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Zentrales Anliegen von [http://www.re3data.org/ re3data.org] ist es, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine Orientierung in der heterogenen Landschaft der Forschungsdaten-Repositorien zu geben. Dabei wird sowohl die Rolle der Erhebenden, die z. B. durch Förderorganisationen oder wissenschaftliche Zeitschriften aufgefordert sind Daten zugänglich machen, als auch die Rolle der Nutzenden, z. B. Forschende, die Daten von Dritten nachnutzen möchten, fokussiert. Weiter soll infrastrukturellen Dienstleistern, wie Datenzentren, Rechenzentren und Bibliotheken, eine Übersicht über die Landschaft der Forschungsdaten-Repositorien gegeben werden. Darüber hinaus kann der Dienst von Förderorganisationen genutzt werden: Fordern diese Mittelempfängerinnen und -empfänger auf, gewonnene Forschungsdaten offen zugänglich zu machen, kann eine Recherche in re3data.org helfen, potenzielle Repositorien zur Speicherung der Forschungsdaten zu finden.
 
Zentrales Anliegen von [http://www.re3data.org/ re3data.org] ist es, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine Orientierung in der heterogenen Landschaft der Forschungsdaten-Repositorien zu geben. Dabei wird sowohl die Rolle der Erhebenden, die z. B. durch Förderorganisationen oder wissenschaftliche Zeitschriften aufgefordert sind Daten zugänglich machen, als auch die Rolle der Nutzenden, z. B. Forschende, die Daten von Dritten nachnutzen möchten, fokussiert. Weiter soll infrastrukturellen Dienstleistern, wie Datenzentren, Rechenzentren und Bibliotheken, eine Übersicht über die Landschaft der Forschungsdaten-Repositorien gegeben werden. Darüber hinaus kann der Dienst von Förderorganisationen genutzt werden: Fordern diese Mittelempfängerinnen und -empfänger auf, gewonnene Forschungsdaten offen zugänglich zu machen, kann eine Recherche in re3data.org helfen, potenzielle Repositorien zur Speicherung der Forschungsdaten zu finden.
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Mitte 2014 waren in re3data.org über 600 Forschungsdaten-Repositorien verzeichnet und beschrieben worden.
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''Abbildung: Anzahl der in re3data.org beschriebenen Forschungsdaten-Repositorien (Zeitraum 2012-2014).''
  
 
Mit dem Nachweis und der damit verbundenen Analyse von Forschungsdaten-Repositorien liefert re3data.org  einen Beitrag zur Weiterentwicklung von nachhaltigen und verlässlichen Repositorien zur dauerhaften Sicherung wissenschaftlicher Daten. Übergeordnetes Ziel des Projekts ist es, einen Beitrag zur Förderung des „data sharings“ in der Wissenschaft zu leisten.
 
Mit dem Nachweis und der damit verbundenen Analyse von Forschungsdaten-Repositorien liefert re3data.org  einen Beitrag zur Weiterentwicklung von nachhaltigen und verlässlichen Repositorien zur dauerhaften Sicherung wissenschaftlicher Daten. Übergeordnetes Ziel des Projekts ist es, einen Beitrag zur Förderung des „data sharings“ in der Wissenschaft zu leisten.
  
Das Projekt wird im Zeitraum 2012-2014 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Projektpartner sind die Abteilung Bibliothek und Informationsdienste (LIS) des Deutschen GeoForschungsZentrums [http://www.gfz-potsdam.de GFZ], das Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft ([http://www.ibi.hu-berlin.de/forschung/infomanagement IBI]) der Humboldt-Universität zu Berlin sowie die Bibliothek des Karlsruher Instituts für Technologie ([www.bibliothek.kit.edu KIT]). Vernetzungspartner ist die Deutsche Initiative für Netzwerkinformation ([http://www.dini.de DINI]), in deren Kontext die drei Projektpartner seit längerem rund um den Betrieb von Repositorien zusammenarbeiten und 2009 ein Positionspapier ([http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:11-10098082 PDF]) zum Thema Forschungsdaten veröffentlicht haben.
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Das Projekt wird im Zeitraum 2012-2014 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Projektpartner sind die Abteilung Bibliothek und Informationsdienste (LIS) des Deutschen GeoForschungsZentrums ([http://www.gfz-potsdam.de GFZ]), das Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft ([http://www.ibi.hu-berlin.de/forschung/infomanagement IBI]) der Humboldt-Universität zu Berlin sowie die Bibliothek des Karlsruher Instituts für Technologie ([http://www.bibliothek.kit.edu KIT]). Vernetzungspartner ist die Deutsche Initiative für Netzwerkinformation ([http://www.dini.de DINI]), in deren Kontext die drei Projektpartner seit längerem rund um den Betrieb von Repositorien zusammenarbeiten und 2009 ein Positionspapier ([http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:11-10098082 PDF]) zum Thema Forschungsdaten veröffentlicht haben.
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Die Entwicklung von [http://www.re3data.org/ re3data.org] wird im Dialog mit relevanten Akteuren im Bereich des Forschungsdatenmanagements betrieben. Vor diesem Hintergrund wurde 2012 ein Memorandum of Understanding mit [http://www.datacite.org DataCite] unterzeichnet.<ref name="DataCiteMoU">Memorandum of Understanding between re3data.org and DataCite, http://www.re3data.org/2012/04/memorandum-of-understanding-between-datacite-and-re3data-org/</ref> (Siehe auch: [[DOI]])
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Um eine langfristige Entwicklung eines Registers von Forschungsdaten-Repositorien zu gewährleisten, vereinbarten DataBib, [[DOI|DataCite]] und re3data.org im März 2014 die Verzeichnisse re3data.org und DataBib im Laufe der nächsten zwei Jahre zusammenzuführen und Ende 2015 in DataCite zu überführen.<ref name="DataBiBMoU">Memorandum of Understanding between re3data.org, DataBib and DataCite, http://www.re3data.org/2014/03/datacite-re3data-org-databib-collaboration/</ref>
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== Literatur und Verweise ==
  
Die Entwicklung von [http://www.re3data.org/ re3data.org] wird im Dialog mit relevanten Akteuren im Bereich des Forschungsdatenmanagements betrieben. Vor diesem Hintergrund wurde 2012 ein Memorandum of Understanding mit [http://www.datacite.org DataCite] unterzeichnet. (Siehe auch: [[DOI]])
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<references />
  
 
* Webseite des Projekts: http://www.re3data.org
 
* Webseite des Projekts: http://www.re3data.org

Version vom 10. Juni 2014, 04:12 Uhr

DFG Projekt re3data.org – Registry of Research Data Repositories

Um Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern beim „data sharing“ zu unterstützen, bedarf es u. a. Infrastrukturen mit denen Forschungsdaten zugänglich und nachnutzbar gemacht werden können. Diese Infrastrukturen werden vermehrt unter dem Begriff Forschungsdaten-Repositorium gefasst. Die Landschaft dieser Repositorien ist heterogen und unübersichtlich.

Das Projekt re3data.org – Registry of Research Data Repositories hat das Ziel diese Repositorien in einem web-basierten Verzeichnis zu erschließen und so eine Orientierung über bestehende Datensammlungen zu bieten.

Re3data icons.jpg

Abbildung: Icons, die von re3data.org und biosharing verwendet werden, um die Qualtäten eines Forschungsdaten-Repositoriums anzuzeigen.

Zentrales Anliegen von re3data.org ist es, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine Orientierung in der heterogenen Landschaft der Forschungsdaten-Repositorien zu geben. Dabei wird sowohl die Rolle der Erhebenden, die z. B. durch Förderorganisationen oder wissenschaftliche Zeitschriften aufgefordert sind Daten zugänglich machen, als auch die Rolle der Nutzenden, z. B. Forschende, die Daten von Dritten nachnutzen möchten, fokussiert. Weiter soll infrastrukturellen Dienstleistern, wie Datenzentren, Rechenzentren und Bibliotheken, eine Übersicht über die Landschaft der Forschungsdaten-Repositorien gegeben werden. Darüber hinaus kann der Dienst von Förderorganisationen genutzt werden: Fordern diese Mittelempfängerinnen und -empfänger auf, gewonnene Forschungsdaten offen zugänglich zu machen, kann eine Recherche in re3data.org helfen, potenzielle Repositorien zur Speicherung der Forschungsdaten zu finden.

Mitte 2014 waren in re3data.org über 600 Forschungsdaten-Repositorien verzeichnet und beschrieben worden.

Growth-re3data.org-2012-2014.png

Abbildung: Anzahl der in re3data.org beschriebenen Forschungsdaten-Repositorien (Zeitraum 2012-2014).

Mit dem Nachweis und der damit verbundenen Analyse von Forschungsdaten-Repositorien liefert re3data.org einen Beitrag zur Weiterentwicklung von nachhaltigen und verlässlichen Repositorien zur dauerhaften Sicherung wissenschaftlicher Daten. Übergeordnetes Ziel des Projekts ist es, einen Beitrag zur Förderung des „data sharings“ in der Wissenschaft zu leisten.

Das Projekt wird im Zeitraum 2012-2014 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Projektpartner sind die Abteilung Bibliothek und Informationsdienste (LIS) des Deutschen GeoForschungsZentrums (GFZ), das Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft (IBI) der Humboldt-Universität zu Berlin sowie die Bibliothek des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Vernetzungspartner ist die Deutsche Initiative für Netzwerkinformation (DINI), in deren Kontext die drei Projektpartner seit längerem rund um den Betrieb von Repositorien zusammenarbeiten und 2009 ein Positionspapier (PDF) zum Thema Forschungsdaten veröffentlicht haben.

Die Entwicklung von re3data.org wird im Dialog mit relevanten Akteuren im Bereich des Forschungsdatenmanagements betrieben. Vor diesem Hintergrund wurde 2012 ein Memorandum of Understanding mit DataCite unterzeichnet.[1] (Siehe auch: DOI)

Um eine langfristige Entwicklung eines Registers von Forschungsdaten-Repositorien zu gewährleisten, vereinbarten DataBib, DataCite und re3data.org im März 2014 die Verzeichnisse re3data.org und DataBib im Laufe der nächsten zwei Jahre zusammenzuführen und Ende 2015 in DataCite zu überführen.[2]


Literatur und Verweise

  1. Memorandum of Understanding between re3data.org and DataCite, http://www.re3data.org/2012/04/memorandum-of-understanding-between-datacite-and-re3data-org/
  2. Memorandum of Understanding between re3data.org, DataBib and DataCite, http://www.re3data.org/2014/03/datacite-re3data-org-databib-collaboration/
  • Weitere Informationen finden sich in: Pampel H, Vierkant P, Scholze F, Bertelmann R, Kindling M, et al. (2013) Making Research Data Repositories Visible: The re3data.org Registry. PLoS ONE 8(11): e78080. doi:10.1371/journal.pone.0078080