Ontologie: Unterschied zwischen den Versionen
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Ontologien legen fest, wie Konzepte miteinander verknüpft sind, zum Beispiel indem beschrieben wird, dass ein Ritual von bestimmten Akteuren ausgeführt wird oder dass ein Artefakt Teil eines kulturellen Kontextes ist. Durch ihre formale Struktur machen Ontologien solche Informationen für Computer verständlich und ermöglichen eine automatische Verarbeitung. Gleichzeitig schaffen | <u>Ontologien werden in allen Forschungsdisziplinen genutzt</u>, auch in den Kulturwissenschaften, zum Beispiel, um zentrale Begriffe eines Forschungsfeldes zu standardisieren, etwa „Ritual“, „Artefakt“ oder „Akteur“. | ||
Ontologien legen fest, wie Konzepte miteinander verknüpft sind, zum Beispiel indem beschrieben wird, dass ein Ritual von bestimmten Akteuren ausgeführt wird oder dass ein Artefakt Teil eines kulturellen Kontextes ist. Durch ihre formale Struktur machen Ontologien solche Informationen für Computer verständlich und ermöglichen eine automatische Verarbeitung. | |||
Gleichzeitig schaffen Ontologien Interoperabilität, weil verschiedene Forschungsprojekte und Datenbanken dank gemeinsamer Begriffe und Beziehungen dieselbe Datensprache verwenden. '''Insgesamt bilden Ontologien das gemeinsame Vokabular, die Grammatik, die Forschungsdaten eindeutig beschreibbar, verständlich und verknüpfbar machen.''' | |||
== Ontologien, Forschungsdaten und Metadaten == | |||
Für Forschende bedeuten Ontologien ganz praktisch, dass Metadaten präzise und einheitlich erfasst werden können. Ontologien schaffen die Grundlage dafür, dass Daten tatsächlich interoperabel sind und ohne zusätzlichen Aufwand wiedergefunden, verstanden und weiterverwendet werden können. | |||
Version vom 24. Juni 2026, 14:40 Uhr
Ontologien sind formal strukturierte, maschinenlesbare Wissensmodelle, die im Forschungsdatenmanagement dazu dienen, die Forschungsdaten besser auffindbar, interoperabel und langfristig nutzbar zu machen.
Sie gehören zu den zentralen Instrumenten, um die FAIR‑Prinzipien praktisch umzusetzen.
Ontologien werden in allen Forschungsdisziplinen genutzt, auch in den Kulturwissenschaften, zum Beispiel, um zentrale Begriffe eines Forschungsfeldes zu standardisieren, etwa „Ritual“, „Artefakt“ oder „Akteur“.
Ontologien legen fest, wie Konzepte miteinander verknüpft sind, zum Beispiel indem beschrieben wird, dass ein Ritual von bestimmten Akteuren ausgeführt wird oder dass ein Artefakt Teil eines kulturellen Kontextes ist. Durch ihre formale Struktur machen Ontologien solche Informationen für Computer verständlich und ermöglichen eine automatische Verarbeitung.
Gleichzeitig schaffen Ontologien Interoperabilität, weil verschiedene Forschungsprojekte und Datenbanken dank gemeinsamer Begriffe und Beziehungen dieselbe Datensprache verwenden. Insgesamt bilden Ontologien das gemeinsame Vokabular, die Grammatik, die Forschungsdaten eindeutig beschreibbar, verständlich und verknüpfbar machen.
Ontologien, Forschungsdaten und Metadaten
Für Forschende bedeuten Ontologien ganz praktisch, dass Metadaten präzise und einheitlich erfasst werden können. Ontologien schaffen die Grundlage dafür, dass Daten tatsächlich interoperabel sind und ohne zusätzlichen Aufwand wiedergefunden, verstanden und weiterverwendet werden können.