum, Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität zu Berlin (Berlin-Adlershof) am 2. Oktober 2014 von 10:30 - 16.30 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ankündigung==&lt;br /&gt;
Forschungsdaten-Policies dienen der Positionierung einer Forschungseinrichtung und bieten ihren MitarbeiterInnen Orientierung für den adäquaten Umgang mit Forschungsdaten. Sie bilden den Ausgangspunkt für die Entwicklung und den Ausbau von Infrastrukturen und Services, die die Forschenden beim Management von Forschungsdaten unterstützen. Ausgehend von [[Data_Policies|nationalen und internationalen Empfehlungen und Vorgaben]] für den Umgang mit Forschungsdaten werden derzeit in vielen deutschen wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und Universitäten entsprechende Grundsätze erarbeitet. Nach der [http://data.uni-bielefeld.de/de/policy Universität Bielefeld] haben im Juli 2014 die [http://www.cms.hu-berlin.de/ueberblick/projekte/dataman/policy Humboldt-Universität zu Berlin] und die [http://www.uni-goettingen.de/de/01-juli-2014-forschungsdaten-leitlinie-der-universitaet-goettingen-einschl-umg/488918.html Georg-August-Universität Göttingen] Forschungsdaten-Policies verabschiedet. Diese Ereignisse unterstreichen die Aktualität des Themas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem 1. DINI/nestor-Workshop sollen diese aktuellen Entwicklungen aufgegriffen werden. Die Ziele sind&lt;br /&gt;
die Schwerpunkte der vorhandenen bzw. geplanten Policies einzelner Einrichtungen zu charakterisieren,  &lt;br /&gt;
den Austausch zu den Auswirkungen auf das Informationsmanagement an den einzelnen Einrichtungen zu unterstützen und&lt;br /&gt;
Konzepte und Modelle zur Umsetzung eines Forschungsdatenmanagements vor dem Hintergrund einer institutionellen Policy zu diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zielgruppen für den Workshop sind Institutionen, die sich noch in der Planungsphase einer Policy befinden ebenso wie Institutionen, die vor praktischen Herausforderungen der Umsetzung einer institutionellen Policy stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exemplarische Fragen, die beim Workshop bearbeitet werden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Handelt es sich bei den (geplanten) Policies um eine reine institutionelle Positionierung zum Umgang mit Forschungsdaten oder sind auch konkrete Handlungsempfehlungen enthalten?&lt;br /&gt;
*Welche Rolle spielen Open Access und Open Science in den (geplanten) Policies?&lt;br /&gt;
*Welche Implikationen haben die (geplanten) Policies für den Aufbau einer adäquaten Informationsinfrastruktur an der Einrichtung?&lt;br /&gt;
*Welche technischen Services sind vorgesehen oder vorhanden (Forschungsdaten-Repositories, Integration in Forschungsinformationssysteme, Datensicherung etc.)?&lt;br /&gt;
*Welche personellen Ressourcen werden für welchen Einsatz geplant?&lt;br /&gt;
*Welche organisatorischen Modelle sind geplant (interne/externe Kooperationen, beteiligte Einrichtungen, Verantwortungsstrukturen)?&lt;br /&gt;
*Welche Support-Angebote sind geplant/verfügbar (Unterstützung bei der Anfertigung von Datenmangement-Plänen, Schulungen)?&lt;br /&gt;
*Welche Maßnahmen werden getroffen, um das Bewusstsein (Awareness) für die Policy und das Forschungsdatenmanagement zu erreichen? &lt;br /&gt;
*(Wie) werden die Angebote in in die Lehre integriert?&lt;br /&gt;
*Welche Beratungsangebote in rechtlicher Hinsicht sind einbegriffen?&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Programm==&lt;br /&gt;
Stand: 4. September 2014, Änderungen vorbehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Donnerstag, den 2. Oktober 2014&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09:30 -	10:30	Registrierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:30 -	10:45	Begrüßung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:45 -	12:30	Block I: Institutionsübergreifende und fachliche Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#wien|&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten]] - Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#bw|bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg]] - Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#gfz|Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ]] ‐ Policies und Dienstleistungen - Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#mfn|Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten]] - Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#ptb|Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB]] - Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12:30 -	13:15	Mittagspause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13:15 -	14:30	Block II: Institutionelle Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#heidelberg|Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung]] - Jochen Apel, Universität Heidelberg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#muenster|Forschungsdatenbefragung – WWU Münster]] - Dominik Rudolph, Raimund Vogl, Sebastian Herwig, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#duesseldorf|In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU]] - Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#kiel|Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards]] - Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14:30 -	15:00	Diskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:00 -	15:30	Kaffeepause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:30 -	16:30	Abschlussdiskussion und Formalia der DINI/nestor-AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abstracts==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;wien&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In Österreich wurde Anfang 2014 das Projekt [http://www.e-infrastructures.at/ »e-Infrastructures Austria«] gestartet, das den koordinierten Aufbau und die Weiterentwicklung von nationalen Repositorieninfrastrukturen für digitale Ressourcen aus Forschung und Lehre zum Ziel hat. Ein zentrales Anliegen ist es, Forschungsgemeinschaften, Bibliotheken und IT-Services von allen nationalen universitären und außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtungen einzubeziehen und gemeinsam Wissen für den Aufbau von lokalen Repositorien zu erarbeiten, vorhandenes Know-how und Ressourcen zu bündeln und den Institutionen zur Verfügung zu stellen. Innerhalb des dreijährigen Projektzeitraums richten alle Partnerinstitutionen einen lokalen Dokumentenserver ein bzw. optimieren Serviceangebote bereits bestehender Dokumentenserver. Parallel dazu widmet sich »e-Infrastructures Austria« der Forschungsdatenproblematik und sucht nach einer Annäherung auf nationaler Ebene. Das Projekt umfasst zu Beginn 25 gleichberechtigte Partnerinstitutionen und wird in drei parallel zueinander laufenden Teilprojekten abgewickelt.  Im Rahmen des Projekts wird durch eine Befragung der Wissenschafterinnen und Wissenschafter der Status Quo zum Umgang mit Forschungsdaten an österreichischen Universitäten sowie extrauniversitären Forschungseinrichtungen erhoben, um bereits bestehende Initiativen sowie Desiderata unserer Wissenschafter/innen gemäß den unterschiedlichen fachspezifischen Arbeitsprozessen und Publikationskulturen zu ermitteln. Die Ergebnisse der Befragung dienen als Anforderungen an zukünftige Forschungsdaten-Services österreichischer Universitäten/ Universitätsbibliotheken und Service-Provider anderer Forschungseinrichtungen. Weiters sollen mögliche Incentives-Modelle für ein optimales Archivierungsmanagement und eine freie Zurverfügungstellung von Daten aus Forschungsprozessen eruiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;bw&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) beginnt derzeit in Baden-Württemberg mit der Umsetzung eines Zukunftskonzepts für die Wissenschaften ([http://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/Remote/mwk/066_pm_anlage_e-science_web.pdf E-Science-Strategie]).  Nachnutzbarkeit von Daten, OpenAccess, das Publikationswesen, datenintensive Wissenschaften und die Forschungsumgebungsstandards stehen im Fokus der Bestrebungen.  Um die Strategie zu konkretisieren, spricht das Projekt [http://bwfdm.scc.kit.edu/ bwFDM-Communities] alle Wissenschaftsgruppen in Baden-Württemberg persönlich an, um deren aktuelle Prioritäten, Probleme und Lösungen im Forschungsdatenbereich zu erfassen und bringt seine Erkenntnisse auf allen beteiligten Ebenen in den Gestaltungsprozess der E-Science-Strategie mit ein.  Der Beitrag fasst die aktuellen Bestrebungen in und um das Projekt bwFDM-Communities mit besonderem Blick auf landesweite Rahmenbedingungen und die Entstehung einer KIT-Datenmanagement-Policy zusammen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;gfz&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Als nationales Forschungszentrum für die Geowissenschaften beschäftigt sich das [http://www.gfz-potsdam.de Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ] mit dem System Erde.  Die Forschenden am GFZ leisten im Dialog mit benachbarten Disziplinen in small data- und big data-Projekten einen zentralen Beitrag für ein nachhaltiges Erdsystem-Management. Dazu betreibt das GFZ mit seiner [http://www.gfz-potsdam.de/forschung/gfz-in-helmholtz/mesi-modular-earth-science-infrastructure/ MESI - Modular Earth Science Infrastructure] eine umfassende Infrastruktur aus Instrumenten (u. a. Satelliten, Instrumenten und Observatorien) und zugehörigen Forschungsdateninfrastrukturen (u. a. Datenbanken und Repositorien).  Das Management der entstehenden Forschungsdaten wird kooperativ durch Wissenschaft und Infrastruktur betrieben. Je nach Projekt gibt es unterschiedlichen Anforderungen an die rechtlichen, technologischen und organisatorischen Verfahren des Umgangs mit den digitalen Forschungsdaten. Über Basisdienste rund um die dauerhafte Speicherung der Forschungsdaten hinaus wird die Zugänglichkeit und Publikation der Forschungsdaten durch die Abteilung Bibliothek und Informationsdienste (LIS) [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:525-opus-2287 vorangetrieben]. Die Forschungsdateninfrastrukturen am GFZ und die damit verbundenen Dienstleistungen werden durch diverse Data-Policies geprägt. Dabei wirken z. B. Anforderungen der Forschungsförderung und von wissenschaftlichen Journals auf die [http://bib.telegrafenberg.de/ Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements]. Der Beitrag beschreibt die, auf vielfältigen Policies aufbauenden Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements und gibt einen Überblick über die Herausforderungen bei der strategischen Entwicklung von institutionellen Policies und Dienstleistungen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;mfn&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Zukunft des wissenschaftlichen Wissensmanagements ist nicht der institutionelle Datenbank-Silo, sondern global verteiltes und vernetztes Wissen. Technische, rechtliche, aber auch soziale Hindernisse stehen dem teilweise im Wege. Die Hintergründe, Diskussionen, Ziele, und Erfolge der [http://bouchoutdeclaration.org/ Bouchout-Erklärung] werden vorgestellt. Die Umsetzung in lokale Richtlinien für Daten, Texte und Medien am Museum für Naturkunde ist nicht unproblematisch und soll gemeinsam diskutiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;ptb&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das beweissichere elektronische Laborbuch der PTB ist ein funktionaler Softwareverbund, der auf mehreren Ebenen realisiert wird: Aus dem DFG-Projekt „BeLab“ geforderte Funktionen zur Sicherstellung einer beweissicheren Langzeitspeicherung werden mit verschiedenen, interagierenden Softwareinstanzen kombiniert. Diese umfassen ein elektronisches Laborbuch (eLab), eine beweissichernde Middleware zur Langzeitspeicherung sowie ein physisches Speichersystem. Das elektronische Laborbuch und die beweissichernde Middleware werden, ergänzend zu den in der Middleware verwendeten Standards [http://www.archisafe.de/s/archisafe/index ArchiSafe] und [http://tools.ietf.org/html/rfc4998 ArchiSig], um spezifische Funktionen gemäß des „BeLab“-Projekts erweitert. Bestehende Metadaten werden automatisch ergänzt, so dass über diese eine umfassende Suchfunktion gewährleistet ist. &lt;br /&gt;
Vervollständigt wird das Konzept um eine in der Entwicklung befindliche Policy zur Langzeitspeicherung von elektronischen Daten, die die Parameter der verwendeten BeLab-Funktionen beinhaltet und darüber hinaus behördenweite Regelungen im Umgang mit Daten für die Langzeitspeicherung manifestiert. Hierdurch wird insgesamt die beweissichere Langzeitspeicherfähigkeit der Daten gesichert.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;heidelberg&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jochen Apel, Universität Heidelberg&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Im Juli 2014 hat die Universität Heidelberg im Rahmen einer [http://www.uni-heidelberg.de/universitaet/profil/researchdata/ Research Data Policy] allgemeine Richtli-nien zum Forschungsdatenmanagement verabschiedet. Zeitgleich nahm nach einer mehrmonatigen Planungs- und Vorbereitungsphase das [http://www.data.uni-heidelberg.de/ Kompetenzzentrum Forschungsdaten] der Universität offiziell die Arbeit auf. Das Kompetenzzentrum ist eine gemeinsame Serviceeinrichtung des Rechenzentrums und der Universitätsbibliothek, die zentrale Dienste und Beratungsangebote zum Management von Forschungsdaten anbietet. Unter anderem betreibt das Kompetenzzentrum das institutionelle For-schungsdatenrepositorium HeiDATA. Im Vortrag soll die Heidelberger Research Data Policy vorgestellt werden und aufgezeigt werden, wie das Kompetenzzentrum zu ihrer Umsetzung beiträgt. Dabei werden die folgenden Punkte diskutiert: &lt;br /&gt;
* Wie wird Forschungsdatenmanagement durch die Research Data Policy institutionell verankert? Welche Anforderungen an Forschungsprojekte werden formuliert, auf welche Unter-stützungsangebote verpflichtet sich die Universität, wie wird das Thema Datenveröffentlichung gehandhabt? &lt;br /&gt;
* Welche Angebote bietet das Kompetenzzentrum Forschungsdaten bisher und wie sind die Erfahrungen aus den ersten Projekten? Wie sind die Heidelberger Angebote in übergeordnete Strukturen und Aktivitäten eingebettet?&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;muenster&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdatenbefragung – WWU Münster&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dominik Rudolph, Raimund Vogl, Sebastian Herwig, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Thema Forschungsdaten  gewinnt derzeit zunehmend an Bedeutung innerhalb der Scientific Community. Zum Nachweis der Reproduzierbarkeit der Ergebnisse, aber auch zur Weiternutzung der Daten für neue Fragestellungen durch andere Wissenschaftler im Sinne eines Open Data-Ansatzes werden zunehmend von Seiten der Mittelgeber  Vorgaben zum Umgang mit Forschungsdaten gemacht, etwa zur Aufbewahrungsdauer und Zugänglichmachung. Verschiedene Hochschulen haben bereits Forschungsdaten-Richtlinien erarbeitet oder sind derzeit dabei. Bislang liegen allerdings erst vereinzelt empirische Ergebnisse zu der Frage vor, wie der Umgang mit Forschungsprimärdaten in der Praxis gehandhabt wird und welche Probleme adressiert werden müssten. &lt;br /&gt;
An der Universität Münster wurde deshalb im Sommer 2014 eine Erhebung unter den Forschenden der verschiedenen Disziplinen mit 667 beendeten Fragebögen durchgeführt. Die Studie gewährt Einblicke in die Forschungspraxis der jeweiligen Fachbereiche, z.B. in die Datengewinnung (Erhebungsmethoden und Datenquellen), die Qualität der Daten (Formate und Volumina), Verantwortlichkeiten und die Archivierung (Aufbewahrungszweck und –Dauer, Speicherorte und Sicherheitskopien). Die Studie gibt außerdem Aufschluss über das Vorhandensein und die Praxisrelevanz von fachbereichsspezifischen Richtlinien und Vorgaben der Drittmittelgeber. Weitere Themenfelder sind der Wissensstand und die Beratungsbedarfe der Wissenschaftler zum Themenkomplex Forschungsdaten sowie die Nutzungsbereitschaft eines hochschuleigenen Forschungsdatenarchivs. Die Studie identifiziert darüber hinaus Differenzen zwischen den jeweiligen Fachdisziplinen sowie zwischen Professorenschaft und akademischem Mittelbau. Die Ergebnisse der Umfrage sollen die Grundlagen bilden für die Erarbeitung von Forschungsdatenrichtlinien an der WWU und für Projekte zur Bereitstellung der Infrastruktur und von Informationssystemslösungen zum Forschungsdatenmanagement.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;duesseldorf&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Es ist erklärte Zielsetzung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), die Forschungsgruppen bei der Speicherung wissenschaftlicher Daten aus Messungen, Computersimulationen oder anderen wissenschaftlichen Quellen zu unterstützen. Damit werden gesetzliche Verpflichtungen und Auflagen der Forschungsförderer umgesetzt. Im Hochschulentwicklungsplan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wird der Aufbau einer leistungsfähigen Langzeitarchivierungsinfrastruktur zur sicheren Aufbewahrung von Primärdaten aus der Forschung als strategisches Entwicklungsziel zur Unterstützung der Forschung definiert. Die HHU kooperiert auf dem Gebiet der digitalen Langzeitarchivierung mit der Universität Siegen und der Bergischen Universität Wuppertal. Im Rahmen dieser Kooperation stellt das Forschungsdatenmanagement einen Teilaspekt dar, der von der Archivierung administrativer Daten in Verwaltung und Instituten sowie wissenschaftlichen Publikationen abzugrenzen ist. Die Kooperationspartner konzentrieren sich in der Projektphase zu ausgewählten Schwerpunkten auf die Installation und Anwendung prototypischer Lösungen, die nach Projektabschluss in den Regelbetrieb übergeführt werden sollen. Angestrebt wird die Einrichtung eines Kompetenzzentrums zur Beratung und Unterstützung (Verfahrensauswahl, Organisation der Datenstruktur, Metadatenstruktur) sowohl der Administration als auch der Forschung und Lehre. Forschungsdatenmanagement wird an der HHU unter dem Aspekt der Erfordernisse von Open Access gesehen; die Evaluation von Repositories sowie die Auswahl der Methoden zur Speicherung der Archivdaten erfolgt unter Berücksichtigung dieser Erfordernisse. Die jüngsten Erfahrungen der HHU haben deutlich gemacht, dass eine strikte Policy im Umgang mit Forschungsdaten sowie im Hinblick auf langfristige Verfügbarkeit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit unerlässlich ist.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;kiel&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Für den Forschungsstandort Kiel wird an der Christian Albrechts-Universität zu Kiel und am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ein einheitliches Modell zum Umgang mit Forschungsdaten entwickelt. Das Ziel ist, dass alle Disziplinen am Forschungsstandort mit ihren jeweils unterschiedlichen Anforderungen einen Baukasten nutzen können, der den Instituten, Arbeitsgruppen und Projekten Bausteine und Elemente zur Erstellung einheitlicher Regelungen zum Umgang mit Forschungsdaten zur Verfügung stellt. Die Basis ist der seit 2010 am GEOMAR zusammen mit dem Exzellenzcluster Future Ocean entwickelte und bereitgestellte Data-Policy-Baukasten für die Kiel Marine Science. Um die Erstellung von spezifischen Standards zum Umgang mit Forschungsdaten durch die Forschenden selbst zu ermöglichen, soll der Baukasten aus den Disziplinen heraus dynamisch um notwendige, fachspezifische Komponenten erweitert werden können. Eine Versionierung der Baukastenelemente und der Regelwerke soll dabei für eine nachhaltige Nutzungbarkeit und Nachvollziehbarkeit der erhobenen Forschungsdaten sorgen und gleichzeitig der Dynamik der sich rasch entwickelnden Forschungsbereiche genüge tun. Perspektivisch soll so ein Rahmenwerk für Datenmanagement als – ggf. auch automatisierter – Service entstehen. Ein zentrales Gremium von Forschungsdatenmanagern aus den Disziplinen soll die Pflege des Baukastens und der daraus entwickelten Standards im Hinblick auf ihre Qualität begleiten.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Die Anmeldung zum 1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot; erfolgt über DINI e.V. unter http://dini.de/veranstaltungen/workshops/dini-nestor-workshop/. Der Unkostenbeitrag beträgt 15 Euro pro Person. Die Teilnehmeranzahl ist auf 80 Personen begrenzt. Der Workshop findet im [http://www.hu-berlin.de/ueberblick/campus/adlershof/ueberblick/anfahrt Erwin Schrödinger-Zentrum der Humboldt-Universität zu Berlin] in Berlin-Adlershof statt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1538</id>
		<title>DINI-nestor-WS1</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1538"/>
		<updated>2014-09-04T07:11:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; Erwin Schrödinger-Zentrum, Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität zu Berlin (Berlin-Adlershof) am 2. Oktober 2014 von 10:30 - 16.30 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ankündigung==&lt;br /&gt;
Forschungsdaten-Policies dienen der Positionierung einer Forschungseinrichtung und bieten ihren MitarbeiterInnen Orientierung für den adäquaten Umgang mit Forschungsdaten. Sie bilden den Ausgangspunkt für die Entwicklung und den Ausbau von Infrastrukturen und Services, die die Forschenden beim Management von Forschungsdaten unterstützen. Ausgehend von [[Data_Policies|nationalen und internationalen Empfehlungen und Vorgaben]] für den Umgang mit Forschungsdaten werden derzeit in vielen deutschen wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und Universitäten entsprechende Grundsätze erarbeitet. Nach der [http://data.uni-bielefeld.de/de/policy Universität Bielefeld] haben im Juli 2014 die [http://www.cms.hu-berlin.de/ueberblick/projekte/dataman/policy Humboldt-Universität zu Berlin] und die [http://www.uni-goettingen.de/de/01-juli-2014-forschungsdaten-leitlinie-der-universitaet-goettingen-einschl-umg/488918.html Georg-August-Universität Göttingen] Forschungsdaten-Policies verabschiedet. Diese Ereignisse unterstreichen die Aktualität des Themas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem 1. DINI/nestor-Workshop sollen diese aktuellen Entwicklungen aufgegriffen werden. Die Ziele sind&lt;br /&gt;
die Schwerpunkte der vorhandenen bzw. geplanten Policies einzelner Einrichtungen zu charakterisieren,  &lt;br /&gt;
den Austausch zu den Auswirkungen auf das Informationsmanagement an den einzelnen Einrichtungen zu unterstützen und&lt;br /&gt;
Konzepte und Modelle zur Umsetzung eines Forschungsdatenmanagements vor dem Hintergrund einer institutionellen Policy zu diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zielgruppen für den Workshop sind Institutionen, die sich noch in der Planungsphase einer Policy befinden ebenso wie Institutionen, die vor praktischen Herausforderungen der Umsetzung einer institutionellen Policy stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exemplarische Fragen, die beim Workshop bearbeitet werden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Handelt es sich bei den (geplanten) Policies um eine reine institutionelle Positionierung zum Umgang mit Forschungsdaten oder sind auch konkrete Handlungsempfehlungen enthalten?&lt;br /&gt;
*Welche Rolle spielen Open Access und Open Science in den (geplanten) Policies?&lt;br /&gt;
*Welche Implikationen haben die (geplanten) Policies für den Aufbau einer adäquaten Informationsinfrastruktur an der Einrichtung?&lt;br /&gt;
*Welche technischen Services sind vorgesehen oder vorhanden (Forschungsdaten-Repositories, Integration in Forschungsinformationssysteme, Datensicherung etc.)?&lt;br /&gt;
*Welche personellen Ressourcen werden für welchen Einsatz geplant?&lt;br /&gt;
*Welche organisatorischen Modelle sind geplant (interne/externe Kooperationen, beteiligte Einrichtungen, Verantwortungsstrukturen)?&lt;br /&gt;
*Welche Support-Angebote sind geplant/verfügbar (Unterstützung bei der Anfertigung von Datenmangement-Plänen, Schulungen)?&lt;br /&gt;
*Welche Maßnahmen werden getroffen, um das Bewusstsein (Awareness) für die Policy und das Forschungsdatenmanagement zu erreichen? &lt;br /&gt;
*(Wie) werden die Angebote in in die Lehre integriert?&lt;br /&gt;
*Welche Beratungsangebote in rechtlicher Hinsicht sind einbegriffen?&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Programm==&lt;br /&gt;
Stand: 4. September 2014, Änderungen vorbehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Donnerstag, den 2. Oktober 2014&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09:30 -	10:30	Registrierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:30 -	10:45	Begrüßung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:45 -	12:30	Block I: Institutionsübergreifende und fachliche Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#wien|&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten]] - Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#bw|bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg]] - Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#gfz|Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ]] ‐ Policies und Dienstleistungen - Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#mfn|Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten]] - Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#ptb|Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB]] - Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12:30 -	13:15	Mittagspause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13:15 -	14:30	Block II: Institutionelle Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#heidelberg|Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung]] - Jochen Apel, Universität Heidelberg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#muenster|Forschungsdatenbefragung – WWU Münster]] - Dominik Rudolph, Raimund Vogl, Sebastian Herwig, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#duesseldorf|In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU - Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#kiel|Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards]] - Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14:30 -	15:00	Diskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:00 -	15:30	Kaffeepause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:30 -	16:30	Abschlussdiskussion und Formalia der DINI/nestor-AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abstracts==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;wien&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In Österreich wurde Anfang 2014 das Projekt [http://www.e-infrastructures.at/ »e-Infrastructures Austria«] gestartet, das den koordinierten Aufbau und die Weiterentwicklung von nationalen Repositorieninfrastrukturen für digitale Ressourcen aus Forschung und Lehre zum Ziel hat. Ein zentrales Anliegen ist es, Forschungsgemeinschaften, Bibliotheken und IT-Services von allen nationalen universitären und außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtungen einzubeziehen und gemeinsam Wissen für den Aufbau von lokalen Repositorien zu erarbeiten, vorhandenes Know-how und Ressourcen zu bündeln und den Institutionen zur Verfügung zu stellen. Innerhalb des dreijährigen Projektzeitraums richten alle Partnerinstitutionen einen lokalen Dokumentenserver ein bzw. optimieren Serviceangebote bereits bestehender Dokumentenserver. Parallel dazu widmet sich »e-Infrastructures Austria« der Forschungsdatenproblematik und sucht nach einer Annäherung auf nationaler Ebene. Das Projekt umfasst zu Beginn 25 gleichberechtigte Partnerinstitutionen und wird in drei parallel zueinander laufenden Teilprojekten abgewickelt.  Im Rahmen des Projekts wird durch eine Befragung der Wissenschafterinnen und Wissenschafter der Status Quo zum Umgang mit Forschungsdaten an österreichischen Universitäten sowie extrauniversitären Forschungseinrichtungen erhoben, um bereits bestehende Initiativen sowie Desiderata unserer Wissenschafter/innen gemäß den unterschiedlichen fachspezifischen Arbeitsprozessen und Publikationskulturen zu ermitteln. Die Ergebnisse der Befragung dienen als Anforderungen an zukünftige Forschungsdaten-Services österreichischer Universitäten/ Universitätsbibliotheken und Service-Provider anderer Forschungseinrichtungen. Weiters sollen mögliche Incentives-Modelle für ein optimales Archivierungsmanagement und eine freie Zurverfügungstellung von Daten aus Forschungsprozessen eruiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;bw&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) beginnt derzeit in Baden-Württemberg mit der Umsetzung eines Zukunftskonzepts für die Wissenschaften ([http://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/Remote/mwk/066_pm_anlage_e-science_web.pdf E-Science-Strategie]).  Nachnutzbarkeit von Daten, OpenAccess, das Publikationswesen, datenintensive Wissenschaften und die Forschungsumgebungsstandards stehen im Fokus der Bestrebungen.  Um die Strategie zu konkretisieren, spricht das Projekt [http://bwfdm.scc.kit.edu/ bwFDM-Communities] alle Wissenschaftsgruppen in Baden-Württemberg persönlich an, um deren aktuelle Prioritäten, Probleme und Lösungen im Forschungsdatenbereich zu erfassen und bringt seine Erkenntnisse auf allen beteiligten Ebenen in den Gestaltungsprozess der E-Science-Strategie mit ein.  Der Beitrag fasst die aktuellen Bestrebungen in und um das Projekt bwFDM-Communities mit besonderem Blick auf landesweite Rahmenbedingungen und die Entstehung einer KIT-Datenmanagement-Policy zusammen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;gfz&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Als nationales Forschungszentrum für die Geowissenschaften beschäftigt sich das [http://www.gfz-potsdam.de Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ] mit dem System Erde.  Die Forschenden am GFZ leisten im Dialog mit benachbarten Disziplinen in small data- und big data-Projekten einen zentralen Beitrag für ein nachhaltiges Erdsystem-Management. Dazu betreibt das GFZ mit seiner [http://www.gfz-potsdam.de/forschung/gfz-in-helmholtz/mesi-modular-earth-science-infrastructure/ MESI - Modular Earth Science Infrastructure] eine umfassende Infrastruktur aus Instrumenten (u. a. Satelliten, Instrumenten und Observatorien) und zugehörigen Forschungsdateninfrastrukturen (u. a. Datenbanken und Repositorien).  Das Management der entstehenden Forschungsdaten wird kooperativ durch Wissenschaft und Infrastruktur betrieben. Je nach Projekt gibt es unterschiedlichen Anforderungen an die rechtlichen, technologischen und organisatorischen Verfahren des Umgangs mit den digitalen Forschungsdaten. Über Basisdienste rund um die dauerhafte Speicherung der Forschungsdaten hinaus wird die Zugänglichkeit und Publikation der Forschungsdaten durch die Abteilung Bibliothek und Informationsdienste (LIS) [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:525-opus-2287 vorangetrieben]. Die Forschungsdateninfrastrukturen am GFZ und die damit verbundenen Dienstleistungen werden durch diverse Data-Policies geprägt. Dabei wirken z. B. Anforderungen der Forschungsförderung und von wissenschaftlichen Journals auf die [http://bib.telegrafenberg.de/ Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements]. Der Beitrag beschreibt die, auf vielfältigen Policies aufbauenden Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements und gibt einen Überblick über die Herausforderungen bei der strategischen Entwicklung von institutionellen Policies und Dienstleistungen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;mfn&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Zukunft des wissenschaftlichen Wissensmanagements ist nicht der institutionelle Datenbank-Silo, sondern global verteiltes und vernetztes Wissen. Technische, rechtliche, aber auch soziale Hindernisse stehen dem teilweise im Wege. Die Hintergründe, Diskussionen, Ziele, und Erfolge der [http://bouchoutdeclaration.org/ Bouchout-Erklärung] werden vorgestellt. Die Umsetzung in lokale Richtlinien für Daten, Texte und Medien am Museum für Naturkunde ist nicht unproblematisch und soll gemeinsam diskutiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;ptb&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das beweissichere elektronische Laborbuch der PTB ist ein funktionaler Softwareverbund, der auf mehreren Ebenen realisiert wird: Aus dem DFG-Projekt „BeLab“ geforderte Funktionen zur Sicherstellung einer beweissicheren Langzeitspeicherung werden mit verschiedenen, interagierenden Softwareinstanzen kombiniert. Diese umfassen ein elektronisches Laborbuch (eLab), eine beweissichernde Middleware zur Langzeitspeicherung sowie ein physisches Speichersystem. Das elektronische Laborbuch und die beweissichernde Middleware werden, ergänzend zu den in der Middleware verwendeten Standards [http://www.archisafe.de/s/archisafe/index ArchiSafe] und [http://tools.ietf.org/html/rfc4998 ArchiSig], um spezifische Funktionen gemäß des „BeLab“-Projekts erweitert. Bestehende Metadaten werden automatisch ergänzt, so dass über diese eine umfassende Suchfunktion gewährleistet ist. &lt;br /&gt;
Vervollständigt wird das Konzept um eine in der Entwicklung befindliche Policy zur Langzeitspeicherung von elektronischen Daten, die die Parameter der verwendeten BeLab-Funktionen beinhaltet und darüber hinaus behördenweite Regelungen im Umgang mit Daten für die Langzeitspeicherung manifestiert. Hierdurch wird insgesamt die beweissichere Langzeitspeicherfähigkeit der Daten gesichert.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;heidelberg&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jochen Apel, Universität Heidelberg&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Im Juli 2014 hat die Universität Heidelberg im Rahmen einer [http://www.uni-heidelberg.de/universitaet/profil/researchdata/ Research Data Policy] allgemeine Richtli-nien zum Forschungsdatenmanagement verabschiedet. Zeitgleich nahm nach einer mehrmonatigen Planungs- und Vorbereitungsphase das [http://www.data.uni-heidelberg.de/ Kompetenzzentrum Forschungsdaten] der Universität offiziell die Arbeit auf. Das Kompetenzzentrum ist eine gemeinsame Serviceeinrichtung des Rechenzentrums und der Universitätsbibliothek, die zentrale Dienste und Beratungsangebote zum Management von Forschungsdaten anbietet. Unter anderem betreibt das Kompetenzzentrum das institutionelle For-schungsdatenrepositorium HeiDATA. Im Vortrag soll die Heidelberger Research Data Policy vorgestellt werden und aufgezeigt werden, wie das Kompetenzzentrum zu ihrer Umsetzung beiträgt. Dabei werden die folgenden Punkte diskutiert: &lt;br /&gt;
* Wie wird Forschungsdatenmanagement durch die Research Data Policy institutionell verankert? Welche Anforderungen an Forschungsprojekte werden formuliert, auf welche Unter-stützungsangebote verpflichtet sich die Universität, wie wird das Thema Datenveröffentlichung gehandhabt? &lt;br /&gt;
* Welche Angebote bietet das Kompetenzzentrum Forschungsdaten bisher und wie sind die Erfahrungen aus den ersten Projekten? Wie sind die Heidelberger Angebote in übergeordnete Strukturen und Aktivitäten eingebettet?&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;muenster&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdatenbefragung – WWU Münster&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dominik Rudolph, Raimund Vogl, Sebastian Herwig, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Thema Forschungsdaten  gewinnt derzeit zunehmend an Bedeutung innerhalb der Scientific Community. Zum Nachweis der Reproduzierbarkeit der Ergebnisse, aber auch zur Weiternutzung der Daten für neue Fragestellungen durch andere Wissenschaftler im Sinne eines Open Data-Ansatzes werden zunehmend von Seiten der Mittelgeber  Vorgaben zum Umgang mit Forschungsdaten gemacht, etwa zur Aufbewahrungsdauer und Zugänglichmachung. Verschiedene Hochschulen haben bereits Forschungsdaten-Richtlinien erarbeitet oder sind derzeit dabei. Bislang liegen allerdings erst vereinzelt empirische Ergebnisse zu der Frage vor, wie der Umgang mit Forschungsprimärdaten in der Praxis gehandhabt wird und welche Probleme adressiert werden müssten. &lt;br /&gt;
An der Universität Münster wurde deshalb im Sommer 2014 eine Erhebung unter den Forschenden der verschiedenen Disziplinen mit 667 beendeten Fragebögen durchgeführt. Die Studie gewährt Einblicke in die Forschungspraxis der jeweiligen Fachbereiche, z.B. in die Datengewinnung (Erhebungsmethoden und Datenquellen), die Qualität der Daten (Formate und Volumina), Verantwortlichkeiten und die Archivierung (Aufbewahrungszweck und –Dauer, Speicherorte und Sicherheitskopien). Die Studie gibt außerdem Aufschluss über das Vorhandensein und die Praxisrelevanz von fachbereichsspezifischen Richtlinien und Vorgaben der Drittmittelgeber. Weitere Themenfelder sind der Wissensstand und die Beratungsbedarfe der Wissenschaftler zum Themenkomplex Forschungsdaten sowie die Nutzungsbereitschaft eines hochschuleigenen Forschungsdatenarchivs. Die Studie identifiziert darüber hinaus Differenzen zwischen den jeweiligen Fachdisziplinen sowie zwischen Professorenschaft und akademischem Mittelbau. Die Ergebnisse der Umfrage sollen die Grundlagen bilden für die Erarbeitung von Forschungsdatenrichtlinien an der WWU und für Projekte zur Bereitstellung der Infrastruktur und von Informationssystemslösungen zum Forschungsdatenmanagement.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;duesseldorf&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Es ist erklärte Zielsetzung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), die Forschungsgruppen bei der Speicherung wissenschaftlicher Daten aus Messungen, Computersimulationen oder anderen wissenschaftlichen Quellen zu unterstützen. Damit werden gesetzliche Verpflichtungen und Auflagen der Forschungsförderer umgesetzt. Im Hochschulentwicklungsplan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wird der Aufbau einer leistungsfähigen Langzeitarchivierungsinfrastruktur zur sicheren Aufbewahrung von Primärdaten aus der Forschung als strategisches Entwicklungsziel zur Unterstützung der Forschung definiert. Die HHU kooperiert auf dem Gebiet der digitalen Langzeitarchivierung mit der Universität Siegen und der Bergischen Universität Wuppertal. Im Rahmen dieser Kooperation stellt das Forschungsdatenmanagement einen Teilaspekt dar, der von der Archivierung administrativer Daten in Verwaltung und Instituten sowie wissenschaftlichen Publikationen abzugrenzen ist. Die Kooperationspartner konzentrieren sich in der Projektphase zu ausgewählten Schwerpunkten auf die Installation und Anwendung prototypischer Lösungen, die nach Projektabschluss in den Regelbetrieb übergeführt werden sollen. Angestrebt wird die Einrichtung eines Kompetenzzentrums zur Beratung und Unterstützung (Verfahrensauswahl, Organisation der Datenstruktur, Metadatenstruktur) sowohl der Administration als auch der Forschung und Lehre. Forschungsdatenmanagement wird an der HHU unter dem Aspekt der Erfordernisse von Open Access gesehen; die Evaluation von Repositories sowie die Auswahl der Methoden zur Speicherung der Archivdaten erfolgt unter Berücksichtigung dieser Erfordernisse. Die jüngsten Erfahrungen der HHU haben deutlich gemacht, dass eine strikte Policy im Umgang mit Forschungsdaten sowie im Hinblick auf langfristige Verfügbarkeit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit unerlässlich ist.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;kiel&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Für den Forschungsstandort Kiel wird an der Christian Albrechts-Universität zu Kiel und am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ein einheitliches Modell zum Umgang mit Forschungsdaten entwickelt. Das Ziel ist, dass alle Disziplinen am Forschungsstandort mit ihren jeweils unterschiedlichen Anforderungen einen Baukasten nutzen können, der den Instituten, Arbeitsgruppen und Projekten Bausteine und Elemente zur Erstellung einheitlicher Regelungen zum Umgang mit Forschungsdaten zur Verfügung stellt. Die Basis ist der seit 2010 am GEOMAR zusammen mit dem Exzellenzcluster Future Ocean entwickelte und bereitgestellte Data-Policy-Baukasten für die Kiel Marine Science. Um die Erstellung von spezifischen Standards zum Umgang mit Forschungsdaten durch die Forschenden selbst zu ermöglichen, soll der Baukasten aus den Disziplinen heraus dynamisch um notwendige, fachspezifische Komponenten erweitert werden können. Eine Versionierung der Baukastenelemente und der Regelwerke soll dabei für eine nachhaltige Nutzungbarkeit und Nachvollziehbarkeit der erhobenen Forschungsdaten sorgen und gleichzeitig der Dynamik der sich rasch entwickelnden Forschungsbereiche genüge tun. Perspektivisch soll so ein Rahmenwerk für Datenmanagement als – ggf. auch automatisierter – Service entstehen. Ein zentrales Gremium von Forschungsdatenmanagern aus den Disziplinen soll die Pflege des Baukastens und der daraus entwickelten Standards im Hinblick auf ihre Qualität begleiten.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Die Anmeldung zum 1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot; erfolgt über DINI e.V. unter http://dini.de/veranstaltungen/workshops/dini-nestor-workshop/. Der Unkostenbeitrag beträgt 15 Euro pro Person. Die Teilnehmeranzahl ist auf 80 Personen begrenzt. Der Workshop findet im [http://www.hu-berlin.de/ueberblick/campus/adlershof/ueberblick/anfahrt Erwin Schrödinger-Zentrum der Humboldt-Universität zu Berlin] in Berlin-Adlershof statt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1537</id>
		<title>DINI-nestor-WS1</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1537"/>
		<updated>2014-09-03T11:59:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; Erwin Schrödinger-Zentrum, Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität zu Berlin (Berlin-Adlershof) am 2. Oktober 2014 von 10:30 - 16.30 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ankündigung==&lt;br /&gt;
Forschungsdaten-Policies dienen der Positionierung einer Forschungseinrichtung und bieten ihren MitarbeiterInnen Orientierung für den adäquaten Umgang mit Forschungsdaten. Sie bilden den Ausgangspunkt für die Entwicklung und den Ausbau von Infrastrukturen und Services, die die Forschenden beim Management von Forschungsdaten unterstützen. Ausgehend von [[Data_Policies|nationalen und internationalen Empfehlungen und Vorgaben]] für den Umgang mit Forschungsdaten werden derzeit in vielen deutschen wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und Universitäten entsprechende Grundsätze erarbeitet. Nach der [http://data.uni-bielefeld.de/de/policy Universität Bielefeld] haben im Juli 2014 die [http://www.cms.hu-berlin.de/ueberblick/projekte/dataman/policy Humboldt-Universität zu Berlin] und die [http://www.uni-goettingen.de/de/01-juli-2014-forschungsdaten-leitlinie-der-universitaet-goettingen-einschl-umg/488918.html Georg-August-Universität Göttingen] Forschungsdaten-Policies verabschiedet. Diese Ereignisse unterstreichen die Aktualität des Themas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem 1. DINI/nestor-Workshop sollen diese aktuellen Entwicklungen aufgegriffen werden. Die Ziele sind&lt;br /&gt;
die Schwerpunkte der vorhandenen bzw. geplanten Policies einzelner Einrichtungen zu charakterisieren,  &lt;br /&gt;
den Austausch zu den Auswirkungen auf das Informationsmanagement an den einzelnen Einrichtungen zu unterstützen und&lt;br /&gt;
Konzepte und Modelle zur Umsetzung eines Forschungsdatenmanagements vor dem Hintergrund einer institutionellen Policy zu diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zielgruppen für den Workshop sind Institutionen, die sich noch in der Planungsphase einer Policy befinden ebenso wie Institutionen, die vor praktischen Herausforderungen der Umsetzung einer institutionellen Policy stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exemplarische Fragen, die beim Workshop bearbeitet werden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Handelt es sich bei den (geplanten) Policies um eine reine institutionelle Positionierung zum Umgang mit Forschungsdaten oder sind auch konkrete Handlungsempfehlungen enthalten?&lt;br /&gt;
*Welche Rolle spielen Open Access und Open Science in den (geplanten) Policies?&lt;br /&gt;
*Welche Implikationen haben die (geplanten) Policies für den Aufbau einer adäquaten Informationsinfrastruktur an der Einrichtung?&lt;br /&gt;
*Welche technischen Services sind vorgesehen oder vorhanden (Forschungsdaten-Repositories, Integration in Forschungsinformationssysteme, Datensicherung etc.)?&lt;br /&gt;
*Welche personellen Ressourcen werden für welchen Einsatz geplant?&lt;br /&gt;
*Welche organisatorischen Modelle sind geplant (interne/externe Kooperationen, beteiligte Einrichtungen, Verantwortungsstrukturen)?&lt;br /&gt;
*Welche Support-Angebote sind geplant/verfügbar (Unterstützung bei der Anfertigung von Datenmangement-Plänen, Schulungen)?&lt;br /&gt;
*Welche Maßnahmen werden getroffen, um das Bewusstsein (Awareness) für die Policy und das Forschungsdatenmanagement zu erreichen? &lt;br /&gt;
*(Wie) werden die Angebote in in die Lehre integriert?&lt;br /&gt;
*Welche Beratungsangebote in rechtlicher Hinsicht sind einbegriffen?&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Programm==&lt;br /&gt;
Stand: 3. September 2014, Änderungen vorbehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Donnerstag, den 2. Oktober 2014&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09:30 -	10:30	Registrierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:30 -	10:45	Begrüßung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:45 -	12:30	Block I: Institutionsübergreifende und fachliche Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#wien|&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten]] - Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#bw|bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg]] - Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#gfz|Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ]] ‐ Policies und Dienstleistungen - Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#mfn|Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten]] - Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#ptb|Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB]] - Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12:30 -	13:15	Mittagspause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13:15 -	14:30	Block II: Institutionelle Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#heidelberg|Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung]] - Jochen Apel, Universität Heidelberg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#muenster|Forschungsdatenbefragung – WWU Münster]] - Dominik Rudolph, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#duesseldorf|In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU - Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#kiel|Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards]] - Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14:30 -	15:00	Diskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:00 -	15:30	Kaffeepause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:30 -	16:30	Abschlussdiskussion und Formalia der DINI/nestor-AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abstracts==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;wien&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In Österreich wurde Anfang 2014 das Projekt [http://www.e-infrastructures.at/ »e-Infrastructures Austria«] gestartet, das den koordinierten Aufbau und die Weiterentwicklung von nationalen Repositorieninfrastrukturen für digitale Ressourcen aus Forschung und Lehre zum Ziel hat. Ein zentrales Anliegen ist es, Forschungsgemeinschaften, Bibliotheken und IT-Services von allen nationalen universitären und außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtungen einzubeziehen und gemeinsam Wissen für den Aufbau von lokalen Repositorien zu erarbeiten, vorhandenes Know-how und Ressourcen zu bündeln und den Institutionen zur Verfügung zu stellen. Innerhalb des dreijährigen Projektzeitraums richten alle Partnerinstitutionen einen lokalen Dokumentenserver ein bzw. optimieren Serviceangebote bereits bestehender Dokumentenserver. Parallel dazu widmet sich »e-Infrastructures Austria« der Forschungsdatenproblematik und sucht nach einer Annäherung auf nationaler Ebene. Das Projekt umfasst zu Beginn 25 gleichberechtigte Partnerinstitutionen und wird in drei parallel zueinander laufenden Teilprojekten abgewickelt.  Im Rahmen des Projekts wird durch eine Befragung der Wissenschafterinnen und Wissenschafter der Status Quo zum Umgang mit Forschungsdaten an österreichischen Universitäten sowie extrauniversitären Forschungseinrichtungen erhoben, um bereits bestehende Initiativen sowie Desiderata unserer Wissenschafter/innen gemäß den unterschiedlichen fachspezifischen Arbeitsprozessen und Publikationskulturen zu ermitteln. Die Ergebnisse der Befragung dienen als Anforderungen an zukünftige Forschungsdaten-Services österreichischer Universitäten/ Universitätsbibliotheken und Service-Provider anderer Forschungseinrichtungen. Weiters sollen mögliche Incentives-Modelle für ein optimales Archivierungsmanagement und eine freie Zurverfügungstellung von Daten aus Forschungsprozessen eruiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;bw&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) beginnt derzeit in Baden-Württemberg mit der Umsetzung eines Zukunftskonzepts für die Wissenschaften ([http://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/Remote/mwk/066_pm_anlage_e-science_web.pdf E-Science-Strategie]).  Nachnutzbarkeit von Daten, OpenAccess, das Publikationswesen, datenintensive Wissenschaften und die Forschungsumgebungsstandards stehen im Fokus der Bestrebungen.  Um die Strategie zu konkretisieren, spricht das Projekt [http://bwfdm.scc.kit.edu/ bwFDM-Communities] alle Wissenschaftsgruppen in Baden-Württemberg persönlich an, um deren aktuelle Prioritäten, Probleme und Lösungen im Forschungsdatenbereich zu erfassen und bringt seine Erkenntnisse auf allen beteiligten Ebenen in den Gestaltungsprozess der E-Science-Strategie mit ein.  Der Beitrag fasst die aktuellen Bestrebungen in und um das Projekt bwFDM-Communities mit besonderem Blick auf landesweite Rahmenbedingungen und die Entstehung einer KIT-Datenmanagement-Policy zusammen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;gfz&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Als nationales Forschungszentrum für die Geowissenschaften beschäftigt sich das [http://www.gfz-potsdam.de Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ] mit dem System Erde.  Die Forschenden am GFZ leisten im Dialog mit benachbarten Disziplinen in small data- und big data-Projekten einen zentralen Beitrag für ein nachhaltiges Erdsystem-Management. Dazu betreibt das GFZ mit seiner [http://www.gfz-potsdam.de/forschung/gfz-in-helmholtz/mesi-modular-earth-science-infrastructure/ MESI - Modular Earth Science Infrastructure] eine umfassende Infrastruktur aus Instrumenten (u. a. Satelliten, Instrumenten und Observatorien) und zugehörigen Forschungsdateninfrastrukturen (u. a. Datenbanken und Repositorien).  Das Management der entstehenden Forschungsdaten wird kooperativ durch Wissenschaft und Infrastruktur betrieben. Je nach Projekt gibt es unterschiedlichen Anforderungen an die rechtlichen, technologischen und organisatorischen Verfahren des Umgangs mit den digitalen Forschungsdaten. Über Basisdienste rund um die dauerhafte Speicherung der Forschungsdaten hinaus wird die Zugänglichkeit und Publikation der Forschungsdaten durch die Abteilung Bibliothek und Informationsdienste (LIS) [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:525-opus-2287 vorangetrieben]. Die Forschungsdateninfrastrukturen am GFZ und die damit verbundenen Dienstleistungen werden durch diverse Data-Policies geprägt. Dabei wirken z. B. Anforderungen der Forschungsförderung und von wissenschaftlichen Journals auf die [http://bib.telegrafenberg.de/ Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements]. Der Beitrag beschreibt die, auf vielfältigen Policies aufbauenden Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements und gibt einen Überblick über die Herausforderungen bei der strategischen Entwicklung von institutionellen Policies und Dienstleistungen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;mfn&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Zukunft des wissenschaftlichen Wissensmanagements ist nicht der institutionelle Datenbank-Silo, sondern global verteiltes und vernetztes Wissen. Technische, rechtliche, aber auch soziale Hindernisse stehen dem teilweise im Wege. Die Hintergründe, Diskussionen, Ziele, und Erfolge der [http://bouchoutdeclaration.org/ Bouchout-Erklärung] werden vorgestellt. Die Umsetzung in lokale Richtlinien für Daten, Texte und Medien am Museum für Naturkunde ist nicht unproblematisch und soll gemeinsam diskutiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;ptb&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das beweissichere elektronische Laborbuch der PTB ist ein funktionaler Softwareverbund, der auf mehreren Ebenen realisiert wird: Aus dem DFG-Projekt „BeLab“ geforderte Funktionen zur Sicherstellung einer beweissicheren Langzeitspeicherung werden mit verschiedenen, interagierenden Softwareinstanzen kombiniert. Diese umfassen ein elektronisches Laborbuch (eLab), eine beweissichernde Middleware zur Langzeitspeicherung sowie ein physisches Speichersystem. Das elektronische Laborbuch und die beweissichernde Middleware werden, ergänzend zu den in der Middleware verwendeten Standards [http://www.archisafe.de/s/archisafe/index ArchiSafe] und [http://tools.ietf.org/html/rfc4998 ArchiSig], um spezifische Funktionen gemäß des „BeLab“-Projekts erweitert. Bestehende Metadaten werden automatisch ergänzt, so dass über diese eine umfassende Suchfunktion gewährleistet ist. &lt;br /&gt;
Vervollständigt wird das Konzept um eine in der Entwicklung befindliche Policy zur Langzeitspeicherung von elektronischen Daten, die die Parameter der verwendeten BeLab-Funktionen beinhaltet und darüber hinaus behördenweite Regelungen im Umgang mit Daten für die Langzeitspeicherung manifestiert. Hierdurch wird insgesamt die beweissichere Langzeitspeicherfähigkeit der Daten gesichert.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;heidelberg&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jochen Apel, Universität Heidelberg&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Im Juli 2014 hat die Universität Heidelberg im Rahmen einer [http://www.uni-heidelberg.de/universitaet/profil/researchdata/ Research Data Policy] allgemeine Richtli-nien zum Forschungsdatenmanagement verabschiedet. Zeitgleich nahm nach einer mehrmonatigen Planungs- und Vorbereitungsphase das [http://www.data.uni-heidelberg.de/ Kompetenzzentrum Forschungsdaten] der Universität offiziell die Arbeit auf. Das Kompetenzzentrum ist eine gemeinsame Serviceeinrichtung des Rechenzentrums und der Universitätsbibliothek, die zentrale Dienste und Beratungsangebote zum Management von Forschungsdaten anbietet. Unter anderem betreibt das Kompetenzzentrum das institutionelle For-schungsdatenrepositorium HeiDATA. Im Vortrag soll die Heidelberger Research Data Policy vorgestellt werden und aufgezeigt werden, wie das Kompetenzzentrum zu ihrer Umsetzung beiträgt. Dabei werden die folgenden Punkte diskutiert: &lt;br /&gt;
* Wie wird Forschungsdatenmanagement durch die Research Data Policy institutionell verankert? Welche Anforderungen an Forschungsprojekte werden formuliert, auf welche Unter-stützungsangebote verpflichtet sich die Universität, wie wird das Thema Datenveröffentlichung gehandhabt? &lt;br /&gt;
* Welche Angebote bietet das Kompetenzzentrum Forschungsdaten bisher und wie sind die Erfahrungen aus den ersten Projekten? Wie sind die Heidelberger Angebote in übergeordnete Strukturen und Aktivitäten eingebettet?&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;muenster&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdatenbefragung – WWU Münster&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dominik Rudolph, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Thema Forschungsdaten  gewinnt derzeit zunehmend an Bedeutung innerhalb der Scientific Community. Zum Nachweis der Reproduzierbarkeit der Ergebnisse, aber auch zur Weiternutzung der Daten für neue Fragestellungen durch andere Wissenschaftler im Sinne eines Open Data-Ansatzes werden zunehmend von Seiten der Mittelgeber  Vorgaben zum Umgang mit Forschungsdaten gemacht, etwa zur Aufbewahrungsdauer und Zugänglichmachung. Verschiedene Hochschulen haben bereits Forschungsdaten-Richtlinien erarbeitet oder sind derzeit dabei. Bislang liegen allerdings erst vereinzelt empirische Ergebnisse zu der Frage vor, wie der Umgang mit Forschungsprimärdaten in der Praxis gehandhabt wird und welche Probleme adressiert werden müssten. &lt;br /&gt;
An der Universität Münster wurde deshalb im Sommer 2014 eine Erhebung unter den Forschenden der verschiedenen Disziplinen mit 667 beendeten Fragebögen durchgeführt. Die Studie gewährt Einblicke in die Forschungspraxis der jeweiligen Fachbereiche, z.B. in die Datengewinnung (Erhebungsmethoden und Datenquellen), die Qualität der Daten (Formate und Volumina), Verantwortlichkeiten und die Archivierung (Aufbewahrungszweck und –Dauer, Speicherorte und Sicherheitskopien). Die Studie gibt außerdem Aufschluss über das Vorhandensein und die Praxisrelevanz von fachbereichsspezifischen Richtlinien und Vorgaben der Drittmittelgeber. Weitere Themenfelder sind der Wissensstand und die Beratungsbedarfe der Wissenschaftler zum Themenkomplex Forschungsdaten sowie die Nutzungsbereitschaft eines hochschuleigenen Forschungsdatenarchivs. Die Studie identifiziert darüber hinaus Differenzen zwischen den jeweiligen Fachdisziplinen sowie zwischen Professorenschaft und akademischem Mittelbau. Die Ergebnisse der Umfrage sollen die Grundlagen bilden für die Erarbeitung von Forschungsdatenrichtlinien an der WWU und für Projekte zur Bereitstellung der Infrastruktur und von Informationssystemslösungen zum Forschungsdatenmanagement.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;duesseldorf&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Es ist erklärte Zielsetzung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), die Forschungsgruppen bei der Speicherung wissenschaftlicher Daten aus Messungen, Computersimulationen oder anderen wissenschaftlichen Quellen zu unterstützen. Damit werden gesetzliche Verpflichtungen und Auflagen der Forschungsförderer umgesetzt. Im Hochschulentwicklungsplan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wird der Aufbau einer leistungsfähigen Langzeitarchivierungsinfrastruktur zur sicheren Aufbewahrung von Primärdaten aus der Forschung als strategisches Entwicklungsziel zur Unterstützung der Forschung definiert. Die HHU kooperiert auf dem Gebiet der digitalen Langzeitarchivierung mit der Universität Siegen und der Bergischen Universität Wuppertal. Im Rahmen dieser Kooperation stellt das Forschungsdatenmanagement einen Teilaspekt dar, der von der Archivierung administrativer Daten in Verwaltung und Instituten sowie wissenschaftlichen Publikationen abzugrenzen ist. Die Kooperationspartner konzentrieren sich in der Projektphase zu ausgewählten Schwerpunkten auf die Installation und Anwendung prototypischer Lösungen, die nach Projektabschluss in den Regelbetrieb übergeführt werden sollen. Angestrebt wird die Einrichtung eines Kompetenzzentrums zur Beratung und Unterstützung (Verfahrensauswahl, Organisation der Datenstruktur, Metadatenstruktur) sowohl der Administration als auch der Forschung und Lehre. Forschungsdatenmanagement wird an der HHU unter dem Aspekt der Erfordernisse von Open Access gesehen; die Evaluation von Repositories sowie die Auswahl der Methoden zur Speicherung der Archivdaten erfolgt unter Berücksichtigung dieser Erfordernisse. Die jüngsten Erfahrungen der HHU haben deutlich gemacht, dass eine strikte Policy im Umgang mit Forschungsdaten sowie im Hinblick auf langfristige Verfügbarkeit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit unerlässlich ist.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;kiel&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Für den Forschungsstandort Kiel wird an der Christian Albrechts-Universität zu Kiel und am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ein einheitliches Modell zum Umgang mit Forschungsdaten entwickelt. Das Ziel ist, dass alle Disziplinen am Forschungsstandort mit ihren jeweils unterschiedlichen Anforderungen einen Baukasten nutzen können, der den Instituten, Arbeitsgruppen und Projekten Bausteine und Elemente zur Erstellung einheitlicher Regelungen zum Umgang mit Forschungsdaten zur Verfügung stellt. Die Basis ist der seit 2010 am GEOMAR zusammen mit dem Exzellenzcluster Future Ocean entwickelte und bereitgestellte Data-Policy-Baukasten für die Kiel Marine Science. Um die Erstellung von spezifischen Standards zum Umgang mit Forschungsdaten durch die Forschenden selbst zu ermöglichen, soll der Baukasten aus den Disziplinen heraus dynamisch um notwendige, fachspezifische Komponenten erweitert werden können. Eine Versionierung der Baukastenelemente und der Regelwerke soll dabei für eine nachhaltige Nutzungbarkeit und Nachvollziehbarkeit der erhobenen Forschungsdaten sorgen und gleichzeitig der Dynamik der sich rasch entwickelnden Forschungsbereiche genüge tun. Perspektivisch soll so ein Rahmenwerk für Datenmanagement als – ggf. auch automatisierter – Service entstehen. Ein zentrales Gremium von Forschungsdatenmanagern aus den Disziplinen soll die Pflege des Baukastens und der daraus entwickelten Standards im Hinblick auf ihre Qualität begleiten.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Die Anmeldung zum 1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot; erfolgt über DINI e.V. unter http://dini.de/veranstaltungen/workshops/dini-nestor-workshop/. Der Unkostenbeitrag beträgt 15 Euro pro Person. Die Teilnehmeranzahl ist auf 80 Personen begrenzt. Der Workshop findet im [http://www.hu-berlin.de/ueberblick/campus/adlershof/ueberblick/anfahrt Erwin Schrödinger-Zentrum der Humboldt-Universität zu Berlin] in Berlin-Adlershof statt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1536</id>
		<title>DINI-nestor-WS1</title>
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		<updated>2014-09-03T11:55:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; Erwin Schrödinger-Zentrum, Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität zu Berlin (Berlin-Adlershof) am 2. Oktober 2014 von 10:30 - 16.30 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ankündigung==&lt;br /&gt;
Forschungsdaten-Policies dienen der Positionierung einer Forschungseinrichtung und bieten ihren MitarbeiterInnen Orientierung für den adäquaten Umgang mit Forschungsdaten. Sie bilden den Ausgangspunkt für die Entwicklung und den Ausbau von Infrastrukturen und Services, die die Forschenden beim Management von Forschungsdaten unterstützen. Ausgehend von [[Data_Policies|nationalen und internationalen Empfehlungen und Vorgaben]] für den Umgang mit Forschungsdaten werden derzeit in vielen deutschen wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und Universitäten entsprechende Grundsätze erarbeitet. Nach der [http://data.uni-bielefeld.de/de/policy Universität Bielefeld] haben im Juli 2014 die [http://www.cms.hu-berlin.de/ueberblick/projekte/dataman/policy Humboldt-Universität zu Berlin] und die [http://www.uni-goettingen.de/de/01-juli-2014-forschungsdaten-leitlinie-der-universitaet-goettingen-einschl-umg/488918.html Georg-August-Universität Göttingen] Forschungsdaten-Policies verabschiedet. Diese Ereignisse unterstreichen die Aktualität des Themas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem 1. DINI/nestor-Workshop sollen diese aktuellen Entwicklungen aufgegriffen werden. Die Ziele sind&lt;br /&gt;
die Schwerpunkte der vorhandenen bzw. geplanten Policies einzelner Einrichtungen zu charakterisieren,  &lt;br /&gt;
den Austausch zu den Auswirkungen auf das Informationsmanagement an den einzelnen Einrichtungen zu unterstützen und&lt;br /&gt;
Konzepte und Modelle zur Umsetzung eines Forschungsdatenmanagements vor dem Hintergrund einer institutionellen Policy zu diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zielgruppen für den Workshop sind Institutionen, die sich noch in der Planungsphase einer Policy befinden ebenso wie Institutionen, die vor praktischen Herausforderungen der Umsetzung einer institutionellen Policy stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exemplarische Fragen, die beim Workshop bearbeitet werden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Handelt es sich bei den (geplanten) Policies um eine reine institutionelle Positionierung zum Umgang mit Forschungsdaten oder sind auch konkrete Handlungsempfehlungen enthalten?&lt;br /&gt;
*Welche Rolle spielen Open Access und Open Science in den (geplanten) Policies?&lt;br /&gt;
*Welche Implikationen haben die (geplanten) Policies für den Aufbau einer adäquaten Informationsinfrastruktur an der Einrichtung?&lt;br /&gt;
*Welche technischen Services sind vorgesehen oder vorhanden (Forschungsdaten-Repositories, Integration in Forschungsinformationssysteme, Datensicherung etc.)?&lt;br /&gt;
*Welche personellen Ressourcen werden für welchen Einsatz geplant?&lt;br /&gt;
*Welche organisatorischen Modelle sind geplant (interne/externe Kooperationen, beteiligte Einrichtungen, Verantwortungsstrukturen)?&lt;br /&gt;
*Welche Support-Angebote sind geplant/verfügbar (Unterstützung bei der Anfertigung von Datenmangement-Plänen, Schulungen)?&lt;br /&gt;
*Welche Maßnahmen werden getroffen, um das Bewusstsein (Awareness) für die Policy und das Forschungsdatenmanagement zu erreichen? &lt;br /&gt;
*(Wie) werden die Angebote in in die Lehre integriert?&lt;br /&gt;
*Welche Beratungsangebote in rechtlicher Hinsicht sind einbegriffen?&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Programm==&lt;br /&gt;
Stand: 3. September 2014, Änderungen vorbehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Donnerstag, den 2. Oktober 2014&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09:30 -	10:30	Registrierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:30 -	10:45	Begrüßung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:45 -	12:30	Block I: Institutionsübergreifende und fachliche Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#wien|&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten]] - Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#bw|bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg]] - Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#gfz|Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ]] ‐ Policies und Dienstleistungen - Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#mfn|Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten]] - Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#ptb|Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB]] - Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12:30 -	13:15	Mittagspause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13:15 -	14:30	Block II: Institutionelle Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#heidelberg|Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung]] - Jochen Apel, Universität Heidelberg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#muenster|Forschungsdatenbefragung – WWU Münster]] - Dominik Rudolph, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#duesseldorf|In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU - Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#kiel|Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards]] - Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14:30 -	15:00	Diskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:00 -	15:30	Kaffeepause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:30 -	16:30	Abschlussdiskussion und Formalia der DINI/nestor-AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abstracts==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;wien&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In Österreich wurde Anfang 2014 das Projekt [http://www.e-infrastructures.at/ »e-Infrastructures Austria«] gestartet, das den koordinierten Aufbau und die Weiterentwicklung von nationalen Repositorieninfrastrukturen für digitale Ressourcen aus Forschung und Lehre zum Ziel hat. Ein zentrales Anliegen ist es, Forschungsgemeinschaften, Bibliotheken und IT-Services von allen nationalen universitären und außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtungen einzubeziehen und gemeinsam Wissen für den Aufbau von lokalen Repositorien zu erarbeiten, vorhandenes Know-how und Ressourcen zu bündeln und den Institutionen zur Verfügung zu stellen. Innerhalb des dreijährigen Projektzeitraums richten alle Partnerinstitutionen einen lokalen Dokumentenserver ein bzw. optimieren Serviceangebote bereits bestehender Dokumentenserver. Parallel dazu widmet sich »e-Infrastructures Austria« der Forschungsdatenproblematik und sucht nach einer Annäherung auf nationaler Ebene. Das Projekt umfasst zu Beginn 25 gleichberechtigte Partnerinstitutionen und wird in drei parallel zueinander laufenden Teilprojekten abgewickelt.  Im Rahmen des Projekts wird durch eine Befragung der Wissenschafterinnen und Wissenschafter der Status Quo zum Umgang mit Forschungsdaten an österreichischen Universitäten sowie extrauniversitären Forschungseinrichtungen erhoben, um bereits bestehende Initiativen sowie Desiderata unserer Wissenschafter/innen gemäß den unterschiedlichen fachspezifischen Arbeitsprozessen und Publikationskulturen zu ermitteln. Die Ergebnisse der Befragung dienen als Anforderungen an zukünftige Forschungsdaten-Services österreichischer Universitäten/ Universitätsbibliotheken und Service-Provider anderer Forschungseinrichtungen. Weiters sollen mögliche Incentives-Modelle für ein optimales Archivierungsmanagement und eine freie Zurverfügungstellung von Daten aus Forschungsprozessen eruiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;bw&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) beginnt derzeit in Baden-Württemberg mit der Umsetzung eines Zukunftskonzepts für die Wissenschaften ([http://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/Remote/mwk/066_pm_anlage_e-science_web.pdf E-Science-Strategie]).  Nachnutzbarkeit von Daten, OpenAccess, das Publikationswesen, datenintensive Wissenschaften und die Forschungsumgebungsstandards stehen im Fokus der Bestrebungen.  Um die Strategie zu konkretisieren, spricht das Projekt [http://bwfdm.scc.kit.edu/ bwFDM-Communities] alle Wissenschaftsgruppen in Baden-Württemberg persönlich an, um deren aktuelle Prioritäten, Probleme und Lösungen im Forschungsdatenbereich zu erfassen und bringt seine Erkenntnisse auf allen beteiligten Ebenen in den Gestaltungsprozess der E-Science-Strategie mit ein.  Der Beitrag fasst die aktuellen Bestrebungen in und um das Projekt bwFDM-Communities mit besonderem Blick auf landesweite Rahmenbedingungen und die Entstehung einer KIT-Datenmanagement-Policy zusammen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;gfz&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Als nationales Forschungszentrum für die Geowissenschaften beschäftigt sich das [http://www.gfz-potsdam.de Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ] mit dem System Erde.  Die Forschenden am GFZ leisten im Dialog mit benachbarten Disziplinen in small data- und big data-Projekten einen zentralen Beitrag für ein nachhaltiges Erdsystem-Management. Dazu betreibt das GFZ mit seiner [http://www.gfz-potsdam.de/forschung/gfz-in-helmholtz/mesi-modular-earth-science-infrastructure/ MESI - Modular Earth Science Infrastructure] eine umfassende Infrastruktur aus Instrumenten (u. a. Satelliten, Instrumenten und Observatorien) und zugehörigen Forschungsdateninfrastrukturen (u. a. Datenbanken und Repositorien).  Das Management der entstehenden Forschungsdaten wird kooperativ durch Wissenschaft und Infrastruktur betrieben. Je nach Projekt gibt es unterschiedlichen Anforderungen an die rechtlichen, technologischen und organisatorischen Verfahren des Umgangs mit den digitalen Forschungsdaten. Über Basisdienste rund um die dauerhafte Speicherung der Forschungsdaten hinaus wird die Zugänglichkeit und Publikation der Forschungsdaten durch die Abteilung Bibliothek und Informationsdienste (LIS) [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:525-opus-2287 vorangetrieben]. Die Forschungsdateninfrastrukturen am GFZ und die damit verbundenen Dienstleistungen werden durch diverse Data-Policies geprägt. Dabei wirken z. B. Anforderungen der Forschungsförderung und von wissenschaftlichen Journals auf die [http://bib.telegrafenberg.de/ Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements]. Der Beitrag beschreibt die, auf vielfältigen Policies aufbauenden Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements und gibt einen Überblick über die Herausforderungen bei der strategischen Entwicklung von institutionellen Policies und Dienstleistungen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;mfn&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Zukunft des wissenschaftlichen Wissensmanagements ist nicht der institutionelle Datenbank-Silo, sondern global verteiltes und vernetztes Wissen. Technische, rechtliche, aber auch soziale Hindernisse stehen dem teilweise im Wege. Die Hintergründe, Diskussionen, Ziele, und Erfolge der [http://bouchoutdeclaration.org/ Bouchout-Erklärung] werden vorgestellt. Die Umsetzung in lokale Richtlinien für Daten, Texte und Medien am Museum für Naturkunde ist nicht unproblematisch und soll gemeinsam diskutiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;ptb&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das beweissichere elektronische Laborbuch der PTB ist ein funktionaler Softwareverbund, der auf mehreren Ebenen realisiert wird: Aus dem DFG-Projekt „BeLab“ geforderte Funktionen zur Sicherstellung einer beweissicheren Langzeitspeicherung werden mit verschiedenen, interagierenden Softwareinstanzen kombiniert. Diese umfassen ein elektronisches Laborbuch (eLab), eine beweissichernde Middleware zur Langzeitspeicherung sowie ein physisches Speichersystem. Das elektronische Laborbuch und die beweissichernde Middleware werden, ergänzend zu den in der Middleware verwendeten Standards [http://www.archisafe.de/s/archisafe/index ArchiSafe] und [http://tools.ietf.org/html/rfc4998 ArchiSig], um spezifische Funktionen gemäß des „BeLab“-Projekts erweitert. Bestehende Metadaten werden automatisch ergänzt, so dass über diese eine umfassende Suchfunktion gewährleistet ist. &lt;br /&gt;
Vervollständigt wird das Konzept um eine in der Entwicklung befindliche Policy zur Langzeitspeicherung von elektronischen Daten, die die Parameter der verwendeten BeLab-Funktionen beinhaltet und darüber hinaus behördenweite Regelungen im Umgang mit Daten für die Langzeitspeicherung manifestiert. Hierdurch wird insgesamt die beweissichere Langzeitspeicherfähigkeit der Daten gesichert.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;heidelberg&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jochen Apel, Universität Heidelberg&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Im Juli 2014 hat die Universität Heidelberg im Rahmen einer [http://www.uni-heidelberg.de/universitaet/profil/researchdata/ Research Data Policy] allgemeine Richtli-nien zum Forschungsdatenmanagement verabschiedet. Zeitgleich nahm nach einer mehrmonatigen Planungs- und Vorbereitungsphase das [http://www.data.uni-heidelberg.de/ Kompetenzzentrum Forschungsdaten] der Universität offiziell die Arbeit auf. Das Kompetenzzentrum ist eine gemeinsame Serviceeinrichtung des Rechenzentrums und der Universitätsbibliothek, die zentrale Dienste und Beratungsangebote zum Management von Forschungsdaten anbietet. Unter anderem betreibt das Kompetenzzentrum das institutionelle For-schungsdatenrepositorium HeiDATA. Im Vortrag soll die Heidelberger Research Data Policy vorgestellt werden und aufgezeigt werden, wie das Kompetenzzentrum zu ihrer Umsetzung beiträgt. Dabei werden die folgenden Punkte diskutiert: &lt;br /&gt;
* Wie wird Forschungsdatenmanagement durch die Research Data Policy institutionell verankert? Welche Anforderungen an Forschungsprojekte werden formuliert, auf welche Unter-stützungsangebote verpflichtet sich die Universität, wie wird das Thema Datenveröffentlichung gehandhabt? &lt;br /&gt;
* Welche Angebote bietet das Kompetenzzentrum Forschungsdaten bisher und wie sind die Erfahrungen aus den ersten Projekten? Wie sind die Heidelberger Angebote in übergeordnete Strukturen und Aktivitäten eingebettet?&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;muenster&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdatenbefragung – WWU Münster&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dominik Rudolph, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Thema Forschungsdaten  gewinnt derzeit zunehmend an Bedeutung innerhalb der Scientific Community. Zum Nachweis der Reproduzierbarkeit der Ergebnisse, aber auch zur Weiternutzung der Daten für neue Fragestellungen durch andere Wissenschaftler im Sinne eines Open Data-Ansatzes werden zunehmend von Seiten der Mittelgeber  Vorgaben zum Umgang mit Forschungsdaten gemacht, etwa zur Aufbewahrungsdauer und Zugänglichmachung. Verschiedene Hochschulen haben bereits Forschungsdaten-Richtlinien erarbeitet oder sind derzeit dabei. Bislang liegen allerdings erst vereinzelt empirische Ergebnisse zu der Frage vor, wie der Umgang mit Forschungsprimärdaten in der Praxis gehandhabt wird und welche Probleme adressiert werden müssten. &lt;br /&gt;
An der Universität Münster wurde deshalb im Sommer 2014 eine Erhebung unter den Forschenden der verschiedenen Disziplinen mit 667 beendeten Fragebögen durchgeführt. Die Studie gewährt Einblicke in die Forschungspraxis der jeweiligen Fachbereiche, z.B. in die Datengewinnung (Erhebungsmethoden und Datenquellen), die Qualität der Daten (Formate und Volumina), Verantwortlichkeiten und die Archivierung (Aufbewahrungszweck und –Dauer, Speicherorte und Sicherheitskopien). Die Studie gibt außerdem Aufschluss über das Vorhandensein und die Praxisrelevanz von fachbereichsspezifischen Richtlinien und Vorgaben der Drittmittelgeber. Weitere Themenfelder sind der Wissensstand und die Beratungsbedarfe der Wissenschaftler zum Themenkomplex Forschungsdaten sowie die Nutzungsbereitschaft eines hochschuleigenen Forschungsdatenarchivs. Die Studie identifiziert darüber hinaus Differenzen zwischen den jeweiligen Fachdisziplinen sowie zwischen Professorenschaft und akademischem Mittelbau. Die Ergebnisse der Umfrage sollen die Grundlagen bilden für die Erarbeitung von Forschungsdatenrichtlinien an der WWU und für Projekte zur Bereitstellung der Infrastruktur und von Informationssystemslösungen zum Forschungsdatenmanagement.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;duesseldorf&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Es ist erklärte Zielsetzung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), die Forschungsgruppen bei der Speicherung wissenschaftlicher Daten aus Messungen, Computersimulationen oder anderen wissenschaftlichen Quellen zu unterstützen. Damit werden gesetzliche Verpflichtungen und Auflagen der Forschungsförderer umgesetzt. Im Hochschulentwicklungsplan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wird der Aufbau einer leistungsfähigen Langzeitarchivierungsinfrastruktur zur sicheren Aufbewahrung von Primärdaten aus der Forschung als strategisches Entwicklungsziel zur Unterstützung der Forschung definiert. Die HHU kooperiert auf dem Gebiet der digitalen Langzeitarchivierung mit der Universität Siegen und der Bergischen Universität Wuppertal. Im Rahmen dieser Kooperation stellt das Forschungsdatenmanagement einen Teilaspekt dar, der von der Archivierung administrativer Daten in Verwaltung und Instituten sowie wissenschaftlichen Publikationen abzugrenzen ist. Die Kooperationspartner konzentrieren sich in der Projektphase zu ausgewählten Schwerpunkten auf die Installation und Anwendung prototypischer Lösungen, die nach Projektabschluss in den Regelbetrieb übergeführt werden sollen. Angestrebt wird die Einrichtung eines Kompetenzzentrums zur Beratung und Unterstützung (Verfahrensauswahl, Organisation der Datenstruktur, Metadatenstruktur) sowohl der Administration als auch der Forschung und Lehre. Forschungsdatenmanagement wird an der HHU unter dem Aspekt der Erfordernisse von Open Access gesehen; die Evaluation von Repositories sowie die Auswahl der Methoden zur Speicherung der Archivdaten erfolgt unter Berücksichtigung dieser Erfordernisse. Die jüngsten Erfahrungen der HHU haben deutlich gemacht, dass eine strikte Policy im Umgang mit Forschungsdaten sowie im Hinblick auf langfristige Verfügbarkeit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit unerlässlich ist.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;kiel&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Für den Forschungsstandort Kiel wird an der Christian Albrechts-Universität zu Kiel und am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ein einheitliches Modell zum Umgang mit Forschungsdaten entwickelt. Das Ziel ist, dass alle Disziplinen am Forschungsstandort mit ihren jeweils unterschiedlichen Anforderungen einen Baukasten nutzen können, der den Instituten, Arbeitsgruppen und Projekten Bausteine und Elemente zur Erstellung einheitlicher Regelungen zum Umgang mit Forschungsdaten zur Verfügung stellt. Die Basis ist der seit 2010 am GEOMAR zusammen mit dem Exzellenzcluster Future Ocean entwickelte und bereitgestellte Data-Policy-Baukasten für die Kiel Marine Science. Um die Erstellung von spezifischen Standards zum Umgang mit Forschungsdaten durch die Forschenden selbst zu ermöglichen, soll der Baukasten aus den Disziplinen heraus dynamisch um notwendige, fachspezifische Komponenten erweitert werden können. Eine Versionierung der Baukastenelemente und der Regelwerke soll dabei für eine nachhaltige Nutzungbarkeit und Nachvollziehbarkeit der erhobenen Forschungsdaten sorgen und gleichzeitig der Dynamik der sich rasch entwickelnden Forschungsbereiche genüge tun. Perspektivisch soll so ein Rahmenwerk für Datenmanagement als – ggf. auch automatisierter – Service entstehen. Ein zentrales Gremium von Forschungsdatenmanagern aus den Disziplinen soll die Pflege des Baukastens und der daraus entwickelten Standards im Hinblick auf ihre Qualität begleiten.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Die Anmeldung zum 1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot; erfolgt über DINI e.V. unter http://dini.de/veranstaltungen/workshops/dini-nestor-workshop/. Der Unkostenbeitrag beträgt 15 Euro pro Person. Die Teilnehmeranzahl ist auf 80 Personen begrenzt. Der Workshop findet im [http://www.hu-berlin.de/ueberblick/campus/adlershof/ueberblick/anfahrt Erwin Schrödinger-Zentrum der Humboldt-Universität zu Berlin] in Berlin-Adlershof statt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
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		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1535</id>
		<title>DINI-nestor-WS1</title>
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		<updated>2014-09-03T11:54:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; Erwin Schrödinger-Zentrum, Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität zu Berlin (Berlin-Adlershof) am 2. Oktober 2014 von 10:30 - 16.30 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ankündigung==&lt;br /&gt;
Forschungsdaten-Policies dienen der Positionierung einer Forschungseinrichtung und bieten ihren MitarbeiterInnen Orientierung für den adäquaten Umgang mit Forschungsdaten. Sie bilden den Ausgangspunkt für die Entwicklung und den Ausbau von Infrastrukturen und Services, die die Forschenden beim Management von Forschungsdaten unterstützen. Ausgehend von [[Data_Policies|nationalen und internationalen Empfehlungen und Vorgaben]] für den Umgang mit Forschungsdaten werden derzeit in vielen deutschen wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und Universitäten entsprechende Grundsätze erarbeitet. Nach der [http://data.uni-bielefeld.de/de/policy Universität Bielefeld] haben im Juli 2014 die [http://www.cms.hu-berlin.de/ueberblick/projekte/dataman/policy Humboldt-Universität zu Berlin] und die [http://www.uni-goettingen.de/de/01-juli-2014-forschungsdaten-leitlinie-der-universitaet-goettingen-einschl-umg/488918.html Georg-August-Universität Göttingen] Forschungsdaten-Policies verabschiedet. Diese Ereignisse unterstreichen die Aktualität des Themas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem 1. DINI/nestor-Workshop sollen diese aktuellen Entwicklungen aufgegriffen werden. Die Ziele sind&lt;br /&gt;
die Schwerpunkte der vorhandenen bzw. geplanten Policies einzelner Einrichtungen zu charakterisieren,  &lt;br /&gt;
den Austausch zu den Auswirkungen auf das Informationsmanagement an den einzelnen Einrichtungen zu unterstützen und&lt;br /&gt;
Konzepte und Modelle zur Umsetzung eines Forschungsdatenmanagements vor dem Hintergrund einer institutionellen Policy zu diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zielgruppen für den Workshop sind Institutionen, die sich noch in der Planungsphase einer Policy befinden ebenso wie Institutionen, die vor praktischen Herausforderungen der Umsetzung einer institutionellen Policy stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exemplarische Fragen, die beim Workshop bearbeitet werden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Handelt es sich bei den (geplanten) Policies um eine reine institutionelle Positionierung zum Umgang mit Forschungsdaten oder sind auch konkrete Handlungsempfehlungen enthalten?&lt;br /&gt;
*Welche Rolle spielen Open Access und Open Science in den (geplanten) Policies?&lt;br /&gt;
*Welche Implikationen haben die (geplanten) Policies für den Aufbau einer adäquaten Informationsinfrastruktur an der Einrichtung?&lt;br /&gt;
*Welche technischen Services sind vorgesehen oder vorhanden (Forschungsdaten-Repositories, Integration in Forschungsinformationssysteme, Datensicherung etc.)?&lt;br /&gt;
*Welche personellen Ressourcen werden für welchen Einsatz geplant?&lt;br /&gt;
*Welche organisatorischen Modelle sind geplant (interne/externe Kooperationen, beteiligte Einrichtungen, Verantwortungsstrukturen)?&lt;br /&gt;
*Welche Support-Angebote sind geplant/verfügbar (Unterstützung bei der Anfertigung von Datenmangement-Plänen, Schulungen)?&lt;br /&gt;
*Welche Maßnahmen werden getroffen, um das Bewusstsein (Awareness) für die Policy und das Forschungsdatenmanagement zu erreichen? &lt;br /&gt;
*(Wie) werden die Angebote in in die Lehre integriert?&lt;br /&gt;
*Welche Beratungsangebote in rechtlicher Hinsicht sind einbegriffen?&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Programm==&lt;br /&gt;
Stand: 3. September 2014&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Donnerstag, den 2. Oktober 2014&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09:30 -	10:30	Registrierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:30 -	10:45	Begrüßung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:45 -	12:30	Block I: Institutionsübergreifende und fachliche Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#wien|&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten]] - Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#bw|bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg]] - Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#gfz|Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ]] ‐ Policies und Dienstleistungen - Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#mfn|Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten]] - Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#ptb|Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB]] - Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12:30 -	13:15	Mittagspause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13:15 -	14:30	Block II: Institutionelle Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#heidelberg|Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung]] - Jochen Apel, Universität Heidelberg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#muenster|Forschungsdatenbefragung – WWU Münster]] - Dominik Rudolph, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#duesseldorf|In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU - Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#kiel|Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards]] - Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14:30 -	15:00	Diskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:00 -	15:30	Kaffeepause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:30 -	16:30	Abschlussdiskussion und Formalia der DINI/nestor-AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abstracts==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;wien&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In Österreich wurde Anfang 2014 das Projekt [http://www.e-infrastructures.at/ »e-Infrastructures Austria«] gestartet, das den koordinierten Aufbau und die Weiterentwicklung von nationalen Repositorieninfrastrukturen für digitale Ressourcen aus Forschung und Lehre zum Ziel hat. Ein zentrales Anliegen ist es, Forschungsgemeinschaften, Bibliotheken und IT-Services von allen nationalen universitären und außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtungen einzubeziehen und gemeinsam Wissen für den Aufbau von lokalen Repositorien zu erarbeiten, vorhandenes Know-how und Ressourcen zu bündeln und den Institutionen zur Verfügung zu stellen. Innerhalb des dreijährigen Projektzeitraums richten alle Partnerinstitutionen einen lokalen Dokumentenserver ein bzw. optimieren Serviceangebote bereits bestehender Dokumentenserver. Parallel dazu widmet sich »e-Infrastructures Austria« der Forschungsdatenproblematik und sucht nach einer Annäherung auf nationaler Ebene. Das Projekt umfasst zu Beginn 25 gleichberechtigte Partnerinstitutionen und wird in drei parallel zueinander laufenden Teilprojekten abgewickelt.  Im Rahmen des Projekts wird durch eine Befragung der Wissenschafterinnen und Wissenschafter der Status Quo zum Umgang mit Forschungsdaten an österreichischen Universitäten sowie extrauniversitären Forschungseinrichtungen erhoben, um bereits bestehende Initiativen sowie Desiderata unserer Wissenschafter/innen gemäß den unterschiedlichen fachspezifischen Arbeitsprozessen und Publikationskulturen zu ermitteln. Die Ergebnisse der Befragung dienen als Anforderungen an zukünftige Forschungsdaten-Services österreichischer Universitäten/ Universitätsbibliotheken und Service-Provider anderer Forschungseinrichtungen. Weiters sollen mögliche Incentives-Modelle für ein optimales Archivierungsmanagement und eine freie Zurverfügungstellung von Daten aus Forschungsprozessen eruiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;bw&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) beginnt derzeit in Baden-Württemberg mit der Umsetzung eines Zukunftskonzepts für die Wissenschaften ([http://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/Remote/mwk/066_pm_anlage_e-science_web.pdf E-Science-Strategie]).  Nachnutzbarkeit von Daten, OpenAccess, das Publikationswesen, datenintensive Wissenschaften und die Forschungsumgebungsstandards stehen im Fokus der Bestrebungen.  Um die Strategie zu konkretisieren, spricht das Projekt [http://bwfdm.scc.kit.edu/ bwFDM-Communities] alle Wissenschaftsgruppen in Baden-Württemberg persönlich an, um deren aktuelle Prioritäten, Probleme und Lösungen im Forschungsdatenbereich zu erfassen und bringt seine Erkenntnisse auf allen beteiligten Ebenen in den Gestaltungsprozess der E-Science-Strategie mit ein.  Der Beitrag fasst die aktuellen Bestrebungen in und um das Projekt bwFDM-Communities mit besonderem Blick auf landesweite Rahmenbedingungen und die Entstehung einer KIT-Datenmanagement-Policy zusammen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;gfz&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Als nationales Forschungszentrum für die Geowissenschaften beschäftigt sich das [http://www.gfz-potsdam.de Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ] mit dem System Erde.  Die Forschenden am GFZ leisten im Dialog mit benachbarten Disziplinen in small data- und big data-Projekten einen zentralen Beitrag für ein nachhaltiges Erdsystem-Management. Dazu betreibt das GFZ mit seiner [http://www.gfz-potsdam.de/forschung/gfz-in-helmholtz/mesi-modular-earth-science-infrastructure/ MESI - Modular Earth Science Infrastructure] eine umfassende Infrastruktur aus Instrumenten (u. a. Satelliten, Instrumenten und Observatorien) und zugehörigen Forschungsdateninfrastrukturen (u. a. Datenbanken und Repositorien).  Das Management der entstehenden Forschungsdaten wird kooperativ durch Wissenschaft und Infrastruktur betrieben. Je nach Projekt gibt es unterschiedlichen Anforderungen an die rechtlichen, technologischen und organisatorischen Verfahren des Umgangs mit den digitalen Forschungsdaten. Über Basisdienste rund um die dauerhafte Speicherung der Forschungsdaten hinaus wird die Zugänglichkeit und Publikation der Forschungsdaten durch die Abteilung Bibliothek und Informationsdienste (LIS) [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:525-opus-2287 vorangetrieben]. Die Forschungsdateninfrastrukturen am GFZ und die damit verbundenen Dienstleistungen werden durch diverse Data-Policies geprägt. Dabei wirken z. B. Anforderungen der Forschungsförderung und von wissenschaftlichen Journals auf die [http://bib.telegrafenberg.de/ Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements]. Der Beitrag beschreibt die, auf vielfältigen Policies aufbauenden Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements und gibt einen Überblick über die Herausforderungen bei der strategischen Entwicklung von institutionellen Policies und Dienstleistungen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;mfn&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Zukunft des wissenschaftlichen Wissensmanagements ist nicht der institutionelle Datenbank-Silo, sondern global verteiltes und vernetztes Wissen. Technische, rechtliche, aber auch soziale Hindernisse stehen dem teilweise im Wege. Die Hintergründe, Diskussionen, Ziele, und Erfolge der [http://bouchoutdeclaration.org/ Bouchout-Erklärung] werden vorgestellt. Die Umsetzung in lokale Richtlinien für Daten, Texte und Medien am Museum für Naturkunde ist nicht unproblematisch und soll gemeinsam diskutiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;ptb&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das beweissichere elektronische Laborbuch der PTB ist ein funktionaler Softwareverbund, der auf mehreren Ebenen realisiert wird: Aus dem DFG-Projekt „BeLab“ geforderte Funktionen zur Sicherstellung einer beweissicheren Langzeitspeicherung werden mit verschiedenen, interagierenden Softwareinstanzen kombiniert. Diese umfassen ein elektronisches Laborbuch (eLab), eine beweissichernde Middleware zur Langzeitspeicherung sowie ein physisches Speichersystem. Das elektronische Laborbuch und die beweissichernde Middleware werden, ergänzend zu den in der Middleware verwendeten Standards [http://www.archisafe.de/s/archisafe/index ArchiSafe] und [http://tools.ietf.org/html/rfc4998 ArchiSig], um spezifische Funktionen gemäß des „BeLab“-Projekts erweitert. Bestehende Metadaten werden automatisch ergänzt, so dass über diese eine umfassende Suchfunktion gewährleistet ist. &lt;br /&gt;
Vervollständigt wird das Konzept um eine in der Entwicklung befindliche Policy zur Langzeitspeicherung von elektronischen Daten, die die Parameter der verwendeten BeLab-Funktionen beinhaltet und darüber hinaus behördenweite Regelungen im Umgang mit Daten für die Langzeitspeicherung manifestiert. Hierdurch wird insgesamt die beweissichere Langzeitspeicherfähigkeit der Daten gesichert.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;heidelberg&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jochen Apel, Universität Heidelberg&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Im Juli 2014 hat die Universität Heidelberg im Rahmen einer [http://www.uni-heidelberg.de/universitaet/profil/researchdata/ Research Data Policy] allgemeine Richtli-nien zum Forschungsdatenmanagement verabschiedet. Zeitgleich nahm nach einer mehrmonatigen Planungs- und Vorbereitungsphase das [http://www.data.uni-heidelberg.de/ Kompetenzzentrum Forschungsdaten] der Universität offiziell die Arbeit auf. Das Kompetenzzentrum ist eine gemeinsame Serviceeinrichtung des Rechenzentrums und der Universitätsbibliothek, die zentrale Dienste und Beratungsangebote zum Management von Forschungsdaten anbietet. Unter anderem betreibt das Kompetenzzentrum das institutionelle For-schungsdatenrepositorium HeiDATA. Im Vortrag soll die Heidelberger Research Data Policy vorgestellt werden und aufgezeigt werden, wie das Kompetenzzentrum zu ihrer Umsetzung beiträgt. Dabei werden die folgenden Punkte diskutiert: &lt;br /&gt;
* Wie wird Forschungsdatenmanagement durch die Research Data Policy institutionell verankert? Welche Anforderungen an Forschungsprojekte werden formuliert, auf welche Unter-stützungsangebote verpflichtet sich die Universität, wie wird das Thema Datenveröffentlichung gehandhabt? &lt;br /&gt;
* Welche Angebote bietet das Kompetenzzentrum Forschungsdaten bisher und wie sind die Erfahrungen aus den ersten Projekten? Wie sind die Heidelberger Angebote in übergeordnete Strukturen und Aktivitäten eingebettet?&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;muenster&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdatenbefragung – WWU Münster&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dominik Rudolph, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Thema Forschungsdaten  gewinnt derzeit zunehmend an Bedeutung innerhalb der Scientific Community. Zum Nachweis der Reproduzierbarkeit der Ergebnisse, aber auch zur Weiternutzung der Daten für neue Fragestellungen durch andere Wissenschaftler im Sinne eines Open Data-Ansatzes werden zunehmend von Seiten der Mittelgeber  Vorgaben zum Umgang mit Forschungsdaten gemacht, etwa zur Aufbewahrungsdauer und Zugänglichmachung. Verschiedene Hochschulen haben bereits Forschungsdaten-Richtlinien erarbeitet oder sind derzeit dabei. Bislang liegen allerdings erst vereinzelt empirische Ergebnisse zu der Frage vor, wie der Umgang mit Forschungsprimärdaten in der Praxis gehandhabt wird und welche Probleme adressiert werden müssten. &lt;br /&gt;
An der Universität Münster wurde deshalb im Sommer 2014 eine Erhebung unter den Forschenden der verschiedenen Disziplinen mit 667 beendeten Fragebögen durchgeführt. Die Studie gewährt Einblicke in die Forschungspraxis der jeweiligen Fachbereiche, z.B. in die Datengewinnung (Erhebungsmethoden und Datenquellen), die Qualität der Daten (Formate und Volumina), Verantwortlichkeiten und die Archivierung (Aufbewahrungszweck und –Dauer, Speicherorte und Sicherheitskopien). Die Studie gibt außerdem Aufschluss über das Vorhandensein und die Praxisrelevanz von fachbereichsspezifischen Richtlinien und Vorgaben der Drittmittelgeber. Weitere Themenfelder sind der Wissensstand und die Beratungsbedarfe der Wissenschaftler zum Themenkomplex Forschungsdaten sowie die Nutzungsbereitschaft eines hochschuleigenen Forschungsdatenarchivs. Die Studie identifiziert darüber hinaus Differenzen zwischen den jeweiligen Fachdisziplinen sowie zwischen Professorenschaft und akademischem Mittelbau. Die Ergebnisse der Umfrage sollen die Grundlagen bilden für die Erarbeitung von Forschungsdatenrichtlinien an der WWU und für Projekte zur Bereitstellung der Infrastruktur und von Informationssystemslösungen zum Forschungsdatenmanagement.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;duesseldorf&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Es ist erklärte Zielsetzung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), die Forschungsgruppen bei der Speicherung wissenschaftlicher Daten aus Messungen, Computersimulationen oder anderen wissenschaftlichen Quellen zu unterstützen. Damit werden gesetzliche Verpflichtungen und Auflagen der Forschungsförderer umgesetzt. Im Hochschulentwicklungsplan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wird der Aufbau einer leistungsfähigen Langzeitarchivierungsinfrastruktur zur sicheren Aufbewahrung von Primärdaten aus der Forschung als strategisches Entwicklungsziel zur Unterstützung der Forschung definiert. Die HHU kooperiert auf dem Gebiet der digitalen Langzeitarchivierung mit der Universität Siegen und der Bergischen Universität Wuppertal. Im Rahmen dieser Kooperation stellt das Forschungsdatenmanagement einen Teilaspekt dar, der von der Archivierung administrativer Daten in Verwaltung und Instituten sowie wissenschaftlichen Publikationen abzugrenzen ist. Die Kooperationspartner konzentrieren sich in der Projektphase zu ausgewählten Schwerpunkten auf die Installation und Anwendung prototypischer Lösungen, die nach Projektabschluss in den Regelbetrieb übergeführt werden sollen. Angestrebt wird die Einrichtung eines Kompetenzzentrums zur Beratung und Unterstützung (Verfahrensauswahl, Organisation der Datenstruktur, Metadatenstruktur) sowohl der Administration als auch der Forschung und Lehre. Forschungsdatenmanagement wird an der HHU unter dem Aspekt der Erfordernisse von Open Access gesehen; die Evaluation von Repositories sowie die Auswahl der Methoden zur Speicherung der Archivdaten erfolgt unter Berücksichtigung dieser Erfordernisse. Die jüngsten Erfahrungen der HHU haben deutlich gemacht, dass eine strikte Policy im Umgang mit Forschungsdaten sowie im Hinblick auf langfristige Verfügbarkeit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit unerlässlich ist.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;kiel&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Für den Forschungsstandort Kiel wird an der Christian Albrechts-Universität zu Kiel und am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ein einheitliches Modell zum Umgang mit Forschungsdaten entwickelt. Das Ziel ist, dass alle Disziplinen am Forschungsstandort mit ihren jeweils unterschiedlichen Anforderungen einen Baukasten nutzen können, der den Instituten, Arbeitsgruppen und Projekten Bausteine und Elemente zur Erstellung einheitlicher Regelungen zum Umgang mit Forschungsdaten zur Verfügung stellt. Die Basis ist der seit 2010 am GEOMAR zusammen mit dem Exzellenzcluster Future Ocean entwickelte und bereitgestellte Data-Policy-Baukasten für die Kiel Marine Science. Um die Erstellung von spezifischen Standards zum Umgang mit Forschungsdaten durch die Forschenden selbst zu ermöglichen, soll der Baukasten aus den Disziplinen heraus dynamisch um notwendige, fachspezifische Komponenten erweitert werden können. Eine Versionierung der Baukastenelemente und der Regelwerke soll dabei für eine nachhaltige Nutzungbarkeit und Nachvollziehbarkeit der erhobenen Forschungsdaten sorgen und gleichzeitig der Dynamik der sich rasch entwickelnden Forschungsbereiche genüge tun. Perspektivisch soll so ein Rahmenwerk für Datenmanagement als – ggf. auch automatisierter – Service entstehen. Ein zentrales Gremium von Forschungsdatenmanagern aus den Disziplinen soll die Pflege des Baukastens und der daraus entwickelten Standards im Hinblick auf ihre Qualität begleiten.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Die Anmeldung zum 1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot; erfolgt über DINI e.V. unter http://dini.de/veranstaltungen/workshops/dini-nestor-workshop/. Der Unkostenbeitrag beträgt 15 Euro pro Person. Die Teilnehmeranzahl ist auf 80 Personen begrenzt. Der Workshop findet im [https://www.hu-berlin.de/ueberblick/campus/adlershof/ueberblick/anfahrt Erwin Schrödinger-Zentrum der Humboldt-Universität zu Berlin] in Berlin-Adlershof statt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1534</id>
		<title>DINI-nestor-WS1</title>
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		<updated>2014-09-03T11:07:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Ankündigung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität zu Berlin (Berlin-Adlershof) am 2. Oktober 2014 von 11-16.30 Uhr&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forschungsdaten-Policies dienen der Positionierung einer Forschungseinrichtung und bieten ihren MitarbeiterInnen Orientierung für den adäquaten Umgang mit Forschungsdaten. Sie bilden den Ausgangspunkt für die Entwicklung und den Ausbau von Infrastrukturen und Services, die die Forschenden beim Management von Forschungsdaten unterstützen. Ausgehend von [[Data_Policies|nationalen und internationalen Empfehlungen und Vorgaben]] für den Umgang mit Forschungsdaten werden derzeit in vielen deutschen wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und Universitäten entsprechende Grundsätze erarbeitet. Nach der [http://data.uni-bielefeld.de/de/policy Universität Bielefeld] haben im Juli 2014 die [http://www.cms.hu-berlin.de/ueberblick/projekte/dataman/policy Humboldt-Universität zu Berlin] und die [http://www.uni-goettingen.de/de/01-juli-2014-forschungsdaten-leitlinie-der-universitaet-goettingen-einschl-umg/488918.html Georg-August-Universität Göttingen] Forschungsdaten-Policies verabschiedet. Diese Ereignisse unterstreichen die Aktualität des Themas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem 1. DINI/nestor-Workshop sollen diese aktuellen Entwicklungen aufgegriffen werden. Die Ziele sind&lt;br /&gt;
die Schwerpunkte der vorhandenen bzw. geplanten Policies einzelner Einrichtungen zu charakterisieren,  &lt;br /&gt;
den Austausch zu den Auswirkungen auf das Informationsmanagement an den einzelnen Einrichtungen zu unterstützen und&lt;br /&gt;
Konzepte und Modelle zur Umsetzung eines Forschungsdatenmanagements vor dem Hintergrund einer institutionellen Policy zu diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zielgruppen für den Workshop sind Institutionen, die sich noch in der Planungsphase einer Policy befinden ebenso wie Institutionen, die vor praktischen Herausforderungen der Umsetzung einer institutionellen Policy stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exemplarische Fragen, die beim Workshop bearbeitet werden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Handelt es sich bei den (geplanten) Policies um eine reine institutionelle Positionierung zum Umgang mit Forschungsdaten oder sind auch konkrete Handlungsempfehlungen enthalten?&lt;br /&gt;
*Welche Rolle spielen Open Access und Open Science in den (geplanten) Policies?&lt;br /&gt;
*Welche Implikationen haben die (geplanten) Policies für den Aufbau einer adäquaten Informationsinfrastruktur an der Einrichtung?&lt;br /&gt;
*Welche technischen Services sind vorgesehen oder vorhanden (Forschungsdaten-Repositories, Integration in Forschungsinformationssysteme, Datensicherung etc.)?&lt;br /&gt;
*Welche personellen Ressourcen werden für welchen Einsatz geplant?&lt;br /&gt;
*Welche organisatorischen Modelle sind geplant (interne/externe Kooperationen, beteiligte Einrichtungen, Verantwortungsstrukturen)?&lt;br /&gt;
*Welche Support-Angebote sind geplant/verfügbar (Unterstützung bei der Anfertigung von Datenmangement-Plänen, Schulungen)?&lt;br /&gt;
*Welche Maßnahmen werden getroffen, um das Bewusstsein (Awareness) für die Policy und das Forschungsdatenmanagement zu erreichen? &lt;br /&gt;
*(Wie) werden die Angebote in in die Lehre integriert?&lt;br /&gt;
*Welche Beratungsangebote in rechtlicher Hinsicht sind einbegriffen?&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Programm==&lt;br /&gt;
Stand: 3. September 2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09:30 -	10:30	Registrierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:30 -	10:45	Begrüßung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:45 -	12:30	Block I: Institutionsübergreifende und fachliche Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#wien|&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten]] - Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#bw|bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg]] - Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#gfz|Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ]] ‐ Policies und Dienstleistungen - Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#mfn|Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten]] - Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#ptb|Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB]] - Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12:30 -	13:15	Mittagspause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13:15 -	14:30	Block II: Institutionelle Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#heidelberg|Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung]] - Jochen Apel, Universität Heidelberg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#muenster|Forschungsdatenbefragung – WWU Münster]] - Dominik Rudolph, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#duesseldorf|In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU - Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#kiel|Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards]] - Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14:30 -	15:00	Diskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:00 -	15:30	Kaffeepause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:30 -	16:30	Abschlussdiskussion und Formalia der DINI/nestor-AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abstracts==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;wien&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In Österreich wurde Anfang 2014 das Projekt [http://www.e-infrastructures.at/ »e-Infrastructures Austria«] gestartet, das den koordinierten Aufbau und die Weiterentwicklung von nationalen Repositorieninfrastrukturen für digitale Ressourcen aus Forschung und Lehre zum Ziel hat. Ein zentrales Anliegen ist es, Forschungsgemeinschaften, Bibliotheken und IT-Services von allen nationalen universitären und außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtungen einzubeziehen und gemeinsam Wissen für den Aufbau von lokalen Repositorien zu erarbeiten, vorhandenes Know-how und Ressourcen zu bündeln und den Institutionen zur Verfügung zu stellen. Innerhalb des dreijährigen Projektzeitraums richten alle Partnerinstitutionen einen lokalen Dokumentenserver ein bzw. optimieren Serviceangebote bereits bestehender Dokumentenserver. Parallel dazu widmet sich »e-Infrastructures Austria« der Forschungsdatenproblematik und sucht nach einer Annäherung auf nationaler Ebene. Das Projekt umfasst zu Beginn 25 gleichberechtigte Partnerinstitutionen und wird in drei parallel zueinander laufenden Teilprojekten abgewickelt.  Im Rahmen des Projekts wird durch eine Befragung der Wissenschafterinnen und Wissenschafter der Status Quo zum Umgang mit Forschungsdaten an österreichischen Universitäten sowie extrauniversitären Forschungseinrichtungen erhoben, um bereits bestehende Initiativen sowie Desiderata unserer Wissenschafter/innen gemäß den unterschiedlichen fachspezifischen Arbeitsprozessen und Publikationskulturen zu ermitteln. Die Ergebnisse der Befragung dienen als Anforderungen an zukünftige Forschungsdaten-Services österreichischer Universitäten/ Universitätsbibliotheken und Service-Provider anderer Forschungseinrichtungen. Weiters sollen mögliche Incentives-Modelle für ein optimales Archivierungsmanagement und eine freie Zurverfügungstellung von Daten aus Forschungsprozessen eruiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;bw&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) beginnt derzeit in Baden-Württemberg mit der Umsetzung eines Zukunftskonzepts für die Wissenschaften ([http://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/Remote/mwk/066_pm_anlage_e-science_web.pdf E-Science-Strategie]).  Nachnutzbarkeit von Daten, OpenAccess, das Publikationswesen, datenintensive Wissenschaften und die Forschungsumgebungsstandards stehen im Fokus der Bestrebungen.  Um die Strategie zu konkretisieren, spricht das Projekt [http://bwfdm.scc.kit.edu/ bwFDM-Communities] alle Wissenschaftsgruppen in Baden-Württemberg persönlich an, um deren aktuelle Prioritäten, Probleme und Lösungen im Forschungsdatenbereich zu erfassen und bringt seine Erkenntnisse auf allen beteiligten Ebenen in den Gestaltungsprozess der E-Science-Strategie mit ein.  Der Beitrag fasst die aktuellen Bestrebungen in und um das Projekt bwFDM-Communities mit besonderem Blick auf landesweite Rahmenbedingungen und die Entstehung einer KIT-Datenmanagement-Policy zusammen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;gfz&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Als nationales Forschungszentrum für die Geowissenschaften beschäftigt sich das [http://www.gfz-potsdam.de Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ] mit dem System Erde.  Die Forschenden am GFZ leisten im Dialog mit benachbarten Disziplinen in small data- und big data-Projekten einen zentralen Beitrag für ein nachhaltiges Erdsystem-Management. Dazu betreibt das GFZ mit seiner [http://www.gfz-potsdam.de/forschung/gfz-in-helmholtz/mesi-modular-earth-science-infrastructure/ MESI - Modular Earth Science Infrastructure] eine umfassende Infrastruktur aus Instrumenten (u. a. Satelliten, Instrumenten und Observatorien) und zugehörigen Forschungsdateninfrastrukturen (u. a. Datenbanken und Repositorien).  Das Management der entstehenden Forschungsdaten wird kooperativ durch Wissenschaft und Infrastruktur betrieben. Je nach Projekt gibt es unterschiedlichen Anforderungen an die rechtlichen, technologischen und organisatorischen Verfahren des Umgangs mit den digitalen Forschungsdaten. Über Basisdienste rund um die dauerhafte Speicherung der Forschungsdaten hinaus wird die Zugänglichkeit und Publikation der Forschungsdaten durch die Abteilung Bibliothek und Informationsdienste (LIS) [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:525-opus-2287 vorangetrieben]. Die Forschungsdateninfrastrukturen am GFZ und die damit verbundenen Dienstleistungen werden durch diverse Data-Policies geprägt. Dabei wirken z. B. Anforderungen der Forschungsförderung und von wissenschaftlichen Journals auf die [http://bib.telegrafenberg.de/ Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements]. Der Beitrag beschreibt die, auf vielfältigen Policies aufbauenden Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements und gibt einen Überblick über die Herausforderungen bei der strategischen Entwicklung von institutionellen Policies und Dienstleistungen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;mfn&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Zukunft des wissenschaftlichen Wissensmanagements ist nicht der institutionelle Datenbank-Silo, sondern global verteiltes und vernetztes Wissen. Technische, rechtliche, aber auch soziale Hindernisse stehen dem teilweise im Wege. Die Hintergründe, Diskussionen, Ziele, und Erfolge der [http://bouchoutdeclaration.org/ Bouchout-Erklärung] werden vorgestellt. Die Umsetzung in lokale Richtlinien für Daten, Texte und Medien am Museum für Naturkunde ist nicht unproblematisch und soll gemeinsam diskutiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;ptb&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das beweissichere elektronische Laborbuch der PTB ist ein funktionaler Softwareverbund, der auf mehreren Ebenen realisiert wird: Aus dem DFG-Projekt „BeLab“ geforderte Funktionen zur Sicherstellung einer beweissicheren Langzeitspeicherung werden mit verschiedenen, interagierenden Softwareinstanzen kombiniert. Diese umfassen ein elektronisches Laborbuch (eLab), eine beweissichernde Middleware zur Langzeitspeicherung sowie ein physisches Speichersystem. Das elektronische Laborbuch und die beweissichernde Middleware werden, ergänzend zu den in der Middleware verwendeten Standards [http://www.archisafe.de/s/archisafe/index ArchiSafe] und [http://tools.ietf.org/html/rfc4998 ArchiSig], um spezifische Funktionen gemäß des „BeLab“-Projekts erweitert. Bestehende Metadaten werden automatisch ergänzt, so dass über diese eine umfassende Suchfunktion gewährleistet ist. &lt;br /&gt;
Vervollständigt wird das Konzept um eine in der Entwicklung befindliche Policy zur Langzeitspeicherung von elektronischen Daten, die die Parameter der verwendeten BeLab-Funktionen beinhaltet und darüber hinaus behördenweite Regelungen im Umgang mit Daten für die Langzeitspeicherung manifestiert. Hierdurch wird insgesamt die beweissichere Langzeitspeicherfähigkeit der Daten gesichert.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;heidelberg&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jochen Apel, Universität Heidelberg&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Im Juli 2014 hat die Universität Heidelberg im Rahmen einer [http://www.uni-heidelberg.de/universitaet/profil/researchdata/ Research Data Policy] allgemeine Richtli-nien zum Forschungsdatenmanagement verabschiedet. Zeitgleich nahm nach einer mehrmonatigen Planungs- und Vorbereitungsphase das [http://www.data.uni-heidelberg.de/ Kompetenzzentrum Forschungsdaten] der Universität offiziell die Arbeit auf. Das Kompetenzzentrum ist eine gemeinsame Serviceeinrichtung des Rechenzentrums und der Universitätsbibliothek, die zentrale Dienste und Beratungsangebote zum Management von Forschungsdaten anbietet. Unter anderem betreibt das Kompetenzzentrum das institutionelle For-schungsdatenrepositorium HeiDATA. Im Vortrag soll die Heidelberger Research Data Policy vorgestellt werden und aufgezeigt werden, wie das Kompetenzzentrum zu ihrer Umsetzung beiträgt. Dabei werden die folgenden Punkte diskutiert: &lt;br /&gt;
* Wie wird Forschungsdatenmanagement durch die Research Data Policy institutionell verankert? Welche Anforderungen an Forschungsprojekte werden formuliert, auf welche Unter-stützungsangebote verpflichtet sich die Universität, wie wird das Thema Datenveröffentlichung gehandhabt? &lt;br /&gt;
* Welche Angebote bietet das Kompetenzzentrum Forschungsdaten bisher und wie sind die Erfahrungen aus den ersten Projekten? Wie sind die Heidelberger Angebote in übergeordnete Strukturen und Aktivitäten eingebettet?&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;muenster&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdatenbefragung – WWU Münster&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dominik Rudolph, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Thema Forschungsdaten  gewinnt derzeit zunehmend an Bedeutung innerhalb der Scientific Community. Zum Nachweis der Reproduzierbarkeit der Ergebnisse, aber auch zur Weiternutzung der Daten für neue Fragestellungen durch andere Wissenschaftler im Sinne eines Open Data-Ansatzes werden zunehmend von Seiten der Mittelgeber  Vorgaben zum Umgang mit Forschungsdaten gemacht, etwa zur Aufbewahrungsdauer und Zugänglichmachung. Verschiedene Hochschulen haben bereits Forschungsdaten-Richtlinien erarbeitet oder sind derzeit dabei. Bislang liegen allerdings erst vereinzelt empirische Ergebnisse zu der Frage vor, wie der Umgang mit Forschungsprimärdaten in der Praxis gehandhabt wird und welche Probleme adressiert werden müssten. &lt;br /&gt;
An der Universität Münster wurde deshalb im Sommer 2014 eine Erhebung unter den Forschenden der verschiedenen Disziplinen mit 667 beendeten Fragebögen durchgeführt. Die Studie gewährt Einblicke in die Forschungspraxis der jeweiligen Fachbereiche, z.B. in die Datengewinnung (Erhebungsmethoden und Datenquellen), die Qualität der Daten (Formate und Volumina), Verantwortlichkeiten und die Archivierung (Aufbewahrungszweck und –Dauer, Speicherorte und Sicherheitskopien). Die Studie gibt außerdem Aufschluss über das Vorhandensein und die Praxisrelevanz von fachbereichsspezifischen Richtlinien und Vorgaben der Drittmittelgeber. Weitere Themenfelder sind der Wissensstand und die Beratungsbedarfe der Wissenschaftler zum Themenkomplex Forschungsdaten sowie die Nutzungsbereitschaft eines hochschuleigenen Forschungsdatenarchivs. Die Studie identifiziert darüber hinaus Differenzen zwischen den jeweiligen Fachdisziplinen sowie zwischen Professorenschaft und akademischem Mittelbau. Die Ergebnisse der Umfrage sollen die Grundlagen bilden für die Erarbeitung von Forschungsdatenrichtlinien an der WWU und für Projekte zur Bereitstellung der Infrastruktur und von Informationssystemslösungen zum Forschungsdatenmanagement.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;duesseldorf&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Es ist erklärte Zielsetzung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), die Forschungsgruppen bei der Speicherung wissenschaftlicher Daten aus Messungen, Computersimulationen oder anderen wissenschaftlichen Quellen zu unterstützen. Damit werden gesetzliche Verpflichtungen und Auflagen der Forschungsförderer umgesetzt. Im Hochschulentwicklungsplan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wird der Aufbau einer leistungsfähigen Langzeitarchivierungsinfrastruktur zur sicheren Aufbewahrung von Primärdaten aus der Forschung als strategisches Entwicklungsziel zur Unterstützung der Forschung definiert. Die HHU kooperiert auf dem Gebiet der digitalen Langzeitarchivierung mit der Universität Siegen und der Bergischen Universität Wuppertal. Im Rahmen dieser Kooperation stellt das Forschungsdatenmanagement einen Teilaspekt dar, der von der Archivierung administrativer Daten in Verwaltung und Instituten sowie wissenschaftlichen Publikationen abzugrenzen ist. Die Kooperationspartner konzentrieren sich in der Projektphase zu ausgewählten Schwerpunkten auf die Installation und Anwendung prototypischer Lösungen, die nach Projektabschluss in den Regelbetrieb übergeführt werden sollen. Angestrebt wird die Einrichtung eines Kompetenzzentrums zur Beratung und Unterstützung (Verfahrensauswahl, Organisation der Datenstruktur, Metadatenstruktur) sowohl der Administration als auch der Forschung und Lehre. Forschungsdatenmanagement wird an der HHU unter dem Aspekt der Erfordernisse von Open Access gesehen; die Evaluation von Repositories sowie die Auswahl der Methoden zur Speicherung der Archivdaten erfolgt unter Berücksichtigung dieser Erfordernisse. Die jüngsten Erfahrungen der HHU haben deutlich gemacht, dass eine strikte Policy im Umgang mit Forschungsdaten sowie im Hinblick auf langfristige Verfügbarkeit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit unerlässlich ist.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;kiel&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Für den Forschungsstandort Kiel wird an der Christian Albrechts-Universität zu Kiel und am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ein einheitliches Modell zum Umgang mit Forschungsdaten entwickelt. Das Ziel ist, dass alle Disziplinen am Forschungsstandort mit ihren jeweils unterschiedlichen Anforderungen einen Baukasten nutzen können, der den Instituten, Arbeitsgruppen und Projekten Bausteine und Elemente zur Erstellung einheitlicher Regelungen zum Umgang mit Forschungsdaten zur Verfügung stellt. Die Basis ist der seit 2010 am GEOMAR zusammen mit dem Exzellenzcluster Future Ocean entwickelte und bereitgestellte Data-Policy-Baukasten für die Kiel Marine Science. Um die Erstellung von spezifischen Standards zum Umgang mit Forschungsdaten durch die Forschenden selbst zu ermöglichen, soll der Baukasten aus den Disziplinen heraus dynamisch um notwendige, fachspezifische Komponenten erweitert werden können. Eine Versionierung der Baukastenelemente und der Regelwerke soll dabei für eine nachhaltige Nutzungbarkeit und Nachvollziehbarkeit der erhobenen Forschungsdaten sorgen und gleichzeitig der Dynamik der sich rasch entwickelnden Forschungsbereiche genüge tun. Perspektivisch soll so ein Rahmenwerk für Datenmanagement als – ggf. auch automatisierter – Service entstehen. Ein zentrales Gremium von Forschungsdatenmanagern aus den Disziplinen soll die Pflege des Baukastens und der daraus entwickelten Standards im Hinblick auf ihre Qualität begleiten.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Die Anmeldung zum 1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot; erfolgt über DINI e.V. unter http://dini.de/veranstaltungen/workshops/dini-nestor-workshop/. Der Unkostenbeitrag beträgt 15 Euro pro Person. Die Teilnehmeranzahl ist auf 80 Personen begrenzt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1533</id>
		<title>DINI-nestor-WS1</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1533"/>
		<updated>2014-09-03T11:03:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Ankündigung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität zu Berlin (Berlin-Adlershof) am 2. Oktober 2014 von 11-16.30 Uhr&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forschungsdaten-Policies dienen der Positionierung einer Forschungseinrichtung und bieten ihren MitarbeiterInnen Orientierung für den adäquaten Umgang mit Forschungsdaten. Sie bilden den Ausgangspunkt für die Entwicklung und den Ausbau von Infrastrukturen und Services, die die Forschenden beim Management von Forschungsdaten unterstützen. Ausgehend von [[Data_Policies|nationalen und internationalen Empfehlungen und Vorgaben]] für den Umgang mit Forschungsdaten werden derzeit in vielen deutschen wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und Universitäten entsprechende Grundsätze erarbeitet. Nach der [http://data.uni-bielefeld.de/de/policy Universität Bielefeld] haben im Juli 2014 die [http://www.cms.hu-berlin.de/ueberblick/projekte/dataman/policy Humboldt-Universität zu Berlin] und die [http://www.uni-goettingen.de/de/01-juli-2014-forschungsdaten-leitlinie-der-universitaet-goettingen-einschl-umg/488918.html Georg-August-Universität Göttingen] Forschungsdaten-Policies verabschiedet. Diese Ereignisse unterstreichen die Aktualität des Themas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem 1. DINI/nestor-Workshop sollen diese aktuellen Entwicklungen aufgegriffen werden. Die Ziele sind&lt;br /&gt;
die Schwerpunkte der vorhandenen bzw. geplanten Policies einzelner Einrichtungen zu charakterisieren,  &lt;br /&gt;
den Austausch zu den Auswirkungen auf das Informationsmanagement an den einzelnen Einrichtungen zu unterstützen und&lt;br /&gt;
Konzepte und Modelle zur Umsetzung eines Forschungsdatenmanagements vor dem Hintergrund einer institutionellen Policy zu diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zielgruppen für den Workshop sind Institutionen, die sich noch in der Planungsphase einer Policy befinden ebenso wie Institutionen, die vor praktischen Herausforderungen der Umsetzung einer institutionellen Policy stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exemplarische Fragen, die beim Workshop bearbeitet werden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Handelt es sich bei den (geplanten) Policies um eine reine institutionelle Positionierung zum Umgang mit Forschungsdaten oder sind auch konkrete Handlungsempfehlungen enthalten?&lt;br /&gt;
*Welche Rolle spielen Open Access und Open Science in den (geplanten) Policies?&lt;br /&gt;
*Welche Implikationen haben die (geplanten) Policies für den Aufbau einer adäquaten Informationsinfrastruktur an der Einrichtung?&lt;br /&gt;
*Welche technischen Services sind vorgesehen oder vorhanden (Forschungsdaten-Repositories, Integration in Forschungsinformationssysteme, Datensicherung etc.)?&lt;br /&gt;
*Welche personellen Ressourcen werden für welchen Einsatz geplant?&lt;br /&gt;
*Welche organisatorischen Modelle sind geplant (interne/externe Kooperationen, beteiligte Einrichtungen, Verantwortungsstrukturen)?&lt;br /&gt;
*Welche Support-Angebote sind geplant/verfügbar (Unterstützung bei der Anfertigung von Datenmangement-Plänen, Schulungen)?&lt;br /&gt;
*Welche Maßnahmen werden getroffen, um das Bewusstsein (Awareness) für die Policy und das Forschungsdatenmanagement zu erreichen? &lt;br /&gt;
*(Wie) werden die Angebote in in die Lehre integriert?&lt;br /&gt;
*Welche Beratungsangebote in rechtlicher Hinsicht sind einbegriffen?&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Programm==&lt;br /&gt;
Stand: 3. September 2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09:30 -	10:30	Registrierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:30 -	10:45	Begrüßung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:45 -	12:30	Block I: Institutionsübergreifende und fachliche Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#wien|&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten]] - Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#bw|bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg]] - Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#gfz|Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ]] ‐ Policies und Dienstleistungen - Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#mfn|Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten]] - Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#ptb|Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB]] - Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12:30 -	13:15	Mittagspause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13:15 -	14:30	Block II: Institutionelle Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#heidelberg|Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung]] - Jochen Apel, Universität Heidelberg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#muenster|Forschungsdatenbefragung – WWU Münster]] - Dominik Rudolph, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#duesseldorf|In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU - Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#kiel|Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards]] - Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14:30 -	15:00	Diskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:00 -	15:30	Kaffeepause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:30 -	16:30	Abschlussdiskussion und Formalia der DINI/nestor-AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abstracts==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;wien&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In Österreich wurde Anfang 2014 das Projekt [http://www.e-infrastructures.at/ »e-Infrastructures Austria«] gestartet, das den koordinierten Aufbau und die Weiterentwicklung von nationalen Repositorieninfrastrukturen für digitale Ressourcen aus Forschung und Lehre zum Ziel hat. Ein zentrales Anliegen ist es, Forschungsgemeinschaften, Bibliotheken und IT-Services von allen nationalen universitären und außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtungen einzubeziehen und gemeinsam Wissen für den Aufbau von lokalen Repositorien zu erarbeiten, vorhandenes Know-how und Ressourcen zu bündeln und den Institutionen zur Verfügung zu stellen. Innerhalb des dreijährigen Projektzeitraums richten alle Partnerinstitutionen einen lokalen Dokumentenserver ein bzw. optimieren Serviceangebote bereits bestehender Dokumentenserver. Parallel dazu widmet sich »e-Infrastructures Austria« der Forschungsdatenproblematik und sucht nach einer Annäherung auf nationaler Ebene. Das Projekt umfasst zu Beginn 25 gleichberechtigte Partnerinstitutionen und wird in drei parallel zueinander laufenden Teilprojekten abgewickelt.  Im Rahmen des Projekts wird durch eine Befragung der Wissenschafterinnen und Wissenschafter der Status Quo zum Umgang mit Forschungsdaten an österreichischen Universitäten sowie extrauniversitären Forschungseinrichtungen erhoben, um bereits bestehende Initiativen sowie Desiderata unserer Wissenschafter/innen gemäß den unterschiedlichen fachspezifischen Arbeitsprozessen und Publikationskulturen zu ermitteln. Die Ergebnisse der Befragung dienen als Anforderungen an zukünftige Forschungsdaten-Services österreichischer Universitäten/ Universitätsbibliotheken und Service-Provider anderer Forschungseinrichtungen. Weiters sollen mögliche Incentives-Modelle für ein optimales Archivierungsmanagement und eine freie Zurverfügungstellung von Daten aus Forschungsprozessen eruiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;bw&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) beginnt derzeit in Baden-Württemberg mit der Umsetzung eines Zukunftskonzepts für die Wissenschaften ([http://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/Remote/mwk/066_pm_anlage_e-science_web.pdf E-Science-Strategie]).  Nachnutzbarkeit von Daten, OpenAccess, das Publikationswesen, datenintensive Wissenschaften und die Forschungsumgebungsstandards stehen im Fokus der Bestrebungen.  Um die Strategie zu konkretisieren, spricht das Projekt [http://bwfdm.scc.kit.edu/ bwFDM-Communities] alle Wissenschaftsgruppen in Baden-Württemberg persönlich an, um deren aktuelle Prioritäten, Probleme und Lösungen im Forschungsdatenbereich zu erfassen und bringt seine Erkenntnisse auf allen beteiligten Ebenen in den Gestaltungsprozess der E-Science-Strategie mit ein.  Der Beitrag fasst die aktuellen Bestrebungen in und um das Projekt bwFDM-Communities mit besonderem Blick auf landesweite Rahmenbedingungen und die Entstehung einer KIT-Datenmanagement-Policy zusammen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;gfz&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Als nationales Forschungszentrum für die Geowissenschaften beschäftigt sich das [http://www.gfz-potsdam.de Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ] mit dem System Erde.  Die Forschenden am GFZ leisten im Dialog mit benachbarten Disziplinen in small data- und big data-Projekten einen zentralen Beitrag für ein nachhaltiges Erdsystem-Management. Dazu betreibt das GFZ mit seiner [http://www.gfz-potsdam.de/forschung/gfz-in-helmholtz/mesi-modular-earth-science-infrastructure/ MESI - Modular Earth Science Infrastructure] eine umfassende Infrastruktur aus Instrumenten (u. a. Satelliten, Instrumenten und Observatorien) und zugehörigen Forschungsdateninfrastrukturen (u. a. Datenbanken und Repositorien).  Das Management der entstehenden Forschungsdaten wird kooperativ durch Wissenschaft und Infrastruktur betrieben. Je nach Projekt gibt es unterschiedlichen Anforderungen an die rechtlichen, technologischen und organisatorischen Verfahren des Umgangs mit den digitalen Forschungsdaten. Über Basisdienste rund um die dauerhafte Speicherung der Forschungsdaten hinaus wird die Zugänglichkeit und Publikation der Forschungsdaten durch die Abteilung Bibliothek und Informationsdienste (LIS) [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:525-opus-2287 vorangetrieben]. Die Forschungsdateninfrastrukturen am GFZ und die damit verbundenen Dienstleistungen werden durch diverse Data-Policies geprägt. Dabei wirken z. B. Anforderungen der Forschungsförderung und von wissenschaftlichen Journals auf die [http://bib.telegrafenberg.de/ Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements]. Der Beitrag beschreibt die, auf vielfältigen Policies aufbauenden Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements und gibt einen Überblick über die Herausforderungen bei der strategischen Entwicklung von institutionellen Policies und Dienstleistungen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;mfn&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Zukunft des wissenschaftlichen Wissensmanagements ist nicht der institutionelle Datenbank-Silo, sondern global verteiltes und vernetztes Wissen. Technische, rechtliche, aber auch soziale Hindernisse stehen dem teilweise im Wege. Die Hintergründe, Diskussionen, Ziele, und Erfolge der [http://bouchoutdeclaration.org/ Bouchout-Erklärung] werden vorgestellt. Die Umsetzung in lokale Richtlinien für Daten, Texte und Medien am Museum für Naturkunde ist nicht unproblematisch und soll gemeinsam diskutiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;ptb&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das beweissichere elektronische Laborbuch der PTB ist ein funktionaler Softwareverbund, der auf mehreren Ebenen realisiert wird: Aus dem DFG-Projekt „BeLab“ geforderte Funktionen zur Sicherstellung einer beweissicheren Langzeitspeicherung werden mit verschiedenen, interagierenden Softwareinstanzen kombiniert. Diese umfassen ein elektronisches Laborbuch (eLab), eine beweissichernde Middleware zur Langzeitspeicherung sowie ein physisches Speichersystem. Das elektronische Laborbuch und die beweissichernde Middleware werden, ergänzend zu den in der Middleware verwendeten Standards [http://www.archisafe.de/s/archisafe/index ArchiSafe] und [http://tools.ietf.org/html/rfc4998 ArchiSig], um spezifische Funktionen gemäß des „BeLab“-Projekts erweitert. Bestehende Metadaten werden automatisch ergänzt, so dass über diese eine umfassende Suchfunktion gewährleistet ist. &lt;br /&gt;
Vervollständigt wird das Konzept um eine in der Entwicklung befindliche Policy zur Langzeitspeicherung von elektronischen Daten, die die Parameter der verwendeten BeLab-Funktionen beinhaltet und darüber hinaus behördenweite Regelungen im Umgang mit Daten für die Langzeitspeicherung manifestiert. Hierdurch wird insgesamt die beweissichere Langzeitspeicherfähigkeit der Daten gesichert.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;heidelberg&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jochen Apel, Universität Heidelberg&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Im Juli 2014 hat die Universität Heidelberg im Rahmen einer [http://www.uni-heidelberg.de/universitaet/profil/researchdata/ Research Data Policy] allgemeine Richtli-nien zum Forschungsdatenmanagement verabschiedet. Zeitgleich nahm nach einer mehrmonatigen Planungs- und Vorbereitungsphase das [http://www.data.uni-heidelberg.de/ Kompetenzzentrum Forschungsdaten] der Universität offiziell die Arbeit auf. Das Kompetenzzentrum ist eine gemeinsame Serviceeinrichtung des Rechenzentrums und der Universitätsbibliothek, die zentrale Dienste und Beratungsangebote zum Management von Forschungsdaten anbietet. Unter anderem betreibt das Kompetenzzentrum das institutionelle For-schungsdatenrepositorium HeiDATA. Im Vortrag soll die Heidelberger Research Data Policy vorgestellt werden und aufgezeigt werden, wie das Kompetenzzentrum zu ihrer Umsetzung beiträgt. Dabei werden die folgenden Punkte diskutiert: &lt;br /&gt;
* Wie wird Forschungsdatenmanagement durch die Research Data Policy institutionell verankert? Welche Anforderungen an Forschungsprojekte werden formuliert, auf welche Unter-stützungsangebote verpflichtet sich die Universität, wie wird das Thema Datenveröffentlichung gehandhabt? &lt;br /&gt;
* Welche Angebote bietet das Kompetenzzentrum Forschungsdaten bisher und wie sind die Erfahrungen aus den ersten Projekten? Wie sind die Heidelberger Angebote in übergeordnete Strukturen und Aktivitäten eingebettet?&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;muenster&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdatenbefragung – WWU Münster&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dominik Rudolph, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Thema Forschungsdaten  gewinnt derzeit zunehmend an Bedeutung innerhalb der Scientific Community. Zum Nachweis der Reproduzierbarkeit der Ergebnisse, aber auch zur Weiternutzung der Daten für neue Fragestellungen durch andere Wissenschaftler im Sinne eines Open Data-Ansatzes werden zunehmend von Seiten der Mittelgeber  Vorgaben zum Umgang mit Forschungsdaten gemacht, etwa zur Aufbewahrungsdauer und Zugänglichmachung. Verschiedene Hochschulen haben bereits Forschungsdaten-Richtlinien erarbeitet oder sind derzeit dabei. Bislang liegen allerdings erst vereinzelt empirische Ergebnisse zu der Frage vor, wie der Umgang mit Forschungsprimärdaten in der Praxis gehandhabt wird und welche Probleme adressiert werden müssten. &lt;br /&gt;
An der Universität Münster wurde deshalb im Sommer 2014 eine Erhebung unter den Forschenden der verschiedenen Disziplinen mit 667 beendeten Fragebögen durchgeführt. Die Studie gewährt Einblicke in die Forschungspraxis der jeweiligen Fachbereiche, z.B. in die Datengewinnung (Erhebungsmethoden und Datenquellen), die Qualität der Daten (Formate und Volumina), Verantwortlichkeiten und die Archivierung (Aufbewahrungszweck und –Dauer, Speicherorte und Sicherheitskopien). Die Studie gibt außerdem Aufschluss über das Vorhandensein und die Praxisrelevanz von fachbereichsspezifischen Richtlinien und Vorgaben der Drittmittelgeber. Weitere Themenfelder sind der Wissensstand und die Beratungsbedarfe der Wissenschaftler zum Themenkomplex Forschungsdaten sowie die Nutzungsbereitschaft eines hochschuleigenen Forschungsdatenarchivs. Die Studie identifiziert darüber hinaus Differenzen zwischen den jeweiligen Fachdisziplinen sowie zwischen Professorenschaft und akademischem Mittelbau. Die Ergebnisse der Umfrage sollen die Grundlagen bilden für die Erarbeitung von Forschungsdatenrichtlinien an der WWU und für Projekte zur Bereitstellung der Infrastruktur und von Informationssystemslösungen zum Forschungsdatenmanagement.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;duesseldorf&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Es ist erklärte Zielsetzung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), die Forschungsgruppen bei der Speicherung wissenschaftlicher Daten aus Messungen, Computersimulationen oder anderen wissenschaftlichen Quellen zu unterstützen. Damit werden gesetzliche Verpflichtungen und Auflagen der Forschungsförderer umgesetzt. Im Hochschulentwicklungsplan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wird der Aufbau einer leistungsfähigen Langzeitarchivierungsinfrastruktur zur sicheren Aufbewahrung von Primärdaten aus der Forschung als strategisches Entwicklungsziel zur Unterstützung der Forschung definiert. Die HHU kooperiert auf dem Gebiet der digitalen Langzeitarchivierung mit der Universität Siegen und der Bergischen Universität Wuppertal. Im Rahmen dieser Kooperation stellt das Forschungsdatenmanagement einen Teilaspekt dar, der von der Archivierung administrativer Daten in Verwaltung und Instituten sowie wissenschaftlichen Publikationen abzugrenzen ist. Die Kooperationspartner konzentrieren sich in der Projektphase zu ausgewählten Schwerpunkten auf die Installation und Anwendung prototypischer Lösungen, die nach Projektabschluss in den Regelbetrieb übergeführt werden sollen. Angestrebt wird die Einrichtung eines Kompetenzzentrums zur Beratung und Unterstützung (Verfahrensauswahl, Organisation der Datenstruktur, Metadatenstruktur) sowohl der Administration als auch der Forschung und Lehre. Forschungsdatenmanagement wird an der HHU unter dem Aspekt der Erfordernisse von Open Access gesehen; die Evaluation von Repositories sowie die Auswahl der Methoden zur Speicherung der Archivdaten erfolgt unter Berücksichtigung dieser Erfordernisse. Die jüngsten Erfahrungen der HHU haben deutlich gemacht, dass eine strikte Policy im Umgang mit Forschungsdaten sowie im Hinblick auf langfristige Verfügbarkeit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit unerlässlich ist.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;kiel&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Für den Forschungsstandort Kiel wird an der Christian Albrechts-Universität zu Kiel und am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ein einheitliches Modell zum Umgang mit Forschungsdaten entwickelt. Das Ziel ist, dass alle Disziplinen am Forschungsstandort mit ihren jeweils unterschiedlichen Anforderungen einen Baukasten nutzen können, der den Instituten, Arbeitsgruppen und Projekten Bausteine und Elemente zur Erstellung einheitlicher Regelungen zum Umgang mit Forschungsdaten zur Verfügung stellt. Die Basis ist der seit 2010 am GEOMAR zusammen mit dem Exzellenzcluster Future Ocean entwickelte und bereitgestellte Data-Policy-Baukasten für die Kiel Marine Science. Um die Erstellung von spezifischen Standards zum Umgang mit Forschungsdaten durch die Forschenden selbst zu ermöglichen, soll der Baukasten aus den Disziplinen heraus dynamisch um notwendige, fachspezifische Komponenten erweitert werden können. Eine Versionierung der Baukastenelemente und der Regelwerke soll dabei für eine nachhaltige Nutzungbarkeit und Nachvollziehbarkeit der erhobenen Forschungsdaten sorgen und gleichzeitig der Dynamik der sich rasch entwickelnden Forschungsbereiche genüge tun. Perspektivisch soll so ein Rahmenwerk für Datenmanagement als – ggf. auch automatisierter – Service entstehen. Ein zentrales Gremium von Forschungsdatenmanagern aus den Disziplinen soll die Pflege des Baukastens und der daraus entwickelten Standards im Hinblick auf ihre Qualität begleiten.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Die Anmeldung zum 1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot; erfolgt über DINI e.V. unter http://dini.de/veranstaltungen/workshops/1-dini-nestor-workshop/. Der Unkostenbeitrag beträgt 15 Euro pro Person. Die Teilnehmeranzahl ist auf 80 Personen begrenzt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1532</id>
		<title>DINI-nestor-WS1</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1532"/>
		<updated>2014-09-03T10:59:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: /* Abstracts */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Ankündigung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität zu Berlin (Berlin-Adlershof) am 2. Oktober 2014 von 11-16.30 Uhr&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forschungsdaten-Policies dienen der Positionierung einer Forschungseinrichtung und bieten ihren MitarbeiterInnen Orientierung für den adäquaten Umgang mit Forschungsdaten. Sie bilden den Ausgangspunkt für die Entwicklung und den Ausbau von Infrastrukturen und Services, die die Forschenden beim Management von Forschungsdaten unterstützen. Ausgehend von [[Data_Policies|nationalen und internationalen Empfehlungen und Vorgaben]] für den Umgang mit Forschungsdaten werden derzeit in vielen deutschen wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und Universitäten entsprechende Grundsätze erarbeitet. Nach der [http://data.uni-bielefeld.de/de/policy Universität Bielefeld] haben im Juli 2014 die [http://www.cms.hu-berlin.de/ueberblick/projekte/dataman/policy Humboldt-Universität zu Berlin] und die [http://www.uni-goettingen.de/de/01-juli-2014-forschungsdaten-leitlinie-der-universitaet-goettingen-einschl-umg/488918.html Georg-August-Universität Göttingen] Forschungsdaten-Policies verabschiedet. Diese Ereignisse unterstreichen die Aktualität des Themas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem 1. DINI/nestor-Workshop sollen diese aktuellen Entwicklungen aufgegriffen werden. Die Ziele sind&lt;br /&gt;
die Schwerpunkte der vorhandenen bzw. geplanten Policies einzelner Einrichtungen zu charakterisieren,  &lt;br /&gt;
den Austausch zu den Auswirkungen auf das Informationsmanagement an den einzelnen Einrichtungen zu unterstützen und&lt;br /&gt;
Konzepte und Modelle zur Umsetzung eines Forschungsdatenmanagements vor dem Hintergrund einer institutionellen Policy zu diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zielgruppen für den Workshop sind Institutionen, die sich noch in der Planungsphase einer Policy befinden ebenso wie Institutionen, die vor praktischen Herausforderungen der Umsetzung einer institutionellen Policy stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exemplarische Fragen, die beim Workshop bearbeitet werden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Handelt es sich bei den (geplanten) Policies um eine reine institutionelle Positionierung zum Umgang mit Forschungsdaten oder sind auch konkrete Handlungsempfehlungen enthalten?&lt;br /&gt;
*Welche Rolle spielen Open Access und Open Science in den (geplanten) Policies?&lt;br /&gt;
*Welche Implikationen haben die (geplanten) Policies für den Aufbau einer adäquaten Informationsinfrastruktur an der Einrichtung?&lt;br /&gt;
*Welche technischen Services sind vorgesehen oder vorhanden (Forschungsdaten-Repositories, Integration in Forschungsinformationssysteme, Datensicherung etc.)?&lt;br /&gt;
*Welche personellen Ressourcen werden für welchen Einsatz geplant?&lt;br /&gt;
*Welche organisatorischen Modelle sind geplant (interne/externe Kooperationen, beteiligte Einrichtungen, Verantwortungsstrukturen)?&lt;br /&gt;
*Welche Support-Angebote sind geplant/verfügbar (Unterstützung bei der Anfertigung von Datenmangement-Plänen, Schulungen)?&lt;br /&gt;
*Welche Maßnahmen werden getroffen, um das Bewusstsein (Awareness) für die Policy und das Forschungsdatenmanagement zu erreichen? &lt;br /&gt;
*(Wie) werden die Angebote in in die Lehre integriert?&lt;br /&gt;
*Welche Beratungsangebote in rechtlicher Hinsicht sind einbegriffen?&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Programm==&lt;br /&gt;
Stand: 3. September 2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09:30 -	10:30	Registrierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:30 -	10:45	Begrüßung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:45 -	12:30	Block I: Institutionsübergreifende und fachliche Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#wien|&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten]] - Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#bw|bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg]] - Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#gfz|Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ]] ‐ Policies und Dienstleistungen - Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#mfn|Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten]] - Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#ptb|Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB]] - Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12:30 -	13:15	Mittagspause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13:15 -	14:30	Block II: Institutionelle Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#heidelberg|Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung]] - Jochen Apel, Universität Heidelberg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#muenster|Forschungsdatenbefragung – WWU Münster]] - Dominik Rudolph, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#duesseldorf|In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU - Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#kiel|Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards]] - Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14:30 -	15:00	Diskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:00 -	15:30	Kaffeepause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:30 -	16:30	Abschlussdiskussion und Formalia der DINI/nestor-AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abstracts==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;wien&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In Österreich wurde Anfang 2014 das Projekt [http://www.e-infrastructures.at/ »e-Infrastructures Austria«] gestartet, das den koordinierten Aufbau und die Weiterentwicklung von nationalen Repositorieninfrastrukturen für digitale Ressourcen aus Forschung und Lehre zum Ziel hat. Ein zentrales Anliegen ist es, Forschungsgemeinschaften, Bibliotheken und IT-Services von allen nationalen universitären und außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtungen einzubeziehen und gemeinsam Wissen für den Aufbau von lokalen Repositorien zu erarbeiten, vorhandenes Know-how und Ressourcen zu bündeln und den Institutionen zur Verfügung zu stellen. Innerhalb des dreijährigen Projektzeitraums richten alle Partnerinstitutionen einen lokalen Dokumentenserver ein bzw. optimieren Serviceangebote bereits bestehender Dokumentenserver. Parallel dazu widmet sich »e-Infrastructures Austria« der Forschungsdatenproblematik und sucht nach einer Annäherung auf nationaler Ebene. Das Projekt umfasst zu Beginn 25 gleichberechtigte Partnerinstitutionen und wird in drei parallel zueinander laufenden Teilprojekten abgewickelt.  Im Rahmen des Projekts wird durch eine Befragung der Wissenschafterinnen und Wissenschafter der Status Quo zum Umgang mit Forschungsdaten an österreichischen Universitäten sowie extrauniversitären Forschungseinrichtungen erhoben, um bereits bestehende Initiativen sowie Desiderata unserer Wissenschafter/innen gemäß den unterschiedlichen fachspezifischen Arbeitsprozessen und Publikationskulturen zu ermitteln. Die Ergebnisse der Befragung dienen als Anforderungen an zukünftige Forschungsdaten-Services österreichischer Universitäten/ Universitätsbibliotheken und Service-Provider anderer Forschungseinrichtungen. Weiters sollen mögliche Incentives-Modelle für ein optimales Archivierungsmanagement und eine freie Zurverfügungstellung von Daten aus Forschungsprozessen eruiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;bw&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) beginnt derzeit in Baden-Württemberg mit der Umsetzung eines Zukunftskonzepts für die Wissenschaften ([http://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/Remote/mwk/066_pm_anlage_e-science_web.pdf E-Science-Strategie]).  Nachnutzbarkeit von Daten, OpenAccess, das Publikationswesen, datenintensive Wissenschaften und die Forschungsumgebungsstandards stehen im Fokus der Bestrebungen.  Um die Strategie zu konkretisieren, spricht das Projekt [http://bwfdm.scc.kit.edu/ bwFDM-Communities] alle Wissenschaftsgruppen in Baden-Württemberg persönlich an, um deren aktuelle Prioritäten, Probleme und Lösungen im Forschungsdatenbereich zu erfassen und bringt seine Erkenntnisse auf allen beteiligten Ebenen in den Gestaltungsprozess der E-Science-Strategie mit ein.  Der Beitrag fasst die aktuellen Bestrebungen in und um das Projekt bwFDM-Communities mit besonderem Blick auf landesweite Rahmenbedingungen und die Entstehung einer KIT-Datenmanagement-Policy zusammen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;gfz&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Als nationales Forschungszentrum für die Geowissenschaften beschäftigt sich das [http://www.gfz-potsdam.de Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ] mit dem System Erde.  Die Forschenden am GFZ leisten im Dialog mit benachbarten Disziplinen in small data- und big data-Projekten einen zentralen Beitrag für ein nachhaltiges Erdsystem-Management. Dazu betreibt das GFZ mit seiner [http://www.gfz-potsdam.de/forschung/gfz-in-helmholtz/mesi-modular-earth-science-infrastructure/ MESI - Modular Earth Science Infrastructure] eine umfassende Infrastruktur aus Instrumenten (u. a. Satelliten, Instrumenten und Observatorien) und zugehörigen Forschungsdateninfrastrukturen (u. a. Datenbanken und Repositorien).  Das Management der entstehenden Forschungsdaten wird kooperativ durch Wissenschaft und Infrastruktur betrieben. Je nach Projekt gibt es unterschiedlichen Anforderungen an die rechtlichen, technologischen und organisatorischen Verfahren des Umgangs mit den digitalen Forschungsdaten. Über Basisdienste rund um die dauerhafte Speicherung der Forschungsdaten hinaus wird die Zugänglichkeit und Publikation der Forschungsdaten durch die Abteilung Bibliothek und Informationsdienste (LIS) [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:525-opus-2287 vorangetrieben]. Die Forschungsdateninfrastrukturen am GFZ und die damit verbundenen Dienstleistungen werden durch diverse Data-Policies geprägt. Dabei wirken z. B. Anforderungen der Forschungsförderung und von wissenschaftlichen Journals auf die [http://bib.telegrafenberg.de/ Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements]. Der Beitrag beschreibt die, auf vielfältigen Policies aufbauenden Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements und gibt einen Überblick über die Herausforderungen bei der strategischen Entwicklung von institutionellen Policies und Dienstleistungen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;mfn&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Zukunft des wissenschaftlichen Wissensmanagements ist nicht der institutionelle Datenbank-Silo, sondern global verteiltes und vernetztes Wissen. Technische, rechtliche, aber auch soziale Hindernisse stehen dem teilweise im Wege. Die Hintergründe, Diskussionen, Ziele, und Erfolge der [http://bouchoutdeclaration.org/ Bouchout-Erklärung] werden vorgestellt. Die Umsetzung in lokale Richtlinien für Daten, Texte und Medien am Museum für Naturkunde ist nicht unproblematisch und soll gemeinsam diskutiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;ptb&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das beweissichere elektronische Laborbuch der PTB ist ein funktionaler Softwareverbund, der auf mehreren Ebenen realisiert wird: Aus dem DFG-Projekt „BeLab“ geforderte Funktionen zur Sicherstellung einer beweissicheren Langzeitspeicherung werden mit verschiedenen, interagierenden Softwareinstanzen kombiniert. Diese umfassen ein elektronisches Laborbuch (eLab), eine beweissichernde Middleware zur Langzeitspeicherung sowie ein physisches Speichersystem. Das elektronische Laborbuch und die beweissichernde Middleware werden, ergänzend zu den in der Middleware verwendeten Standards [http://www.archisafe.de/s/archisafe/index ArchiSafe] und [http://tools.ietf.org/html/rfc4998 ArchiSig], um spezifische Funktionen gemäß des „BeLab“-Projekts erweitert. Bestehende Metadaten werden automatisch ergänzt, so dass über diese eine umfassende Suchfunktion gewährleistet ist. &lt;br /&gt;
Vervollständigt wird das Konzept um eine in der Entwicklung befindliche Policy zur Langzeitspeicherung von elektronischen Daten, die die Parameter der verwendeten BeLab-Funktionen beinhaltet und darüber hinaus behördenweite Regelungen im Umgang mit Daten für die Langzeitspeicherung manifestiert. Hierdurch wird insgesamt die beweissichere Langzeitspeicherfähigkeit der Daten gesichert.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;heidelberg&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jochen Apel, Universität Heidelberg&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Im Juli 2014 hat die Universität Heidelberg im Rahmen einer [http://www.uni-heidelberg.de/universitaet/profil/researchdata/ Research Data Policy] allgemeine Richtli-nien zum Forschungsdatenmanagement verabschiedet. Zeitgleich nahm nach einer mehrmonatigen Planungs- und Vorbereitungsphase das Kompetenzzentrum Forschungsdaten der Universität offiziell die Arbeit auf. Das Kompetenzzentrum ist eine gemeinsame Serviceeinrichtung des Rechenzentrums und der Universitätsbibliothek, die zentrale Dienste und Beratungsangebote zum Management von Forschungsdaten anbietet. Unter anderem betreibt das Kompetenzzentrum das institutionelle For-schungsdatenrepositorium HeiDATA. Im Vortrag soll die Heidelberger Research Data Policy vorgestellt werden und aufgezeigt werden, wie das Kompetenzzentrum zu ihrer Umsetzung beiträgt. Dabei werden die folgenden Punkte diskutiert: &lt;br /&gt;
* Wie wird Forschungsdatenmanagement durch die Research Data Policy institutionell verankert? Welche Anforderungen an Forschungsprojekte werden formuliert, auf welche Unter-stützungsangebote verpflichtet sich die Universität, wie wird das Thema Datenveröffentlichung gehandhabt? &lt;br /&gt;
* Welche Angebote bietet das Kompetenzzentrum Forschungsdaten bisher und wie sind die Erfahrungen aus den ersten Projekten? Wie sind die Heidelberger Angebote in übergeordnete Strukturen und Aktivitäten eingebettet?&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;muenster&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdatenbefragung – WWU Münster&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dominik Rudolph, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Thema Forschungsdaten  gewinnt derzeit zunehmend an Bedeutung innerhalb der Scientific Community. Zum Nachweis der Reproduzierbarkeit der Ergebnisse, aber auch zur Weiternutzung der Daten für neue Fragestellungen durch andere Wissenschaftler im Sinne eines Open Data-Ansatzes werden zunehmend von Seiten der Mittelgeber  Vorgaben zum Umgang mit Forschungsdaten gemacht, etwa zur Aufbewahrungsdauer und Zugänglichmachung. Verschiedene Hochschulen haben bereits Forschungsdaten-Richtlinien erarbeitet oder sind derzeit dabei. Bislang liegen allerdings erst vereinzelt empirische Ergebnisse zu der Frage vor, wie der Umgang mit Forschungsprimärdaten in der Praxis gehandhabt wird und welche Probleme adressiert werden müssten. &lt;br /&gt;
An der Universität Münster wurde deshalb im Sommer 2014 eine Erhebung unter den Forschenden der verschiedenen Disziplinen mit 667 beendeten Fragebögen durchgeführt. Die Studie gewährt Einblicke in die Forschungspraxis der jeweiligen Fachbereiche, z.B. in die Datengewinnung (Erhebungsmethoden und Datenquellen), die Qualität der Daten (Formate und Volumina), Verantwortlichkeiten und die Archivierung (Aufbewahrungszweck und –Dauer, Speicherorte und Sicherheitskopien). Die Studie gibt außerdem Aufschluss über das Vorhandensein und die Praxisrelevanz von fachbereichsspezifischen Richtlinien und Vorgaben der Drittmittelgeber. Weitere Themenfelder sind der Wissensstand und die Beratungsbedarfe der Wissenschaftler zum Themenkomplex Forschungsdaten sowie die Nutzungsbereitschaft eines hochschuleigenen Forschungsdatenarchivs. Die Studie identifiziert darüber hinaus Differenzen zwischen den jeweiligen Fachdisziplinen sowie zwischen Professorenschaft und akademischem Mittelbau. Die Ergebnisse der Umfrage sollen die Grundlagen bilden für die Erarbeitung von Forschungsdatenrichtlinien an der WWU und für Projekte zur Bereitstellung der Infrastruktur und von Informationssystemslösungen zum Forschungsdatenmanagement.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;duesseldorf&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Es ist erklärte Zielsetzung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), die Forschungsgruppen bei der Speicherung wissenschaftlicher Daten aus Messungen, Computersimulationen oder anderen wissenschaftlichen Quellen zu unterstützen. Damit werden gesetzliche Verpflichtungen und Auflagen der Forschungsförderer umgesetzt. Im Hochschulentwicklungsplan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wird der Aufbau einer leistungsfähigen Langzeitarchivierungsinfrastruktur zur sicheren Aufbewahrung von Primärdaten aus der Forschung als strategisches Entwicklungsziel zur Unterstützung der Forschung definiert. Die HHU kooperiert auf dem Gebiet der digitalen Langzeitarchivierung mit der Universität Siegen und der Bergischen Universität Wuppertal. Im Rahmen dieser Kooperation stellt das Forschungsdatenmanagement einen Teilaspekt dar, der von der Archivierung administrativer Daten in Verwaltung und Instituten sowie wissenschaftlichen Publikationen abzugrenzen ist. Die Kooperationspartner konzentrieren sich in der Projektphase zu ausgewählten Schwerpunkten auf die Installation und Anwendung prototypischer Lösungen, die nach Projektabschluss in den Regelbetrieb übergeführt werden sollen. Angestrebt wird die Einrichtung eines Kompetenzzentrums zur Beratung und Unterstützung (Verfahrensauswahl, Organisation der Datenstruktur, Metadatenstruktur) sowohl der Administration als auch der Forschung und Lehre. Forschungsdatenmanagement wird an der HHU unter dem Aspekt der Erfordernisse von Open Access gesehen; die Evaluation von Repositories sowie die Auswahl der Methoden zur Speicherung der Archivdaten erfolgt unter Berücksichtigung dieser Erfordernisse. Die jüngsten Erfahrungen der HHU haben deutlich gemacht, dass eine strikte Policy im Umgang mit Forschungsdaten sowie im Hinblick auf langfristige Verfügbarkeit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit unerlässlich ist.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;kiel&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Für den Forschungsstandort Kiel wird an der Christian Albrechts-Universität zu Kiel und am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ein einheitliches Modell zum Umgang mit Forschungsdaten entwickelt. Das Ziel ist, dass alle Disziplinen am Forschungsstandort mit ihren jeweils unterschiedlichen Anforderungen einen Baukasten nutzen können, der den Instituten, Arbeitsgruppen und Projekten Bausteine und Elemente zur Erstellung einheitlicher Regelungen zum Umgang mit Forschungsdaten zur Verfügung stellt. Die Basis ist der seit 2010 am GEOMAR zusammen mit dem Exzellenzcluster Future Ocean entwickelte und bereitgestellte Data-Policy-Baukasten für die Kiel Marine Science. Um die Erstellung von spezifischen Standards zum Umgang mit Forschungsdaten durch die Forschenden selbst zu ermöglichen, soll der Baukasten aus den Disziplinen heraus dynamisch um notwendige, fachspezifische Komponenten erweitert werden können. Eine Versionierung der Baukastenelemente und der Regelwerke soll dabei für eine nachhaltige Nutzungbarkeit und Nachvollziehbarkeit der erhobenen Forschungsdaten sorgen und gleichzeitig der Dynamik der sich rasch entwickelnden Forschungsbereiche genüge tun. Perspektivisch soll so ein Rahmenwerk für Datenmanagement als – ggf. auch automatisierter – Service entstehen. Ein zentrales Gremium von Forschungsdatenmanagern aus den Disziplinen soll die Pflege des Baukastens und der daraus entwickelten Standards im Hinblick auf ihre Qualität begleiten.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Die Anmeldung zum 1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot; erfolgt über DINI e.V. unter http://dini.de/veranstaltungen/workshops/1-dini-nestor-workshop/. Der Unkostenbeitrag beträgt 15 Euro pro Person. Die Teilnehmeranzahl ist auf 80 Personen begrenzt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1531</id>
		<title>DINI-nestor-WS1</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1531"/>
		<updated>2014-09-03T10:41:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Ankündigung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität zu Berlin (Berlin-Adlershof) am 2. Oktober 2014 von 11-16.30 Uhr&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forschungsdaten-Policies dienen der Positionierung einer Forschungseinrichtung und bieten ihren MitarbeiterInnen Orientierung für den adäquaten Umgang mit Forschungsdaten. Sie bilden den Ausgangspunkt für die Entwicklung und den Ausbau von Infrastrukturen und Services, die die Forschenden beim Management von Forschungsdaten unterstützen. Ausgehend von [[Data_Policies|nationalen und internationalen Empfehlungen und Vorgaben]] für den Umgang mit Forschungsdaten werden derzeit in vielen deutschen wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und Universitäten entsprechende Grundsätze erarbeitet. Nach der [http://data.uni-bielefeld.de/de/policy Universität Bielefeld] haben im Juli 2014 die [http://www.cms.hu-berlin.de/ueberblick/projekte/dataman/policy Humboldt-Universität zu Berlin] und die [http://www.uni-goettingen.de/de/01-juli-2014-forschungsdaten-leitlinie-der-universitaet-goettingen-einschl-umg/488918.html Georg-August-Universität Göttingen] Forschungsdaten-Policies verabschiedet. Diese Ereignisse unterstreichen die Aktualität des Themas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem 1. DINI/nestor-Workshop sollen diese aktuellen Entwicklungen aufgegriffen werden. Die Ziele sind&lt;br /&gt;
die Schwerpunkte der vorhandenen bzw. geplanten Policies einzelner Einrichtungen zu charakterisieren,  &lt;br /&gt;
den Austausch zu den Auswirkungen auf das Informationsmanagement an den einzelnen Einrichtungen zu unterstützen und&lt;br /&gt;
Konzepte und Modelle zur Umsetzung eines Forschungsdatenmanagements vor dem Hintergrund einer institutionellen Policy zu diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zielgruppen für den Workshop sind Institutionen, die sich noch in der Planungsphase einer Policy befinden ebenso wie Institutionen, die vor praktischen Herausforderungen der Umsetzung einer institutionellen Policy stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exemplarische Fragen, die beim Workshop bearbeitet werden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Handelt es sich bei den (geplanten) Policies um eine reine institutionelle Positionierung zum Umgang mit Forschungsdaten oder sind auch konkrete Handlungsempfehlungen enthalten?&lt;br /&gt;
*Welche Rolle spielen Open Access und Open Science in den (geplanten) Policies?&lt;br /&gt;
*Welche Implikationen haben die (geplanten) Policies für den Aufbau einer adäquaten Informationsinfrastruktur an der Einrichtung?&lt;br /&gt;
*Welche technischen Services sind vorgesehen oder vorhanden (Forschungsdaten-Repositories, Integration in Forschungsinformationssysteme, Datensicherung etc.)?&lt;br /&gt;
*Welche personellen Ressourcen werden für welchen Einsatz geplant?&lt;br /&gt;
*Welche organisatorischen Modelle sind geplant (interne/externe Kooperationen, beteiligte Einrichtungen, Verantwortungsstrukturen)?&lt;br /&gt;
*Welche Support-Angebote sind geplant/verfügbar (Unterstützung bei der Anfertigung von Datenmangement-Plänen, Schulungen)?&lt;br /&gt;
*Welche Maßnahmen werden getroffen, um das Bewusstsein (Awareness) für die Policy und das Forschungsdatenmanagement zu erreichen? &lt;br /&gt;
*(Wie) werden die Angebote in in die Lehre integriert?&lt;br /&gt;
*Welche Beratungsangebote in rechtlicher Hinsicht sind einbegriffen?&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Programm==&lt;br /&gt;
Stand: 3. September 2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09:30 -	10:30	Registrierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:30 -	10:45	Begrüßung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:45 -	12:30	Block I: Institutionsübergreifende und fachliche Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#wien|&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten]] - Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#bw|bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg]] - Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#gfz|Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ]] ‐ Policies und Dienstleistungen - Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#mfn|Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten]] - Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#ptb|Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB]] - Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12:30 -	13:15	Mittagspause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13:15 -	14:30	Block II: Institutionelle Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#heidelberg|Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung]] - Jochen Apel, Universität Heidelberg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#muenster|Forschungsdatenbefragung – WWU Münster]] - Dominik Rudolph, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#duesseldorf|In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU - Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#kiel|Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards]] - Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14:30 -	15:00	Diskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:00 -	15:30	Kaffeepause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:30 -	16:30	Abschlussdiskussion und Formalia der DINI/nestor-AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abstracts==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;wien&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In Österreich wurde Anfang 2014 das Projekt [http://www.e-infrastructures.at/ »e-Infrastructures Austria«] gestartet, das den koordinierten Aufbau und die Weiterentwicklung von nationalen Repositorieninfrastrukturen für digitale Ressourcen aus Forschung und Lehre zum Ziel hat. Ein zentrales Anliegen ist es, Forschungsgemeinschaften, Bibliotheken und IT-Services von allen nationalen universitären und außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtungen einzubeziehen und gemeinsam Wissen für den Aufbau von lokalen Repositorien zu erarbeiten, vorhandenes Know-how und Ressourcen zu bündeln und den Institutionen zur Verfügung zu stellen. Innerhalb des dreijährigen Projektzeitraums richten alle Partnerinstitutionen einen lokalen Dokumentenserver ein bzw. optimieren Serviceangebote bereits bestehender Dokumentenserver. Parallel dazu widmet sich »e-Infrastructures Austria« der Forschungsdatenproblematik und sucht nach einer Annäherung auf nationaler Ebene. Das Projekt umfasst zu Beginn 25 gleichberechtigte Partnerinstitutionen und wird in drei parallel zueinander laufenden Teilprojekten abgewickelt.  Im Rahmen des Projekts wird durch eine Befragung der Wissenschafterinnen und Wissenschafter der Status Quo zum Umgang mit Forschungsdaten an österreichischen Universitäten sowie extrauniversitären Forschungseinrichtungen erhoben, um bereits bestehende Initiativen sowie Desiderata unserer Wissenschafter/innen gemäß den unterschiedlichen fachspezifischen Arbeitsprozessen und Publikationskulturen zu ermitteln. Die Ergebnisse der Befragung dienen als Anforderungen an zukünftige Forschungsdaten-Services österreichischer Universitäten/ Universitätsbibliotheken und Service-Provider anderer Forschungseinrichtungen. Weiters sollen mögliche Incentives-Modelle für ein optimales Archivierungsmanagement und eine freie Zurverfügungstellung von Daten aus Forschungsprozessen eruiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;bw&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) beginnt derzeit in Baden-Württemberg mit der Umsetzung eines Zukunftskonzepts für die Wissenschaften ([http://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/Remote/mwk/066_pm_anlage_e-science_web.pdf E-Science-Strategie]).  Nachnutzbarkeit von Daten, OpenAccess, das Publikationswesen, datenintensive Wissenschaften und die Forschungsumgebungsstandards stehen im Fokus der Bestrebungen.  Um die Strategie zu konkretisieren, spricht das Projekt [http://bwfdm.scc.kit.edu/ bwFDM-Communities] alle Wissenschaftsgruppen in Baden-Württemberg persönlich an, um deren aktuelle Prioritäten, Probleme und Lösungen im Forschungsdatenbereich zu erfassen und bringt seine Erkenntnisse auf allen beteiligten Ebenen in den Gestaltungsprozess der E-Science-Strategie mit ein.  Der Beitrag fasst die aktuellen Bestrebungen in und um das Projekt bwFDM-Communities mit besonderem Blick auf landesweite Rahmenbedingungen und die Entstehung einer KIT-Datenmanagement-Policy zusammen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;gfz&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Als nationales Forschungszentrum für die Geowissenschaften beschäftigt sich das [http://www.gfz-potsdam.de Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ] mit dem System Erde.  Die Forschenden am GFZ leisten im Dialog mit benachbarten Disziplinen in small data- und big data-Projekten einen zentralen Beitrag für ein nachhaltiges Erdsystem-Management. Dazu betreibt das GFZ mit seiner [http://www.gfz-potsdam.de/forschung/gfz-in-helmholtz/mesi-modular-earth-science-infrastructure/ MESI - Modular Earth Science Infrastructure] eine umfassende Infrastruktur aus Instrumenten (u. a. Satelliten, Instrumenten und Observatorien) und zugehörigen Forschungsdateninfrastrukturen (u. a. Datenbanken und Repositorien).  Das Management der entstehenden Forschungsdaten wird kooperativ durch Wissenschaft und Infrastruktur betrieben. Je nach Projekt gibt es unterschiedlichen Anforderungen an die rechtlichen, technologischen und organisatorischen Verfahren des Umgangs mit den digitalen Forschungsdaten. Über Basisdienste rund um die dauerhafte Speicherung der Forschungsdaten hinaus wird die Zugänglichkeit und Publikation der Forschungsdaten durch die Abteilung Bibliothek und Informationsdienste (LIS) [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:525-opus-2287 vorangetrieben]. Die Forschungsdateninfrastrukturen am GFZ und die damit verbundenen Dienstleistungen werden durch diverse Data-Policies geprägt. Dabei wirken z. B. Anforderungen der Forschungsförderung und von wissenschaftlichen Journals auf die [http://bib.telegrafenberg.de/ Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements]. Der Beitrag beschreibt die, auf vielfältigen Policies aufbauenden Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements und gibt einen Überblick über die Herausforderungen bei der strategischen Entwicklung von institutionellen Policies und Dienstleistungen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;mfn&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Zukunft des wissenschaftlichen Wissensmanagements ist nicht der institutionelle Datenbank-Silo, sondern global verteiltes und vernetztes Wissen. Technische, rechtliche, aber auch soziale Hindernisse stehen dem teilweise im Wege. Die Hintergründe, Diskussionen, Ziele, und Erfolge der http://bouchoutdeclaration.org/ werden vorgestellt. Die Umsetzung in lokale Richtlinien für Daten, Texte und Medien am Museum für Naturkunde ist nicht unproblematisch und soll gemeinsam diskutiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;ptb&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das beweissichere elektronische Laborbuch der PTB ist ein funktionaler Softwareverbund, der auf mehreren Ebenen realisiert wird: Aus dem DFG-Projekt „BeLab“ (1) geforderte Funktionen zur Sicherstellung einer beweissicheren Langzeitspeicherung werden mit verschiedenen, interagierenden Softwareinstanzen kombiniert. Diese umfassen ein elektronisches Laborbuch (eLab), eine beweissichernde Middleware zur Langzeitspeicherung sowie ein physisches Speichersystem. Das elektronische Laborbuch und die beweissichernde Middleware werden, ergänzend zu den in der Middleware verwendeten Standards ArchiSafe (2) und ArchiSig (3), um spezifische Funktionen gemäß des „BeLab“-Projekts erweitert (vgl. (1), S. 155 ff.). Bestehende Metadaten werden automatisch ergänzt, so dass über diese eine umfassende Suchfunktion gewährleistet ist. &lt;br /&gt;
Vervollständigt wird das Konzept um eine in der Entwicklung befindliche Policy zur Langzeitspeicherung von elektronischen Daten, die die Parameter der verwendeten BeLab-Funktionen beinhaltet und darüber hinaus behördenweite Regelungen im Umgang mit Daten für die Langzeitspeicherung manifestiert. Hierdurch wird insgesamt die beweissichere Langzeitspeicherfähigkeit der Daten gesichert.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;heidelberg&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jochen Apel, Universität Heidelberg&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Im Juli 2014 hat die Universität Heidelberg im Rahmen einer Research Data Policy allgemeine Richtli-nien zum Forschungsdatenmanagement verabschiedet. Zeitgleich nahm nach einer mehrmonatigen Planungs- und Vorbereitungsphase das Kompetenzzentrum Forschungsdaten der Universität offiziell die Arbeit auf. Das Kompetenzzentrum ist eine gemeinsame Serviceeinrichtung des Rechenzentrums und der Universitätsbibliothek, die zentrale Dienste und Beratungsangebote zum Management von Forschungsdaten anbietet. Unter anderem betreibt das Kompetenzzentrum das institutionelle For-schungsdatenrepositorium HeiDATA. Im Vortrag soll die Heidelberger Research Data Policy vorgestellt werden und aufgezeigt werden, wie das Kompetenzzentrum zu ihrer Umsetzung beiträgt. Dabei werden die folgenden Punkte diskutiert: &lt;br /&gt;
* Wie wird Forschungsdatenmanagement durch die Research Data Policy institutionell verankert? Welche Anforderungen an Forschungsprojekte werden formuliert, auf welche Unter-stützungsangebote verpflichtet sich die Universität, wie wird das Thema Datenveröffentlichung gehandhabt? &lt;br /&gt;
* Welche Angebote bietet das Kompetenzzentrum Forschungsdaten bisher und wie sind die Erfahrungen aus den ersten Projekten? Wie sind die Heidelberger Angebote in übergeordnete Strukturen und Aktivitäten eingebettet?&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;muenster&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdatenbefragung – WWU Münster&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dominik Rudolph, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Thema Forschungsdaten  gewinnt derzeit zunehmend an Bedeutung innerhalb der Scientific Community. Zum Nachweis der Reproduzierbarkeit der Ergebnisse, aber auch zur Weiternutzung der Daten für neue Fragestellungen durch andere Wissenschaftler im Sinne eines Open Data-Ansatzes werden zunehmend von Seiten der Mittelgeber  Vorgaben zum Umgang mit Forschungsdaten gemacht, etwa zur Aufbewahrungsdauer und Zugänglichmachung. Verschiedene Hochschulen haben bereits Forschungsdaten-Richtlinien erarbeitet oder sind derzeit dabei. Bislang liegen allerdings erst vereinzelt empirische Ergebnisse zu der Frage vor, wie der Umgang mit Forschungsprimärdaten in der Praxis gehandhabt wird und welche Probleme adressiert werden müssten. &lt;br /&gt;
An der Universität Münster wurde deshalb im Sommer 2014 eine Erhebung unter den Forschenden der verschiedenen Disziplinen mit 667 beendeten Fragebögen durchgeführt. Die Studie gewährt Einblicke in die Forschungspraxis der jeweiligen Fachbereiche, z.B. in die Datengewinnung (Erhebungsmethoden und Datenquellen), die Qualität der Daten (Formate und Volumina), Verantwortlichkeiten und die Archivierung (Aufbewahrungszweck und –Dauer, Speicherorte und Sicherheitskopien). Die Studie gibt außerdem Aufschluss über das Vorhandensein und die Praxisrelevanz von fachbereichsspezifischen Richtlinien und Vorgaben der Drittmittelgeber. Weitere Themenfelder sind der Wissensstand und die Beratungsbedarfe der Wissenschaftler zum Themenkomplex Forschungsdaten sowie die Nutzungsbereitschaft eines hochschuleigenen Forschungsdatenarchivs. Die Studie identifiziert darüber hinaus Differenzen zwischen den jeweiligen Fachdisziplinen sowie zwischen Professorenschaft und akademischem Mittelbau. Die Ergebnisse der Umfrage sollen die Grundlagen bilden für die Erarbeitung von Forschungsdatenrichtlinien an der WWU und für Projekte zur Bereitstellung der Infrastruktur und von Informationssystemslösungen zum Forschungsdatenmanagement.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;duesseldorf&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Es ist erklärte Zielsetzung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), die Forschungsgruppen bei der Speicherung wissenschaftlicher Daten aus Messungen, Computersimulationen oder anderen wissenschaftlichen Quellen zu unterstützen. Damit werden gesetzliche Verpflichtungen und Auflagen der Forschungsförderer umgesetzt. Im Hochschulentwicklungsplan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wird der Aufbau einer leistungsfähigen Langzeitarchivierungsinfrastruktur zur sicheren Aufbewahrung von Primärdaten aus der Forschung als strategisches Entwicklungsziel zur Unterstützung der Forschung definiert. Die HHU kooperiert auf dem Gebiet der digitalen Langzeitarchivierung mit der Universität Siegen und der Bergischen Universität Wuppertal. Im Rahmen dieser Kooperation stellt das Forschungsdatenmanagement einen Teilaspekt dar, der von der Archivierung administrativer Daten in Verwaltung und Instituten sowie wissenschaftlichen Publikationen abzugrenzen ist. Die Kooperationspartner konzentrieren sich in der Projektphase zu ausgewählten Schwerpunkten auf die Installation und Anwendung prototypischer Lösungen, die nach Projektabschluss in den Regelbetrieb übergeführt werden sollen. Angestrebt wird die Einrichtung eines Kompetenzzentrums zur Beratung und Unterstützung (Verfahrensauswahl, Organisation der Datenstruktur, Metadatenstruktur) sowohl der Administration als auch der Forschung und Lehre. Forschungsdatenmanagement wird an der HHU unter dem Aspekt der Erfordernisse von Open Access gesehen; die Evaluation von Repositories sowie die Auswahl der Methoden zur Speicherung der Archivdaten erfolgt unter Berücksichtigung dieser Erfordernisse. Die jüngsten Erfahrungen der HHU haben deutlich gemacht, dass eine strikte Policy im Umgang mit Forschungsdaten sowie im Hinblick auf langfristige Verfügbarkeit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit unerlässlich ist.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;kiel&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Für den Forschungsstandort Kiel wird an der Christian Albrechts-Universität zu Kiel und am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ein einheitliches Modell zum Umgang mit Forschungsdaten entwickelt. Das Ziel ist, dass alle Disziplinen am Forschungsstandort mit ihren jeweils unterschiedlichen Anforderungen einen Baukasten nutzen können, der den Instituten, Arbeitsgruppen und Projekten Bausteine und Elemente zur Erstellung einheitlicher Regelungen zum Umgang mit Forschungsdaten zur Verfügung stellt. Die Basis ist der seit 2010 am GEOMAR zusammen mit dem Exzellenzcluster Future Ocean entwickelte und bereitgestellte Data-Policy-Baukasten für die Kiel Marine Science. Um die Erstellung von spezifischen Standards zum Umgang mit Forschungsdaten durch die Forschenden selbst zu ermöglichen, soll der Baukasten aus den Disziplinen heraus dynamisch um notwendige, fachspezifische Komponenten erweitert werden können. Eine Versionierung der Baukastenelemente und der Regelwerke soll dabei für eine nachhaltige Nutzungbarkeit und Nachvollziehbarkeit der erhobenen Forschungsdaten sorgen und gleichzeitig der Dynamik der sich rasch entwickelnden Forschungsbereiche genüge tun. Perspektivisch soll so ein Rahmenwerk für Datenmanagement als – ggf. auch automatisierter – Service entstehen. Ein zentrales Gremium von Forschungsdatenmanagern aus den Disziplinen soll die Pflege des Baukastens und der daraus entwickelten Standards im Hinblick auf ihre Qualität begleiten.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Die Anmeldung zum 1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot; erfolgt über DINI e.V. unter http://dini.de/veranstaltungen/workshops/1-dini-nestor-workshop/. Der Unkostenbeitrag beträgt 15 Euro pro Person. Die Teilnehmeranzahl ist auf 80 Personen begrenzt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1530</id>
		<title>DINI-nestor-WS1</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1530"/>
		<updated>2014-09-03T10:31:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Ankündigung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität zu Berlin (Berlin-Adlershof) am 2. Oktober 2014 von 11-16.30 Uhr&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forschungsdaten-Policies dienen der Positionierung einer Forschungseinrichtung und bieten ihren MitarbeiterInnen Orientierung für den adäquaten Umgang mit Forschungsdaten. Sie bilden den Ausgangspunkt für die Entwicklung und den Ausbau von Infrastrukturen und Services, die die Forschenden beim Management von Forschungsdaten unterstützen. Ausgehend von [[Data_Policies|nationalen und internationalen Empfehlungen und Vorgaben]] für den Umgang mit Forschungsdaten werden derzeit in vielen deutschen wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und Universitäten entsprechende Grundsätze erarbeitet. Nach der [http://data.uni-bielefeld.de/de/policy Universität Bielefeld] haben im Juli 2014 die [http://www.cms.hu-berlin.de/ueberblick/projekte/dataman/policy Humboldt-Universität zu Berlin] und die [http://www.uni-goettingen.de/de/01-juli-2014-forschungsdaten-leitlinie-der-universitaet-goettingen-einschl-umg/488918.html Georg-August-Universität Göttingen] Forschungsdaten-Policies verabschiedet. Diese Ereignisse unterstreichen die Aktualität des Themas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem 1. DINI/nestor-Workshop sollen diese aktuellen Entwicklungen aufgegriffen werden. Die Ziele sind&lt;br /&gt;
die Schwerpunkte der vorhandenen bzw. geplanten Policies einzelner Einrichtungen zu charakterisieren,  &lt;br /&gt;
den Austausch zu den Auswirkungen auf das Informationsmanagement an den einzelnen Einrichtungen zu unterstützen und&lt;br /&gt;
Konzepte und Modelle zur Umsetzung eines Forschungsdatenmanagements vor dem Hintergrund einer institutionellen Policy zu diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zielgruppen für den Workshop sind Institutionen, die sich noch in der Planungsphase einer Policy befinden ebenso wie Institutionen, die vor praktischen Herausforderungen der Umsetzung einer institutionellen Policy stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exemplarische Fragen, die beim Workshop bearbeitet werden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Handelt es sich bei den (geplanten) Policies um eine reine institutionelle Positionierung zum Umgang mit Forschungsdaten oder sind auch konkrete Handlungsempfehlungen enthalten?&lt;br /&gt;
*Welche Rolle spielen Open Access und Open Science in den (geplanten) Policies?&lt;br /&gt;
*Welche Implikationen haben die (geplanten) Policies für den Aufbau einer adäquaten Informationsinfrastruktur an der Einrichtung?&lt;br /&gt;
*Welche technischen Services sind vorgesehen oder vorhanden (Forschungsdaten-Repositories, Integration in Forschungsinformationssysteme, Datensicherung etc.)?&lt;br /&gt;
*Welche personellen Ressourcen werden für welchen Einsatz geplant?&lt;br /&gt;
*Welche organisatorischen Modelle sind geplant (interne/externe Kooperationen, beteiligte Einrichtungen, Verantwortungsstrukturen)?&lt;br /&gt;
*Welche Support-Angebote sind geplant/verfügbar (Unterstützung bei der Anfertigung von Datenmangement-Plänen, Schulungen)?&lt;br /&gt;
*Welche Maßnahmen werden getroffen, um das Bewusstsein (Awareness) für die Policy und das Forschungsdatenmanagement zu erreichen? &lt;br /&gt;
*(Wie) werden die Angebote in in die Lehre integriert?&lt;br /&gt;
*Welche Beratungsangebote in rechtlicher Hinsicht sind einbegriffen?&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Programm==&lt;br /&gt;
Stand: 3. September 2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09:30 -	10:30	Registrierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:30 -	10:45	Begrüßung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:45 -	12:30	Block I: Institutionsübergreifende und fachliche Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#wien|&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten]] - Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#bw|bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg]] - Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#gfz|Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ]] ‐ Policies und Dienstleistungen - Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#mfn|Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten]] - Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#ptb|Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB]] - Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12:30 -	13:15	Mittagspause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13:15 -	14:30	Block II: Institutionelle Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#heidelberg|Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung]] - Jochen Apel, Universität Heidelberg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#muenster|Forschungsdatenbefragung – WWU Münster]] - Dominik Rudolph, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#duesseldorf|In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU - Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#kiel|Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards]] - Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14:30 -	15:00	Diskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:00 -	15:30	Kaffeepause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:30 -	16:30	Abschlussdiskussion und Formalia der DINI/nestor-AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abstracts==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;wien&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In Österreich wurde Anfang 2014 das Projekt [http://www.e-infrastructures.at/ »e-Infrastructures Austria«] gestartet, das den koordinierten Aufbau und die Weiterentwicklung von nationalen Repositorieninfrastrukturen für digitale Ressourcen aus Forschung und Lehre zum Ziel hat. Ein zentrales Anliegen ist es, Forschungsgemeinschaften, Bibliotheken und IT-Services von allen nationalen universitären und außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtungen einzubeziehen und gemeinsam Wissen für den Aufbau von lokalen Repositorien zu erarbeiten, vorhandenes Know-how und Ressourcen zu bündeln und den Institutionen zur Verfügung zu stellen. Innerhalb des dreijährigen Projektzeitraums richten alle Partnerinstitutionen einen lokalen Dokumentenserver ein bzw. optimieren Serviceangebote bereits bestehender Dokumentenserver. Parallel dazu widmet sich »e-Infrastructures Austria« der Forschungsdatenproblematik und sucht nach einer Annäherung auf nationaler Ebene. Das Projekt umfasst zu Beginn 25 gleichberechtigte Partnerinstitutionen und wird in drei parallel zueinander laufenden Teilprojekten abgewickelt.  Im Rahmen des Projekts wird durch eine Befragung der Wissenschafterinnen und Wissenschafter der Status Quo zum Umgang mit Forschungsdaten an österreichischen Universitäten sowie extrauniversitären Forschungseinrichtungen erhoben, um bereits bestehende Initiativen sowie Desiderata unserer Wissenschafter/innen gemäß den unterschiedlichen fachspezifischen Arbeitsprozessen und Publikationskulturen zu ermitteln. Die Ergebnisse der Befragung dienen als Anforderungen an zukünftige Forschungsdaten-Services österreichischer Universitäten/ Universitätsbibliotheken und Service-Provider anderer Forschungseinrichtungen. Weiters sollen mögliche Incentives-Modelle für ein optimales Archivierungsmanagement und eine freie Zurverfügungstellung von Daten aus Forschungsprozessen eruiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;bw&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) beginnt derzeit in Baden-Württemberg mit der Umsetzung eines Zukunftskonzepts für die Wissenschaften ([http://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/Remote/mwk/066_pm_anlage_e-science_web.pdf E-Science-Strategie]).  Nachnutzbarkeit von Daten, OpenAccess, das Publikationswesen, datenintensive Wissenschaften und die Forschungsumgebungsstandards stehen im Fokus der Bestrebungen.  Um die Strategie zu konkretisieren, spricht das Projekt [http://bwfdm.scc.kit.edu/ bwFDM-Communities] alle Wissenschaftsgruppen in Baden-Württemberg persönlich an, um deren aktuelle Prioritäten, Probleme und Lösungen im Forschungsdatenbereich zu erfassen und bringt seine Erkenntnisse auf allen beteiligten Ebenen in den Gestaltungsprozess der E-Science-Strategie mit ein.  Der Beitrag fasst die aktuellen Bestrebungen in und um das Projekt bwFDM-Communities mit besonderem Blick auf landesweite Rahmenbedingungen und die Entstehung einer KIT-Datenmanagement-Policy zusammen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;gfz&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Als nationales Forschungszentrum für die Geowissenschaften beschäftigt sich das Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ mit dem System Erde.  Die Forschenden am GFZ leisten im Dialog mit benachbarten Disziplinen in small data- und big data-Projekten einen zentralen Beitrag für ein nachhaltiges Erdsystem-Management. Dazu betreibt das GFZ mit seiner MESI - Modular Earth Science Infrastructure eine umfassende Infrastruktur aus Instrumenten (u. a. Satelliten, Instrumenten und Observatorien) und zugehörigen Forschungsdateninfrastrukturen (u. a. Datenbanken und Repositorien).  Das Management der entstehenden Forschungsdaten wird kooperativ durch Wissenschaft und Infrastruktur betrieben. Je nach Projekt gibt es unterschiedlichen Anforderungen an die rechtlichen, technologischen und organisatorischen Verfahren des Umgangs mit den digitalen Forschungsdaten. Über Basisdienste rund um die dauerhafte Speicherung der Forschungsdaten hinaus wird die Zugänglichkeit und Publikation der Forschungsdaten durch die Abteilung Bibliothek und Informationsdienste (LIS) vorangetrieben.   Die Forschungsdateninfrastrukturen am GFZ und die damit verbundenen Dienstleistungen werden durch diverse Data-Policies geprägt. Dabei wirken z. B. Anforderungen der Forschungsförderung und von wissenschaftlichen Journals auf die Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements.  Der Beitrag beschreibt die, auf vielfältigen Policies aufbauenden Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements und gibt einen Überblick über die Herausforderungen bei der strategischen Entwicklung von institutionellen Policies und Dienstleistungen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;mfn&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Zukunft des wissenschaftlichen Wissensmanagements ist nicht der institutionelle Datenbank-Silo, sondern global verteiltes und vernetztes Wissen. Technische, rechtliche, aber auch soziale Hindernisse stehen dem teilweise im Wege. Die Hintergründe, Diskussionen, Ziele, und Erfolge der http://bouchoutdeclaration.org/ werden vorgestellt. Die Umsetzung in lokale Richtlinien für Daten, Texte und Medien am Museum für Naturkunde ist nicht unproblematisch und soll gemeinsam diskutiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;ptb&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das beweissichere elektronische Laborbuch der PTB ist ein funktionaler Softwareverbund, der auf mehreren Ebenen realisiert wird: Aus dem DFG-Projekt „BeLab“ (1) geforderte Funktionen zur Sicherstellung einer beweissicheren Langzeitspeicherung werden mit verschiedenen, interagierenden Softwareinstanzen kombiniert. Diese umfassen ein elektronisches Laborbuch (eLab), eine beweissichernde Middleware zur Langzeitspeicherung sowie ein physisches Speichersystem. Das elektronische Laborbuch und die beweissichernde Middleware werden, ergänzend zu den in der Middleware verwendeten Standards ArchiSafe (2) und ArchiSig (3), um spezifische Funktionen gemäß des „BeLab“-Projekts erweitert (vgl. (1), S. 155 ff.). Bestehende Metadaten werden automatisch ergänzt, so dass über diese eine umfassende Suchfunktion gewährleistet ist. &lt;br /&gt;
Vervollständigt wird das Konzept um eine in der Entwicklung befindliche Policy zur Langzeitspeicherung von elektronischen Daten, die die Parameter der verwendeten BeLab-Funktionen beinhaltet und darüber hinaus behördenweite Regelungen im Umgang mit Daten für die Langzeitspeicherung manifestiert. Hierdurch wird insgesamt die beweissichere Langzeitspeicherfähigkeit der Daten gesichert.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;heidelberg&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jochen Apel, Universität Heidelberg&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Im Juli 2014 hat die Universität Heidelberg im Rahmen einer Research Data Policy allgemeine Richtli-nien zum Forschungsdatenmanagement verabschiedet. Zeitgleich nahm nach einer mehrmonatigen Planungs- und Vorbereitungsphase das Kompetenzzentrum Forschungsdaten der Universität offiziell die Arbeit auf. Das Kompetenzzentrum ist eine gemeinsame Serviceeinrichtung des Rechenzentrums und der Universitätsbibliothek, die zentrale Dienste und Beratungsangebote zum Management von Forschungsdaten anbietet. Unter anderem betreibt das Kompetenzzentrum das institutionelle For-schungsdatenrepositorium HeiDATA. Im Vortrag soll die Heidelberger Research Data Policy vorgestellt werden und aufgezeigt werden, wie das Kompetenzzentrum zu ihrer Umsetzung beiträgt. Dabei werden die folgenden Punkte diskutiert: &lt;br /&gt;
* Wie wird Forschungsdatenmanagement durch die Research Data Policy institutionell verankert? Welche Anforderungen an Forschungsprojekte werden formuliert, auf welche Unter-stützungsangebote verpflichtet sich die Universität, wie wird das Thema Datenveröffentlichung gehandhabt? &lt;br /&gt;
* Welche Angebote bietet das Kompetenzzentrum Forschungsdaten bisher und wie sind die Erfahrungen aus den ersten Projekten? Wie sind die Heidelberger Angebote in übergeordnete Strukturen und Aktivitäten eingebettet?&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;muenster&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdatenbefragung – WWU Münster&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dominik Rudolph, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Thema Forschungsdaten  gewinnt derzeit zunehmend an Bedeutung innerhalb der Scientific Community. Zum Nachweis der Reproduzierbarkeit der Ergebnisse, aber auch zur Weiternutzung der Daten für neue Fragestellungen durch andere Wissenschaftler im Sinne eines Open Data-Ansatzes werden zunehmend von Seiten der Mittelgeber  Vorgaben zum Umgang mit Forschungsdaten gemacht, etwa zur Aufbewahrungsdauer und Zugänglichmachung. Verschiedene Hochschulen haben bereits Forschungsdaten-Richtlinien erarbeitet oder sind derzeit dabei. Bislang liegen allerdings erst vereinzelt empirische Ergebnisse zu der Frage vor, wie der Umgang mit Forschungsprimärdaten in der Praxis gehandhabt wird und welche Probleme adressiert werden müssten. &lt;br /&gt;
An der Universität Münster wurde deshalb im Sommer 2014 eine Erhebung unter den Forschenden der verschiedenen Disziplinen mit 667 beendeten Fragebögen durchgeführt. Die Studie gewährt Einblicke in die Forschungspraxis der jeweiligen Fachbereiche, z.B. in die Datengewinnung (Erhebungsmethoden und Datenquellen), die Qualität der Daten (Formate und Volumina), Verantwortlichkeiten und die Archivierung (Aufbewahrungszweck und –Dauer, Speicherorte und Sicherheitskopien). Die Studie gibt außerdem Aufschluss über das Vorhandensein und die Praxisrelevanz von fachbereichsspezifischen Richtlinien und Vorgaben der Drittmittelgeber. Weitere Themenfelder sind der Wissensstand und die Beratungsbedarfe der Wissenschaftler zum Themenkomplex Forschungsdaten sowie die Nutzungsbereitschaft eines hochschuleigenen Forschungsdatenarchivs. Die Studie identifiziert darüber hinaus Differenzen zwischen den jeweiligen Fachdisziplinen sowie zwischen Professorenschaft und akademischem Mittelbau. Die Ergebnisse der Umfrage sollen die Grundlagen bilden für die Erarbeitung von Forschungsdatenrichtlinien an der WWU und für Projekte zur Bereitstellung der Infrastruktur und von Informationssystemslösungen zum Forschungsdatenmanagement.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;duesseldorf&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Es ist erklärte Zielsetzung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), die Forschungsgruppen bei der Speicherung wissenschaftlicher Daten aus Messungen, Computersimulationen oder anderen wissenschaftlichen Quellen zu unterstützen. Damit werden gesetzliche Verpflichtungen und Auflagen der Forschungsförderer umgesetzt. Im Hochschulentwicklungsplan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wird der Aufbau einer leistungsfähigen Langzeitarchivierungsinfrastruktur zur sicheren Aufbewahrung von Primärdaten aus der Forschung als strategisches Entwicklungsziel zur Unterstützung der Forschung definiert. Die HHU kooperiert auf dem Gebiet der digitalen Langzeitarchivierung mit der Universität Siegen und der Bergischen Universität Wuppertal. Im Rahmen dieser Kooperation stellt das Forschungsdatenmanagement einen Teilaspekt dar, der von der Archivierung administrativer Daten in Verwaltung und Instituten sowie wissenschaftlichen Publikationen abzugrenzen ist. Die Kooperationspartner konzentrieren sich in der Projektphase zu ausgewählten Schwerpunkten auf die Installation und Anwendung prototypischer Lösungen, die nach Projektabschluss in den Regelbetrieb übergeführt werden sollen. Angestrebt wird die Einrichtung eines Kompetenzzentrums zur Beratung und Unterstützung (Verfahrensauswahl, Organisation der Datenstruktur, Metadatenstruktur) sowohl der Administration als auch der Forschung und Lehre. Forschungsdatenmanagement wird an der HHU unter dem Aspekt der Erfordernisse von Open Access gesehen; die Evaluation von Repositories sowie die Auswahl der Methoden zur Speicherung der Archivdaten erfolgt unter Berücksichtigung dieser Erfordernisse. Die jüngsten Erfahrungen der HHU haben deutlich gemacht, dass eine strikte Policy im Umgang mit Forschungsdaten sowie im Hinblick auf langfristige Verfügbarkeit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit unerlässlich ist.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;kiel&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Für den Forschungsstandort Kiel wird an der Christian Albrechts-Universität zu Kiel und am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ein einheitliches Modell zum Umgang mit Forschungsdaten entwickelt. Das Ziel ist, dass alle Disziplinen am Forschungsstandort mit ihren jeweils unterschiedlichen Anforderungen einen Baukasten nutzen können, der den Instituten, Arbeitsgruppen und Projekten Bausteine und Elemente zur Erstellung einheitlicher Regelungen zum Umgang mit Forschungsdaten zur Verfügung stellt. Die Basis ist der seit 2010 am GEOMAR zusammen mit dem Exzellenzcluster Future Ocean entwickelte und bereitgestellte Data-Policy-Baukasten für die Kiel Marine Science. Um die Erstellung von spezifischen Standards zum Umgang mit Forschungsdaten durch die Forschenden selbst zu ermöglichen, soll der Baukasten aus den Disziplinen heraus dynamisch um notwendige, fachspezifische Komponenten erweitert werden können. Eine Versionierung der Baukastenelemente und der Regelwerke soll dabei für eine nachhaltige Nutzungbarkeit und Nachvollziehbarkeit der erhobenen Forschungsdaten sorgen und gleichzeitig der Dynamik der sich rasch entwickelnden Forschungsbereiche genüge tun. Perspektivisch soll so ein Rahmenwerk für Datenmanagement als – ggf. auch automatisierter – Service entstehen. Ein zentrales Gremium von Forschungsdatenmanagern aus den Disziplinen soll die Pflege des Baukastens und der daraus entwickelten Standards im Hinblick auf ihre Qualität begleiten.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Die Anmeldung zum 1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot; erfolgt über DINI e.V. unter http://dini.de/veranstaltungen/workshops/1-dini-nestor-workshop/. Der Unkostenbeitrag beträgt 15 Euro pro Person. Die Teilnehmeranzahl ist auf 80 Personen begrenzt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
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		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1529</id>
		<title>DINI-nestor-WS1</title>
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		<updated>2014-09-03T10:28:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Ankündigung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität zu Berlin (Berlin-Adlershof) am 2. Oktober 2014 von 11-16.30 Uhr&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forschungsdaten-Policies dienen der Positionierung einer Forschungseinrichtung und bieten ihren MitarbeiterInnen Orientierung für den adäquaten Umgang mit Forschungsdaten. Sie bilden den Ausgangspunkt für die Entwicklung und den Ausbau von Infrastrukturen und Services, die die Forschenden beim Management von Forschungsdaten unterstützen. Ausgehend von [[Data_Policies|nationalen und internationalen Empfehlungen und Vorgaben]] für den Umgang mit Forschungsdaten werden derzeit in vielen deutschen wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und Universitäten entsprechende Grundsätze erarbeitet. Nach der [http://data.uni-bielefeld.de/de/policy Universität Bielefeld] haben im Juli 2014 die [http://www.cms.hu-berlin.de/ueberblick/projekte/dataman/policy Humboldt-Universität zu Berlin] und die [http://www.uni-goettingen.de/de/01-juli-2014-forschungsdaten-leitlinie-der-universitaet-goettingen-einschl-umg/488918.html Georg-August-Universität Göttingen] Forschungsdaten-Policies verabschiedet. Diese Ereignisse unterstreichen die Aktualität des Themas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem 1. DINI/nestor-Workshop sollen diese aktuellen Entwicklungen aufgegriffen werden. Die Ziele sind&lt;br /&gt;
die Schwerpunkte der vorhandenen bzw. geplanten Policies einzelner Einrichtungen zu charakterisieren,  &lt;br /&gt;
den Austausch zu den Auswirkungen auf das Informationsmanagement an den einzelnen Einrichtungen zu unterstützen und&lt;br /&gt;
Konzepte und Modelle zur Umsetzung eines Forschungsdatenmanagements vor dem Hintergrund einer institutionellen Policy zu diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zielgruppen für den Workshop sind Institutionen, die sich noch in der Planungsphase einer Policy befinden ebenso wie Institutionen, die vor praktischen Herausforderungen der Umsetzung einer institutionellen Policy stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exemplarische Fragen, die beim Workshop bearbeitet werden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Handelt es sich bei den (geplanten) Policies um eine reine institutionelle Positionierung zum Umgang mit Forschungsdaten oder sind auch konkrete Handlungsempfehlungen enthalten?&lt;br /&gt;
*Welche Rolle spielen Open Access und Open Science in den (geplanten) Policies?&lt;br /&gt;
*Welche Implikationen haben die (geplanten) Policies für den Aufbau einer adäquaten Informationsinfrastruktur an der Einrichtung?&lt;br /&gt;
*Welche technischen Services sind vorgesehen oder vorhanden (Forschungsdaten-Repositories, Integration in Forschungsinformationssysteme, Datensicherung etc.)?&lt;br /&gt;
*Welche personellen Ressourcen werden für welchen Einsatz geplant?&lt;br /&gt;
*Welche organisatorischen Modelle sind geplant (interne/externe Kooperationen, beteiligte Einrichtungen, Verantwortungsstrukturen)?&lt;br /&gt;
*Welche Support-Angebote sind geplant/verfügbar (Unterstützung bei der Anfertigung von Datenmangement-Plänen, Schulungen)?&lt;br /&gt;
*Welche Maßnahmen werden getroffen, um das Bewusstsein (Awareness) für die Policy und das Forschungsdatenmanagement zu erreichen? &lt;br /&gt;
*(Wie) werden die Angebote in in die Lehre integriert?&lt;br /&gt;
*Welche Beratungsangebote in rechtlicher Hinsicht sind einbegriffen?&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Programm==&lt;br /&gt;
Stand: 3. September 2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09:30 -	10:30	Registrierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:30 -	10:45	Begrüßung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:45 -	12:30	Block I: Institutionsübergreifende und fachliche Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#wien|&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten]] - Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#bw|bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg]] - Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#gfz|Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ]] ‐ Policies und Dienstleistungen - Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#mfn|Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten]] - Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#ptb|Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB]] - Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12:30 -	13:15	Mittagspause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13:15 -	14:30	Block II: Institutionelle Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#heidelberg|Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung]] - Jochen Apel, Universität Heidelberg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#muenster|Forschungsdatenbefragung – WWU Münster]] - Dominik Rudolph, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#duesseldorf|In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU - Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#kiel|Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards]] - Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14:30 -	15:00	Diskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:00 -	15:30	Kaffeepause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:30 -	16:30	Abschlussdiskussion und Formalia der DINI/nestor-AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abstracts==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;wien&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In Österreich wurde Anfang 2014 das Projekt »e-Infrastructures Austria« gestartet, das den koordinierten Aufbau und die Weiterentwicklung von nationalen Repositorieninfrastrukturen für digitale Ressourcen aus Forschung und Lehre zum Ziel hat. Ein zentrales Anliegen ist es, Forschungsgemeinschaften, Bibliotheken und IT-Services von allen nationalen universitären und außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtungen einzubeziehen und gemeinsam Wissen für den Aufbau von lokalen Repositorien zu erarbeiten, vorhandenes Know-how und Ressourcen zu bündeln und den Institutionen zur Verfügung zu stellen. Innerhalb des dreijährigen Projektzeitraums richten alle Partnerinstitutionen einen lokalen Dokumentenserver ein bzw. optimieren Serviceangebote bereits bestehender Dokumentenserver. Parallel dazu widmet sich »e-Infrastructures Austria« der Forschungsdatenproblematik und sucht nach einer Annäherung auf nationaler Ebene. Das Projekt umfasst zu Beginn 25 gleichberechtigte Partnerinstitutionen und wird in drei parallel zueinander laufenden Teilprojekten abgewickelt.  Im Rahmen des Projekts wird durch eine Befragung der Wissenschafterinnen und Wissenschafter der Status Quo zum Umgang mit Forschungsdaten an österreichischen Universitäten sowie extrauniversitären Forschungseinrichtungen erhoben, um bereits bestehende Initiativen sowie Desiderata unserer Wissenschafter/innen gemäß den unterschiedlichen fachspezifischen Arbeitsprozessen und Publikationskulturen zu ermitteln. Die Ergebnisse der Befragung dienen als Anforderungen an zukünftige Forschungsdaten-Services österreichischer Universitäten/ Universitätsbibliotheken und Service-Provider anderer Forschungseinrichtungen. Weiters sollen mögliche Incentives-Modelle für ein optimales Archivierungsmanagement und eine freie Zurverfügungstellung von Daten aus Forschungsprozessen eruiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;bw&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) beginnt derzeit in Baden-Württemberg mit der Umsetzung eines Zukunftskonzepts für die Wissenschaften ([http://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/Remote/mwk/066_pm_anlage_e-science_web.pdf E-Science-Strategie]).  Nachnutzbarkeit von Daten, OpenAccess, das Publikationswesen, datenintensive Wissenschaften und die Forschungsumgebungsstandards stehen im Fokus der Bestrebungen.  Um die Strategie zu konkretisieren, spricht das Projekt bwFDM-Communities [2] alle Wissenschaftsgruppen in Baden-Württemberg persönlich an, um deren aktuelle Prioritäten, Probleme und Lösungen im Forschungsdatenbereich zu erfassen und bringt seine Erkenntnisse auf allen beteiligten Ebenen in den Gestaltungsprozess der E-Science-Strategie mit ein.  Der Beitrag fasst die aktuellen Bestrebungen in und um das Projekt bwFDM-Communities mit besonderem Blick auf landesweite Rahmenbedingungen und die Entstehung einer KIT-Datenmanagement-Policy zusammen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;gfz&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Als nationales Forschungszentrum für die Geowissenschaften beschäftigt sich das Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ mit dem System Erde.  Die Forschenden am GFZ leisten im Dialog mit benachbarten Disziplinen in small data- und big data-Projekten einen zentralen Beitrag für ein nachhaltiges Erdsystem-Management. Dazu betreibt das GFZ mit seiner MESI - Modular Earth Science Infrastructure eine umfassende Infrastruktur aus Instrumenten (u. a. Satelliten, Instrumenten und Observatorien) und zugehörigen Forschungsdateninfrastrukturen (u. a. Datenbanken und Repositorien).  Das Management der entstehenden Forschungsdaten wird kooperativ durch Wissenschaft und Infrastruktur betrieben. Je nach Projekt gibt es unterschiedlichen Anforderungen an die rechtlichen, technologischen und organisatorischen Verfahren des Umgangs mit den digitalen Forschungsdaten. Über Basisdienste rund um die dauerhafte Speicherung der Forschungsdaten hinaus wird die Zugänglichkeit und Publikation der Forschungsdaten durch die Abteilung Bibliothek und Informationsdienste (LIS) vorangetrieben.   Die Forschungsdateninfrastrukturen am GFZ und die damit verbundenen Dienstleistungen werden durch diverse Data-Policies geprägt. Dabei wirken z. B. Anforderungen der Forschungsförderung und von wissenschaftlichen Journals auf die Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements.  Der Beitrag beschreibt die, auf vielfältigen Policies aufbauenden Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements und gibt einen Überblick über die Herausforderungen bei der strategischen Entwicklung von institutionellen Policies und Dienstleistungen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;mfn&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Zukunft des wissenschaftlichen Wissensmanagements ist nicht der institutionelle Datenbank-Silo, sondern global verteiltes und vernetztes Wissen. Technische, rechtliche, aber auch soziale Hindernisse stehen dem teilweise im Wege. Die Hintergründe, Diskussionen, Ziele, und Erfolge der http://bouchoutdeclaration.org/ werden vorgestellt. Die Umsetzung in lokale Richtlinien für Daten, Texte und Medien am Museum für Naturkunde ist nicht unproblematisch und soll gemeinsam diskutiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;ptb&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das beweissichere elektronische Laborbuch der PTB ist ein funktionaler Softwareverbund, der auf mehreren Ebenen realisiert wird: Aus dem DFG-Projekt „BeLab“ (1) geforderte Funktionen zur Sicherstellung einer beweissicheren Langzeitspeicherung werden mit verschiedenen, interagierenden Softwareinstanzen kombiniert. Diese umfassen ein elektronisches Laborbuch (eLab), eine beweissichernde Middleware zur Langzeitspeicherung sowie ein physisches Speichersystem. Das elektronische Laborbuch und die beweissichernde Middleware werden, ergänzend zu den in der Middleware verwendeten Standards ArchiSafe (2) und ArchiSig (3), um spezifische Funktionen gemäß des „BeLab“-Projekts erweitert (vgl. (1), S. 155 ff.). Bestehende Metadaten werden automatisch ergänzt, so dass über diese eine umfassende Suchfunktion gewährleistet ist. &lt;br /&gt;
Vervollständigt wird das Konzept um eine in der Entwicklung befindliche Policy zur Langzeitspeicherung von elektronischen Daten, die die Parameter der verwendeten BeLab-Funktionen beinhaltet und darüber hinaus behördenweite Regelungen im Umgang mit Daten für die Langzeitspeicherung manifestiert. Hierdurch wird insgesamt die beweissichere Langzeitspeicherfähigkeit der Daten gesichert.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;heidelberg&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jochen Apel, Universität Heidelberg&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Im Juli 2014 hat die Universität Heidelberg im Rahmen einer Research Data Policy allgemeine Richtli-nien zum Forschungsdatenmanagement verabschiedet. Zeitgleich nahm nach einer mehrmonatigen Planungs- und Vorbereitungsphase das Kompetenzzentrum Forschungsdaten der Universität offiziell die Arbeit auf. Das Kompetenzzentrum ist eine gemeinsame Serviceeinrichtung des Rechenzentrums und der Universitätsbibliothek, die zentrale Dienste und Beratungsangebote zum Management von Forschungsdaten anbietet. Unter anderem betreibt das Kompetenzzentrum das institutionelle For-schungsdatenrepositorium HeiDATA. Im Vortrag soll die Heidelberger Research Data Policy vorgestellt werden und aufgezeigt werden, wie das Kompetenzzentrum zu ihrer Umsetzung beiträgt. Dabei werden die folgenden Punkte diskutiert: &lt;br /&gt;
* Wie wird Forschungsdatenmanagement durch die Research Data Policy institutionell verankert? Welche Anforderungen an Forschungsprojekte werden formuliert, auf welche Unter-stützungsangebote verpflichtet sich die Universität, wie wird das Thema Datenveröffentlichung gehandhabt? &lt;br /&gt;
* Welche Angebote bietet das Kompetenzzentrum Forschungsdaten bisher und wie sind die Erfahrungen aus den ersten Projekten? Wie sind die Heidelberger Angebote in übergeordnete Strukturen und Aktivitäten eingebettet?&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;muenster&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdatenbefragung – WWU Münster&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dominik Rudolph, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Thema Forschungsdaten  gewinnt derzeit zunehmend an Bedeutung innerhalb der Scientific Community. Zum Nachweis der Reproduzierbarkeit der Ergebnisse, aber auch zur Weiternutzung der Daten für neue Fragestellungen durch andere Wissenschaftler im Sinne eines Open Data-Ansatzes werden zunehmend von Seiten der Mittelgeber  Vorgaben zum Umgang mit Forschungsdaten gemacht, etwa zur Aufbewahrungsdauer und Zugänglichmachung. Verschiedene Hochschulen haben bereits Forschungsdaten-Richtlinien erarbeitet oder sind derzeit dabei. Bislang liegen allerdings erst vereinzelt empirische Ergebnisse zu der Frage vor, wie der Umgang mit Forschungsprimärdaten in der Praxis gehandhabt wird und welche Probleme adressiert werden müssten. &lt;br /&gt;
An der Universität Münster wurde deshalb im Sommer 2014 eine Erhebung unter den Forschenden der verschiedenen Disziplinen mit 667 beendeten Fragebögen durchgeführt. Die Studie gewährt Einblicke in die Forschungspraxis der jeweiligen Fachbereiche, z.B. in die Datengewinnung (Erhebungsmethoden und Datenquellen), die Qualität der Daten (Formate und Volumina), Verantwortlichkeiten und die Archivierung (Aufbewahrungszweck und –Dauer, Speicherorte und Sicherheitskopien). Die Studie gibt außerdem Aufschluss über das Vorhandensein und die Praxisrelevanz von fachbereichsspezifischen Richtlinien und Vorgaben der Drittmittelgeber. Weitere Themenfelder sind der Wissensstand und die Beratungsbedarfe der Wissenschaftler zum Themenkomplex Forschungsdaten sowie die Nutzungsbereitschaft eines hochschuleigenen Forschungsdatenarchivs. Die Studie identifiziert darüber hinaus Differenzen zwischen den jeweiligen Fachdisziplinen sowie zwischen Professorenschaft und akademischem Mittelbau. Die Ergebnisse der Umfrage sollen die Grundlagen bilden für die Erarbeitung von Forschungsdatenrichtlinien an der WWU und für Projekte zur Bereitstellung der Infrastruktur und von Informationssystemslösungen zum Forschungsdatenmanagement.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;duesseldorf&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Es ist erklärte Zielsetzung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), die Forschungsgruppen bei der Speicherung wissenschaftlicher Daten aus Messungen, Computersimulationen oder anderen wissenschaftlichen Quellen zu unterstützen. Damit werden gesetzliche Verpflichtungen und Auflagen der Forschungsförderer umgesetzt. Im Hochschulentwicklungsplan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wird der Aufbau einer leistungsfähigen Langzeitarchivierungsinfrastruktur zur sicheren Aufbewahrung von Primärdaten aus der Forschung als strategisches Entwicklungsziel zur Unterstützung der Forschung definiert. Die HHU kooperiert auf dem Gebiet der digitalen Langzeitarchivierung mit der Universität Siegen und der Bergischen Universität Wuppertal. Im Rahmen dieser Kooperation stellt das Forschungsdatenmanagement einen Teilaspekt dar, der von der Archivierung administrativer Daten in Verwaltung und Instituten sowie wissenschaftlichen Publikationen abzugrenzen ist. Die Kooperationspartner konzentrieren sich in der Projektphase zu ausgewählten Schwerpunkten auf die Installation und Anwendung prototypischer Lösungen, die nach Projektabschluss in den Regelbetrieb übergeführt werden sollen. Angestrebt wird die Einrichtung eines Kompetenzzentrums zur Beratung und Unterstützung (Verfahrensauswahl, Organisation der Datenstruktur, Metadatenstruktur) sowohl der Administration als auch der Forschung und Lehre. Forschungsdatenmanagement wird an der HHU unter dem Aspekt der Erfordernisse von Open Access gesehen; die Evaluation von Repositories sowie die Auswahl der Methoden zur Speicherung der Archivdaten erfolgt unter Berücksichtigung dieser Erfordernisse. Die jüngsten Erfahrungen der HHU haben deutlich gemacht, dass eine strikte Policy im Umgang mit Forschungsdaten sowie im Hinblick auf langfristige Verfügbarkeit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit unerlässlich ist.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;kiel&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Für den Forschungsstandort Kiel wird an der Christian Albrechts-Universität zu Kiel und am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ein einheitliches Modell zum Umgang mit Forschungsdaten entwickelt. Das Ziel ist, dass alle Disziplinen am Forschungsstandort mit ihren jeweils unterschiedlichen Anforderungen einen Baukasten nutzen können, der den Instituten, Arbeitsgruppen und Projekten Bausteine und Elemente zur Erstellung einheitlicher Regelungen zum Umgang mit Forschungsdaten zur Verfügung stellt. Die Basis ist der seit 2010 am GEOMAR zusammen mit dem Exzellenzcluster Future Ocean entwickelte und bereitgestellte Data-Policy-Baukasten für die Kiel Marine Science. Um die Erstellung von spezifischen Standards zum Umgang mit Forschungsdaten durch die Forschenden selbst zu ermöglichen, soll der Baukasten aus den Disziplinen heraus dynamisch um notwendige, fachspezifische Komponenten erweitert werden können. Eine Versionierung der Baukastenelemente und der Regelwerke soll dabei für eine nachhaltige Nutzungbarkeit und Nachvollziehbarkeit der erhobenen Forschungsdaten sorgen und gleichzeitig der Dynamik der sich rasch entwickelnden Forschungsbereiche genüge tun. Perspektivisch soll so ein Rahmenwerk für Datenmanagement als – ggf. auch automatisierter – Service entstehen. Ein zentrales Gremium von Forschungsdatenmanagern aus den Disziplinen soll die Pflege des Baukastens und der daraus entwickelten Standards im Hinblick auf ihre Qualität begleiten.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Die Anmeldung zum 1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot; erfolgt über DINI e.V. unter http://dini.de/veranstaltungen/workshops/1-dini-nestor-workshop/. Der Unkostenbeitrag beträgt 15 Euro pro Person. Die Teilnehmeranzahl ist auf 80 Personen begrenzt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
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		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1528</id>
		<title>DINI-nestor-WS1</title>
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		<updated>2014-09-03T10:19:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Ankündigung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität zu Berlin (Berlin-Adlershof) am 2. Oktober 2014 von 11-16.30 Uhr&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forschungsdaten-Policies dienen der Positionierung einer Forschungseinrichtung und bieten ihren MitarbeiterInnen Orientierung für den adäquaten Umgang mit Forschungsdaten. Sie bilden den Ausgangspunkt für die Entwicklung und den Ausbau von Infrastrukturen und Services, die die Forschenden beim Management von Forschungsdaten unterstützen. Ausgehend von [[Data_Policies|nationalen und internationalen Empfehlungen und Vorgaben]] für den Umgang mit Forschungsdaten werden derzeit in vielen deutschen wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und Universitäten entsprechende Grundsätze erarbeitet. Nach der [http://data.uni-bielefeld.de/de/policy Universität Bielefeld] haben im Juli 2014 die [http://www.cms.hu-berlin.de/ueberblick/projekte/dataman/policy Humboldt-Universität zu Berlin] und die [http://www.uni-goettingen.de/de/01-juli-2014-forschungsdaten-leitlinie-der-universitaet-goettingen-einschl-umg/488918.html Georg-August-Universität Göttingen] Forschungsdaten-Policies verabschiedet. Diese Ereignisse unterstreichen die Aktualität des Themas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem 1. DINI/nestor-Workshop sollen diese aktuellen Entwicklungen aufgegriffen werden. Die Ziele sind&lt;br /&gt;
die Schwerpunkte der vorhandenen bzw. geplanten Policies einzelner Einrichtungen zu charakterisieren,  &lt;br /&gt;
den Austausch zu den Auswirkungen auf das Informationsmanagement an den einzelnen Einrichtungen zu unterstützen und&lt;br /&gt;
Konzepte und Modelle zur Umsetzung eines Forschungsdatenmanagements vor dem Hintergrund einer institutionellen Policy zu diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zielgruppen für den Workshop sind Institutionen, die sich noch in der Planungsphase einer Policy befinden ebenso wie Institutionen, die vor praktischen Herausforderungen der Umsetzung einer institutionellen Policy stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exemplarische Fragen, die beim Workshop bearbeitet werden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Handelt es sich bei den (geplanten) Policies um eine reine institutionelle Positionierung zum Umgang mit Forschungsdaten oder sind auch konkrete Handlungsempfehlungen enthalten?&lt;br /&gt;
*Welche Rolle spielen Open Access und Open Science in den (geplanten) Policies?&lt;br /&gt;
*Welche Implikationen haben die (geplanten) Policies für den Aufbau einer adäquaten Informationsinfrastruktur an der Einrichtung?&lt;br /&gt;
*Welche technischen Services sind vorgesehen oder vorhanden (Forschungsdaten-Repositories, Integration in Forschungsinformationssysteme, Datensicherung etc.)?&lt;br /&gt;
*Welche personellen Ressourcen werden für welchen Einsatz geplant?&lt;br /&gt;
*Welche organisatorischen Modelle sind geplant (interne/externe Kooperationen, beteiligte Einrichtungen, Verantwortungsstrukturen)?&lt;br /&gt;
*Welche Support-Angebote sind geplant/verfügbar (Unterstützung bei der Anfertigung von Datenmangement-Plänen, Schulungen)?&lt;br /&gt;
*Welche Maßnahmen werden getroffen, um das Bewusstsein (Awareness) für die Policy und das Forschungsdatenmanagement zu erreichen? &lt;br /&gt;
*(Wie) werden die Angebote in in die Lehre integriert?&lt;br /&gt;
*Welche Beratungsangebote in rechtlicher Hinsicht sind einbegriffen?&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Programm==&lt;br /&gt;
Stand: 3. September 2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09:30 -	10:30	Registrierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:30 -	10:45	Begrüßung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:45 -	12:30	Block I: Institutionsübergreifende und fachliche Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#wien|&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten]] - Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#bw|bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg]] - Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#gfz|Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ]] ‐ Policies und Dienstleistungen - Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#mfn|Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten]] - Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#ptb|Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB]] - Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12:30 -	13:15	Mittagspause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13:15 -	14:30	Block II: Institutionelle Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#heidelberg|Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung]] - Jochen Apel, Universität Heidelberg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#muenster|Forschungsdatenbefragung – WWU Münster]] - Dominik Rudolph, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#duesseldorf|In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU - Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#kiel|Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards]] - Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14:30 -	15:00	Diskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:00 -	15:30	Kaffeepause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:30 -	16:30	Abschlussdiskussion und Formalia der DINI/nestor-AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abstracts==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;wien&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In Österreich wurde Anfang 2014 das Projekt »e-Infrastructures Austria« gestartet, das den koordinierten Aufbau und die Weiterentwicklung von nationalen Repositorieninfrastrukturen für digitale Ressourcen aus Forschung und Lehre zum Ziel hat. Ein zentrales Anliegen ist es, Forschungsgemeinschaften, Bibliotheken und IT-Services von allen nationalen universitären und außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtungen einzubeziehen und gemeinsam Wissen für den Aufbau von lokalen Repositorien zu erarbeiten, vorhandenes Know-how und Ressourcen zu bündeln und den Institutionen zur Verfügung zu stellen. Innerhalb des dreijährigen Projektzeitraums richten alle Partnerinstitutionen einen lokalen Dokumentenserver ein bzw. optimieren Serviceangebote bereits bestehender Dokumentenserver. Parallel dazu widmet sich »e-Infrastructures Austria« der Forschungsdatenproblematik und sucht nach einer Annäherung auf nationaler Ebene. Das Projekt umfasst zu Beginn 25 gleichberechtigte Partnerinstitutionen und wird in drei parallel zueinander laufenden Teilprojekten abgewickelt.  Im Rahmen des Projekts wird durch eine Befragung der Wissenschafterinnen und Wissenschafter der Status Quo zum Umgang mit Forschungsdaten an österreichischen Universitäten sowie extrauniversitären Forschungseinrichtungen erhoben, um bereits bestehende Initiativen sowie Desiderata unserer Wissenschafter/innen gemäß den unterschiedlichen fachspezifischen Arbeitsprozessen und Publikationskulturen zu ermitteln. Die Ergebnisse der Befragung dienen als Anforderungen an zukünftige Forschungsdaten-Services österreichischer Universitäten/ Universitätsbibliotheken und Service-Provider anderer Forschungseinrichtungen. Weiters sollen mögliche Incentives-Modelle für ein optimales Archivierungsmanagement und eine freie Zurverfügungstellung von Daten aus Forschungsprozessen eruiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;bw&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) beginnt derzeit in Baden-Württemberg mit der Umsetzung eines Zukunftskonzepts für die Wissenschaften (E-Science-Strategie [1]).  Nachnutzbarkeit von Daten, OpenAccess, das Publikationswesen, datenintensive Wissenschaften und die Forschungsumgebungsstandards stehen im Fokus der Bestrebungen.  Um die Strategie zu konkretisieren, spricht das Projekt bwFDM-Communities [2] alle Wissenschaftsgruppen in Baden-Württemberg persönlich an, um deren aktuelle Prioritäten, Probleme und Lösungen im Forschungsdatenbereich zu erfassen und bringt seine Erkenntnisse auf allen beteiligten Ebenen in den Gestaltungsprozess der E-Science-Strategie mit ein.  Der Beitrag fasst die aktuellen Bestrebungen in und um das Projekt bwFDM-Communities mit besonderem Blick auf landesweite Rahmenbedingungen und die Entstehung einer KIT-Datenmanagement-Policy zusammen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;gfz&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Als nationales Forschungszentrum für die Geowissenschaften beschäftigt sich das Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ mit dem System Erde.  Die Forschenden am GFZ leisten im Dialog mit benachbarten Disziplinen in small data- und big data-Projekten einen zentralen Beitrag für ein nachhaltiges Erdsystem-Management. Dazu betreibt das GFZ mit seiner MESI - Modular Earth Science Infrastructure eine umfassende Infrastruktur aus Instrumenten (u. a. Satelliten, Instrumenten und Observatorien) und zugehörigen Forschungsdateninfrastrukturen (u. a. Datenbanken und Repositorien).  Das Management der entstehenden Forschungsdaten wird kooperativ durch Wissenschaft und Infrastruktur betrieben. Je nach Projekt gibt es unterschiedlichen Anforderungen an die rechtlichen, technologischen und organisatorischen Verfahren des Umgangs mit den digitalen Forschungsdaten. Über Basisdienste rund um die dauerhafte Speicherung der Forschungsdaten hinaus wird die Zugänglichkeit und Publikation der Forschungsdaten durch die Abteilung Bibliothek und Informationsdienste (LIS) vorangetrieben.   Die Forschungsdateninfrastrukturen am GFZ und die damit verbundenen Dienstleistungen werden durch diverse Data-Policies geprägt. Dabei wirken z. B. Anforderungen der Forschungsförderung und von wissenschaftlichen Journals auf die Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements.  Der Beitrag beschreibt die, auf vielfältigen Policies aufbauenden Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements und gibt einen Überblick über die Herausforderungen bei der strategischen Entwicklung von institutionellen Policies und Dienstleistungen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;mfn&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Zukunft des wissenschaftlichen Wissensmanagements ist nicht der institutionelle Datenbank-Silo, sondern global verteiltes und vernetztes Wissen. Technische, rechtliche, aber auch soziale Hindernisse stehen dem teilweise im Wege. Die Hintergründe, Diskussionen, Ziele, und Erfolge der http://bouchoutdeclaration.org/ werden vorgestellt. Die Umsetzung in lokale Richtlinien für Daten, Texte und Medien am Museum für Naturkunde ist nicht unproblematisch und soll gemeinsam diskutiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;ptb&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das beweissichere elektronische Laborbuch der PTB ist ein funktionaler Softwareverbund, der auf mehreren Ebenen realisiert wird: Aus dem DFG-Projekt „BeLab“ (1) geforderte Funktionen zur Sicherstellung einer beweissicheren Langzeitspeicherung werden mit verschiedenen, interagierenden Softwareinstanzen kombiniert. Diese umfassen ein elektronisches Laborbuch (eLab), eine beweissichernde Middleware zur Langzeitspeicherung sowie ein physisches Speichersystem. Das elektronische Laborbuch und die beweissichernde Middleware werden, ergänzend zu den in der Middleware verwendeten Standards ArchiSafe (2) und ArchiSig (3), um spezifische Funktionen gemäß des „BeLab“-Projekts erweitert (vgl. (1), S. 155 ff.). Bestehende Metadaten werden automatisch ergänzt, so dass über diese eine umfassende Suchfunktion gewährleistet ist. &lt;br /&gt;
Vervollständigt wird das Konzept um eine in der Entwicklung befindliche Policy zur Langzeitspeicherung von elektronischen Daten, die die Parameter der verwendeten BeLab-Funktionen beinhaltet und darüber hinaus behördenweite Regelungen im Umgang mit Daten für die Langzeitspeicherung manifestiert. Hierdurch wird insgesamt die beweissichere Langzeitspeicherfähigkeit der Daten gesichert.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;heidelberg&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jochen Apel, Universität Heidelberg&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Im Juli 2014 hat die Universität Heidelberg im Rahmen einer Research Data Policy allgemeine Richtli-nien zum Forschungsdatenmanagement verabschiedet. Zeitgleich nahm nach einer mehrmonatigen Planungs- und Vorbereitungsphase das Kompetenzzentrum Forschungsdaten der Universität offiziell die Arbeit auf. Das Kompetenzzentrum ist eine gemeinsame Serviceeinrichtung des Rechenzentrums und der Universitätsbibliothek, die zentrale Dienste und Beratungsangebote zum Management von Forschungsdaten anbietet. Unter anderem betreibt das Kompetenzzentrum das institutionelle For-schungsdatenrepositorium HeiDATA. Im Vortrag soll die Heidelberger Research Data Policy vorgestellt werden und aufgezeigt werden, wie das Kompetenzzentrum zu ihrer Umsetzung beiträgt. Dabei werden die folgenden Punkte diskutiert: &lt;br /&gt;
* Wie wird Forschungsdatenmanagement durch die Research Data Policy institutionell verankert? Welche Anforderungen an Forschungsprojekte werden formuliert, auf welche Unter-stützungsangebote verpflichtet sich die Universität, wie wird das Thema Datenveröffentlichung gehandhabt? &lt;br /&gt;
* Welche Angebote bietet das Kompetenzzentrum Forschungsdaten bisher und wie sind die Erfahrungen aus den ersten Projekten? Wie sind die Heidelberger Angebote in übergeordnete Strukturen und Aktivitäten eingebettet?&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;muenster&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdatenbefragung – WWU Münster&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dominik Rudolph, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Thema Forschungsdaten  gewinnt derzeit zunehmend an Bedeutung innerhalb der Scientific Community. Zum Nachweis der Reproduzierbarkeit der Ergebnisse, aber auch zur Weiternutzung der Daten für neue Fragestellungen durch andere Wissenschaftler im Sinne eines Open Data-Ansatzes werden zunehmend von Seiten der Mittelgeber  Vorgaben zum Umgang mit Forschungsdaten gemacht, etwa zur Aufbewahrungsdauer und Zugänglichmachung. Verschiedene Hochschulen haben bereits Forschungsdaten-Richtlinien erarbeitet oder sind derzeit dabei. Bislang liegen allerdings erst vereinzelt empirische Ergebnisse zu der Frage vor, wie der Umgang mit Forschungsprimärdaten in der Praxis gehandhabt wird und welche Probleme adressiert werden müssten. &lt;br /&gt;
An der Universität Münster wurde deshalb im Sommer 2014 eine Erhebung unter den Forschenden der verschiedenen Disziplinen mit 667 beendeten Fragebögen durchgeführt. Die Studie gewährt Einblicke in die Forschungspraxis der jeweiligen Fachbereiche, z.B. in die Datengewinnung (Erhebungsmethoden und Datenquellen), die Qualität der Daten (Formate und Volumina), Verantwortlichkeiten und die Archivierung (Aufbewahrungszweck und –Dauer, Speicherorte und Sicherheitskopien). Die Studie gibt außerdem Aufschluss über das Vorhandensein und die Praxisrelevanz von fachbereichsspezifischen Richtlinien und Vorgaben der Drittmittelgeber. Weitere Themenfelder sind der Wissensstand und die Beratungsbedarfe der Wissenschaftler zum Themenkomplex Forschungsdaten sowie die Nutzungsbereitschaft eines hochschuleigenen Forschungsdatenarchivs. Die Studie identifiziert darüber hinaus Differenzen zwischen den jeweiligen Fachdisziplinen sowie zwischen Professorenschaft und akademischem Mittelbau. Die Ergebnisse der Umfrage sollen die Grundlagen bilden für die Erarbeitung von Forschungsdatenrichtlinien an der WWU und für Projekte zur Bereitstellung der Infrastruktur und von Informationssystemslösungen zum Forschungsdatenmanagement.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;duesseldorf&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Es ist erklärte Zielsetzung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), die Forschungsgruppen bei der Speicherung wissenschaftlicher Daten aus Messungen, Computersimulationen oder anderen wissenschaftlichen Quellen zu unterstützen. Damit werden gesetzliche Verpflichtungen und Auflagen der Forschungsförderer umgesetzt. Im Hochschulentwicklungsplan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wird der Aufbau einer leistungsfähigen Langzeitarchivierungsinfrastruktur zur sicheren Aufbewahrung von Primärdaten aus der Forschung als strategisches Entwicklungsziel zur Unterstützung der Forschung definiert. Die HHU kooperiert auf dem Gebiet der digitalen Langzeitarchivierung mit der Universität Siegen und der Bergischen Universität Wuppertal. Im Rahmen dieser Kooperation stellt das Forschungsdatenmanagement einen Teilaspekt dar, der von der Archivierung administrativer Daten in Verwaltung und Instituten sowie wissenschaftlichen Publikationen abzugrenzen ist. Die Kooperationspartner konzentrieren sich in der Projektphase zu ausgewählten Schwerpunkten auf die Installation und Anwendung prototypischer Lösungen, die nach Projektabschluss in den Regelbetrieb übergeführt werden sollen. Angestrebt wird die Einrichtung eines Kompetenzzentrums zur Beratung und Unterstützung (Verfahrensauswahl, Organisation der Datenstruktur, Metadatenstruktur) sowohl der Administration als auch der Forschung und Lehre. Forschungsdatenmanagement wird an der HHU unter dem Aspekt der Erfordernisse von Open Access gesehen; die Evaluation von Repositories sowie die Auswahl der Methoden zur Speicherung der Archivdaten erfolgt unter Berücksichtigung dieser Erfordernisse. Die jüngsten Erfahrungen der HHU haben deutlich gemacht, dass eine strikte Policy im Umgang mit Forschungsdaten sowie im Hinblick auf langfristige Verfügbarkeit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit unerlässlich ist.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;kiel&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Für den Forschungsstandort Kiel wird an der Christian Albrechts-Universität zu Kiel und am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ein einheitliches Modell zum Umgang mit Forschungsdaten entwickelt. Das Ziel ist, dass alle Disziplinen am Forschungsstandort mit ihren jeweils unterschiedlichen Anforderungen einen Baukasten nutzen können, der den Instituten, Arbeitsgruppen und Projekten Bausteine und Elemente zur Erstellung einheitlicher Regelungen zum Umgang mit Forschungsdaten zur Verfügung stellt. Die Basis ist der seit 2010 am GEOMAR zusammen mit dem Exzellenzcluster Future Ocean entwickelte und bereitgestellte Data-Policy-Baukasten für die Kiel Marine Science. Um die Erstellung von spezifischen Standards zum Umgang mit Forschungsdaten durch die Forschenden selbst zu ermöglichen, soll der Baukasten aus den Disziplinen heraus dynamisch um notwendige, fachspezifische Komponenten erweitert werden können. Eine Versionierung der Baukastenelemente und der Regelwerke soll dabei für eine nachhaltige Nutzungbarkeit und Nachvollziehbarkeit der erhobenen Forschungsdaten sorgen und gleichzeitig der Dynamik der sich rasch entwickelnden Forschungsbereiche genüge tun. Perspektivisch soll so ein Rahmenwerk für Datenmanagement als – ggf. auch automatisierter – Service entstehen. Ein zentrales Gremium von Forschungsdatenmanagern aus den Disziplinen soll die Pflege des Baukastens und der daraus entwickelten Standards im Hinblick auf ihre Qualität begleiten.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Die Anmeldung zum 1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot; erfolgt über DINI e.V. unter http://dini.de/veranstaltungen/workshops/1-dini-nestor-workshop/. Der Unkostenbeitrag beträgt 15 Euro pro Person. Die Teilnehmeranzahl ist auf 80 Personen begrenzt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1527</id>
		<title>DINI-nestor-WS1</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1527"/>
		<updated>2014-09-03T10:18:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Ankündigung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität zu Berlin (Berlin-Adlershof) am 2. Oktober 2014 von 11-16.30 Uhr&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forschungsdaten-Policies dienen der Positionierung einer Forschungseinrichtung und bieten ihren MitarbeiterInnen Orientierung für den adäquaten Umgang mit Forschungsdaten. Sie bilden den Ausgangspunkt für die Entwicklung und den Ausbau von Infrastrukturen und Services, die die Forschenden beim Management von Forschungsdaten unterstützen. Ausgehend von [[Data_Policies|nationalen und internationalen Empfehlungen und Vorgaben]] für den Umgang mit Forschungsdaten werden derzeit in vielen deutschen wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und Universitäten entsprechende Grundsätze erarbeitet. Nach der [http://data.uni-bielefeld.de/de/policy Universität Bielefeld] haben im Juli 2014 die [http://www.cms.hu-berlin.de/ueberblick/projekte/dataman/policy Humboldt-Universität zu Berlin] und die [http://www.uni-goettingen.de/de/01-juli-2014-forschungsdaten-leitlinie-der-universitaet-goettingen-einschl-umg/488918.html Georg-August-Universität Göttingen] Forschungsdaten-Policies verabschiedet. Diese Ereignisse unterstreichen die Aktualität des Themas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem 1. DINI/nestor-Workshop sollen diese aktuellen Entwicklungen aufgegriffen werden. Die Ziele sind&lt;br /&gt;
die Schwerpunkte der vorhandenen bzw. geplanten Policies einzelner Einrichtungen zu charakterisieren,  &lt;br /&gt;
den Austausch zu den Auswirkungen auf das Informationsmanagement an den einzelnen Einrichtungen zu unterstützen und&lt;br /&gt;
Konzepte und Modelle zur Umsetzung eines Forschungsdatenmanagements vor dem Hintergrund einer institutionellen Policy zu diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zielgruppen für den Workshop sind Institutionen, die sich noch in der Planungsphase einer Policy befinden ebenso wie Institutionen, die vor praktischen Herausforderungen der Umsetzung einer institutionellen Policy stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exemplarische Fragen, die beim Workshop bearbeitet werden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Handelt es sich bei den (geplanten) Policies um eine reine institutionelle Positionierung zum Umgang mit Forschungsdaten oder sind auch konkrete Handlungsempfehlungen enthalten?&lt;br /&gt;
*Welche Rolle spielen Open Access und Open Science in den (geplanten) Policies?&lt;br /&gt;
*Welche Implikationen haben die (geplanten) Policies für den Aufbau einer adäquaten Informationsinfrastruktur an der Einrichtung?&lt;br /&gt;
*Welche technischen Services sind vorgesehen oder vorhanden (Forschungsdaten-Repositories, Integration in Forschungsinformationssysteme, Datensicherung etc.)?&lt;br /&gt;
*Welche personellen Ressourcen werden für welchen Einsatz geplant?&lt;br /&gt;
*Welche organisatorischen Modelle sind geplant (interne/externe Kooperationen, beteiligte Einrichtungen, Verantwortungsstrukturen)?&lt;br /&gt;
*Welche Support-Angebote sind geplant/verfügbar (Unterstützung bei der Anfertigung von Datenmangement-Plänen, Schulungen)?&lt;br /&gt;
*Welche Maßnahmen werden getroffen, um das Bewusstsein (Awareness) für die Policy und das Forschungsdatenmanagement zu erreichen? &lt;br /&gt;
*(Wie) werden die Angebote in in die Lehre integriert?&lt;br /&gt;
*Welche Beratungsangebote in rechtlicher Hinsicht sind einbegriffen?&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Programm==&lt;br /&gt;
Stand: 3. September 2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09:30 -	10:30	Registrierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:30 -	10:45	Begrüßung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:45 -	12:30	Block I: Institutionsübergreifende und fachliche Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#wien|&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten]] - Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#bw|bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg]] - Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#gfz|Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ]] ‐ Policies und Dienstleistungen - Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#mfn|Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten]] - Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#ptb|Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB]] - Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12:30 -	13:15	Mittagspause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13:15 -	14:30	Block II: Institutionelle Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#heidelberg|Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung]] - Jochen Apel, Universität Heidelberg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#muenster|Forschungsdatenbefragung – WWU Münster]] - Dominik Rudolph, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#duesseldorf|In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU - Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#kiel|Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards]] - Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14:30 -	15:00	Diskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:00 -	15:30	Kaffeepause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:30 -	16:30	Abschlussdiskussion und Formalia der DINI/nestor-AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abstracts==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;wien&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In Österreich wurde Anfang 2014 das Projekt »e-Infrastructures Austria« gestartet, das den koordinierten Aufbau und die Weiterentwicklung von nationalen Repositorieninfrastrukturen für digitale Ressourcen aus Forschung und Lehre zum Ziel hat. Ein zentrales Anliegen ist es, Forschungsgemeinschaften, Bibliotheken und IT-Services von allen nationalen universitären und außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtungen einzubeziehen und gemeinsam Wissen für den Aufbau von lokalen Repositorien zu erarbeiten, vorhandenes Know-how und Ressourcen zu bündeln und den Institutionen zur Verfügung zu stellen. Innerhalb des dreijährigen Projektzeitraums richten alle Partnerinstitutionen einen lokalen Dokumentenserver ein bzw. optimieren Serviceangebote bereits bestehender Dokumentenserver. Parallel dazu widmet sich »e-Infrastructures Austria« der Forschungsdatenproblematik und sucht nach einer Annäherung auf nationaler Ebene. Das Projekt umfasst zu Beginn 25 gleichberechtigte Partnerinstitutionen und wird in drei parallel zueinander laufenden Teilprojekten abgewickelt.  Im Rahmen des Projekts wird durch eine Befragung der Wissenschafterinnen und Wissenschafter der Status Quo zum Umgang mit Forschungsdaten an österreichischen Universitäten sowie extrauniversitären Forschungseinrichtungen erhoben, um bereits bestehende Initiativen sowie Desiderata unserer Wissenschafter/innen gemäß den unterschiedlichen fachspezifischen Arbeitsprozessen und Publikationskulturen zu ermitteln. Die Ergebnisse der Befragung dienen als Anforderungen an zukünftige Forschungsdaten-Services österreichischer Universitäten/ Universitätsbibliotheken und Service-Provider anderer Forschungseinrichtungen. Weiters sollen mögliche Incentives-Modelle für ein optimales Archivierungsmanagement und eine freie Zurverfügungstellung von Daten aus Forschungsprozessen eruiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;bw&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) beginnt derzeit in Baden-Württemberg mit der Umsetzung eines Zukunftskonzepts für die Wissenschaften (E-Science-Strategie [1]).  Nachnutzbarkeit von Daten, OpenAccess, das Publikationswesen, datenintensive Wissenschaften und die Forschungsumgebungsstandards stehen im Fokus der Bestrebungen.  Um die Strategie zu konkretisieren, spricht das Projekt bwFDM-Communities [2] alle Wissenschaftsgruppen in Baden-Württemberg persönlich an, um deren aktuelle Prioritäten, Probleme und Lösungen im Forschungsdatenbereich zu erfassen und bringt seine Erkenntnisse auf allen beteiligten Ebenen in den Gestaltungsprozess der E-Science-Strategie mit ein.  Der Beitrag fasst die aktuellen Bestrebungen in und um das Projekt bwFDM-Communities mit besonderem Blick auf landesweite Rahmenbedingungen und die Entstehung einer KIT-Datenmanagement-Policy zusammen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;gfz&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Als nationales Forschungszentrum für die Geowissenschaften beschäftigt sich das Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ mit dem System Erde.  Die Forschenden am GFZ leisten im Dialog mit benachbarten Disziplinen in small data- und big data-Projekten einen zentralen Beitrag für ein nachhaltiges Erdsystem-Management. Dazu betreibt das GFZ mit seiner MESI - Modular Earth Science Infrastructure eine umfassende Infrastruktur aus Instrumenten (u. a. Satelliten, Instrumenten und Observatorien) und zugehörigen Forschungsdateninfrastrukturen (u. a. Datenbanken und Repositorien).  Das Management der entstehenden Forschungsdaten wird kooperativ durch Wissenschaft und Infrastruktur betrieben. Je nach Projekt gibt es unterschiedlichen Anforderungen an die rechtlichen, technologischen und organisatorischen Verfahren des Umgangs mit den digitalen Forschungsdaten. Über Basisdienste rund um die dauerhafte Speicherung der Forschungsdaten hinaus wird die Zugänglichkeit und Publikation der Forschungsdaten durch die Abteilung Bibliothek und Informationsdienste (LIS) vorangetrieben.   Die Forschungsdateninfrastrukturen am GFZ und die damit verbundenen Dienstleistungen werden durch diverse Data-Policies geprägt. Dabei wirken z. B. Anforderungen der Forschungsförderung und von wissenschaftlichen Journals auf die Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements.  Der Beitrag beschreibt die, auf vielfältigen Policies aufbauenden Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements und gibt einen Überblick über die Herausforderungen bei der strategischen Entwicklung von institutionellen Policies und Dienstleistungen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;mfn&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Zukunft des wissenschaftlichen Wissensmanagements ist nicht der institutionelle Datenbank-Silo, sondern global verteiltes und vernetztes Wissen. Technische, rechtliche, aber auch soziale Hindernisse stehen dem teilweise im Wege. Die Hintergründe, Diskussionen, Ziele, und Erfolge der http://bouchoutdeclaration.org/ werden vorgestellt. Die Umsetzung in lokale Richtlinien für Daten, Texte und Medien am Museum für Naturkunde ist nicht unproblematisch und soll gemeinsam diskutiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;ptb&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das beweissichere elektronische Laborbuch der PTB ist ein funktionaler Softwareverbund, der auf mehreren Ebenen realisiert wird: Aus dem DFG-Projekt „BeLab“ (1) geforderte Funktionen zur Sicherstellung einer beweissicheren Langzeitspeicherung werden mit verschiedenen, interagierenden Softwareinstanzen kombiniert. Diese umfassen ein elektronisches Laborbuch (eLab), eine beweissichernde Middleware zur Langzeitspeicherung sowie ein physisches Speichersystem. Das elektronische Laborbuch und die beweissichernde Middleware werden, ergänzend zu den in der Middleware verwendeten Standards ArchiSafe (2) und ArchiSig (3), um spezifische Funktionen gemäß des „BeLab“-Projekts erweitert (vgl. (1), S. 155 ff.). Bestehende Metadaten werden automatisch ergänzt, so dass über diese eine umfassende Suchfunktion gewährleistet ist. &lt;br /&gt;
Vervollständigt wird das Konzept um eine in der Entwicklung befindliche Policy zur Langzeitspeicherung von elektronischen Daten, die die Parameter der verwendeten BeLab-Funktionen beinhaltet und darüber hinaus behördenweite Regelungen im Umgang mit Daten für die Langzeitspeicherung manifestiert. Hierdurch wird insgesamt die beweissichere Langzeitspeicherfähigkeit der Daten gesichert.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;heidelberg&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jochen Apel, Universität Heidelberg&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Im Juli 2014 hat die Universität Heidelberg im Rahmen einer Research Data Policy allgemeine Richtli-nien zum Forschungsdatenmanagement verabschiedet. Zeitgleich nahm nach einer mehrmonatigen Planungs- und Vorbereitungsphase das Kompetenzzentrum Forschungsdaten der Universität offiziell die Arbeit auf. Das Kompetenzzentrum ist eine gemeinsame Serviceeinrichtung des Rechenzentrums und der Universitätsbibliothek, die zentrale Dienste und Beratungsangebote zum Management von Forschungsdaten anbietet. Unter anderem betreibt das Kompetenzzentrum das institutionelle For-schungsdatenrepositorium HeiDATA. Im Vortrag soll die Heidelberger Research Data Policy vorgestellt werden und aufgezeigt werden, wie das Kompetenzzentrum zu ihrer Umsetzung beiträgt. Dabei werden die folgenden Punkte diskutiert: &lt;br /&gt;
* Wie wird Forschungsdatenmanagement durch die Research Data Policy institutionell verankert? Welche Anforderungen an Forschungsprojekte werden formuliert, auf welche Unter-stützungsangebote verpflichtet sich die Universität, wie wird das Thema Datenveröffentlichung gehandhabt? &lt;br /&gt;
* Welche Angebote bietet das Kompetenzzentrum Forschungsdaten bisher und wie sind die Erfahrungen aus den ersten Projekten? Wie sind die Heidelberger Angebote in übergeordnete Strukturen und Aktivitäten eingebettet?&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;muenster&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdatenbefragung – WWU Münster&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dominik Rudolph, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Thema Forschungsdaten  gewinnt derzeit zunehmend an Bedeutung innerhalb der Scientific Community. Zum Nachweis der Reproduzierbarkeit der Ergebnisse, aber auch zur Weiternutzung der Daten für neue Fragestellungen durch andere Wissenschaftler im Sinne eines Open Data-Ansatzes werden zunehmend von Seiten der Mittelgeber  Vorgaben zum Umgang mit Forschungsdaten gemacht, etwa zur Aufbewahrungsdauer und Zugänglichmachung. Verschiedene Hochschulen haben bereits Forschungsdaten-Richtlinien erarbeitet oder sind derzeit dabei. Bislang liegen allerdings erst vereinzelt empirische Ergebnisse zu der Frage vor, wie der Umgang mit Forschungsprimärdaten in der Praxis gehandhabt wird und welche Probleme adressiert werden müssten. &lt;br /&gt;
An der Universität Münster wurde deshalb im Sommer 2014 eine Erhebung unter den Forschenden der verschiedenen Disziplinen mit 667 beendeten Fragebögen durchgeführt. Die Studie gewährt Einblicke in die Forschungspraxis der jeweiligen Fachbereiche, z.B. in die Datengewinnung (Erhebungsmethoden und Datenquellen), die Qualität der Daten (Formate und Volumina), Verantwortlichkeiten und die Archivierung (Aufbewahrungszweck und –Dauer, Speicherorte und Sicherheitskopien). Die Studie gibt außerdem Aufschluss über das Vorhandensein und die Praxisrelevanz von fachbereichsspezifischen Richtlinien und Vorgaben der Drittmittelgeber. Weitere Themenfelder sind der Wissensstand und die Beratungsbedarfe der Wissenschaftler zum Themenkomplex Forschungsdaten sowie die Nutzungsbereitschaft eines hochschuleigenen Forschungsdatenarchivs. Die Studie identifiziert darüber hinaus Differenzen zwischen den jeweiligen Fachdisziplinen sowie zwischen Professorenschaft und akademischem Mittelbau. Die Ergebnisse der Umfrage sollen die Grundlagen bilden für die Erarbeitung von Forschungsdatenrichtlinien an der WWU und für Projekte zur Bereitstellung der Infrastruktur und von Informationssystemslösungen zum Forschungsdatenmanagement.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;duesseldorf&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Es ist erklärte Zielsetzung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), die Forschungsgruppen bei der Speicherung wissenschaftlicher Daten aus Messungen, Computersimulationen oder anderen wissenschaftlichen Quellen zu unterstützen. Damit werden gesetzliche Verpflichtungen und Auflagen der Forschungsförderer umgesetzt. Im Hochschulentwicklungsplan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wird der Aufbau einer leistungsfähigen Langzeitarchivierungsinfrastruktur zur sicheren Aufbewahrung von Primärdaten aus der Forschung als strategisches Entwicklungsziel zur Unterstützung der Forschung definiert. Die HHU kooperiert auf dem Gebiet der digitalen Langzeitarchivierung mit der Universität Siegen und der Bergischen Universität Wuppertal. Im Rahmen dieser Kooperation stellt das Forschungsdatenmanagement einen Teilaspekt dar, der von der Archivierung administrativer Daten in Verwaltung und Instituten sowie wissenschaftlichen Publikationen abzugrenzen ist. Die Kooperationspartner konzentrieren sich in der Projektphase zu ausgewählten Schwerpunkten auf die Installation und Anwendung prototypischer Lösungen, die nach Projektabschluss in den Regelbetrieb übergeführt werden sollen. Angestrebt wird die Einrichtung eines Kompetenzzentrums zur Beratung und Unterstützung (Verfahrensauswahl, Organisation der Datenstruktur, Metadatenstruktur) sowohl der Administration als auch der Forschung und Lehre. Forschungsdatenmanagement wird an der HHU unter dem Aspekt der Erfordernisse von Open Access gesehen; die Evaluation von Repositories sowie die Auswahl der Methoden zur Speicherung der Archivdaten erfolgt unter Berücksichtigung dieser Erfordernisse. Die jüngsten Erfahrungen der HHU haben deutlich gemacht, dass eine strikte Policy im Umgang mit Forschungsdaten sowie im Hinblick auf langfristige Verfügbarkeit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit unerlässlich ist.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;kiel&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Für den Forschungsstandort Kiel wird an der Christian Albrechts-Universität zu Kiel und am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ein einheitliches Modell zum Umgang mit Forschungsdaten entwickelt. Das Ziel ist, dass alle Disziplinen am Forschungsstandort mit ihren jeweils unterschiedlichen Anforderungen einen Baukasten nutzen können, der den Instituten, Arbeitsgruppen und Projekten Bausteine und Elemente zur Erstellung einheitlicher Regelungen zum Umgang mit Forschungsdaten zur Verfügung stellt. Die Basis ist der seit 2010 am GEOMAR zusammen mit dem Exzellenzcluster Future Ocean entwickelte und bereitgestellte Data-Policy-Baukasten für die Kiel Marine Science. Um die Erstellung von spezifischen Standards zum Umgang mit Forschungsdaten durch die Forschenden selbst zu ermöglichen, soll der Baukasten aus den Disziplinen heraus dynamisch um notwendige, fachspezifische Komponenten erweitert werden können. Eine Versionierung der Baukastenelemente und der Regelwerke soll dabei für eine nachhaltige Nutzungbarkeit und Nachvollziehbarkeit der erhobenen Forschungsdaten sorgen und gleichzeitig der Dynamik der sich rasch entwickelnden Forschungsbereiche genüge tun. Perspektivisch soll so ein Rahmenwerk für Datenmanagement als – ggf. auch automatisierter – Service entstehen. Ein zentrales Gremium von Forschungsdatenmanagern aus den Disziplinen soll die Pflege des Baukastens und der daraus entwickelten Standards im Hinblick auf ihre Qualität begleiten.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Die Anmeldung zum 1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot; erfolgt über DINI unter http://dini.de/veranstaltungen/workshops/1-dini-nestor-workshop/. Der Unkostenbeitrag beträgt 15 Euro pro Person. Die Teilnehmeranzahl ist auf 80 Personen begrenzt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1526</id>
		<title>DINI-nestor-WS1</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1526"/>
		<updated>2014-09-03T10:11:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Ankündigung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität zu Berlin (Berlin-Adlershof) am 2. Oktober 2014 von 11-16.30 Uhr&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forschungsdaten-Policies dienen der Positionierung einer Forschungseinrichtung und bieten ihren MitarbeiterInnen Orientierung für den adäquaten Umgang mit Forschungsdaten. Sie bilden den Ausgangspunkt für die Entwicklung und den Ausbau von Infrastrukturen und Services, die die Forschenden beim Management von Forschungsdaten unterstützen. Ausgehend von [[Data_Policies|nationalen und internationalen Empfehlungen und Vorgaben]] für den Umgang mit Forschungsdaten werden derzeit in vielen deutschen wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und Universitäten entsprechende Grundsätze erarbeitet. Nach der [http://data.uni-bielefeld.de/de/policy Universität Bielefeld] haben im Juli 2014 die [http://www.cms.hu-berlin.de/ueberblick/projekte/dataman/policy Humboldt-Universität zu Berlin] und die [http://www.uni-goettingen.de/de/01-juli-2014-forschungsdaten-leitlinie-der-universitaet-goettingen-einschl-umg/488918.html Georg-August-Universität Göttingen] Forschungsdaten-Policies verabschiedet. Diese Ereignisse unterstreichen die Aktualität des Themas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem 1. DINI/nestor-Workshop sollen diese aktuellen Entwicklungen aufgegriffen werden. Die Ziele sind&lt;br /&gt;
die Schwerpunkte der vorhandenen bzw. geplanten Policies einzelner Einrichtungen zu charakterisieren,  &lt;br /&gt;
den Austausch zu den Auswirkungen auf das Informationsmanagement an den einzelnen Einrichtungen zu unterstützen und&lt;br /&gt;
Konzepte und Modelle zur Umsetzung eines Forschungsdatenmanagements vor dem Hintergrund einer institutionellen Policy zu diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zielgruppen für den Workshop sind Institutionen, die sich noch in der Planungsphase einer Policy befinden ebenso wie Institutionen, die vor praktischen Herausforderungen der Umsetzung einer institutionellen Policy stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exemplarische Fragen, die beim Workshop bearbeitet werden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Handelt es sich bei den (geplanten) Policies um eine reine institutionelle Positionierung zum Umgang mit Forschungsdaten oder sind auch konkrete Handlungsempfehlungen enthalten?&lt;br /&gt;
*Welche Rolle spielen Open Access und Open Science in den (geplanten) Policies?&lt;br /&gt;
*Welche Implikationen haben die (geplanten) Policies für den Aufbau einer adäquaten Informationsinfrastruktur an der Einrichtung?&lt;br /&gt;
*Welche technischen Services sind vorgesehen oder vorhanden (Forschungsdaten-Repositories, Integration in Forschungsinformationssysteme, Datensicherung etc.)?&lt;br /&gt;
*Welche personellen Ressourcen werden für welchen Einsatz geplant?&lt;br /&gt;
*Welche organisatorischen Modelle sind geplant (interne/externe Kooperationen, beteiligte Einrichtungen, Verantwortungsstrukturen)?&lt;br /&gt;
*Welche Support-Angebote sind geplant/verfügbar (Unterstützung bei der Anfertigung von Datenmangement-Plänen, Schulungen)?&lt;br /&gt;
*Welche Maßnahmen werden getroffen, um das Bewusstsein (Awareness) für die Policy und das Forschungsdatenmanagement zu erreichen? &lt;br /&gt;
*(Wie) werden die Angebote in in die Lehre integriert?&lt;br /&gt;
*Welche Beratungsangebote in rechtlicher Hinsicht sind einbegriffen?&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Programm==&lt;br /&gt;
Stand: 3. September 2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09:30 -	10:30	Registrierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:30 -	10:45	Begrüßung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:45 -	12:30	Block I: Institutionsübergreifende und fachliche Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#wien|&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten]] - Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#bw|bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg]] - Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#gfz|Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ]] ‐ Policies und Dienstleistungen - Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#mfn|Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten]] - Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#ptb|Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB]] - Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12:30 -	13:15	Mittagspause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13:15 -	15:00	Block II: Institutionelle Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#heidelberg|Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung]] - Jochen Apel, Universität Heidelberg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#muenster|Forschungsdatenbefragung – WWU Münster]] - Dominik Rudolph, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#duesseldorf|In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU - Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#kiel|Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards]] - Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14:30 -	15:00	Diskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:00 -	15:30	Kaffeepause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:30 -	16:30	Abschlussdiskussion und Formalia der DINI/nestor-AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abstracts==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;wien&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In Österreich wurde Anfang 2014 das Projekt »e-Infrastructures Austria« gestartet, das den koordinierten Aufbau und die Weiterentwicklung von nationalen Repositorieninfrastrukturen für digitale Ressourcen aus Forschung und Lehre zum Ziel hat. Ein zentrales Anliegen ist es, Forschungsgemeinschaften, Bibliotheken und IT-Services von allen nationalen universitären und außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtungen einzubeziehen und gemeinsam Wissen für den Aufbau von lokalen Repositorien zu erarbeiten, vorhandenes Know-how und Ressourcen zu bündeln und den Institutionen zur Verfügung zu stellen. Innerhalb des dreijährigen Projektzeitraums richten alle Partnerinstitutionen einen lokalen Dokumentenserver ein bzw. optimieren Serviceangebote bereits bestehender Dokumentenserver. Parallel dazu widmet sich »e-Infrastructures Austria« der Forschungsdatenproblematik und sucht nach einer Annäherung auf nationaler Ebene. Das Projekt umfasst zu Beginn 25 gleichberechtigte Partnerinstitutionen und wird in drei parallel zueinander laufenden Teilprojekten abgewickelt.  Im Rahmen des Projekts wird durch eine Befragung der Wissenschafterinnen und Wissenschafter der Status Quo zum Umgang mit Forschungsdaten an österreichischen Universitäten sowie extrauniversitären Forschungseinrichtungen erhoben, um bereits bestehende Initiativen sowie Desiderata unserer Wissenschafter/innen gemäß den unterschiedlichen fachspezifischen Arbeitsprozessen und Publikationskulturen zu ermitteln. Die Ergebnisse der Befragung dienen als Anforderungen an zukünftige Forschungsdaten-Services österreichischer Universitäten/ Universitätsbibliotheken und Service-Provider anderer Forschungseinrichtungen. Weiters sollen mögliche Incentives-Modelle für ein optimales Archivierungsmanagement und eine freie Zurverfügungstellung von Daten aus Forschungsprozessen eruiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;bw&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) beginnt derzeit in Baden-Württemberg mit der Umsetzung eines Zukunftskonzepts für die Wissenschaften (E-Science-Strategie [1]).  Nachnutzbarkeit von Daten, OpenAccess, das Publikationswesen, datenintensive Wissenschaften und die Forschungsumgebungsstandards stehen im Fokus der Bestrebungen.  Um die Strategie zu konkretisieren, spricht das Projekt bwFDM-Communities [2] alle Wissenschaftsgruppen in Baden-Württemberg persönlich an, um deren aktuelle Prioritäten, Probleme und Lösungen im Forschungsdatenbereich zu erfassen und bringt seine Erkenntnisse auf allen beteiligten Ebenen in den Gestaltungsprozess der E-Science-Strategie mit ein.  Der Beitrag fasst die aktuellen Bestrebungen in und um das Projekt bwFDM-Communities mit besonderem Blick auf landesweite Rahmenbedingungen und die Entstehung einer KIT-Datenmanagement-Policy zusammen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;gfz&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Als nationales Forschungszentrum für die Geowissenschaften beschäftigt sich das Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ mit dem System Erde.  Die Forschenden am GFZ leisten im Dialog mit benachbarten Disziplinen in small data- und big data-Projekten einen zentralen Beitrag für ein nachhaltiges Erdsystem-Management. Dazu betreibt das GFZ mit seiner MESI - Modular Earth Science Infrastructure eine umfassende Infrastruktur aus Instrumenten (u. a. Satelliten, Instrumenten und Observatorien) und zugehörigen Forschungsdateninfrastrukturen (u. a. Datenbanken und Repositorien).  Das Management der entstehenden Forschungsdaten wird kooperativ durch Wissenschaft und Infrastruktur betrieben. Je nach Projekt gibt es unterschiedlichen Anforderungen an die rechtlichen, technologischen und organisatorischen Verfahren des Umgangs mit den digitalen Forschungsdaten. Über Basisdienste rund um die dauerhafte Speicherung der Forschungsdaten hinaus wird die Zugänglichkeit und Publikation der Forschungsdaten durch die Abteilung Bibliothek und Informationsdienste (LIS) vorangetrieben.   Die Forschungsdateninfrastrukturen am GFZ und die damit verbundenen Dienstleistungen werden durch diverse Data-Policies geprägt. Dabei wirken z. B. Anforderungen der Forschungsförderung und von wissenschaftlichen Journals auf die Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements.  Der Beitrag beschreibt die, auf vielfältigen Policies aufbauenden Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements und gibt einen Überblick über die Herausforderungen bei der strategischen Entwicklung von institutionellen Policies und Dienstleistungen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;mfn&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Zukunft des wissenschaftlichen Wissensmanagements ist nicht der institutionelle Datenbank-Silo, sondern global verteiltes und vernetztes Wissen. Technische, rechtliche, aber auch soziale Hindernisse stehen dem teilweise im Wege. Die Hintergründe, Diskussionen, Ziele, und Erfolge der http://bouchoutdeclaration.org/ werden vorgestellt. Die Umsetzung in lokale Richtlinien für Daten, Texte und Medien am Museum für Naturkunde ist nicht unproblematisch und soll gemeinsam diskutiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;ptb&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das beweissichere elektronische Laborbuch der PTB ist ein funktionaler Softwareverbund, der auf mehreren Ebenen realisiert wird: Aus dem DFG-Projekt „BeLab“ (1) geforderte Funktionen zur Sicherstellung einer beweissicheren Langzeitspeicherung werden mit verschiedenen, interagierenden Softwareinstanzen kombiniert. Diese umfassen ein elektronisches Laborbuch (eLab), eine beweissichernde Middleware zur Langzeitspeicherung sowie ein physisches Speichersystem. Das elektronische Laborbuch und die beweissichernde Middleware werden, ergänzend zu den in der Middleware verwendeten Standards ArchiSafe (2) und ArchiSig (3), um spezifische Funktionen gemäß des „BeLab“-Projekts erweitert (vgl. (1), S. 155 ff.). Bestehende Metadaten werden automatisch ergänzt, so dass über diese eine umfassende Suchfunktion gewährleistet ist. &lt;br /&gt;
Vervollständigt wird das Konzept um eine in der Entwicklung befindliche Policy zur Langzeitspeicherung von elektronischen Daten, die die Parameter der verwendeten BeLab-Funktionen beinhaltet und darüber hinaus behördenweite Regelungen im Umgang mit Daten für die Langzeitspeicherung manifestiert. Hierdurch wird insgesamt die beweissichere Langzeitspeicherfähigkeit der Daten gesichert.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;heidelberg&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jochen Apel, Universität Heidelberg&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Im Juli 2014 hat die Universität Heidelberg im Rahmen einer Research Data Policy allgemeine Richtli-nien zum Forschungsdatenmanagement verabschiedet. Zeitgleich nahm nach einer mehrmonatigen Planungs- und Vorbereitungsphase das Kompetenzzentrum Forschungsdaten der Universität offiziell die Arbeit auf. Das Kompetenzzentrum ist eine gemeinsame Serviceeinrichtung des Rechenzentrums und der Universitätsbibliothek, die zentrale Dienste und Beratungsangebote zum Management von Forschungsdaten anbietet. Unter anderem betreibt das Kompetenzzentrum das institutionelle For-schungsdatenrepositorium HeiDATA. Im Vortrag soll die Heidelberger Research Data Policy vorgestellt werden und aufgezeigt werden, wie das Kompetenzzentrum zu ihrer Umsetzung beiträgt. Dabei werden die folgenden Punkte diskutiert: &lt;br /&gt;
* Wie wird Forschungsdatenmanagement durch die Research Data Policy institutionell verankert? Welche Anforderungen an Forschungsprojekte werden formuliert, auf welche Unter-stützungsangebote verpflichtet sich die Universität, wie wird das Thema Datenveröffentlichung gehandhabt? &lt;br /&gt;
* Welche Angebote bietet das Kompetenzzentrum Forschungsdaten bisher und wie sind die Erfahrungen aus den ersten Projekten? Wie sind die Heidelberger Angebote in übergeordnete Strukturen und Aktivitäten eingebettet?&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;muenster&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdatenbefragung – WWU Münster&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dominik Rudolph, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Thema Forschungsdaten  gewinnt derzeit zunehmend an Bedeutung innerhalb der Scientific Community. Zum Nachweis der Reproduzierbarkeit der Ergebnisse, aber auch zur Weiternutzung der Daten für neue Fragestellungen durch andere Wissenschaftler im Sinne eines Open Data-Ansatzes werden zunehmend von Seiten der Mittelgeber  Vorgaben zum Umgang mit Forschungsdaten gemacht, etwa zur Aufbewahrungsdauer und Zugänglichmachung. Verschiedene Hochschulen haben bereits Forschungsdaten-Richtlinien erarbeitet oder sind derzeit dabei. Bislang liegen allerdings erst vereinzelt empirische Ergebnisse zu der Frage vor, wie der Umgang mit Forschungsprimärdaten in der Praxis gehandhabt wird und welche Probleme adressiert werden müssten. &lt;br /&gt;
An der Universität Münster wurde deshalb im Sommer 2014 eine Erhebung unter den Forschenden der verschiedenen Disziplinen mit 667 beendeten Fragebögen durchgeführt. Die Studie gewährt Einblicke in die Forschungspraxis der jeweiligen Fachbereiche, z.B. in die Datengewinnung (Erhebungsmethoden und Datenquellen), die Qualität der Daten (Formate und Volumina), Verantwortlichkeiten und die Archivierung (Aufbewahrungszweck und –Dauer, Speicherorte und Sicherheitskopien). Die Studie gibt außerdem Aufschluss über das Vorhandensein und die Praxisrelevanz von fachbereichsspezifischen Richtlinien und Vorgaben der Drittmittelgeber. Weitere Themenfelder sind der Wissensstand und die Beratungsbedarfe der Wissenschaftler zum Themenkomplex Forschungsdaten sowie die Nutzungsbereitschaft eines hochschuleigenen Forschungsdatenarchivs. Die Studie identifiziert darüber hinaus Differenzen zwischen den jeweiligen Fachdisziplinen sowie zwischen Professorenschaft und akademischem Mittelbau. Die Ergebnisse der Umfrage sollen die Grundlagen bilden für die Erarbeitung von Forschungsdatenrichtlinien an der WWU und für Projekte zur Bereitstellung der Infrastruktur und von Informationssystemslösungen zum Forschungsdatenmanagement.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;duesseldorf&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Es ist erklärte Zielsetzung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), die Forschungsgruppen bei der Speicherung wissenschaftlicher Daten aus Messungen, Computersimulationen oder anderen wissenschaftlichen Quellen zu unterstützen. Damit werden gesetzliche Verpflichtungen und Auflagen der Forschungsförderer umgesetzt. Im Hochschulentwicklungsplan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wird der Aufbau einer leistungsfähigen Langzeitarchivierungsinfrastruktur zur sicheren Aufbewahrung von Primärdaten aus der Forschung als strategisches Entwicklungsziel zur Unterstützung der Forschung definiert. Die HHU kooperiert auf dem Gebiet der digitalen Langzeitarchivierung mit der Universität Siegen und der Bergischen Universität Wuppertal. Im Rahmen dieser Kooperation stellt das Forschungsdatenmanagement einen Teilaspekt dar, der von der Archivierung administrativer Daten in Verwaltung und Instituten sowie wissenschaftlichen Publikationen abzugrenzen ist. Die Kooperationspartner konzentrieren sich in der Projektphase zu ausgewählten Schwerpunkten auf die Installation und Anwendung prototypischer Lösungen, die nach Projektabschluss in den Regelbetrieb übergeführt werden sollen. Angestrebt wird die Einrichtung eines Kompetenzzentrums zur Beratung und Unterstützung (Verfahrensauswahl, Organisation der Datenstruktur, Metadatenstruktur) sowohl der Administration als auch der Forschung und Lehre. Forschungsdatenmanagement wird an der HHU unter dem Aspekt der Erfordernisse von Open Access gesehen; die Evaluation von Repositories sowie die Auswahl der Methoden zur Speicherung der Archivdaten erfolgt unter Berücksichtigung dieser Erfordernisse. Die jüngsten Erfahrungen der HHU haben deutlich gemacht, dass eine strikte Policy im Umgang mit Forschungsdaten sowie im Hinblick auf langfristige Verfügbarkeit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit unerlässlich ist.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;kiel&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Für den Forschungsstandort Kiel wird an der Christian Albrechts-Universität zu Kiel und am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ein einheitliches Modell zum Umgang mit Forschungsdaten entwickelt. Das Ziel ist, dass alle Disziplinen am Forschungsstandort mit ihren jeweils unterschiedlichen Anforderungen einen Baukasten nutzen können, der den Instituten, Arbeitsgruppen und Projekten Bausteine und Elemente zur Erstellung einheitlicher Regelungen zum Umgang mit Forschungsdaten zur Verfügung stellt. Die Basis ist der seit 2010 am GEOMAR zusammen mit dem Exzellenzcluster Future Ocean entwickelte und bereitgestellte Data-Policy-Baukasten für die Kiel Marine Science. Um die Erstellung von spezifischen Standards zum Umgang mit Forschungsdaten durch die Forschenden selbst zu ermöglichen, soll der Baukasten aus den Disziplinen heraus dynamisch um notwendige, fachspezifische Komponenten erweitert werden können. Eine Versionierung der Baukastenelemente und der Regelwerke soll dabei für eine nachhaltige Nutzungbarkeit und Nachvollziehbarkeit der erhobenen Forschungsdaten sorgen und gleichzeitig der Dynamik der sich rasch entwickelnden Forschungsbereiche genüge tun. Perspektivisch soll so ein Rahmenwerk für Datenmanagement als – ggf. auch automatisierter – Service entstehen. Ein zentrales Gremium von Forschungsdatenmanagern aus den Disziplinen soll die Pflege des Baukastens und der daraus entwickelten Standards im Hinblick auf ihre Qualität begleiten.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Die Anmeldung zum 1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot; erfolgt über DINI unter http://dini.de/veranstaltungen/workshops/1-dini-nestor-workshop/. Der Unkostenbeitrag beträgt 15 Euro pro Person. Die Teilnehmeranzahl ist auf 80 Personen begrenzt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1525</id>
		<title>DINI-nestor-WS1</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1525"/>
		<updated>2014-09-03T10:04:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Ankündigung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität zu Berlin (Berlin-Adlershof) am 2. Oktober 2014 von 11-16.30 Uhr&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forschungsdaten-Policies dienen der Positionierung einer Forschungseinrichtung und bieten ihren MitarbeiterInnen Orientierung für den adäquaten Umgang mit Forschungsdaten. Sie bilden den Ausgangspunkt für die Entwicklung und den Ausbau von Infrastrukturen und Services, die die Forschenden beim Management von Forschungsdaten unterstützen. Ausgehend von [[Data_Policies|nationalen und internationalen Empfehlungen und Vorgaben]] für den Umgang mit Forschungsdaten werden derzeit in vielen deutschen wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und Universitäten entsprechende Grundsätze erarbeitet. Nach der [http://data.uni-bielefeld.de/de/policy Universität Bielefeld] haben im Juli 2014 die [http://www.cms.hu-berlin.de/ueberblick/projekte/dataman/policy Humboldt-Universität zu Berlin] und die [http://www.uni-goettingen.de/de/01-juli-2014-forschungsdaten-leitlinie-der-universitaet-goettingen-einschl-umg/488918.html Georg-August-Universität Göttingen] Forschungsdaten-Policies verabschiedet. Diese Ereignisse unterstreichen die Aktualität des Themas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem 1. DINI/nestor-Workshop sollen diese aktuellen Entwicklungen aufgegriffen werden. Die Ziele sind&lt;br /&gt;
die Schwerpunkte der vorhandenen bzw. geplanten Policies einzelner Einrichtungen zu charakterisieren,  &lt;br /&gt;
den Austausch zu den Auswirkungen auf das Informationsmanagement an den einzelnen Einrichtungen zu unterstützen und&lt;br /&gt;
Konzepte und Modelle zur Umsetzung eines Forschungsdatenmanagements vor dem Hintergrund einer institutionellen Policy zu diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zielgruppen für den Workshop sind Institutionen, die sich noch in der Planungsphase einer Policy befinden ebenso wie Institutionen, die vor praktischen Herausforderungen der Umsetzung einer institutionellen Policy stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exemplarische Fragen, die beim Workshop bearbeitet werden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Handelt es sich bei den (geplanten) Policies um eine reine institutionelle Positionierung zum Umgang mit Forschungsdaten oder sind auch konkrete Handlungsempfehlungen enthalten?&lt;br /&gt;
*Welche Rolle spielen Open Access und Open Science in den (geplanten) Policies?&lt;br /&gt;
*Welche Implikationen haben die (geplanten) Policies für den Aufbau einer adäquaten Informationsinfrastruktur an der Einrichtung?&lt;br /&gt;
*Welche technischen Services sind vorgesehen oder vorhanden (Forschungsdaten-Repositories, Integration in Forschungsinformationssysteme, Datensicherung etc.)?&lt;br /&gt;
*Welche personellen Ressourcen werden für welchen Einsatz geplant?&lt;br /&gt;
*Welche organisatorischen Modelle sind geplant (interne/externe Kooperationen, beteiligte Einrichtungen, Verantwortungsstrukturen)?&lt;br /&gt;
*Welche Support-Angebote sind geplant/verfügbar (Unterstützung bei der Anfertigung von Datenmangement-Plänen, Schulungen)?&lt;br /&gt;
*Welche Maßnahmen werden getroffen, um das Bewusstsein (Awareness) für die Policy und das Forschungsdatenmanagement zu erreichen? &lt;br /&gt;
*(Wie) werden die Angebote in in die Lehre integriert?&lt;br /&gt;
*Welche Beratungsangebote in rechtlicher Hinsicht sind einbegriffen?&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Programm==&lt;br /&gt;
Stand: 3. September 2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09:30 -	10:30	Registrierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:30 -	10:45	Begrüßung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:45 -	12:30	Block I: Institutionsübergreifende und fachliche Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#wien|&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten]] - Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#bw|bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg]] - Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#gfz|Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ]] ‐ Policies und Dienstleistungen - Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#mfn|Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten]] - Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#ptb|Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB]] - Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12:30 -	13:15	Mittagspause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13:15 -	15:00	Block II: Institutionelle Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung - Jochen Apel, Universität Heidelberg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Forschungsdatenbefragung – WWU Münster - Dominik Rudolph, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU - Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards - Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14:30 -	15:00	Diskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:00 -	15:30	Kaffeepause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:30 -	16:30	Abschlussdiskussion und Formalia der DINI/nestor-AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abstracts==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;wien&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In Österreich wurde Anfang 2014 das Projekt »e-Infrastructures Austria« gestartet, das den koordinierten Aufbau und die Weiterentwicklung von nationalen Repositorieninfrastrukturen für digitale Ressourcen aus Forschung und Lehre zum Ziel hat. Ein zentrales Anliegen ist es, Forschungsgemeinschaften, Bibliotheken und IT-Services von allen nationalen universitären und außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtungen einzubeziehen und gemeinsam Wissen für den Aufbau von lokalen Repositorien zu erarbeiten, vorhandenes Know-how und Ressourcen zu bündeln und den Institutionen zur Verfügung zu stellen. Innerhalb des dreijährigen Projektzeitraums richten alle Partnerinstitutionen einen lokalen Dokumentenserver ein bzw. optimieren Serviceangebote bereits bestehender Dokumentenserver. Parallel dazu widmet sich »e-Infrastructures Austria« der Forschungsdatenproblematik und sucht nach einer Annäherung auf nationaler Ebene. Das Projekt umfasst zu Beginn 25 gleichberechtigte Partnerinstitutionen und wird in drei parallel zueinander laufenden Teilprojekten abgewickelt.  Im Rahmen des Projekts wird durch eine Befragung der Wissenschafterinnen und Wissenschafter der Status Quo zum Umgang mit Forschungsdaten an österreichischen Universitäten sowie extrauniversitären Forschungseinrichtungen erhoben, um bereits bestehende Initiativen sowie Desiderata unserer Wissenschafter/innen gemäß den unterschiedlichen fachspezifischen Arbeitsprozessen und Publikationskulturen zu ermitteln. Die Ergebnisse der Befragung dienen als Anforderungen an zukünftige Forschungsdaten-Services österreichischer Universitäten/ Universitätsbibliotheken und Service-Provider anderer Forschungseinrichtungen. Weiters sollen mögliche Incentives-Modelle für ein optimales Archivierungsmanagement und eine freie Zurverfügungstellung von Daten aus Forschungsprozessen eruiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;bw&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) beginnt derzeit in Baden-Württemberg mit der Umsetzung eines Zukunftskonzepts für die Wissenschaften (E-Science-Strategie [1]).  Nachnutzbarkeit von Daten, OpenAccess, das Publikationswesen, datenintensive Wissenschaften und die Forschungsumgebungsstandards stehen im Fokus der Bestrebungen.  Um die Strategie zu konkretisieren, spricht das Projekt bwFDM-Communities [2] alle Wissenschaftsgruppen in Baden-Württemberg persönlich an, um deren aktuelle Prioritäten, Probleme und Lösungen im Forschungsdatenbereich zu erfassen und bringt seine Erkenntnisse auf allen beteiligten Ebenen in den Gestaltungsprozess der E-Science-Strategie mit ein.  Der Beitrag fasst die aktuellen Bestrebungen in und um das Projekt bwFDM-Communities mit besonderem Blick auf landesweite Rahmenbedingungen und die Entstehung einer KIT-Datenmanagement-Policy zusammen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;gfz&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Als nationales Forschungszentrum für die Geowissenschaften beschäftigt sich das Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ mit dem System Erde.  Die Forschenden am GFZ leisten im Dialog mit benachbarten Disziplinen in small data- und big data-Projekten einen zentralen Beitrag für ein nachhaltiges Erdsystem-Management. Dazu betreibt das GFZ mit seiner MESI - Modular Earth Science Infrastructure eine umfassende Infrastruktur aus Instrumenten (u. a. Satelliten, Instrumenten und Observatorien) und zugehörigen Forschungsdateninfrastrukturen (u. a. Datenbanken und Repositorien).  Das Management der entstehenden Forschungsdaten wird kooperativ durch Wissenschaft und Infrastruktur betrieben. Je nach Projekt gibt es unterschiedlichen Anforderungen an die rechtlichen, technologischen und organisatorischen Verfahren des Umgangs mit den digitalen Forschungsdaten. Über Basisdienste rund um die dauerhafte Speicherung der Forschungsdaten hinaus wird die Zugänglichkeit und Publikation der Forschungsdaten durch die Abteilung Bibliothek und Informationsdienste (LIS) vorangetrieben.   Die Forschungsdateninfrastrukturen am GFZ und die damit verbundenen Dienstleistungen werden durch diverse Data-Policies geprägt. Dabei wirken z. B. Anforderungen der Forschungsförderung und von wissenschaftlichen Journals auf die Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements.  Der Beitrag beschreibt die, auf vielfältigen Policies aufbauenden Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements und gibt einen Überblick über die Herausforderungen bei der strategischen Entwicklung von institutionellen Policies und Dienstleistungen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;mfn&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Zukunft des wissenschaftlichen Wissensmanagements ist nicht der institutionelle Datenbank-Silo, sondern global verteiltes und vernetztes Wissen. Technische, rechtliche, aber auch soziale Hindernisse stehen dem teilweise im Wege. Die Hintergründe, Diskussionen, Ziele, und Erfolge der http://bouchoutdeclaration.org/ werden vorgestellt. Die Umsetzung in lokale Richtlinien für Daten, Texte und Medien am Museum für Naturkunde ist nicht unproblematisch und soll gemeinsam diskutiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;ptb&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das beweissichere elektronische Laborbuch der PTB ist ein funktionaler Softwareverbund, der auf mehreren Ebenen realisiert wird: Aus dem DFG-Projekt „BeLab“ (1) geforderte Funktionen zur Sicherstellung einer beweissicheren Langzeitspeicherung werden mit verschiedenen, interagierenden Softwareinstanzen kombiniert. Diese umfassen ein elektronisches Laborbuch (eLab), eine beweissichernde Middleware zur Langzeitspeicherung sowie ein physisches Speichersystem. Das elektronische Laborbuch und die beweissichernde Middleware werden, ergänzend zu den in der Middleware verwendeten Standards ArchiSafe (2) und ArchiSig (3), um spezifische Funktionen gemäß des „BeLab“-Projekts erweitert (vgl. (1), S. 155 ff.). Bestehende Metadaten werden automatisch ergänzt, so dass über diese eine umfassende Suchfunktion gewährleistet ist. &lt;br /&gt;
Vervollständigt wird das Konzept um eine in der Entwicklung befindliche Policy zur Langzeitspeicherung von elektronischen Daten, die die Parameter der verwendeten BeLab-Funktionen beinhaltet und darüber hinaus behördenweite Regelungen im Umgang mit Daten für die Langzeitspeicherung manifestiert. Hierdurch wird insgesamt die beweissichere Langzeitspeicherfähigkeit der Daten gesichert.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jochen Apel, Universität Heidelberg&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Im Juli 2014 hat die Universität Heidelberg im Rahmen einer Research Data Policy allgemeine Richtli-nien zum Forschungsdatenmanagement verabschiedet. Zeitgleich nahm nach einer mehrmonatigen Planungs- und Vorbereitungsphase das Kompetenzzentrum Forschungsdaten der Universität offiziell die Arbeit auf. Das Kompetenzzentrum ist eine gemeinsame Serviceeinrichtung des Rechenzentrums und der Universitätsbibliothek, die zentrale Dienste und Beratungsangebote zum Management von Forschungsdaten anbietet. Unter anderem betreibt das Kompetenzzentrum das institutionelle For-schungsdatenrepositorium HeiDATA. Im Vortrag soll die Heidelberger Research Data Policy vorgestellt werden und aufgezeigt werden, wie das Kompetenzzentrum zu ihrer Umsetzung beiträgt. Dabei werden die folgenden Punkte diskutiert: &lt;br /&gt;
* Wie wird Forschungsdatenmanagement durch die Research Data Policy institutionell verankert? Welche Anforderungen an Forschungsprojekte werden formuliert, auf welche Unter-stützungsangebote verpflichtet sich die Universität, wie wird das Thema Datenveröffentlichung gehandhabt? &lt;br /&gt;
* Welche Angebote bietet das Kompetenzzentrum Forschungsdaten bisher und wie sind die Erfahrungen aus den ersten Projekten? Wie sind die Heidelberger Angebote in übergeordnete Strukturen und Aktivitäten eingebettet?&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Forschungsdatenbefragung – WWU Münster&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dominik Rudolph, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Thema Forschungsdaten  gewinnt derzeit zunehmend an Bedeutung innerhalb der Scientific Community. Zum Nachweis der Reproduzierbarkeit der Ergebnisse, aber auch zur Weiternutzung der Daten für neue Fragestellungen durch andere Wissenschaftler im Sinne eines Open Data-Ansatzes werden zunehmend von Seiten der Mittelgeber  Vorgaben zum Umgang mit Forschungsdaten gemacht, etwa zur Aufbewahrungsdauer und Zugänglichmachung. Verschiedene Hochschulen haben bereits Forschungsdaten-Richtlinien erarbeitet oder sind derzeit dabei. Bislang liegen allerdings erst vereinzelt empirische Ergebnisse zu der Frage vor, wie der Umgang mit Forschungsprimärdaten in der Praxis gehandhabt wird und welche Probleme adressiert werden müssten. &lt;br /&gt;
An der Universität Münster wurde deshalb im Sommer 2014 eine Erhebung unter den Forschenden der verschiedenen Disziplinen mit 667 beendeten Fragebögen durchgeführt. Die Studie gewährt Einblicke in die Forschungspraxis der jeweiligen Fachbereiche, z.B. in die Datengewinnung (Erhebungsmethoden und Datenquellen), die Qualität der Daten (Formate und Volumina), Verantwortlichkeiten und die Archivierung (Aufbewahrungszweck und –Dauer, Speicherorte und Sicherheitskopien). Die Studie gibt außerdem Aufschluss über das Vorhandensein und die Praxisrelevanz von fachbereichsspezifischen Richtlinien und Vorgaben der Drittmittelgeber. Weitere Themenfelder sind der Wissensstand und die Beratungsbedarfe der Wissenschaftler zum Themenkomplex Forschungsdaten sowie die Nutzungsbereitschaft eines hochschuleigenen Forschungsdatenarchivs. Die Studie identifiziert darüber hinaus Differenzen zwischen den jeweiligen Fachdisziplinen sowie zwischen Professorenschaft und akademischem Mittelbau. Die Ergebnisse der Umfrage sollen die Grundlagen bilden für die Erarbeitung von Forschungsdatenrichtlinien an der WWU und für Projekte zur Bereitstellung der Infrastruktur und von Informationssystemslösungen zum Forschungsdatenmanagement.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Es ist erklärte Zielsetzung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), die Forschungsgruppen bei der Speicherung wissenschaftlicher Daten aus Messungen, Computersimulationen oder anderen wissenschaftlichen Quellen zu unterstützen. Damit werden gesetzliche Verpflichtungen und Auflagen der Forschungsförderer umgesetzt. Im Hochschulentwicklungsplan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wird der Aufbau einer leistungsfähigen Langzeitarchivierungsinfrastruktur zur sicheren Aufbewahrung von Primärdaten aus der Forschung als strategisches Entwicklungsziel zur Unterstützung der Forschung definiert. Die HHU kooperiert auf dem Gebiet der digitalen Langzeitarchivierung mit der Universität Siegen und der Bergischen Universität Wuppertal. Im Rahmen dieser Kooperation stellt das Forschungsdatenmanagement einen Teilaspekt dar, der von der Archivierung administrativer Daten in Verwaltung und Instituten sowie wissenschaftlichen Publikationen abzugrenzen ist. Die Kooperationspartner konzentrieren sich in der Projektphase zu ausgewählten Schwerpunkten auf die Installation und Anwendung prototypischer Lösungen, die nach Projektabschluss in den Regelbetrieb übergeführt werden sollen. Angestrebt wird die Einrichtung eines Kompetenzzentrums zur Beratung und Unterstützung (Verfahrensauswahl, Organisation der Datenstruktur, Metadatenstruktur) sowohl der Administration als auch der Forschung und Lehre. Forschungsdatenmanagement wird an der HHU unter dem Aspekt der Erfordernisse von Open Access gesehen; die Evaluation von Repositories sowie die Auswahl der Methoden zur Speicherung der Archivdaten erfolgt unter Berücksichtigung dieser Erfordernisse. Die jüngsten Erfahrungen der HHU haben deutlich gemacht, dass eine strikte Policy im Umgang mit Forschungsdaten sowie im Hinblick auf langfristige Verfügbarkeit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit unerlässlich ist.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Für den Forschungsstandort Kiel wird an der Christian Albrechts-Universität zu Kiel und am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ein einheitliches Modell zum Umgang mit Forschungsdaten entwickelt. Das Ziel ist, dass alle Disziplinen am Forschungsstandort mit ihren jeweils unterschiedlichen Anforderungen einen Baukasten nutzen können, der den Instituten, Arbeitsgruppen und Projekten Bausteine und Elemente zur Erstellung einheitlicher Regelungen zum Umgang mit Forschungsdaten zur Verfügung stellt. Die Basis ist der seit 2010 am GEOMAR zusammen mit dem Exzellenzcluster Future Ocean entwickelte und bereitgestellte Data-Policy-Baukasten für die Kiel Marine Science. Um die Erstellung von spezifischen Standards zum Umgang mit Forschungsdaten durch die Forschenden selbst zu ermöglichen, soll der Baukasten aus den Disziplinen heraus dynamisch um notwendige, fachspezifische Komponenten erweitert werden können. Eine Versionierung der Baukastenelemente und der Regelwerke soll dabei für eine nachhaltige Nutzungbarkeit und Nachvollziehbarkeit der erhobenen Forschungsdaten sorgen und gleichzeitig der Dynamik der sich rasch entwickelnden Forschungsbereiche genüge tun. Perspektivisch soll so ein Rahmenwerk für Datenmanagement als – ggf. auch automatisierter – Service entstehen. Ein zentrales Gremium von Forschungsdatenmanagern aus den Disziplinen soll die Pflege des Baukastens und der daraus entwickelten Standards im Hinblick auf ihre Qualität begleiten.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Die Anmeldung zum 1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot; erfolgt über DINI unter http://dini.de/veranstaltungen/workshops/1-dini-nestor-workshop/. Der Unkostenbeitrag beträgt 15 Euro pro Person. Die Teilnehmeranzahl ist auf 80 Personen begrenzt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
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		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1524</id>
		<title>DINI-nestor-WS1</title>
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		<updated>2014-09-03T10:00:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Ankündigung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität zu Berlin (Berlin-Adlershof) am 2. Oktober 2014 von 11-16.30 Uhr&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forschungsdaten-Policies dienen der Positionierung einer Forschungseinrichtung und bieten ihren MitarbeiterInnen Orientierung für den adäquaten Umgang mit Forschungsdaten. Sie bilden den Ausgangspunkt für die Entwicklung und den Ausbau von Infrastrukturen und Services, die die Forschenden beim Management von Forschungsdaten unterstützen. Ausgehend von [[Data_Policies|nationalen und internationalen Empfehlungen und Vorgaben]] für den Umgang mit Forschungsdaten werden derzeit in vielen deutschen wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und Universitäten entsprechende Grundsätze erarbeitet. Nach der [http://data.uni-bielefeld.de/de/policy Universität Bielefeld] haben im Juli 2014 die [http://www.cms.hu-berlin.de/ueberblick/projekte/dataman/policy Humboldt-Universität zu Berlin] und die [http://www.uni-goettingen.de/de/01-juli-2014-forschungsdaten-leitlinie-der-universitaet-goettingen-einschl-umg/488918.html Georg-August-Universität Göttingen] Forschungsdaten-Policies verabschiedet. Diese Ereignisse unterstreichen die Aktualität des Themas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem 1. DINI/nestor-Workshop sollen diese aktuellen Entwicklungen aufgegriffen werden. Die Ziele sind&lt;br /&gt;
die Schwerpunkte der vorhandenen bzw. geplanten Policies einzelner Einrichtungen zu charakterisieren,  &lt;br /&gt;
den Austausch zu den Auswirkungen auf das Informationsmanagement an den einzelnen Einrichtungen zu unterstützen und&lt;br /&gt;
Konzepte und Modelle zur Umsetzung eines Forschungsdatenmanagements vor dem Hintergrund einer institutionellen Policy zu diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zielgruppen für den Workshop sind Institutionen, die sich noch in der Planungsphase einer Policy befinden ebenso wie Institutionen, die vor praktischen Herausforderungen der Umsetzung einer institutionellen Policy stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exemplarische Fragen, die beim Workshop bearbeitet werden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Handelt es sich bei den (geplanten) Policies um eine reine institutionelle Positionierung zum Umgang mit Forschungsdaten oder sind auch konkrete Handlungsempfehlungen enthalten?&lt;br /&gt;
*Welche Rolle spielen Open Access und Open Science in den (geplanten) Policies?&lt;br /&gt;
*Welche Implikationen haben die (geplanten) Policies für den Aufbau einer adäquaten Informationsinfrastruktur an der Einrichtung?&lt;br /&gt;
*Welche technischen Services sind vorgesehen oder vorhanden (Forschungsdaten-Repositories, Integration in Forschungsinformationssysteme, Datensicherung etc.)?&lt;br /&gt;
*Welche personellen Ressourcen werden für welchen Einsatz geplant?&lt;br /&gt;
*Welche organisatorischen Modelle sind geplant (interne/externe Kooperationen, beteiligte Einrichtungen, Verantwortungsstrukturen)?&lt;br /&gt;
*Welche Support-Angebote sind geplant/verfügbar (Unterstützung bei der Anfertigung von Datenmangement-Plänen, Schulungen)?&lt;br /&gt;
*Welche Maßnahmen werden getroffen, um das Bewusstsein (Awareness) für die Policy und das Forschungsdatenmanagement zu erreichen? &lt;br /&gt;
*(Wie) werden die Angebote in in die Lehre integriert?&lt;br /&gt;
*Welche Beratungsangebote in rechtlicher Hinsicht sind einbegriffen?&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Programm==&lt;br /&gt;
Stand: 3. September 2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09:30 -	10:30	Registrierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:30 -	10:45	Begrüßung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:45 -	12:30	Block I: Institutionsübergreifende und fachliche Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#austria|&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten]] - Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#bw|bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg]] - Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen - Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten - Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB - Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12:30 -	13:15	Mittagspause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13:15 -	15:00	Block II: Institutionelle Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung - Jochen Apel, Universität Heidelberg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Forschungsdatenbefragung – WWU Münster - Dominik Rudolph, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU - Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards - Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14:30 -	15:00	Diskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:00 -	15:30	Kaffeepause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:30 -	16:30	Abschlussdiskussion und Formalia der DINI/nestor-AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abstracts==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;austria&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In Österreich wurde Anfang 2014 das Projekt »e-Infrastructures Austria« gestartet, das den koordinierten Aufbau und die Weiterentwicklung von nationalen Repositorieninfrastrukturen für digitale Ressourcen aus Forschung und Lehre zum Ziel hat. Ein zentrales Anliegen ist es, Forschungsgemeinschaften, Bibliotheken und IT-Services von allen nationalen universitären und außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtungen einzubeziehen und gemeinsam Wissen für den Aufbau von lokalen Repositorien zu erarbeiten, vorhandenes Know-how und Ressourcen zu bündeln und den Institutionen zur Verfügung zu stellen. Innerhalb des dreijährigen Projektzeitraums richten alle Partnerinstitutionen einen lokalen Dokumentenserver ein bzw. optimieren Serviceangebote bereits bestehender Dokumentenserver. Parallel dazu widmet sich »e-Infrastructures Austria« der Forschungsdatenproblematik und sucht nach einer Annäherung auf nationaler Ebene. Das Projekt umfasst zu Beginn 25 gleichberechtigte Partnerinstitutionen und wird in drei parallel zueinander laufenden Teilprojekten abgewickelt.  Im Rahmen des Projekts wird durch eine Befragung der Wissenschafterinnen und Wissenschafter der Status Quo zum Umgang mit Forschungsdaten an österreichischen Universitäten sowie extrauniversitären Forschungseinrichtungen erhoben, um bereits bestehende Initiativen sowie Desiderata unserer Wissenschafter/innen gemäß den unterschiedlichen fachspezifischen Arbeitsprozessen und Publikationskulturen zu ermitteln. Die Ergebnisse der Befragung dienen als Anforderungen an zukünftige Forschungsdaten-Services österreichischer Universitäten/ Universitätsbibliotheken und Service-Provider anderer Forschungseinrichtungen. Weiters sollen mögliche Incentives-Modelle für ein optimales Archivierungsmanagement und eine freie Zurverfügungstellung von Daten aus Forschungsprozessen eruiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;bw&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) beginnt derzeit in Baden-Württemberg mit der Umsetzung eines Zukunftskonzepts für die Wissenschaften (E-Science-Strategie [1]).  Nachnutzbarkeit von Daten, OpenAccess, das Publikationswesen, datenintensive Wissenschaften und die Forschungsumgebungsstandards stehen im Fokus der Bestrebungen.  Um die Strategie zu konkretisieren, spricht das Projekt bwFDM-Communities [2] alle Wissenschaftsgruppen in Baden-Württemberg persönlich an, um deren aktuelle Prioritäten, Probleme und Lösungen im Forschungsdatenbereich zu erfassen und bringt seine Erkenntnisse auf allen beteiligten Ebenen in den Gestaltungsprozess der E-Science-Strategie mit ein.  Der Beitrag fasst die aktuellen Bestrebungen in und um das Projekt bwFDM-Communities mit besonderem Blick auf landesweite Rahmenbedingungen und die Entstehung einer KIT-Datenmanagement-Policy zusammen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Als nationales Forschungszentrum für die Geowissenschaften beschäftigt sich das Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ mit dem System Erde.  Die Forschenden am GFZ leisten im Dialog mit benachbarten Disziplinen in small data- und big data-Projekten einen zentralen Beitrag für ein nachhaltiges Erdsystem-Management. Dazu betreibt das GFZ mit seiner MESI - Modular Earth Science Infrastructure eine umfassende Infrastruktur aus Instrumenten (u. a. Satelliten, Instrumenten und Observatorien) und zugehörigen Forschungsdateninfrastrukturen (u. a. Datenbanken und Repositorien).  Das Management der entstehenden Forschungsdaten wird kooperativ durch Wissenschaft und Infrastruktur betrieben. Je nach Projekt gibt es unterschiedlichen Anforderungen an die rechtlichen, technologischen und organisatorischen Verfahren des Umgangs mit den digitalen Forschungsdaten. Über Basisdienste rund um die dauerhafte Speicherung der Forschungsdaten hinaus wird die Zugänglichkeit und Publikation der Forschungsdaten durch die Abteilung Bibliothek und Informationsdienste (LIS) vorangetrieben.   Die Forschungsdateninfrastrukturen am GFZ und die damit verbundenen Dienstleistungen werden durch diverse Data-Policies geprägt. Dabei wirken z. B. Anforderungen der Forschungsförderung und von wissenschaftlichen Journals auf die Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements.  Der Beitrag beschreibt die, auf vielfältigen Policies aufbauenden Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements und gibt einen Überblick über die Herausforderungen bei der strategischen Entwicklung von institutionellen Policies und Dienstleistungen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Zukunft des wissenschaftlichen Wissensmanagements ist nicht der institutionelle Datenbank-Silo, sondern global verteiltes und vernetztes Wissen. Technische, rechtliche, aber auch soziale Hindernisse stehen dem teilweise im Wege. Die Hintergründe, Diskussionen, Ziele, und Erfolge der http://bouchoutdeclaration.org/ werden vorgestellt. Die Umsetzung in lokale Richtlinien für Daten, Texte und Medien am Museum für Naturkunde ist nicht unproblematisch und soll gemeinsam diskutiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das beweissichere elektronische Laborbuch der PTB ist ein funktionaler Softwareverbund, der auf mehreren Ebenen realisiert wird: Aus dem DFG-Projekt „BeLab“ (1) geforderte Funktionen zur Sicherstellung einer beweissicheren Langzeitspeicherung werden mit verschiedenen, interagierenden Softwareinstanzen kombiniert. Diese umfassen ein elektronisches Laborbuch (eLab), eine beweissichernde Middleware zur Langzeitspeicherung sowie ein physisches Speichersystem. Das elektronische Laborbuch und die beweissichernde Middleware werden, ergänzend zu den in der Middleware verwendeten Standards ArchiSafe (2) und ArchiSig (3), um spezifische Funktionen gemäß des „BeLab“-Projekts erweitert (vgl. (1), S. 155 ff.). Bestehende Metadaten werden automatisch ergänzt, so dass über diese eine umfassende Suchfunktion gewährleistet ist. &lt;br /&gt;
Vervollständigt wird das Konzept um eine in der Entwicklung befindliche Policy zur Langzeitspeicherung von elektronischen Daten, die die Parameter der verwendeten BeLab-Funktionen beinhaltet und darüber hinaus behördenweite Regelungen im Umgang mit Daten für die Langzeitspeicherung manifestiert. Hierdurch wird insgesamt die beweissichere Langzeitspeicherfähigkeit der Daten gesichert.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jochen Apel, Universität Heidelberg&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Im Juli 2014 hat die Universität Heidelberg im Rahmen einer Research Data Policy allgemeine Richtli-nien zum Forschungsdatenmanagement verabschiedet. Zeitgleich nahm nach einer mehrmonatigen Planungs- und Vorbereitungsphase das Kompetenzzentrum Forschungsdaten der Universität offiziell die Arbeit auf. Das Kompetenzzentrum ist eine gemeinsame Serviceeinrichtung des Rechenzentrums und der Universitätsbibliothek, die zentrale Dienste und Beratungsangebote zum Management von Forschungsdaten anbietet. Unter anderem betreibt das Kompetenzzentrum das institutionelle For-schungsdatenrepositorium HeiDATA. Im Vortrag soll die Heidelberger Research Data Policy vorgestellt werden und aufgezeigt werden, wie das Kompetenzzentrum zu ihrer Umsetzung beiträgt. Dabei werden die folgenden Punkte diskutiert: &lt;br /&gt;
* Wie wird Forschungsdatenmanagement durch die Research Data Policy institutionell verankert? Welche Anforderungen an Forschungsprojekte werden formuliert, auf welche Unter-stützungsangebote verpflichtet sich die Universität, wie wird das Thema Datenveröffentlichung gehandhabt? &lt;br /&gt;
* Welche Angebote bietet das Kompetenzzentrum Forschungsdaten bisher und wie sind die Erfahrungen aus den ersten Projekten? Wie sind die Heidelberger Angebote in übergeordnete Strukturen und Aktivitäten eingebettet?&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Forschungsdatenbefragung – WWU Münster&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dominik Rudolph, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Thema Forschungsdaten  gewinnt derzeit zunehmend an Bedeutung innerhalb der Scientific Community. Zum Nachweis der Reproduzierbarkeit der Ergebnisse, aber auch zur Weiternutzung der Daten für neue Fragestellungen durch andere Wissenschaftler im Sinne eines Open Data-Ansatzes werden zunehmend von Seiten der Mittelgeber  Vorgaben zum Umgang mit Forschungsdaten gemacht, etwa zur Aufbewahrungsdauer und Zugänglichmachung. Verschiedene Hochschulen haben bereits Forschungsdaten-Richtlinien erarbeitet oder sind derzeit dabei. Bislang liegen allerdings erst vereinzelt empirische Ergebnisse zu der Frage vor, wie der Umgang mit Forschungsprimärdaten in der Praxis gehandhabt wird und welche Probleme adressiert werden müssten. &lt;br /&gt;
An der Universität Münster wurde deshalb im Sommer 2014 eine Erhebung unter den Forschenden der verschiedenen Disziplinen mit 667 beendeten Fragebögen durchgeführt. Die Studie gewährt Einblicke in die Forschungspraxis der jeweiligen Fachbereiche, z.B. in die Datengewinnung (Erhebungsmethoden und Datenquellen), die Qualität der Daten (Formate und Volumina), Verantwortlichkeiten und die Archivierung (Aufbewahrungszweck und –Dauer, Speicherorte und Sicherheitskopien). Die Studie gibt außerdem Aufschluss über das Vorhandensein und die Praxisrelevanz von fachbereichsspezifischen Richtlinien und Vorgaben der Drittmittelgeber. Weitere Themenfelder sind der Wissensstand und die Beratungsbedarfe der Wissenschaftler zum Themenkomplex Forschungsdaten sowie die Nutzungsbereitschaft eines hochschuleigenen Forschungsdatenarchivs. Die Studie identifiziert darüber hinaus Differenzen zwischen den jeweiligen Fachdisziplinen sowie zwischen Professorenschaft und akademischem Mittelbau. Die Ergebnisse der Umfrage sollen die Grundlagen bilden für die Erarbeitung von Forschungsdatenrichtlinien an der WWU und für Projekte zur Bereitstellung der Infrastruktur und von Informationssystemslösungen zum Forschungsdatenmanagement.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Es ist erklärte Zielsetzung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), die Forschungsgruppen bei der Speicherung wissenschaftlicher Daten aus Messungen, Computersimulationen oder anderen wissenschaftlichen Quellen zu unterstützen. Damit werden gesetzliche Verpflichtungen und Auflagen der Forschungsförderer umgesetzt. Im Hochschulentwicklungsplan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wird der Aufbau einer leistungsfähigen Langzeitarchivierungsinfrastruktur zur sicheren Aufbewahrung von Primärdaten aus der Forschung als strategisches Entwicklungsziel zur Unterstützung der Forschung definiert. Die HHU kooperiert auf dem Gebiet der digitalen Langzeitarchivierung mit der Universität Siegen und der Bergischen Universität Wuppertal. Im Rahmen dieser Kooperation stellt das Forschungsdatenmanagement einen Teilaspekt dar, der von der Archivierung administrativer Daten in Verwaltung und Instituten sowie wissenschaftlichen Publikationen abzugrenzen ist. Die Kooperationspartner konzentrieren sich in der Projektphase zu ausgewählten Schwerpunkten auf die Installation und Anwendung prototypischer Lösungen, die nach Projektabschluss in den Regelbetrieb übergeführt werden sollen. Angestrebt wird die Einrichtung eines Kompetenzzentrums zur Beratung und Unterstützung (Verfahrensauswahl, Organisation der Datenstruktur, Metadatenstruktur) sowohl der Administration als auch der Forschung und Lehre. Forschungsdatenmanagement wird an der HHU unter dem Aspekt der Erfordernisse von Open Access gesehen; die Evaluation von Repositories sowie die Auswahl der Methoden zur Speicherung der Archivdaten erfolgt unter Berücksichtigung dieser Erfordernisse. Die jüngsten Erfahrungen der HHU haben deutlich gemacht, dass eine strikte Policy im Umgang mit Forschungsdaten sowie im Hinblick auf langfristige Verfügbarkeit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit unerlässlich ist.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Für den Forschungsstandort Kiel wird an der Christian Albrechts-Universität zu Kiel und am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ein einheitliches Modell zum Umgang mit Forschungsdaten entwickelt. Das Ziel ist, dass alle Disziplinen am Forschungsstandort mit ihren jeweils unterschiedlichen Anforderungen einen Baukasten nutzen können, der den Instituten, Arbeitsgruppen und Projekten Bausteine und Elemente zur Erstellung einheitlicher Regelungen zum Umgang mit Forschungsdaten zur Verfügung stellt. Die Basis ist der seit 2010 am GEOMAR zusammen mit dem Exzellenzcluster Future Ocean entwickelte und bereitgestellte Data-Policy-Baukasten für die Kiel Marine Science. Um die Erstellung von spezifischen Standards zum Umgang mit Forschungsdaten durch die Forschenden selbst zu ermöglichen, soll der Baukasten aus den Disziplinen heraus dynamisch um notwendige, fachspezifische Komponenten erweitert werden können. Eine Versionierung der Baukastenelemente und der Regelwerke soll dabei für eine nachhaltige Nutzungbarkeit und Nachvollziehbarkeit der erhobenen Forschungsdaten sorgen und gleichzeitig der Dynamik der sich rasch entwickelnden Forschungsbereiche genüge tun. Perspektivisch soll so ein Rahmenwerk für Datenmanagement als – ggf. auch automatisierter – Service entstehen. Ein zentrales Gremium von Forschungsdatenmanagern aus den Disziplinen soll die Pflege des Baukastens und der daraus entwickelten Standards im Hinblick auf ihre Qualität begleiten.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Die Anmeldung zum 1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot; erfolgt über DINI unter http://dini.de/veranstaltungen/workshops/1-dini-nestor-workshop/. Der Unkostenbeitrag beträgt 15 Euro pro Person. Die Teilnehmeranzahl ist auf 80 Personen begrenzt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1523</id>
		<title>DINI-nestor-WS1</title>
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		<updated>2014-09-03T09:58:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Ankündigung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität zu Berlin (Berlin-Adlershof) am 2. Oktober 2014 von 11-16.30 Uhr&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forschungsdaten-Policies dienen der Positionierung einer Forschungseinrichtung und bieten ihren MitarbeiterInnen Orientierung für den adäquaten Umgang mit Forschungsdaten. Sie bilden den Ausgangspunkt für die Entwicklung und den Ausbau von Infrastrukturen und Services, die die Forschenden beim Management von Forschungsdaten unterstützen. Ausgehend von [[Data_Policies|nationalen und internationalen Empfehlungen und Vorgaben]] für den Umgang mit Forschungsdaten werden derzeit in vielen deutschen wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und Universitäten entsprechende Grundsätze erarbeitet. Nach der [http://data.uni-bielefeld.de/de/policy Universität Bielefeld] haben im Juli 2014 die [http://www.cms.hu-berlin.de/ueberblick/projekte/dataman/policy Humboldt-Universität zu Berlin] und die [http://www.uni-goettingen.de/de/01-juli-2014-forschungsdaten-leitlinie-der-universitaet-goettingen-einschl-umg/488918.html Georg-August-Universität Göttingen] Forschungsdaten-Policies verabschiedet. Diese Ereignisse unterstreichen die Aktualität des Themas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem 1. DINI/nestor-Workshop sollen diese aktuellen Entwicklungen aufgegriffen werden. Die Ziele sind&lt;br /&gt;
die Schwerpunkte der vorhandenen bzw. geplanten Policies einzelner Einrichtungen zu charakterisieren,  &lt;br /&gt;
den Austausch zu den Auswirkungen auf das Informationsmanagement an den einzelnen Einrichtungen zu unterstützen und&lt;br /&gt;
Konzepte und Modelle zur Umsetzung eines Forschungsdatenmanagements vor dem Hintergrund einer institutionellen Policy zu diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zielgruppen für den Workshop sind Institutionen, die sich noch in der Planungsphase einer Policy befinden ebenso wie Institutionen, die vor praktischen Herausforderungen der Umsetzung einer institutionellen Policy stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exemplarische Fragen, die beim Workshop bearbeitet werden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Handelt es sich bei den (geplanten) Policies um eine reine institutionelle Positionierung zum Umgang mit Forschungsdaten oder sind auch konkrete Handlungsempfehlungen enthalten?&lt;br /&gt;
*Welche Rolle spielen Open Access und Open Science in den (geplanten) Policies?&lt;br /&gt;
*Welche Implikationen haben die (geplanten) Policies für den Aufbau einer adäquaten Informationsinfrastruktur an der Einrichtung?&lt;br /&gt;
*Welche technischen Services sind vorgesehen oder vorhanden (Forschungsdaten-Repositories, Integration in Forschungsinformationssysteme, Datensicherung etc.)?&lt;br /&gt;
*Welche personellen Ressourcen werden für welchen Einsatz geplant?&lt;br /&gt;
*Welche organisatorischen Modelle sind geplant (interne/externe Kooperationen, beteiligte Einrichtungen, Verantwortungsstrukturen)?&lt;br /&gt;
*Welche Support-Angebote sind geplant/verfügbar (Unterstützung bei der Anfertigung von Datenmangement-Plänen, Schulungen)?&lt;br /&gt;
*Welche Maßnahmen werden getroffen, um das Bewusstsein (Awareness) für die Policy und das Forschungsdatenmanagement zu erreichen? &lt;br /&gt;
*(Wie) werden die Angebote in in die Lehre integriert?&lt;br /&gt;
*Welche Beratungsangebote in rechtlicher Hinsicht sind einbegriffen?&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Programm==&lt;br /&gt;
Stand: 3. September 2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09:30 -	10:30	Registrierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:30 -	10:45	Begrüßung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:45 -	12:30	Block I: Institutionsübergreifende und fachliche Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#austria|&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten]] - Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg - Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen - Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten - Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB - Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12:30 -	13:15	Mittagspause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13:15 -	15:00	Block II: Institutionelle Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung - Jochen Apel, Universität Heidelberg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Forschungsdatenbefragung – WWU Münster - Dominik Rudolph, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU - Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards - Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14:30 -	15:00	Diskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:00 -	15:30	Kaffeepause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:30 -	16:30	Abschlussdiskussion und Formalia der DINI/nestor-AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abstracts==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;austria&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In Österreich wurde Anfang 2014 das Projekt »e-Infrastructures Austria« gestartet, das den koordinierten Aufbau und die Weiterentwicklung von nationalen Repositorieninfrastrukturen für digitale Ressourcen aus Forschung und Lehre zum Ziel hat. Ein zentrales Anliegen ist es, Forschungsgemeinschaften, Bibliotheken und IT-Services von allen nationalen universitären und außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtungen einzubeziehen und gemeinsam Wissen für den Aufbau von lokalen Repositorien zu erarbeiten, vorhandenes Know-how und Ressourcen zu bündeln und den Institutionen zur Verfügung zu stellen. Innerhalb des dreijährigen Projektzeitraums richten alle Partnerinstitutionen einen lokalen Dokumentenserver ein bzw. optimieren Serviceangebote bereits bestehender Dokumentenserver. Parallel dazu widmet sich »e-Infrastructures Austria« der Forschungsdatenproblematik und sucht nach einer Annäherung auf nationaler Ebene. Das Projekt umfasst zu Beginn 25 gleichberechtigte Partnerinstitutionen und wird in drei parallel zueinander laufenden Teilprojekten abgewickelt.  Im Rahmen des Projekts wird durch eine Befragung der Wissenschafterinnen und Wissenschafter der Status Quo zum Umgang mit Forschungsdaten an österreichischen Universitäten sowie extrauniversitären Forschungseinrichtungen erhoben, um bereits bestehende Initiativen sowie Desiderata unserer Wissenschafter/innen gemäß den unterschiedlichen fachspezifischen Arbeitsprozessen und Publikationskulturen zu ermitteln. Die Ergebnisse der Befragung dienen als Anforderungen an zukünftige Forschungsdaten-Services österreichischer Universitäten/ Universitätsbibliotheken und Service-Provider anderer Forschungseinrichtungen. Weiters sollen mögliche Incentives-Modelle für ein optimales Archivierungsmanagement und eine freie Zurverfügungstellung von Daten aus Forschungsprozessen eruiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) beginnt derzeit in Baden-Württemberg mit der Umsetzung eines Zukunftskonzepts für die Wissenschaften (E-Science-Strategie [1]).  Nachnutzbarkeit von Daten, OpenAccess, das Publikationswesen, datenintensive Wissenschaften und die Forschungsumgebungsstandards stehen im Fokus der Bestrebungen.  Um die Strategie zu konkretisieren, spricht das Projekt bwFDM-Communities [2] alle Wissenschaftsgruppen in Baden-Württemberg persönlich an, um deren aktuelle Prioritäten, Probleme und Lösungen im Forschungsdatenbereich zu erfassen und bringt seine Erkenntnisse auf allen beteiligten Ebenen in den Gestaltungsprozess der E-Science-Strategie mit ein.  Der Beitrag fasst die aktuellen Bestrebungen in und um das Projekt bwFDM-Communities mit besonderem Blick auf landesweite Rahmenbedingungen und die Entstehung einer KIT-Datenmanagement-Policy zusammen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Als nationales Forschungszentrum für die Geowissenschaften beschäftigt sich das Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ mit dem System Erde.  Die Forschenden am GFZ leisten im Dialog mit benachbarten Disziplinen in small data- und big data-Projekten einen zentralen Beitrag für ein nachhaltiges Erdsystem-Management. Dazu betreibt das GFZ mit seiner MESI - Modular Earth Science Infrastructure eine umfassende Infrastruktur aus Instrumenten (u. a. Satelliten, Instrumenten und Observatorien) und zugehörigen Forschungsdateninfrastrukturen (u. a. Datenbanken und Repositorien).  Das Management der entstehenden Forschungsdaten wird kooperativ durch Wissenschaft und Infrastruktur betrieben. Je nach Projekt gibt es unterschiedlichen Anforderungen an die rechtlichen, technologischen und organisatorischen Verfahren des Umgangs mit den digitalen Forschungsdaten. Über Basisdienste rund um die dauerhafte Speicherung der Forschungsdaten hinaus wird die Zugänglichkeit und Publikation der Forschungsdaten durch die Abteilung Bibliothek und Informationsdienste (LIS) vorangetrieben.   Die Forschungsdateninfrastrukturen am GFZ und die damit verbundenen Dienstleistungen werden durch diverse Data-Policies geprägt. Dabei wirken z. B. Anforderungen der Forschungsförderung und von wissenschaftlichen Journals auf die Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements.  Der Beitrag beschreibt die, auf vielfältigen Policies aufbauenden Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements und gibt einen Überblick über die Herausforderungen bei der strategischen Entwicklung von institutionellen Policies und Dienstleistungen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Zukunft des wissenschaftlichen Wissensmanagements ist nicht der institutionelle Datenbank-Silo, sondern global verteiltes und vernetztes Wissen. Technische, rechtliche, aber auch soziale Hindernisse stehen dem teilweise im Wege. Die Hintergründe, Diskussionen, Ziele, und Erfolge der http://bouchoutdeclaration.org/ werden vorgestellt. Die Umsetzung in lokale Richtlinien für Daten, Texte und Medien am Museum für Naturkunde ist nicht unproblematisch und soll gemeinsam diskutiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das beweissichere elektronische Laborbuch der PTB ist ein funktionaler Softwareverbund, der auf mehreren Ebenen realisiert wird: Aus dem DFG-Projekt „BeLab“ (1) geforderte Funktionen zur Sicherstellung einer beweissicheren Langzeitspeicherung werden mit verschiedenen, interagierenden Softwareinstanzen kombiniert. Diese umfassen ein elektronisches Laborbuch (eLab), eine beweissichernde Middleware zur Langzeitspeicherung sowie ein physisches Speichersystem. Das elektronische Laborbuch und die beweissichernde Middleware werden, ergänzend zu den in der Middleware verwendeten Standards ArchiSafe (2) und ArchiSig (3), um spezifische Funktionen gemäß des „BeLab“-Projekts erweitert (vgl. (1), S. 155 ff.). Bestehende Metadaten werden automatisch ergänzt, so dass über diese eine umfassende Suchfunktion gewährleistet ist. &lt;br /&gt;
Vervollständigt wird das Konzept um eine in der Entwicklung befindliche Policy zur Langzeitspeicherung von elektronischen Daten, die die Parameter der verwendeten BeLab-Funktionen beinhaltet und darüber hinaus behördenweite Regelungen im Umgang mit Daten für die Langzeitspeicherung manifestiert. Hierdurch wird insgesamt die beweissichere Langzeitspeicherfähigkeit der Daten gesichert.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jochen Apel, Universität Heidelberg&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Im Juli 2014 hat die Universität Heidelberg im Rahmen einer Research Data Policy allgemeine Richtli-nien zum Forschungsdatenmanagement verabschiedet. Zeitgleich nahm nach einer mehrmonatigen Planungs- und Vorbereitungsphase das Kompetenzzentrum Forschungsdaten der Universität offiziell die Arbeit auf. Das Kompetenzzentrum ist eine gemeinsame Serviceeinrichtung des Rechenzentrums und der Universitätsbibliothek, die zentrale Dienste und Beratungsangebote zum Management von Forschungsdaten anbietet. Unter anderem betreibt das Kompetenzzentrum das institutionelle For-schungsdatenrepositorium HeiDATA. Im Vortrag soll die Heidelberger Research Data Policy vorgestellt werden und aufgezeigt werden, wie das Kompetenzzentrum zu ihrer Umsetzung beiträgt. Dabei werden die folgenden Punkte diskutiert: &lt;br /&gt;
* Wie wird Forschungsdatenmanagement durch die Research Data Policy institutionell verankert? Welche Anforderungen an Forschungsprojekte werden formuliert, auf welche Unter-stützungsangebote verpflichtet sich die Universität, wie wird das Thema Datenveröffentlichung gehandhabt? &lt;br /&gt;
* Welche Angebote bietet das Kompetenzzentrum Forschungsdaten bisher und wie sind die Erfahrungen aus den ersten Projekten? Wie sind die Heidelberger Angebote in übergeordnete Strukturen und Aktivitäten eingebettet?&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Forschungsdatenbefragung – WWU Münster&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dominik Rudolph, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Thema Forschungsdaten  gewinnt derzeit zunehmend an Bedeutung innerhalb der Scientific Community. Zum Nachweis der Reproduzierbarkeit der Ergebnisse, aber auch zur Weiternutzung der Daten für neue Fragestellungen durch andere Wissenschaftler im Sinne eines Open Data-Ansatzes werden zunehmend von Seiten der Mittelgeber  Vorgaben zum Umgang mit Forschungsdaten gemacht, etwa zur Aufbewahrungsdauer und Zugänglichmachung. Verschiedene Hochschulen haben bereits Forschungsdaten-Richtlinien erarbeitet oder sind derzeit dabei. Bislang liegen allerdings erst vereinzelt empirische Ergebnisse zu der Frage vor, wie der Umgang mit Forschungsprimärdaten in der Praxis gehandhabt wird und welche Probleme adressiert werden müssten. &lt;br /&gt;
An der Universität Münster wurde deshalb im Sommer 2014 eine Erhebung unter den Forschenden der verschiedenen Disziplinen mit 667 beendeten Fragebögen durchgeführt. Die Studie gewährt Einblicke in die Forschungspraxis der jeweiligen Fachbereiche, z.B. in die Datengewinnung (Erhebungsmethoden und Datenquellen), die Qualität der Daten (Formate und Volumina), Verantwortlichkeiten und die Archivierung (Aufbewahrungszweck und –Dauer, Speicherorte und Sicherheitskopien). Die Studie gibt außerdem Aufschluss über das Vorhandensein und die Praxisrelevanz von fachbereichsspezifischen Richtlinien und Vorgaben der Drittmittelgeber. Weitere Themenfelder sind der Wissensstand und die Beratungsbedarfe der Wissenschaftler zum Themenkomplex Forschungsdaten sowie die Nutzungsbereitschaft eines hochschuleigenen Forschungsdatenarchivs. Die Studie identifiziert darüber hinaus Differenzen zwischen den jeweiligen Fachdisziplinen sowie zwischen Professorenschaft und akademischem Mittelbau. Die Ergebnisse der Umfrage sollen die Grundlagen bilden für die Erarbeitung von Forschungsdatenrichtlinien an der WWU und für Projekte zur Bereitstellung der Infrastruktur und von Informationssystemslösungen zum Forschungsdatenmanagement.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Es ist erklärte Zielsetzung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), die Forschungsgruppen bei der Speicherung wissenschaftlicher Daten aus Messungen, Computersimulationen oder anderen wissenschaftlichen Quellen zu unterstützen. Damit werden gesetzliche Verpflichtungen und Auflagen der Forschungsförderer umgesetzt. Im Hochschulentwicklungsplan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wird der Aufbau einer leistungsfähigen Langzeitarchivierungsinfrastruktur zur sicheren Aufbewahrung von Primärdaten aus der Forschung als strategisches Entwicklungsziel zur Unterstützung der Forschung definiert. Die HHU kooperiert auf dem Gebiet der digitalen Langzeitarchivierung mit der Universität Siegen und der Bergischen Universität Wuppertal. Im Rahmen dieser Kooperation stellt das Forschungsdatenmanagement einen Teilaspekt dar, der von der Archivierung administrativer Daten in Verwaltung und Instituten sowie wissenschaftlichen Publikationen abzugrenzen ist. Die Kooperationspartner konzentrieren sich in der Projektphase zu ausgewählten Schwerpunkten auf die Installation und Anwendung prototypischer Lösungen, die nach Projektabschluss in den Regelbetrieb übergeführt werden sollen. Angestrebt wird die Einrichtung eines Kompetenzzentrums zur Beratung und Unterstützung (Verfahrensauswahl, Organisation der Datenstruktur, Metadatenstruktur) sowohl der Administration als auch der Forschung und Lehre. Forschungsdatenmanagement wird an der HHU unter dem Aspekt der Erfordernisse von Open Access gesehen; die Evaluation von Repositories sowie die Auswahl der Methoden zur Speicherung der Archivdaten erfolgt unter Berücksichtigung dieser Erfordernisse. Die jüngsten Erfahrungen der HHU haben deutlich gemacht, dass eine strikte Policy im Umgang mit Forschungsdaten sowie im Hinblick auf langfristige Verfügbarkeit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit unerlässlich ist.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Für den Forschungsstandort Kiel wird an der Christian Albrechts-Universität zu Kiel und am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ein einheitliches Modell zum Umgang mit Forschungsdaten entwickelt. Das Ziel ist, dass alle Disziplinen am Forschungsstandort mit ihren jeweils unterschiedlichen Anforderungen einen Baukasten nutzen können, der den Instituten, Arbeitsgruppen und Projekten Bausteine und Elemente zur Erstellung einheitlicher Regelungen zum Umgang mit Forschungsdaten zur Verfügung stellt. Die Basis ist der seit 2010 am GEOMAR zusammen mit dem Exzellenzcluster Future Ocean entwickelte und bereitgestellte Data-Policy-Baukasten für die Kiel Marine Science. Um die Erstellung von spezifischen Standards zum Umgang mit Forschungsdaten durch die Forschenden selbst zu ermöglichen, soll der Baukasten aus den Disziplinen heraus dynamisch um notwendige, fachspezifische Komponenten erweitert werden können. Eine Versionierung der Baukastenelemente und der Regelwerke soll dabei für eine nachhaltige Nutzungbarkeit und Nachvollziehbarkeit der erhobenen Forschungsdaten sorgen und gleichzeitig der Dynamik der sich rasch entwickelnden Forschungsbereiche genüge tun. Perspektivisch soll so ein Rahmenwerk für Datenmanagement als – ggf. auch automatisierter – Service entstehen. Ein zentrales Gremium von Forschungsdatenmanagern aus den Disziplinen soll die Pflege des Baukastens und der daraus entwickelten Standards im Hinblick auf ihre Qualität begleiten.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Die Anmeldung zum 1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot; erfolgt über DINI unter http://dini.de/veranstaltungen/workshops/1-dini-nestor-workshop/. Der Unkostenbeitrag beträgt 15 Euro pro Person. Die Teilnehmeranzahl ist auf 80 Personen begrenzt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1522</id>
		<title>DINI-nestor-WS1</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1522"/>
		<updated>2014-09-03T09:47:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Ankündigung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität zu Berlin (Berlin-Adlershof) am 2. Oktober 2014 von 11-16.30 Uhr&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forschungsdaten-Policies dienen der Positionierung einer Forschungseinrichtung und bieten ihren MitarbeiterInnen Orientierung für den adäquaten Umgang mit Forschungsdaten. Sie bilden den Ausgangspunkt für die Entwicklung und den Ausbau von Infrastrukturen und Services, die die Forschenden beim Management von Forschungsdaten unterstützen. Ausgehend von [[Data_Policies|nationalen und internationalen Empfehlungen und Vorgaben]] für den Umgang mit Forschungsdaten werden derzeit in vielen deutschen wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und Universitäten entsprechende Grundsätze erarbeitet. Nach der [http://data.uni-bielefeld.de/de/policy Universität Bielefeld] haben im Juli 2014 die [http://www.cms.hu-berlin.de/ueberblick/projekte/dataman/policy Humboldt-Universität zu Berlin] und die [http://www.uni-goettingen.de/de/01-juli-2014-forschungsdaten-leitlinie-der-universitaet-goettingen-einschl-umg/488918.html Georg-August-Universität Göttingen] Forschungsdaten-Policies verabschiedet. Diese Ereignisse unterstreichen die Aktualität des Themas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem 1. DINI/nestor-Workshop sollen diese aktuellen Entwicklungen aufgegriffen werden. Die Ziele sind&lt;br /&gt;
die Schwerpunkte der vorhandenen bzw. geplanten Policies einzelner Einrichtungen zu charakterisieren,  &lt;br /&gt;
den Austausch zu den Auswirkungen auf das Informationsmanagement an den einzelnen Einrichtungen zu unterstützen und&lt;br /&gt;
Konzepte und Modelle zur Umsetzung eines Forschungsdatenmanagements vor dem Hintergrund einer institutionellen Policy zu diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zielgruppen für den Workshop sind Institutionen, die sich noch in der Planungsphase einer Policy befinden ebenso wie Institutionen, die vor praktischen Herausforderungen der Umsetzung einer institutionellen Policy stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exemplarische Fragen, die beim Workshop bearbeitet werden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Handelt es sich bei den (geplanten) Policies um eine reine institutionelle Positionierung zum Umgang mit Forschungsdaten oder sind auch konkrete Handlungsempfehlungen enthalten?&lt;br /&gt;
*Welche Rolle spielen Open Access und Open Science in den (geplanten) Policies?&lt;br /&gt;
*Welche Implikationen haben die (geplanten) Policies für den Aufbau einer adäquaten Informationsinfrastruktur an der Einrichtung?&lt;br /&gt;
*Welche technischen Services sind vorgesehen oder vorhanden (Forschungsdaten-Repositories, Integration in Forschungsinformationssysteme, Datensicherung etc.)?&lt;br /&gt;
*Welche personellen Ressourcen werden für welchen Einsatz geplant?&lt;br /&gt;
*Welche organisatorischen Modelle sind geplant (interne/externe Kooperationen, beteiligte Einrichtungen, Verantwortungsstrukturen)?&lt;br /&gt;
*Welche Support-Angebote sind geplant/verfügbar (Unterstützung bei der Anfertigung von Datenmangement-Plänen, Schulungen)?&lt;br /&gt;
*Welche Maßnahmen werden getroffen, um das Bewusstsein (Awareness) für die Policy und das Forschungsdatenmanagement zu erreichen? &lt;br /&gt;
*(Wie) werden die Angebote in in die Lehre integriert?&lt;br /&gt;
*Welche Beratungsangebote in rechtlicher Hinsicht sind einbegriffen?&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Programm==&lt;br /&gt;
Stand: 3. September 2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09:30 -	10:30	Registrierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:30 -	10:45	Begrüßung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:45 -	12:30	Block I: Institutionsübergreifende und fachliche Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten - Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg - Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen - Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten - Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB - Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12:30 -	13:15	Mittagspause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13:15 -	15:00	Block II: Institutionelle Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung - Jochen Apel, Universität Heidelberg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Forschungsdatenbefragung – WWU Münster - Dominik Rudolph, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU - Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards - Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14:30 -	15:00	Diskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:00 -	15:30	Kaffeepause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:30 -	16:30	Abschlussdiskussion und Formalia der DINI/nestor-AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abstracts==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In Österreich wurde Anfang 2014 das Projekt »e-Infrastructures Austria« gestartet, das den koordinierten Aufbau und die Weiterentwicklung von nationalen Repositorieninfrastrukturen für digitale Ressourcen aus Forschung und Lehre zum Ziel hat. Ein zentrales Anliegen ist es, Forschungsgemeinschaften, Bibliotheken und IT-Services von allen nationalen universitären und außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtungen einzubeziehen und gemeinsam Wissen für den Aufbau von lokalen Repositorien zu erarbeiten, vorhandenes Know-how und Ressourcen zu bündeln und den Institutionen zur Verfügung zu stellen. Innerhalb des dreijährigen Projektzeitraums richten alle Partnerinstitutionen einen lokalen Dokumentenserver ein bzw. optimieren Serviceangebote bereits bestehender Dokumentenserver. Parallel dazu widmet sich »e-Infrastructures Austria« der Forschungsdatenproblematik und sucht nach einer Annäherung auf nationaler Ebene. Das Projekt umfasst zu Beginn 25 gleichberechtigte Partnerinstitutionen und wird in drei parallel zueinander laufenden Teilprojekten abgewickelt.  Im Rahmen des Projekts wird durch eine Befragung der Wissenschafterinnen und Wissenschafter der Status Quo zum Umgang mit Forschungsdaten an österreichischen Universitäten sowie extrauniversitären Forschungseinrichtungen erhoben, um bereits bestehende Initiativen sowie Desiderata unserer Wissenschafter/innen gemäß den unterschiedlichen fachspezifischen Arbeitsprozessen und Publikationskulturen zu ermitteln. Die Ergebnisse der Befragung dienen als Anforderungen an zukünftige Forschungsdaten-Services österreichischer Universitäten/ Universitätsbibliotheken und Service-Provider anderer Forschungseinrichtungen. Weiters sollen mögliche Incentives-Modelle für ein optimales Archivierungsmanagement und eine freie Zurverfügungstellung von Daten aus Forschungsprozessen eruiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) beginnt derzeit in Baden-Württemberg mit der Umsetzung eines Zukunftskonzepts für die Wissenschaften (E-Science-Strategie [1]).  Nachnutzbarkeit von Daten, OpenAccess, das Publikationswesen, datenintensive Wissenschaften und die Forschungsumgebungsstandards stehen im Fokus der Bestrebungen.  Um die Strategie zu konkretisieren, spricht das Projekt bwFDM-Communities [2] alle Wissenschaftsgruppen in Baden-Württemberg persönlich an, um deren aktuelle Prioritäten, Probleme und Lösungen im Forschungsdatenbereich zu erfassen und bringt seine Erkenntnisse auf allen beteiligten Ebenen in den Gestaltungsprozess der E-Science-Strategie mit ein.  Der Beitrag fasst die aktuellen Bestrebungen in und um das Projekt bwFDM-Communities mit besonderem Blick auf landesweite Rahmenbedingungen und die Entstehung einer KIT-Datenmanagement-Policy zusammen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Als nationales Forschungszentrum für die Geowissenschaften beschäftigt sich das Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ mit dem System Erde.  Die Forschenden am GFZ leisten im Dialog mit benachbarten Disziplinen in small data- und big data-Projekten einen zentralen Beitrag für ein nachhaltiges Erdsystem-Management. Dazu betreibt das GFZ mit seiner MESI - Modular Earth Science Infrastructure eine umfassende Infrastruktur aus Instrumenten (u. a. Satelliten, Instrumenten und Observatorien) und zugehörigen Forschungsdateninfrastrukturen (u. a. Datenbanken und Repositorien).  Das Management der entstehenden Forschungsdaten wird kooperativ durch Wissenschaft und Infrastruktur betrieben. Je nach Projekt gibt es unterschiedlichen Anforderungen an die rechtlichen, technologischen und organisatorischen Verfahren des Umgangs mit den digitalen Forschungsdaten. Über Basisdienste rund um die dauerhafte Speicherung der Forschungsdaten hinaus wird die Zugänglichkeit und Publikation der Forschungsdaten durch die Abteilung Bibliothek und Informationsdienste (LIS) vorangetrieben.   Die Forschungsdateninfrastrukturen am GFZ und die damit verbundenen Dienstleistungen werden durch diverse Data-Policies geprägt. Dabei wirken z. B. Anforderungen der Forschungsförderung und von wissenschaftlichen Journals auf die Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements.  Der Beitrag beschreibt die, auf vielfältigen Policies aufbauenden Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements und gibt einen Überblick über die Herausforderungen bei der strategischen Entwicklung von institutionellen Policies und Dienstleistungen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Zukunft des wissenschaftlichen Wissensmanagements ist nicht der institutionelle Datenbank-Silo, sondern global verteiltes und vernetztes Wissen. Technische, rechtliche, aber auch soziale Hindernisse stehen dem teilweise im Wege. Die Hintergründe, Diskussionen, Ziele, und Erfolge der http://bouchoutdeclaration.org/ werden vorgestellt. Die Umsetzung in lokale Richtlinien für Daten, Texte und Medien am Museum für Naturkunde ist nicht unproblematisch und soll gemeinsam diskutiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das beweissichere elektronische Laborbuch der PTB ist ein funktionaler Softwareverbund, der auf mehreren Ebenen realisiert wird: Aus dem DFG-Projekt „BeLab“ (1) geforderte Funktionen zur Sicherstellung einer beweissicheren Langzeitspeicherung werden mit verschiedenen, interagierenden Softwareinstanzen kombiniert. Diese umfassen ein elektronisches Laborbuch (eLab), eine beweissichernde Middleware zur Langzeitspeicherung sowie ein physisches Speichersystem. Das elektronische Laborbuch und die beweissichernde Middleware werden, ergänzend zu den in der Middleware verwendeten Standards ArchiSafe (2) und ArchiSig (3), um spezifische Funktionen gemäß des „BeLab“-Projekts erweitert (vgl. (1), S. 155 ff.). Bestehende Metadaten werden automatisch ergänzt, so dass über diese eine umfassende Suchfunktion gewährleistet ist. &lt;br /&gt;
Vervollständigt wird das Konzept um eine in der Entwicklung befindliche Policy zur Langzeitspeicherung von elektronischen Daten, die die Parameter der verwendeten BeLab-Funktionen beinhaltet und darüber hinaus behördenweite Regelungen im Umgang mit Daten für die Langzeitspeicherung manifestiert. Hierdurch wird insgesamt die beweissichere Langzeitspeicherfähigkeit der Daten gesichert.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jochen Apel, Universität Heidelberg&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Im Juli 2014 hat die Universität Heidelberg im Rahmen einer Research Data Policy allgemeine Richtli-nien zum Forschungsdatenmanagement verabschiedet. Zeitgleich nahm nach einer mehrmonatigen Planungs- und Vorbereitungsphase das Kompetenzzentrum Forschungsdaten der Universität offiziell die Arbeit auf. Das Kompetenzzentrum ist eine gemeinsame Serviceeinrichtung des Rechenzentrums und der Universitätsbibliothek, die zentrale Dienste und Beratungsangebote zum Management von Forschungsdaten anbietet. Unter anderem betreibt das Kompetenzzentrum das institutionelle For-schungsdatenrepositorium HeiDATA. Im Vortrag soll die Heidelberger Research Data Policy vorgestellt werden und aufgezeigt werden, wie das Kompetenzzentrum zu ihrer Umsetzung beiträgt. Dabei werden die folgenden Punkte diskutiert: &lt;br /&gt;
* Wie wird Forschungsdatenmanagement durch die Research Data Policy institutionell verankert? Welche Anforderungen an Forschungsprojekte werden formuliert, auf welche Unter-stützungsangebote verpflichtet sich die Universität, wie wird das Thema Datenveröffentlichung gehandhabt? &lt;br /&gt;
* Welche Angebote bietet das Kompetenzzentrum Forschungsdaten bisher und wie sind die Erfahrungen aus den ersten Projekten? Wie sind die Heidelberger Angebote in übergeordnete Strukturen und Aktivitäten eingebettet?&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Forschungsdatenbefragung – WWU Münster&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dominik Rudolph, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Thema Forschungsdaten  gewinnt derzeit zunehmend an Bedeutung innerhalb der Scientific Community. Zum Nachweis der Reproduzierbarkeit der Ergebnisse, aber auch zur Weiternutzung der Daten für neue Fragestellungen durch andere Wissenschaftler im Sinne eines Open Data-Ansatzes werden zunehmend von Seiten der Mittelgeber  Vorgaben zum Umgang mit Forschungsdaten gemacht, etwa zur Aufbewahrungsdauer und Zugänglichmachung. Verschiedene Hochschulen haben bereits Forschungsdaten-Richtlinien erarbeitet oder sind derzeit dabei. Bislang liegen allerdings erst vereinzelt empirische Ergebnisse zu der Frage vor, wie der Umgang mit Forschungsprimärdaten in der Praxis gehandhabt wird und welche Probleme adressiert werden müssten. &lt;br /&gt;
An der Universität Münster wurde deshalb im Sommer 2014 eine Erhebung unter den Forschenden der verschiedenen Disziplinen mit 667 beendeten Fragebögen durchgeführt. Die Studie gewährt Einblicke in die Forschungspraxis der jeweiligen Fachbereiche, z.B. in die Datengewinnung (Erhebungsmethoden und Datenquellen), die Qualität der Daten (Formate und Volumina), Verantwortlichkeiten und die Archivierung (Aufbewahrungszweck und –Dauer, Speicherorte und Sicherheitskopien). Die Studie gibt außerdem Aufschluss über das Vorhandensein und die Praxisrelevanz von fachbereichsspezifischen Richtlinien und Vorgaben der Drittmittelgeber. Weitere Themenfelder sind der Wissensstand und die Beratungsbedarfe der Wissenschaftler zum Themenkomplex Forschungsdaten sowie die Nutzungsbereitschaft eines hochschuleigenen Forschungsdatenarchivs. Die Studie identifiziert darüber hinaus Differenzen zwischen den jeweiligen Fachdisziplinen sowie zwischen Professorenschaft und akademischem Mittelbau. Die Ergebnisse der Umfrage sollen die Grundlagen bilden für die Erarbeitung von Forschungsdatenrichtlinien an der WWU und für Projekte zur Bereitstellung der Infrastruktur und von Informationssystemslösungen zum Forschungsdatenmanagement.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Es ist erklärte Zielsetzung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), die Forschungsgruppen bei der Speicherung wissenschaftlicher Daten aus Messungen, Computersimulationen oder anderen wissenschaftlichen Quellen zu unterstützen. Damit werden gesetzliche Verpflichtungen und Auflagen der Forschungsförderer umgesetzt. Im Hochschulentwicklungsplan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wird der Aufbau einer leistungsfähigen Langzeitarchivierungsinfrastruktur zur sicheren Aufbewahrung von Primärdaten aus der Forschung als strategisches Entwicklungsziel zur Unterstützung der Forschung definiert. Die HHU kooperiert auf dem Gebiet der digitalen Langzeitarchivierung mit der Universität Siegen und der Bergischen Universität Wuppertal. Im Rahmen dieser Kooperation stellt das Forschungsdatenmanagement einen Teilaspekt dar, der von der Archivierung administrativer Daten in Verwaltung und Instituten sowie wissenschaftlichen Publikationen abzugrenzen ist. Die Kooperationspartner konzentrieren sich in der Projektphase zu ausgewählten Schwerpunkten auf die Installation und Anwendung prototypischer Lösungen, die nach Projektabschluss in den Regelbetrieb übergeführt werden sollen. Angestrebt wird die Einrichtung eines Kompetenzzentrums zur Beratung und Unterstützung (Verfahrensauswahl, Organisation der Datenstruktur, Metadatenstruktur) sowohl der Administration als auch der Forschung und Lehre. Forschungsdatenmanagement wird an der HHU unter dem Aspekt der Erfordernisse von Open Access gesehen; die Evaluation von Repositories sowie die Auswahl der Methoden zur Speicherung der Archivdaten erfolgt unter Berücksichtigung dieser Erfordernisse. Die jüngsten Erfahrungen der HHU haben deutlich gemacht, dass eine strikte Policy im Umgang mit Forschungsdaten sowie im Hinblick auf langfristige Verfügbarkeit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit unerlässlich ist.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Für den Forschungsstandort Kiel wird an der Christian Albrechts-Universität zu Kiel und am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ein einheitliches Modell zum Umgang mit Forschungsdaten entwickelt. Das Ziel ist, dass alle Disziplinen am Forschungsstandort mit ihren jeweils unterschiedlichen Anforderungen einen Baukasten nutzen können, der den Instituten, Arbeitsgruppen und Projekten Bausteine und Elemente zur Erstellung einheitlicher Regelungen zum Umgang mit Forschungsdaten zur Verfügung stellt. Die Basis ist der seit 2010 am GEOMAR zusammen mit dem Exzellenzcluster Future Ocean entwickelte und bereitgestellte Data-Policy-Baukasten für die Kiel Marine Science. Um die Erstellung von spezifischen Standards zum Umgang mit Forschungsdaten durch die Forschenden selbst zu ermöglichen, soll der Baukasten aus den Disziplinen heraus dynamisch um notwendige, fachspezifische Komponenten erweitert werden können. Eine Versionierung der Baukastenelemente und der Regelwerke soll dabei für eine nachhaltige Nutzungbarkeit und Nachvollziehbarkeit der erhobenen Forschungsdaten sorgen und gleichzeitig der Dynamik der sich rasch entwickelnden Forschungsbereiche genüge tun. Perspektivisch soll so ein Rahmenwerk für Datenmanagement als – ggf. auch automatisierter – Service entstehen. Ein zentrales Gremium von Forschungsdatenmanagern aus den Disziplinen soll die Pflege des Baukastens und der daraus entwickelten Standards im Hinblick auf ihre Qualität begleiten.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Die Anmeldung zum 1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot; erfolgt über DINI unter http://dini.de/veranstaltungen/workshops/1-dini-nestor-workshop/. Der Unkostenbeitrag beträgt 15 Euro pro Person. Die Teilnehmeranzahl ist auf 80 Personen begrenzt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1521</id>
		<title>DINI-nestor-WS1</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1521"/>
		<updated>2014-09-03T09:44:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Ankündigung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität zu Berlin (Berlin-Adlershof) am 2. Oktober 2014 von 11-16.30 Uhr&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forschungsdaten-Policies dienen der Positionierung einer Forschungseinrichtung und bieten ihren MitarbeiterInnen Orientierung für den adäquaten Umgang mit Forschungsdaten. Sie bilden den Ausgangspunkt für die Entwicklung und den Ausbau von Infrastrukturen und Services, die die Forschenden beim Management von Forschungsdaten unterstützen. Ausgehend von [[Data_Policies|nationalen und internationalen Empfehlungen und Vorgaben]] für den Umgang mit Forschungsdaten werden derzeit in vielen deutschen wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und Universitäten entsprechende Grundsätze erarbeitet. Nach der [http://data.uni-bielefeld.de/de/policy Universität Bielefeld] haben im Juli 2014 die [http://www.cms.hu-berlin.de/ueberblick/projekte/dataman/policy Humboldt-Universität zu Berlin] und die [http://www.uni-goettingen.de/de/01-juli-2014-forschungsdaten-leitlinie-der-universitaet-goettingen-einschl-umg/488918.html Georg-August-Universität Göttingen] Forschungsdaten-Policies verabschiedet. Diese Ereignisse unterstreichen die Aktualität des Themas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem 1. DINI/nestor-Workshop sollen diese aktuellen Entwicklungen aufgegriffen werden. Die Ziele sind&lt;br /&gt;
die Schwerpunkte der vorhandenen bzw. geplanten Policies einzelner Einrichtungen zu charakterisieren,  &lt;br /&gt;
den Austausch zu den Auswirkungen auf das Informationsmanagement an den einzelnen Einrichtungen zu unterstützen und&lt;br /&gt;
Konzepte und Modelle zur Umsetzung eines Forschungsdatenmanagements vor dem Hintergrund einer institutionellen Policy zu diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zielgruppen für den Workshop sind Institutionen, die sich noch in der Planungsphase einer Policy befinden ebenso wie Institutionen, die vor praktischen Herausforderungen der Umsetzung einer institutionellen Policy stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exemplarische Fragen, die beim Workshop bearbeitet werden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Handelt es sich bei den (geplanten) Policies um eine reine institutionelle Positionierung zum Umgang mit Forschungsdaten oder sind auch konkrete Handlungsempfehlungen enthalten?&lt;br /&gt;
*Welche Rolle spielen Open Access und Open Science in den (geplanten) Policies?&lt;br /&gt;
*Welche Implikationen haben die (geplanten) Policies für den Aufbau einer adäquaten Informationsinfrastruktur an der Einrichtung?&lt;br /&gt;
*Welche technischen Services sind vorgesehen oder vorhanden (Forschungsdaten-Repositories, Integration in Forschungsinformationssysteme, Datensicherung etc.)?&lt;br /&gt;
*Welche personellen Ressourcen werden für welchen Einsatz geplant?&lt;br /&gt;
*Welche organisatorischen Modelle sind geplant (interne/externe Kooperationen, beteiligte Einrichtungen, Verantwortungsstrukturen)?&lt;br /&gt;
*Welche Support-Angebote sind geplant/verfügbar (Unterstützung bei der Anfertigung von Datenmangement-Plänen, Schulungen)?&lt;br /&gt;
*Welche Maßnahmen werden getroffen, um das Bewusstsein (Awareness) für die Policy und das Forschungsdatenmanagement zu erreichen? &lt;br /&gt;
*(Wie) werden die Angebote in in die Lehre integriert?&lt;br /&gt;
*Welche Beratungsangebote in rechtlicher Hinsicht sind einbegriffen?&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Programm==&lt;br /&gt;
Stand: 3. September 2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09:30 -	10:30	Registrierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:30 -	10:45	Begrüßung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:45 -	12:30	Block I: Institutionsübergreifende und fachliche Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten - Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg - Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen - Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten - Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB - Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12:30 -	13:15	Mittagspause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13:15 -	15:00	Block II: Institutionelle Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung - Jochen Apel, Universität Heidelberg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Forschungsdatenbefragung – WWU Münster - Dominik Rudolph, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU - Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards - Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14:30 -	15:00	Diskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:00 -	15:30	Kaffeepause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:30 -	16:30	Abschlussdiskussion und Formalia der DINI/nestor-AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abstracts==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In Österreich wurde Anfang 2014 das Projekt »e-Infrastructures Austria« gestartet, das den koordinierten Aufbau und die Weiterentwicklung von nationalen Repositorieninfrastrukturen für digitale Ressourcen aus Forschung und Lehre zum Ziel hat. Ein zentrales Anliegen ist es, Forschungsgemeinschaften, Bibliotheken und IT-Services von allen nationalen universitären und außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtungen einzubeziehen und gemeinsam Wissen für den Aufbau von lokalen Repositorien zu erarbeiten, vorhandenes Know-how und Ressourcen zu bündeln und den Institutionen zur Verfügung zu stellen. Innerhalb des dreijährigen Projektzeitraums richten alle Partnerinstitutionen einen lokalen Dokumentenserver ein bzw. optimieren Serviceangebote bereits bestehender Dokumentenserver. Parallel dazu widmet sich »e-Infrastructures Austria« der Forschungsdatenproblematik und sucht nach einer Annäherung auf nationaler Ebene. Das Projekt umfasst zu Beginn 25 gleichberechtigte Partnerinstitutionen und wird in drei parallel zueinander laufenden Teilprojekten abgewickelt.  Im Rahmen des Projekts wird durch eine Befragung der Wissenschafterinnen und Wissenschafter der Status Quo zum Umgang mit Forschungsdaten an österreichischen Universitäten sowie extrauniversitären Forschungseinrichtungen erhoben, um bereits bestehende Initiativen sowie Desiderata unserer Wissenschafter/innen gemäß den unterschiedlichen fachspezifischen Arbeitsprozessen und Publikationskulturen zu ermitteln. Die Ergebnisse der Befragung dienen als Anforderungen an zukünftige Forschungsdaten-Services österreichischer Universitäten/ Universitätsbibliotheken und Service-Provider anderer Forschungseinrichtungen. Weiters sollen mögliche Incentives-Modelle für ein optimales Archivierungsmanagement und eine freie Zurverfügungstellung von Daten aus Forschungsprozessen eruiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) beginnt derzeit in Baden-Württemberg mit der Umsetzung eines Zukunftskonzepts für die Wissenschaften (E-Science-Strategie [1]).  Nachnutzbarkeit von Daten, OpenAccess, das Publikationswesen, datenintensive Wissenschaften und die Forschungsumgebungsstandards stehen im Fokus der Bestrebungen.  Um die Strategie zu konkretisieren, spricht das Projekt bwFDM-Communities [2] alle Wissenschaftsgruppen in Baden-Württemberg persönlich an, um deren aktuelle Prioritäten, Probleme und Lösungen im Forschungsdatenbereich zu erfassen und bringt seine Erkenntnisse auf allen beteiligten Ebenen in den Gestaltungsprozess der E-Science-Strategie mit ein.  Der Beitrag fasst die aktuellen Bestrebungen in und um das Projekt bwFDM-Communities mit besonderem Blick auf landesweite Rahmenbedingungen und die Entstehung einer KIT-Datenmanagement-Policy zusammen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Als nationales Forschungszentrum für die Geowissenschaften beschäftigt sich das Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ mit dem System Erde.  Die Forschenden am GFZ leisten im Dialog mit benachbarten Disziplinen in small data- und big data-Projekten einen zentralen Beitrag für ein nachhaltiges Erdsystem-Management. Dazu betreibt das GFZ mit seiner MESI - Modular Earth Science Infrastructure eine umfassende Infrastruktur aus Instrumenten (u. a. Satelliten, Instrumenten und Observatorien) und zugehörigen Forschungsdateninfrastrukturen (u. a. Datenbanken und Repositorien).  Das Management der entstehenden Forschungsdaten wird kooperativ durch Wissenschaft und Infrastruktur betrieben. Je nach Projekt gibt es unterschiedlichen Anforderungen an die rechtlichen, technologischen und organisatorischen Verfahren des Umgangs mit den digitalen Forschungsdaten. Über Basisdienste rund um die dauerhafte Speicherung der Forschungsdaten hinaus wird die Zugänglichkeit und Publikation der Forschungsdaten durch die Abteilung Bibliothek und Informationsdienste (LIS) vorangetrieben.   Die Forschungsdateninfrastrukturen am GFZ und die damit verbundenen Dienstleistungen werden durch diverse Data-Policies geprägt. Dabei wirken z. B. Anforderungen der Forschungsförderung und von wissenschaftlichen Journals auf die Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements.  Der Beitrag beschreibt die, auf vielfältigen Policies aufbauenden Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements und gibt einen Überblick über die Herausforderungen bei der strategischen Entwicklung von institutionellen Policies und Dienstleistungen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Zukunft des wissenschaftlichen Wissensmanagements ist nicht der institutionelle Datenbank-Silo, sondern global verteiltes und vernetztes Wissen. Technische, rechtliche, aber auch soziale Hindernisse stehen dem teilweise im Wege. Die Hintergründe, Diskussionen, Ziele, und Erfolge der http://bouchoutdeclaration.org/ werden vorgestellt. Die Umsetzung in lokale Richtlinien für Daten, Texte und Medien am Museum für Naturkunde ist nicht unproblematisch und soll gemeinsam diskutiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das beweissichere elektronische Laborbuch der PTB ist ein funktionaler Softwareverbund, der auf mehreren Ebenen realisiert wird: Aus dem DFG-Projekt „BeLab“ (1) geforderte Funktionen zur Sicherstellung einer beweissicheren Langzeitspeicherung werden mit verschiedenen, interagierenden Softwareinstanzen kombiniert. Diese umfassen ein elektronisches Laborbuch (eLab), eine beweissichernde Middleware zur Langzeitspeicherung sowie ein physisches Speichersystem. Das elektronische Laborbuch und die beweissichernde Middleware werden, ergänzend zu den in der Middleware verwendeten Standards ArchiSafe (2) und ArchiSig (3), um spezifische Funktionen gemäß des „BeLab“-Projekts erweitert (vgl. (1), S. 155 ff.). Bestehende Metadaten werden automatisch ergänzt, so dass über diese eine umfassende Suchfunktion gewährleistet ist. &lt;br /&gt;
Vervollständigt wird das Konzept um eine in der Entwicklung befindliche Policy zur Langzeitspeicherung von elektronischen Daten, die die Parameter der verwendeten BeLab-Funktionen beinhaltet und darüber hinaus behördenweite Regelungen im Umgang mit Daten für die Langzeitspeicherung manifestiert. Hierdurch wird insgesamt die beweissichere Langzeitspeicherfähigkeit der Daten gesichert.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jochen Apel, Universität Heidelberg&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Im Juli 2014 hat die Universität Heidelberg im Rahmen einer Research Data Policy allgemeine Richtli-nien zum Forschungsdatenmanagement verabschiedet. Zeitgleich nahm nach einer mehrmonatigen Planungs- und Vorbereitungsphase das Kompetenzzentrum Forschungsdaten der Universität offiziell die Arbeit auf. Das Kompetenzzentrum ist eine gemeinsame Serviceeinrichtung des Rechenzentrums und der Universitätsbibliothek, die zentrale Dienste und Beratungsangebote zum Management von Forschungsdaten anbietet. Unter anderem betreibt das Kompetenzzentrum das institutionelle For-schungsdatenrepositorium HeiDATA. Im Vortrag soll die Heidelberger Research Data Policy vorgestellt werden und aufgezeigt werden, wie das Kompetenzzentrum zu ihrer Umsetzung beiträgt. Dabei werden die folgenden Punkte diskutiert: &lt;br /&gt;
* Wie wird Forschungsdatenmanagement durch die Research Data Policy institutionell verankert? Welche Anforderungen an Forschungsprojekte werden formuliert, auf welche Unter-stützungsangebote verpflichtet sich die Universität, wie wird das Thema Datenveröffentlichung gehandhabt? &lt;br /&gt;
* Welche Angebote bietet das Kompetenzzentrum Forschungsdaten bisher und wie sind die Erfahrungen aus den ersten Projekten? Wie sind die Heidelberger Angebote in übergeordnete Strukturen und Aktivitäten eingebettet?&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Forschungsdatenbefragung – WWU Münster&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dominik Rudolph, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Thema Forschungsdaten  gewinnt derzeit zunehmend an Bedeutung innerhalb der Scientific Community. Zum Nachweis der Reproduzierbarkeit der Ergebnisse, aber auch zur Weiternutzung der Daten für neue Fragestellungen durch andere Wissenschaftler im Sinne eines Open Data-Ansatzes werden zunehmend von Seiten der Mittelgeber  Vorgaben zum Umgang mit Forschungsdaten gemacht, etwa zur Aufbewahrungsdauer und Zugänglichmachung. Verschiedene Hochschulen haben bereits Forschungsdaten-Richtlinien erarbeitet oder sind derzeit dabei. Bislang liegen allerdings erst vereinzelt empirische Ergebnisse zu der Frage vor, wie der Umgang mit Forschungsprimärdaten in der Praxis gehandhabt wird und welche Probleme adressiert werden müssten. &lt;br /&gt;
An der Universität Münster wurde deshalb im Sommer 2014 eine Erhebung unter den Forschenden der verschiedenen Disziplinen mit 667 beendeten Fragebögen durchgeführt. Die Studie gewährt Einblicke in die Forschungspraxis der jeweiligen Fachbereiche, z.B. in die Datengewinnung (Erhebungsmethoden und Datenquellen), die Qualität der Daten (Formate und Volumina), Verantwortlichkeiten und die Archivierung (Aufbewahrungszweck und –Dauer, Speicherorte und Sicherheitskopien). Die Studie gibt außerdem Aufschluss über das Vorhandensein und die Praxisrelevanz von fachbereichsspezifischen Richtlinien und Vorgaben der Drittmittelgeber. Weitere Themenfelder sind der Wissensstand und die Beratungsbedarfe der Wissenschaftler zum Themenkomplex Forschungsdaten sowie die Nutzungsbereitschaft eines hochschuleigenen Forschungsdatenarchivs. Die Studie identifiziert darüber hinaus Differenzen zwischen den jeweiligen Fachdisziplinen sowie zwischen Professorenschaft und akademischem Mittelbau. Die Ergebnisse der Umfrage sollen die Grundlagen bilden für die Erarbeitung von Forschungsdatenrichtlinien an der WWU und für Projekte zur Bereitstellung der Infrastruktur und von Informationssystemslösungen zum Forschungsdatenmanagement.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Es ist erklärte Zielsetzung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), die Forschungsgruppen bei der Speicherung wissenschaftlicher Daten aus Messungen, Computersimulationen oder anderen wissenschaftlichen Quellen zu unterstützen. Damit werden gesetzliche Verpflichtungen und Auflagen der Forschungsförderer umgesetzt. Im Hochschulentwicklungsplan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wird der Aufbau einer leistungsfähigen Langzeitarchivierungsinfrastruktur zur sicheren Aufbewahrung von Primärdaten aus der Forschung als strategisches Entwicklungsziel zur Unterstützung der Forschung definiert. Die HHU kooperiert auf dem Gebiet der digitalen Langzeitarchivierung mit der Universität Siegen und der Bergischen Universität Wuppertal. Im Rahmen dieser Kooperation stellt das Forschungsdatenmanagement einen Teilaspekt dar, der von der Archivierung administrativer Daten in Verwaltung und Instituten sowie wissenschaftlichen Publikationen abzugrenzen ist. Die Kooperationspartner konzentrieren sich in der Projektphase zu ausgewählten Schwerpunkten auf die Installation und Anwendung prototypischer Lösungen, die nach Projektabschluss in den Regelbetrieb übergeführt werden sollen. Angestrebt wird die Einrichtung eines Kompetenzzentrums zur Beratung und Unterstützung (Verfahrensauswahl, Organisation der Datenstruktur, Metadatenstruktur) sowohl der Administration als auch der Forschung und Lehre. Forschungsdatenmanagement wird an der HHU unter dem Aspekt der Erfordernisse von Open Access gesehen; die Evaluation von Repositories sowie die Auswahl der Methoden zur Speicherung der Archivdaten erfolgt unter Berücksichtigung dieser Erfordernisse. Die jüngsten Erfahrungen der HHU haben deutlich gemacht, dass eine strikte Policy im Umgang mit Forschungsdaten sowie im Hinblick auf langfristige Verfügbarkeit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit unerlässlich ist.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Für den Forschungsstandort Kiel wird an der Christian Albrechts-Universität zu Kiel und am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ein einheitliches Modell zum Umgang mit Forschungsdaten entwickelt. Das Ziel ist, dass alle Disziplinen am Forschungsstandort mit ihren jeweils unterschiedlichen Anforderungen einen Baukasten nutzen können, der den Instituten, Arbeitsgruppen und Projekten Bausteine und Elemente zur Erstellung einheitlicher Regelungen zum Umgang mit Forschungsdaten zur Verfügung stellt. Die Basis ist der seit 2010 am GEOMAR zusammen mit dem Exzellenzcluster Future Ocean entwickelte und bereitgestellte Data-Policy-Baukasten für die Kiel Marine Science. Um die Erstellung von spezifischen Standards zum Umgang mit Forschungsdaten durch die Forschenden selbst zu ermöglichen, soll der Baukasten aus den Disziplinen heraus dynamisch um notwendige, fachspezifische Komponenten erweitert werden können. Eine Versionierung der Baukastenelemente und der Regelwerke soll dabei für eine nachhaltige Nutzungbarkeit und Nachvollziehbarkeit der erhobenen Forschungsdaten sorgen und gleichzeitig der Dynamik der sich rasch entwickelnden Forschungsbereiche genüge tun. Perspektivisch soll so ein Rahmenwerk für Datenmanagement als – ggf. auch automatisierter – Service entstehen. Ein zentrales Gremium von Forschungsdatenmanagern aus den Disziplinen soll die Pflege des Baukastens und der daraus entwickelten Standards im Hinblick auf ihre Qualität begleiten.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Anmeldung zum 1. DINI/nestor-Workshop &amp;quot;Institutionelle Forschungsdaten-Policies und strategische Planung des Forschungsdatenmanagements&amp;quot; ist unter http://dini.de/veranstaltungen/workshops/1-dini-nestor-workshop/ möglich. Der Unkostenbeitrag beträgt 15 Euro pro Person. Die Teilnehmeranzahl ist auf 80 Personen begrenzt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1520</id>
		<title>DINI-nestor-WS1</title>
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		<updated>2014-09-03T09:22:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Ankündigung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität zu Berlin (Berlin-Adlershof) am 2. Oktober 2014 von 11-16.30 Uhr&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forschungsdaten-Policies dienen der Positionierung einer Forschungseinrichtung und bieten ihren MitarbeiterInnen Orientierung für den adäquaten Umgang mit Forschungsdaten. Sie bilden den Ausgangspunkt für die Entwicklung und den Ausbau von Infrastrukturen und Services, die die Forschenden beim Management von Forschungsdaten unterstützen. Ausgehend von [[Data_Policies|nationalen und internationalen Empfehlungen und Vorgaben]] für den Umgang mit Forschungsdaten werden derzeit in vielen deutschen wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und Universitäten entsprechende Grundsätze erarbeitet. Nach der [http://data.uni-bielefeld.de/de/policy Universität Bielefeld] haben im Juli 2014 die [http://www.cms.hu-berlin.de/ueberblick/projekte/dataman/policy Humboldt-Universität zu Berlin] und die [http://www.uni-goettingen.de/de/01-juli-2014-forschungsdaten-leitlinie-der-universitaet-goettingen-einschl-umg/488918.html Georg-August-Universität Göttingen] Forschungsdaten-Policies verabschiedet. Diese Ereignisse unterstreichen die Aktualität des Themas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem 1. DINI/nestor-Workshop sollen diese aktuellen Entwicklungen aufgegriffen werden. Die Ziele sind&lt;br /&gt;
die Schwerpunkte der vorhandenen bzw. geplanten Policies einzelner Einrichtungen zu charakterisieren,  &lt;br /&gt;
den Austausch zu den Auswirkungen auf das Informationsmanagement an den einzelnen Einrichtungen zu unterstützen und&lt;br /&gt;
Konzepte und Modelle zur Umsetzung eines Forschungsdatenmanagements vor dem Hintergrund einer institutionellen Policy zu diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zielgruppen für den Workshop sind Institutionen, die sich noch in der Planungsphase einer Policy befinden ebenso wie Institutionen, die vor praktischen Herausforderungen der Umsetzung einer institutionellen Policy stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exemplarische Fragen, die beim Workshop bearbeitet werden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Handelt es sich bei den (geplanten) Policies um eine reine institutionelle Positionierung zum Umgang mit Forschungsdaten oder sind auch konkrete Handlungsempfehlungen enthalten?&lt;br /&gt;
*Welche Rolle spielen Open Access und Open Science in den (geplanten) Policies?&lt;br /&gt;
*Welche Implikationen haben die (geplanten) Policies für den Aufbau einer adäquaten Informationsinfrastruktur an der Einrichtung?&lt;br /&gt;
*Welche technischen Services sind vorgesehen oder vorhanden (Forschungsdaten-Repositories, Integration in Forschungsinformationssysteme, Datensicherung etc.)?&lt;br /&gt;
*Welche personellen Ressourcen werden für welchen Einsatz geplant?&lt;br /&gt;
*Welche organisatorischen Modelle sind geplant (interne/externe Kooperationen, beteiligte Einrichtungen, Verantwortungsstrukturen)?&lt;br /&gt;
*Welche Support-Angebote sind geplant/verfügbar (Unterstützung bei der Anfertigung von Datenmangement-Plänen, Schulungen)?&lt;br /&gt;
*Welche Maßnahmen werden getroffen, um das Bewusstsein (Awareness) für die Policy und das Forschungsdatenmanagement zu erreichen? &lt;br /&gt;
*(Wie) werden die Angebote in in die Lehre integriert?&lt;br /&gt;
*Welche Beratungsangebote in rechtlicher Hinsicht sind einbegriffen?&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Programm==&lt;br /&gt;
Stand: 3. September 2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09:30 -	10:30	Registrierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:30 -	10:45	Begrüßung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:45 -	12:30	Block I: Institutionsübergreifende und fachliche Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten - Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg - Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen - Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten - Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB - Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12:30 -	13:15	Mittagspause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13:15 -	15:00	Block II: Institutionelle Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung - Jochen Apel, Universität Heidelberg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Forschungsdatenbefragung – WWU Münster - Dominik Rudolph, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU - Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards - Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14:30 -	15:00	Diskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:00 -	15:30	Kaffeepause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:30 -	16:30	Abschlussdiskussion und Formalia der DINI/nestor-AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abstracts==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In Österreich wurde Anfang 2014 das Projekt »e-Infrastructures Austria« gestartet, das den koordinierten Aufbau und die Weiterentwicklung von nationalen Repositorieninfrastrukturen für digitale Ressourcen aus Forschung und Lehre zum Ziel hat. Ein zentrales Anliegen ist es, Forschungsgemeinschaften, Bibliotheken und IT-Services von allen nationalen universitären und außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtungen einzubeziehen und gemeinsam Wissen für den Aufbau von lokalen Repositorien zu erarbeiten, vorhandenes Know-how und Ressourcen zu bündeln und den Institutionen zur Verfügung zu stellen. Innerhalb des dreijährigen Projektzeitraums richten alle Partnerinstitutionen einen lokalen Dokumentenserver ein bzw. optimieren Serviceangebote bereits bestehender Dokumentenserver. Parallel dazu widmet sich »e-Infrastructures Austria« der Forschungsdatenproblematik und sucht nach einer Annäherung auf nationaler Ebene. Das Projekt umfasst zu Beginn 25 gleichberechtigte Partnerinstitutionen und wird in drei parallel zueinander laufenden Teilprojekten abgewickelt.  Im Rahmen des Projekts wird durch eine Befragung der Wissenschafterinnen und Wissenschafter der Status Quo zum Umgang mit Forschungsdaten an österreichischen Universitäten sowie extrauniversitären Forschungseinrichtungen erhoben, um bereits bestehende Initiativen sowie Desiderata unserer Wissenschafter/innen gemäß den unterschiedlichen fachspezifischen Arbeitsprozessen und Publikationskulturen zu ermitteln. Die Ergebnisse der Befragung dienen als Anforderungen an zukünftige Forschungsdaten-Services österreichischer Universitäten/ Universitätsbibliotheken und Service-Provider anderer Forschungseinrichtungen. Weiters sollen mögliche Incentives-Modelle für ein optimales Archivierungsmanagement und eine freie Zurverfügungstellung von Daten aus Forschungsprozessen eruiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) beginnt derzeit in Baden-Württemberg mit der Umsetzung eines Zukunftskonzepts für die Wissenschaften (E-Science-Strategie [1]).  Nachnutzbarkeit von Daten, OpenAccess, das Publikationswesen, datenintensive Wissenschaften und die Forschungsumgebungsstandards stehen im Fokus der Bestrebungen.  Um die Strategie zu konkretisieren, spricht das Projekt bwFDM-Communities [2] alle Wissenschaftsgruppen in Baden-Württemberg persönlich an, um deren aktuelle Prioritäten, Probleme und Lösungen im Forschungsdatenbereich zu erfassen und bringt seine Erkenntnisse auf allen beteiligten Ebenen in den Gestaltungsprozess der E-Science-Strategie mit ein.  Der Beitrag fasst die aktuellen Bestrebungen in und um das Projekt bwFDM-Communities mit besonderem Blick auf landesweite Rahmenbedingungen und die Entstehung einer KIT-Datenmanagement-Policy zusammen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Als nationales Forschungszentrum für die Geowissenschaften beschäftigt sich das Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ mit dem System Erde.  Die Forschenden am GFZ leisten im Dialog mit benachbarten Disziplinen in small data- und big data-Projekten einen zentralen Beitrag für ein nachhaltiges Erdsystem-Management. Dazu betreibt das GFZ mit seiner MESI - Modular Earth Science Infrastructure eine umfassende Infrastruktur aus Instrumenten (u. a. Satelliten, Instrumenten und Observatorien) und zugehörigen Forschungsdateninfrastrukturen (u. a. Datenbanken und Repositorien).  Das Management der entstehenden Forschungsdaten wird kooperativ durch Wissenschaft und Infrastruktur betrieben. Je nach Projekt gibt es unterschiedlichen Anforderungen an die rechtlichen, technologischen und organisatorischen Verfahren des Umgangs mit den digitalen Forschungsdaten. Über Basisdienste rund um die dauerhafte Speicherung der Forschungsdaten hinaus wird die Zugänglichkeit und Publikation der Forschungsdaten durch die Abteilung Bibliothek und Informationsdienste (LIS) vorangetrieben.   Die Forschungsdateninfrastrukturen am GFZ und die damit verbundenen Dienstleistungen werden durch diverse Data-Policies geprägt. Dabei wirken z. B. Anforderungen der Forschungsförderung und von wissenschaftlichen Journals auf die Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements.  Der Beitrag beschreibt die, auf vielfältigen Policies aufbauenden Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements und gibt einen Überblick über die Herausforderungen bei der strategischen Entwicklung von institutionellen Policies und Dienstleistungen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Zukunft des wissenschaftlichen Wissensmanagements ist nicht der institutionelle Datenbank-Silo, sondern global verteiltes und vernetztes Wissen. Technische, rechtliche, aber auch soziale Hindernisse stehen dem teilweise im Wege. Die Hintergründe, Diskussionen, Ziele, und Erfolge der http://bouchoutdeclaration.org/ werden vorgestellt. Die Umsetzung in lokale Richtlinien für Daten, Texte und Medien am Museum für Naturkunde ist nicht unproblematisch und soll gemeinsam diskutiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das beweissichere elektronische Laborbuch der PTB ist ein funktionaler Softwareverbund, der auf mehreren Ebenen realisiert wird: Aus dem DFG-Projekt „BeLab“ (1) geforderte Funktionen zur Sicherstellung einer beweissicheren Langzeitspeicherung werden mit verschiedenen, interagierenden Softwareinstanzen kombiniert. Diese umfassen ein elektronisches Laborbuch (eLab), eine beweissichernde Middleware zur Langzeitspeicherung sowie ein physisches Speichersystem. Das elektronische Laborbuch und die beweissichernde Middleware werden, ergänzend zu den in der Middleware verwendeten Standards ArchiSafe (2) und ArchiSig (3), um spezifische Funktionen gemäß des „BeLab“-Projekts erweitert (vgl. (1), S. 155 ff.). Bestehende Metadaten werden automatisch ergänzt, so dass über diese eine umfassende Suchfunktion gewährleistet ist. &lt;br /&gt;
Vervollständigt wird das Konzept um eine in der Entwicklung befindliche Policy zur Langzeitspeicherung von elektronischen Daten, die die Parameter der verwendeten BeLab-Funktionen beinhaltet und darüber hinaus behördenweite Regelungen im Umgang mit Daten für die Langzeitspeicherung manifestiert. Hierdurch wird insgesamt die beweissichere Langzeitspeicherfähigkeit der Daten gesichert.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jochen Apel, Universität Heidelberg&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Im Juli 2014 hat die Universität Heidelberg im Rahmen einer Research Data Policy allgemeine Richtli-nien zum Forschungsdatenmanagement verabschiedet. Zeitgleich nahm nach einer mehrmonatigen Planungs- und Vorbereitungsphase das Kompetenzzentrum Forschungsdaten der Universität offiziell die Arbeit auf. Das Kompetenzzentrum ist eine gemeinsame Serviceeinrichtung des Rechenzentrums und der Universitätsbibliothek, die zentrale Dienste und Beratungsangebote zum Management von Forschungsdaten anbietet. Unter anderem betreibt das Kompetenzzentrum das institutionelle For-schungsdatenrepositorium HeiDATA. Im Vortrag soll die Heidelberger Research Data Policy vorgestellt werden und aufgezeigt werden, wie das Kompetenzzentrum zu ihrer Umsetzung beiträgt. Dabei werden die folgenden Punkte diskutiert: &lt;br /&gt;
* Wie wird Forschungsdatenmanagement durch die Research Data Policy institutionell verankert? Welche Anforderungen an Forschungsprojekte werden formuliert, auf welche Unter-stützungsangebote verpflichtet sich die Universität, wie wird das Thema Datenveröffentlichung gehandhabt? &lt;br /&gt;
* Welche Angebote bietet das Kompetenzzentrum Forschungsdaten bisher und wie sind die Erfahrungen aus den ersten Projekten? Wie sind die Heidelberger Angebote in übergeordnete Strukturen und Aktivitäten eingebettet?&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Forschungsdatenbefragung – WWU Münster&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dominik Rudolph, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Thema Forschungsdaten  gewinnt derzeit zunehmend an Bedeutung innerhalb der Scientific Community. Zum Nachweis der Reproduzierbarkeit der Ergebnisse, aber auch zur Weiternutzung der Daten für neue Fragestellungen durch andere Wissenschaftler im Sinne eines Open Data-Ansatzes werden zunehmend von Seiten der Mittelgeber  Vorgaben zum Umgang mit Forschungsdaten gemacht, etwa zur Aufbewahrungsdauer und Zugänglichmachung. Verschiedene Hochschulen haben bereits Forschungsdaten-Richtlinien erarbeitet oder sind derzeit dabei. Bislang liegen allerdings erst vereinzelt empirische Ergebnisse zu der Frage vor, wie der Umgang mit Forschungsprimärdaten in der Praxis gehandhabt wird und welche Probleme adressiert werden müssten. &lt;br /&gt;
An der Universität Münster wurde deshalb im Sommer 2014 eine Erhebung unter den Forschenden der verschiedenen Disziplinen mit 667 beendeten Fragebögen durchgeführt. Die Studie gewährt Einblicke in die Forschungspraxis der jeweiligen Fachbereiche, z.B. in die Datengewinnung (Erhebungsmethoden und Datenquellen), die Qualität der Daten (Formate und Volumina), Verantwortlichkeiten und die Archivierung (Aufbewahrungszweck und –Dauer, Speicherorte und Sicherheitskopien). Die Studie gibt außerdem Aufschluss über das Vorhandensein und die Praxisrelevanz von fachbereichsspezifischen Richtlinien und Vorgaben der Drittmittelgeber. Weitere Themenfelder sind der Wissensstand und die Beratungsbedarfe der Wissenschaftler zum Themenkomplex Forschungsdaten sowie die Nutzungsbereitschaft eines hochschuleigenen Forschungsdatenarchivs. Die Studie identifiziert darüber hinaus Differenzen zwischen den jeweiligen Fachdisziplinen sowie zwischen Professorenschaft und akademischem Mittelbau. Die Ergebnisse der Umfrage sollen die Grundlagen bilden für die Erarbeitung von Forschungsdatenrichtlinien an der WWU und für Projekte zur Bereitstellung der Infrastruktur und von Informationssystemslösungen zum Forschungsdatenmanagement.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friedhelm Sowa, Peter Schreiber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Es ist erklärte Zielsetzung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), die Forschungsgruppen bei der Speicherung wissenschaftlicher Daten aus Messungen, Computersimulationen oder anderen wissenschaftlichen Quellen zu unterstützen. Damit werden gesetzliche Verpflichtungen und Auflagen der Forschungsförderer umgesetzt. Im Hochschulentwicklungsplan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wird der Aufbau einer leistungsfähigen Langzeitarchivierungsinfrastruktur zur sicheren Aufbewahrung von Primärdaten aus der Forschung als strategisches Entwicklungsziel zur Unterstützung der Forschung definiert. Die HHU kooperiert auf dem Gebiet der digitalen Langzeitarchivierung mit der Universität Siegen und der Bergischen Universität Wuppertal. Im Rahmen dieser Kooperation stellt das Forschungsdatenmanagement einen Teilaspekt dar, der von der Archivierung administrativer Daten in Verwaltung und Instituten sowie wissenschaftlichen Publikationen abzugrenzen ist. Die Kooperationspartner konzentrieren sich in der Projektphase zu ausgewählten Schwerpunkten auf die Installation und Anwendung prototypischer Lösungen, die nach Projektabschluss in den Regelbetrieb übergeführt werden sollen. Angestrebt wird die Einrichtung eines Kompetenzzentrums zur Beratung und Unterstützung (Verfahrensauswahl, Organisation der Datenstruktur, Metadatenstruktur) sowohl der Administration als auch der Forschung und Lehre. Forschungsdatenmanagement wird an der HHU unter dem Aspekt der Erfordernisse von Open Access gesehen; die Evaluation von Repositories sowie die Auswahl der Methoden zur Speicherung der Archivdaten erfolgt unter Berücksichtigung dieser Erfordernisse. Die jüngsten Erfahrungen der HHU haben deutlich gemacht, dass eine strikte Policy im Umgang mit Forschungsdaten sowie im Hinblick auf langfristige Verfügbarkeit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit unerlässlich ist.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Für den Forschungsstandort Kiel wird an der Christian Albrechts-Universität zu Kiel und am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ein einheitliches Modell zum Umgang mit Forschungsdaten entwickelt. Das Ziel ist, dass alle Disziplinen am Forschungsstandort mit ihren jeweils unterschiedlichen Anforderungen einen Baukasten nutzen können, der den Instituten, Arbeitsgruppen und Projekten Bausteine und Elemente zur Erstellung einheitlicher Regelungen zum Umgang mit Forschungsdaten zur Verfügung stellt. Die Basis ist der seit 2010 am GEOMAR zusammen mit dem Exzellenzcluster Future Ocean entwickelte und bereitgestellte Data-Policy-Baukasten für die Kiel Marine Science. Um die Erstellung von spezifischen Standards zum Umgang mit Forschungsdaten durch die Forschenden selbst zu ermöglichen, soll der Baukasten aus den Disziplinen heraus dynamisch um notwendige, fachspezifische Komponenten erweitert werden können. Eine Versionierung der Baukastenelemente und der Regelwerke soll dabei für eine nachhaltige Nutzungbarkeit und Nachvollziehbarkeit der erhobenen Forschungsdaten sorgen und gleichzeitig der Dynamik der sich rasch entwickelnden Forschungsbereiche genüge tun. Perspektivisch soll so ein Rahmenwerk für Datenmanagement als – ggf. auch automatisierter – Service entstehen. Ein zentrales Gremium von Forschungsdatenmanagern aus den Disziplinen soll die Pflege des Baukastens und der daraus entwickelten Standards im Hinblick auf ihre Qualität begleiten.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1519</id>
		<title>DINI-nestor-WS1</title>
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		<updated>2014-09-03T09:13:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Ankündigung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität zu Berlin (Berlin-Adlershof) am 2. Oktober 2014 von 11-16.30 Uhr&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forschungsdaten-Policies dienen der Positionierung einer Forschungseinrichtung und bieten ihren MitarbeiterInnen Orientierung für den adäquaten Umgang mit Forschungsdaten. Sie bilden den Ausgangspunkt für die Entwicklung und den Ausbau von Infrastrukturen und Services, die die Forschenden beim Management von Forschungsdaten unterstützen. Ausgehend von [[Data_Policies|nationalen und internationalen Empfehlungen und Vorgaben]] für den Umgang mit Forschungsdaten werden derzeit in vielen deutschen wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und Universitäten entsprechende Grundsätze erarbeitet. Nach der [http://data.uni-bielefeld.de/de/policy Universität Bielefeld] haben im Juli 2014 die [http://www.cms.hu-berlin.de/ueberblick/projekte/dataman/policy Humboldt-Universität zu Berlin] und die [http://www.uni-goettingen.de/de/01-juli-2014-forschungsdaten-leitlinie-der-universitaet-goettingen-einschl-umg/488918.html Georg-August-Universität Göttingen] Forschungsdaten-Policies verabschiedet. Diese Ereignisse unterstreichen die Aktualität des Themas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem 1. DINI/nestor-Workshop sollen diese aktuellen Entwicklungen aufgegriffen werden. Die Ziele sind&lt;br /&gt;
die Schwerpunkte der vorhandenen bzw. geplanten Policies einzelner Einrichtungen zu charakterisieren,  &lt;br /&gt;
den Austausch zu den Auswirkungen auf das Informationsmanagement an den einzelnen Einrichtungen zu unterstützen und&lt;br /&gt;
Konzepte und Modelle zur Umsetzung eines Forschungsdatenmanagements vor dem Hintergrund einer institutionellen Policy zu diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zielgruppen für den Workshop sind Institutionen, die sich noch in der Planungsphase einer Policy befinden ebenso wie Institutionen, die vor praktischen Herausforderungen der Umsetzung einer institutionellen Policy stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exemplarische Fragen, die beim Workshop bearbeitet werden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Handelt es sich bei den (geplanten) Policies um eine reine institutionelle Positionierung zum Umgang mit Forschungsdaten oder sind auch konkrete Handlungsempfehlungen enthalten?&lt;br /&gt;
*Welche Rolle spielen Open Access und Open Science in den (geplanten) Policies?&lt;br /&gt;
*Welche Implikationen haben die (geplanten) Policies für den Aufbau einer adäquaten Informationsinfrastruktur an der Einrichtung?&lt;br /&gt;
*Welche technischen Services sind vorgesehen oder vorhanden (Forschungsdaten-Repositories, Integration in Forschungsinformationssysteme, Datensicherung etc.)?&lt;br /&gt;
*Welche personellen Ressourcen werden für welchen Einsatz geplant?&lt;br /&gt;
*Welche organisatorischen Modelle sind geplant (interne/externe Kooperationen, beteiligte Einrichtungen, Verantwortungsstrukturen)?&lt;br /&gt;
*Welche Support-Angebote sind geplant/verfügbar (Unterstützung bei der Anfertigung von Datenmangement-Plänen, Schulungen)?&lt;br /&gt;
*Welche Maßnahmen werden getroffen, um das Bewusstsein (Awareness) für die Policy und das Forschungsdatenmanagement zu erreichen? &lt;br /&gt;
*(Wie) werden die Angebote in in die Lehre integriert?&lt;br /&gt;
*Welche Beratungsangebote in rechtlicher Hinsicht sind einbegriffen?&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Programm==&lt;br /&gt;
Stand: 3. September 2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09:30 -	10:30	Registrierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:30 -	10:45	Begrüßung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:45 -	12:30	Block I: Institutionsübergreifende und fachliche Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten - Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg - Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen - Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten - Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB - Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12:30 -	13:15	Mittagspause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13:15 -	15:00	Block II: Institutionelle Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung - Jochen Apel, Universität Heidelberg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Forschungsdatenbefragung – WWU Münster - Dominik Rudolph, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards - Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14:30 -	15:00	Diskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:00 -	15:30	Kaffeepause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:30 -	16:30	Abschlussdiskussion und Formalia der DINI/nestor-AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abstracts==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In Österreich wurde Anfang 2014 das Projekt »e-Infrastructures Austria« gestartet, das den koordinierten Aufbau und die Weiterentwicklung von nationalen Repositorieninfrastrukturen für digitale Ressourcen aus Forschung und Lehre zum Ziel hat. Ein zentrales Anliegen ist es, Forschungsgemeinschaften, Bibliotheken und IT-Services von allen nationalen universitären und außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtungen einzubeziehen und gemeinsam Wissen für den Aufbau von lokalen Repositorien zu erarbeiten, vorhandenes Know-how und Ressourcen zu bündeln und den Institutionen zur Verfügung zu stellen. Innerhalb des dreijährigen Projektzeitraums richten alle Partnerinstitutionen einen lokalen Dokumentenserver ein bzw. optimieren Serviceangebote bereits bestehender Dokumentenserver. Parallel dazu widmet sich »e-Infrastructures Austria« der Forschungsdatenproblematik und sucht nach einer Annäherung auf nationaler Ebene. Das Projekt umfasst zu Beginn 25 gleichberechtigte Partnerinstitutionen und wird in drei parallel zueinander laufenden Teilprojekten abgewickelt.  Im Rahmen des Projekts wird durch eine Befragung der Wissenschafterinnen und Wissenschafter der Status Quo zum Umgang mit Forschungsdaten an österreichischen Universitäten sowie extrauniversitären Forschungseinrichtungen erhoben, um bereits bestehende Initiativen sowie Desiderata unserer Wissenschafter/innen gemäß den unterschiedlichen fachspezifischen Arbeitsprozessen und Publikationskulturen zu ermitteln. Die Ergebnisse der Befragung dienen als Anforderungen an zukünftige Forschungsdaten-Services österreichischer Universitäten/ Universitätsbibliotheken und Service-Provider anderer Forschungseinrichtungen. Weiters sollen mögliche Incentives-Modelle für ein optimales Archivierungsmanagement und eine freie Zurverfügungstellung von Daten aus Forschungsprozessen eruiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) beginnt derzeit in Baden-Württemberg mit der Umsetzung eines Zukunftskonzepts für die Wissenschaften (E-Science-Strategie [1]).  Nachnutzbarkeit von Daten, OpenAccess, das Publikationswesen, datenintensive Wissenschaften und die Forschungsumgebungsstandards stehen im Fokus der Bestrebungen.  Um die Strategie zu konkretisieren, spricht das Projekt bwFDM-Communities [2] alle Wissenschaftsgruppen in Baden-Württemberg persönlich an, um deren aktuelle Prioritäten, Probleme und Lösungen im Forschungsdatenbereich zu erfassen und bringt seine Erkenntnisse auf allen beteiligten Ebenen in den Gestaltungsprozess der E-Science-Strategie mit ein.  Der Beitrag fasst die aktuellen Bestrebungen in und um das Projekt bwFDM-Communities mit besonderem Blick auf landesweite Rahmenbedingungen und die Entstehung einer KIT-Datenmanagement-Policy zusammen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Als nationales Forschungszentrum für die Geowissenschaften beschäftigt sich das Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ mit dem System Erde.  Die Forschenden am GFZ leisten im Dialog mit benachbarten Disziplinen in small data- und big data-Projekten einen zentralen Beitrag für ein nachhaltiges Erdsystem-Management. Dazu betreibt das GFZ mit seiner MESI - Modular Earth Science Infrastructure eine umfassende Infrastruktur aus Instrumenten (u. a. Satelliten, Instrumenten und Observatorien) und zugehörigen Forschungsdateninfrastrukturen (u. a. Datenbanken und Repositorien).  Das Management der entstehenden Forschungsdaten wird kooperativ durch Wissenschaft und Infrastruktur betrieben. Je nach Projekt gibt es unterschiedlichen Anforderungen an die rechtlichen, technologischen und organisatorischen Verfahren des Umgangs mit den digitalen Forschungsdaten. Über Basisdienste rund um die dauerhafte Speicherung der Forschungsdaten hinaus wird die Zugänglichkeit und Publikation der Forschungsdaten durch die Abteilung Bibliothek und Informationsdienste (LIS) vorangetrieben.   Die Forschungsdateninfrastrukturen am GFZ und die damit verbundenen Dienstleistungen werden durch diverse Data-Policies geprägt. Dabei wirken z. B. Anforderungen der Forschungsförderung und von wissenschaftlichen Journals auf die Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements.  Der Beitrag beschreibt die, auf vielfältigen Policies aufbauenden Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements und gibt einen Überblick über die Herausforderungen bei der strategischen Entwicklung von institutionellen Policies und Dienstleistungen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Zukunft des wissenschaftlichen Wissensmanagements ist nicht der institutionelle Datenbank-Silo, sondern global verteiltes und vernetztes Wissen. Technische, rechtliche, aber auch soziale Hindernisse stehen dem teilweise im Wege. Die Hintergründe, Diskussionen, Ziele, und Erfolge der http://bouchoutdeclaration.org/ werden vorgestellt. Die Umsetzung in lokale Richtlinien für Daten, Texte und Medien am Museum für Naturkunde ist nicht unproblematisch und soll gemeinsam diskutiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das beweissichere elektronische Laborbuch der PTB ist ein funktionaler Softwareverbund, der auf mehreren Ebenen realisiert wird: Aus dem DFG-Projekt „BeLab“ (1) geforderte Funktionen zur Sicherstellung einer beweissicheren Langzeitspeicherung werden mit verschiedenen, interagierenden Softwareinstanzen kombiniert. Diese umfassen ein elektronisches Laborbuch (eLab), eine beweissichernde Middleware zur Langzeitspeicherung sowie ein physisches Speichersystem. Das elektronische Laborbuch und die beweissichernde Middleware werden, ergänzend zu den in der Middleware verwendeten Standards ArchiSafe (2) und ArchiSig (3), um spezifische Funktionen gemäß des „BeLab“-Projekts erweitert (vgl. (1), S. 155 ff.). Bestehende Metadaten werden automatisch ergänzt, so dass über diese eine umfassende Suchfunktion gewährleistet ist. &lt;br /&gt;
Vervollständigt wird das Konzept um eine in der Entwicklung befindliche Policy zur Langzeitspeicherung von elektronischen Daten, die die Parameter der verwendeten BeLab-Funktionen beinhaltet und darüber hinaus behördenweite Regelungen im Umgang mit Daten für die Langzeitspeicherung manifestiert. Hierdurch wird insgesamt die beweissichere Langzeitspeicherfähigkeit der Daten gesichert.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jochen Apel, Universität Heidelberg&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Im Juli 2014 hat die Universität Heidelberg im Rahmen einer Research Data Policy allgemeine Richtli-nien zum Forschungsdatenmanagement verabschiedet. Zeitgleich nahm nach einer mehrmonatigen Planungs- und Vorbereitungsphase das Kompetenzzentrum Forschungsdaten der Universität offiziell die Arbeit auf. Das Kompetenzzentrum ist eine gemeinsame Serviceeinrichtung des Rechenzentrums und der Universitätsbibliothek, die zentrale Dienste und Beratungsangebote zum Management von Forschungsdaten anbietet. Unter anderem betreibt das Kompetenzzentrum das institutionelle For-schungsdatenrepositorium HeiDATA. Im Vortrag soll die Heidelberger Research Data Policy vorgestellt werden und aufgezeigt werden, wie das Kompetenzzentrum zu ihrer Umsetzung beiträgt. Dabei werden die folgenden Punkte diskutiert: &lt;br /&gt;
* Wie wird Forschungsdatenmanagement durch die Research Data Policy institutionell verankert? Welche Anforderungen an Forschungsprojekte werden formuliert, auf welche Unter-stützungsangebote verpflichtet sich die Universität, wie wird das Thema Datenveröffentlichung gehandhabt? &lt;br /&gt;
* Welche Angebote bietet das Kompetenzzentrum Forschungsdaten bisher und wie sind die Erfahrungen aus den ersten Projekten? Wie sind die Heidelberger Angebote in übergeordnete Strukturen und Aktivitäten eingebettet?&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1518</id>
		<title>DINI-nestor-WS1</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1518"/>
		<updated>2014-09-03T09:10:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Ankündigung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität zu Berlin (Berlin-Adlershof) am 2. Oktober 2014 von 11-16.30 Uhr&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forschungsdaten-Policies dienen der Positionierung einer Forschungseinrichtung und bieten ihren MitarbeiterInnen Orientierung für den adäquaten Umgang mit Forschungsdaten. Sie bilden den Ausgangspunkt für die Entwicklung und den Ausbau von Infrastrukturen und Services, die die Forschenden beim Management von Forschungsdaten unterstützen. Ausgehend von [[Data_Policies|nationalen und internationalen Empfehlungen und Vorgaben]] für den Umgang mit Forschungsdaten werden derzeit in vielen deutschen wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und Universitäten entsprechende Grundsätze erarbeitet. Nach der [http://data.uni-bielefeld.de/de/policy Universität Bielefeld] haben im Juli 2014 die [http://www.cms.hu-berlin.de/ueberblick/projekte/dataman/policy Humboldt-Universität zu Berlin] und die [http://www.uni-goettingen.de/de/01-juli-2014-forschungsdaten-leitlinie-der-universitaet-goettingen-einschl-umg/488918.html Georg-August-Universität Göttingen] Forschungsdaten-Policies verabschiedet. Diese Ereignisse unterstreichen die Aktualität des Themas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem 1. DINI/nestor-Workshop sollen diese aktuellen Entwicklungen aufgegriffen werden. Die Ziele sind&lt;br /&gt;
die Schwerpunkte der vorhandenen bzw. geplanten Policies einzelner Einrichtungen zu charakterisieren,  &lt;br /&gt;
den Austausch zu den Auswirkungen auf das Informationsmanagement an den einzelnen Einrichtungen zu unterstützen und&lt;br /&gt;
Konzepte und Modelle zur Umsetzung eines Forschungsdatenmanagements vor dem Hintergrund einer institutionellen Policy zu diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zielgruppen für den Workshop sind Institutionen, die sich noch in der Planungsphase einer Policy befinden ebenso wie Institutionen, die vor praktischen Herausforderungen der Umsetzung einer institutionellen Policy stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exemplarische Fragen, die beim Workshop bearbeitet werden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Handelt es sich bei den (geplanten) Policies um eine reine institutionelle Positionierung zum Umgang mit Forschungsdaten oder sind auch konkrete Handlungsempfehlungen enthalten?&lt;br /&gt;
*Welche Rolle spielen Open Access und Open Science in den (geplanten) Policies?&lt;br /&gt;
*Welche Implikationen haben die (geplanten) Policies für den Aufbau einer adäquaten Informationsinfrastruktur an der Einrichtung?&lt;br /&gt;
*Welche technischen Services sind vorgesehen oder vorhanden (Forschungsdaten-Repositories, Integration in Forschungsinformationssysteme, Datensicherung etc.)?&lt;br /&gt;
*Welche personellen Ressourcen werden für welchen Einsatz geplant?&lt;br /&gt;
*Welche organisatorischen Modelle sind geplant (interne/externe Kooperationen, beteiligte Einrichtungen, Verantwortungsstrukturen)?&lt;br /&gt;
*Welche Support-Angebote sind geplant/verfügbar (Unterstützung bei der Anfertigung von Datenmangement-Plänen, Schulungen)?&lt;br /&gt;
*Welche Maßnahmen werden getroffen, um das Bewusstsein (Awareness) für die Policy und das Forschungsdatenmanagement zu erreichen? &lt;br /&gt;
*(Wie) werden die Angebote in in die Lehre integriert?&lt;br /&gt;
*Welche Beratungsangebote in rechtlicher Hinsicht sind einbegriffen?&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Programm==&lt;br /&gt;
Stand: 3. September 2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09:30 -	10:30	Registrierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:30 -	10:45	Begrüßung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:45 -	12:30	Block I: Institutionsübergreifende und fachliche Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten - Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg - Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen - Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten - Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB - Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12:30 -	13:15	Mittagspause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13:15 -	15:00	Block II: Institutionelle Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung - Jochen Apel, Universität Heidelberg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Forschungsdatenbefragung – WWU Münster - Dominik Rudolph, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards - Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14:30 -	15:00	Diskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:00 -	15:30	Kaffeepause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:30 -	16:30	Abschlussdiskussion und Formalia der DINI/nestor-AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abstracts==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In Österreich wurde Anfang 2014 das Projekt »e-Infrastructures Austria« gestartet, das den koordinierten Aufbau und die Weiterentwicklung von nationalen Repositorieninfrastrukturen für digitale Ressourcen aus Forschung und Lehre zum Ziel hat. Ein zentrales Anliegen ist es, Forschungsgemeinschaften, Bibliotheken und IT-Services von allen nationalen universitären und außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtungen einzubeziehen und gemeinsam Wissen für den Aufbau von lokalen Repositorien zu erarbeiten, vorhandenes Know-how und Ressourcen zu bündeln und den Institutionen zur Verfügung zu stellen. Innerhalb des dreijährigen Projektzeitraums richten alle Partnerinstitutionen einen lokalen Dokumentenserver ein bzw. optimieren Serviceangebote bereits bestehender Dokumentenserver. Parallel dazu widmet sich »e-Infrastructures Austria« der Forschungsdatenproblematik und sucht nach einer Annäherung auf nationaler Ebene. Das Projekt umfasst zu Beginn 25 gleichberechtigte Partnerinstitutionen und wird in drei parallel zueinander laufenden Teilprojekten abgewickelt.  Im Rahmen des Projekts wird durch eine Befragung der Wissenschafterinnen und Wissenschafter der Status Quo zum Umgang mit Forschungsdaten an österreichischen Universitäten sowie extrauniversitären Forschungseinrichtungen erhoben, um bereits bestehende Initiativen sowie Desiderata unserer Wissenschafter/innen gemäß den unterschiedlichen fachspezifischen Arbeitsprozessen und Publikationskulturen zu ermitteln. Die Ergebnisse der Befragung dienen als Anforderungen an zukünftige Forschungsdaten-Services österreichischer Universitäten/ Universitätsbibliotheken und Service-Provider anderer Forschungseinrichtungen. Weiters sollen mögliche Incentives-Modelle für ein optimales Archivierungsmanagement und eine freie Zurverfügungstellung von Daten aus Forschungsprozessen eruiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) beginnt derzeit in Baden-Württemberg mit der Umsetzung eines Zukunftskonzepts für die Wissenschaften (E-Science-Strategie [1]).  Nachnutzbarkeit von Daten, OpenAccess, das Publikationswesen, datenintensive Wissenschaften und die Forschungsumgebungsstandards stehen im Fokus der Bestrebungen.  Um die Strategie zu konkretisieren, spricht das Projekt bwFDM-Communities [2] alle Wissenschaftsgruppen in Baden-Württemberg persönlich an, um deren aktuelle Prioritäten, Probleme und Lösungen im Forschungsdatenbereich zu erfassen und bringt seine Erkenntnisse auf allen beteiligten Ebenen in den Gestaltungsprozess der E-Science-Strategie mit ein.  Der Beitrag fasst die aktuellen Bestrebungen in und um das Projekt bwFDM-Communities mit besonderem Blick auf landesweite Rahmenbedingungen und die Entstehung einer KIT-Datenmanagement-Policy zusammen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Als nationales Forschungszentrum für die Geowissenschaften beschäftigt sich das Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ mit dem System Erde.  Die Forschenden am GFZ leisten im Dialog mit benachbarten Disziplinen in small data- und big data-Projekten einen zentralen Beitrag für ein nachhaltiges Erdsystem-Management. Dazu betreibt das GFZ mit seiner MESI - Modular Earth Science Infrastructure eine umfassende Infrastruktur aus Instrumenten (u. a. Satelliten, Instrumenten und Observatorien) und zugehörigen Forschungsdateninfrastrukturen (u. a. Datenbanken und Repositorien).  Das Management der entstehenden Forschungsdaten wird kooperativ durch Wissenschaft und Infrastruktur betrieben. Je nach Projekt gibt es unterschiedlichen Anforderungen an die rechtlichen, technologischen und organisatorischen Verfahren des Umgangs mit den digitalen Forschungsdaten. Über Basisdienste rund um die dauerhafte Speicherung der Forschungsdaten hinaus wird die Zugänglichkeit und Publikation der Forschungsdaten durch die Abteilung Bibliothek und Informationsdienste (LIS) vorangetrieben.   Die Forschungsdateninfrastrukturen am GFZ und die damit verbundenen Dienstleistungen werden durch diverse Data-Policies geprägt. Dabei wirken z. B. Anforderungen der Forschungsförderung und von wissenschaftlichen Journals auf die Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements.  Der Beitrag beschreibt die, auf vielfältigen Policies aufbauenden Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements und gibt einen Überblick über die Herausforderungen bei der strategischen Entwicklung von institutionellen Policies und Dienstleistungen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Zukunft des wissenschaftlichen Wissensmanagements ist nicht der institutionelle Datenbank-Silo, sondern global verteiltes und vernetztes Wissen. Technische, rechtliche, aber auch soziale Hindernisse stehen dem teilweise im Wege. Die Hintergründe, Diskussionen, Ziele, und Erfolge der http://bouchoutdeclaration.org/ werden vorgestellt. Die Umsetzung in lokale Richtlinien für Daten, Texte und Medien am Museum für Naturkunde ist nicht unproblematisch und soll gemeinsam diskutiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DINI-nestor-WS1&amp;diff=1517</id>
		<title>DINI-nestor-WS1</title>
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		<updated>2014-09-03T09:03:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Elena: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Ankündigung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität zu Berlin (Berlin-Adlershof) am 2. Oktober 2014 von 11-16.30 Uhr&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forschungsdaten-Policies dienen der Positionierung einer Forschungseinrichtung und bieten ihren MitarbeiterInnen Orientierung für den adäquaten Umgang mit Forschungsdaten. Sie bilden den Ausgangspunkt für die Entwicklung und den Ausbau von Infrastrukturen und Services, die die Forschenden beim Management von Forschungsdaten unterstützen. Ausgehend von [[Data_Policies|nationalen und internationalen Empfehlungen und Vorgaben]] für den Umgang mit Forschungsdaten werden derzeit in vielen deutschen wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und Universitäten entsprechende Grundsätze erarbeitet. Nach der [http://data.uni-bielefeld.de/de/policy Universität Bielefeld] haben im Juli 2014 die [http://www.cms.hu-berlin.de/ueberblick/projekte/dataman/policy Humboldt-Universität zu Berlin] und die [http://www.uni-goettingen.de/de/01-juli-2014-forschungsdaten-leitlinie-der-universitaet-goettingen-einschl-umg/488918.html Georg-August-Universität Göttingen] Forschungsdaten-Policies verabschiedet. Diese Ereignisse unterstreichen die Aktualität des Themas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem 1. DINI/nestor-Workshop sollen diese aktuellen Entwicklungen aufgegriffen werden. Die Ziele sind&lt;br /&gt;
die Schwerpunkte der vorhandenen bzw. geplanten Policies einzelner Einrichtungen zu charakterisieren,  &lt;br /&gt;
den Austausch zu den Auswirkungen auf das Informationsmanagement an den einzelnen Einrichtungen zu unterstützen und&lt;br /&gt;
Konzepte und Modelle zur Umsetzung eines Forschungsdatenmanagements vor dem Hintergrund einer institutionellen Policy zu diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zielgruppen für den Workshop sind Institutionen, die sich noch in der Planungsphase einer Policy befinden ebenso wie Institutionen, die vor praktischen Herausforderungen der Umsetzung einer institutionellen Policy stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exemplarische Fragen, die beim Workshop bearbeitet werden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Handelt es sich bei den (geplanten) Policies um eine reine institutionelle Positionierung zum Umgang mit Forschungsdaten oder sind auch konkrete Handlungsempfehlungen enthalten?&lt;br /&gt;
*Welche Rolle spielen Open Access und Open Science in den (geplanten) Policies?&lt;br /&gt;
*Welche Implikationen haben die (geplanten) Policies für den Aufbau einer adäquaten Informationsinfrastruktur an der Einrichtung?&lt;br /&gt;
*Welche technischen Services sind vorgesehen oder vorhanden (Forschungsdaten-Repositories, Integration in Forschungsinformationssysteme, Datensicherung etc.)?&lt;br /&gt;
*Welche personellen Ressourcen werden für welchen Einsatz geplant?&lt;br /&gt;
*Welche organisatorischen Modelle sind geplant (interne/externe Kooperationen, beteiligte Einrichtungen, Verantwortungsstrukturen)?&lt;br /&gt;
*Welche Support-Angebote sind geplant/verfügbar (Unterstützung bei der Anfertigung von Datenmangement-Plänen, Schulungen)?&lt;br /&gt;
*Welche Maßnahmen werden getroffen, um das Bewusstsein (Awareness) für die Policy und das Forschungsdatenmanagement zu erreichen? &lt;br /&gt;
*(Wie) werden die Angebote in in die Lehre integriert?&lt;br /&gt;
*Welche Beratungsangebote in rechtlicher Hinsicht sind einbegriffen?&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Programm==&lt;br /&gt;
Stand: 3. September 2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09:30 -	10:30	Registrierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:30 -	10:45	Begrüßung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10:45 -	12:30	Block I: Institutionsübergreifende und fachliche Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten - Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg - Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen - Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Bouchout-Erklärung für Offene Biodiversitätsdaten - Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das beweissichere elektronische Laborbuch (BeLab) in der PTB - Tobias Duden, Siegfried Hackel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12:30 -	13:15	Mittagspause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13:15 -	15:00	Block II: Institutionelle Perspektive&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Institutionelle Strukturen für das Management von Forschungsdaten: Die Research Data Policy der Universität Heidelberg und ihre Umsetzung - Jochen Apel, Universität Heidelberg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Forschungsdatenbefragung – WWU Münster - Dominik Rudolph, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Kooperation zum Konzept: Forschungsdatenmanagement an der HHU&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein generischer Policy-Baukasten für die einheitliche, dynamische Entwickung fachspezifischer Standards - Thilo Paul-Stüve, Sören Lorenz, Dirk Fleischer, Andreas Czerniak, Stefan Farrenkopf, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14:30 -	15:00	Diskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:00 -	15:30	Kaffeepause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15:30 -	16:30	Abschlussdiskussion und Formalia der DINI/nestor-AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abstracts==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;e-Infrastructures Austria&amp;quot; – Ein gesamtösterreichischer Ansatz zum Thema Forschungsdaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara Sánchez Solís, Universität Wien&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In Österreich wurde Anfang 2014 das Projekt »e-Infrastructures Austria« gestartet, das den koordinierten Aufbau und die Weiterentwicklung von nationalen Repositorieninfrastrukturen für digitale Ressourcen aus Forschung und Lehre zum Ziel hat. Ein zentrales Anliegen ist es, Forschungsgemeinschaften, Bibliotheken und IT-Services von allen nationalen universitären und außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtungen einzubeziehen und gemeinsam Wissen für den Aufbau von lokalen Repositorien zu erarbeiten, vorhandenes Know-how und Ressourcen zu bündeln und den Institutionen zur Verfügung zu stellen. Innerhalb des dreijährigen Projektzeitraums richten alle Partnerinstitutionen einen lokalen Dokumentenserver ein bzw. optimieren Serviceangebote bereits bestehender Dokumentenserver. Parallel dazu widmet sich »e-Infrastructures Austria« der Forschungsdatenproblematik und sucht nach einer Annäherung auf nationaler Ebene. Das Projekt umfasst zu Beginn 25 gleichberechtigte Partnerinstitutionen und wird in drei parallel zueinander laufenden Teilprojekten abgewickelt.  Im Rahmen des Projekts wird durch eine Befragung der Wissenschafterinnen und Wissenschafter der Status Quo zum Umgang mit Forschungsdaten an österreichischen Universitäten sowie extrauniversitären Forschungseinrichtungen erhoben, um bereits bestehende Initiativen sowie Desiderata unserer Wissenschafter/innen gemäß den unterschiedlichen fachspezifischen Arbeitsprozessen und Publikationskulturen zu ermitteln. Die Ergebnisse der Befragung dienen als Anforderungen an zukünftige Forschungsdaten-Services österreichischer Universitäten/ Universitätsbibliotheken und Service-Provider anderer Forschungseinrichtungen. Weiters sollen mögliche Incentives-Modelle für ein optimales Archivierungsmanagement und eine freie Zurverfügungstellung von Daten aus Forschungsprozessen eruiert werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;bwFDM‐Communities – Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frank Tristram, Karlsruher Institut für Technologie&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) beginnt derzeit in Baden-Württemberg mit der Umsetzung eines Zukunftskonzepts für die Wissenschaften (E-Science-Strategie [1]).  Nachnutzbarkeit von Daten, OpenAccess, das Publikationswesen, datenintensive Wissenschaften und die Forschungsumgebungsstandards stehen im Fokus der Bestrebungen.  Um die Strategie zu konkretisieren, spricht das Projekt bwFDM-Communities [2] alle Wissenschaftsgruppen in Baden-Württemberg persönlich an, um deren aktuelle Prioritäten, Probleme und Lösungen im Forschungsdatenbereich zu erfassen und bringt seine Erkenntnisse auf allen beteiligten Ebenen in den Gestaltungsprozess der E-Science-Strategie mit ein.  Der Beitrag fasst die aktuellen Bestrebungen in und um das Projekt bwFDM-Communities mit besonderem Blick auf landesweite Rahmenbedingungen und die Entstehung einer KIT-Datenmanagement-Policy zusammen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Forschungsdateninfrastrukturen am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ‐ Policies und Dienstleistungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Roland Bertelmann, Kirsten Elger, Heinz Pampel, GFZ Potsdam&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Als nationales Forschungszentrum für die Geowissenschaften beschäftigt sich das Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ mit dem System Erde.  Die Forschenden am GFZ leisten im Dialog mit benachbarten Disziplinen in small data- und big data-Projekten einen zentralen Beitrag für ein nachhaltiges Erdsystem-Management. Dazu betreibt das GFZ mit seiner MESI - Modular Earth Science Infrastructure eine umfassende Infrastruktur aus Instrumenten (u. a. Satelliten, Instrumenten und Observatorien) und zugehörigen Forschungsdateninfrastrukturen (u. a. Datenbanken und Repositorien).  Das Management der entstehenden Forschungsdaten wird kooperativ durch Wissenschaft und Infrastruktur betrieben. Je nach Projekt gibt es unterschiedlichen Anforderungen an die rechtlichen, technologischen und organisatorischen Verfahren des Umgangs mit den digitalen Forschungsdaten. Über Basisdienste rund um die dauerhafte Speicherung der Forschungsdaten hinaus wird die Zugänglichkeit und Publikation der Forschungsdaten durch die Abteilung Bibliothek und Informationsdienste (LIS) vorangetrieben.   Die Forschungsdateninfrastrukturen am GFZ und die damit verbundenen Dienstleistungen werden durch diverse Data-Policies geprägt. Dabei wirken z. B. Anforderungen der Forschungsförderung und von wissenschaftlichen Journals auf die Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements.  Der Beitrag beschreibt die, auf vielfältigen Policies aufbauenden Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements und gibt einen Überblick über die Herausforderungen bei der strategischen Entwicklung von institutionellen Policies und Dienstleistungen.&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Elena</name></author>
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