Data Champion
Ein Data Champion (DC) kann die Sichtbarkeit und Qualität des Forschungsdatenmanagements an Hochschulen stärken. Das Konzept, ursprünglich an der TU Delft und der University of Cambridge entwickelt, wird inzwischen auch im deutschsprachigen Raum in FDM‑Strukturen integriert. Die Ausgestaltung variiert je nach Standort: Manche Hochschulen würdigen vorbildliches FDM und ernennen die beteiligten Forschenden zu Data Champions, während andere dauerhafte DC‑Netzwerke aufbauen, in denen engagierte Forschende kontinuierlich zur Weiterentwicklung des FDM beitragen.
Data Champions setzen sich an der TU Delft in ihren Fachbereichen aktiv für gutes Forschungsdatenmanagement und das Teilen von Forschungsdaten ein. Sie verbreiten Informationen zu aktuellen Entwicklungen rund um Daten und Code und fördern so gute Datenpraktiken in ihren Gruppen und Abteilungen. In enger Zusammenarbeit mit den Data Stewards der Fakultäten bringen sie ihre Perspektiven in die Weiterentwicklung von Richtlinien, Services und Schulungsangeboten ein und geben Feedback zu Arbeitsabläufen, Werkzeugen und Trainings.[1]
Die Universität Bielefeld betreibt ein fakultätsübergreifendes Data‑Champions‑Netzwerk, in dem Forschende und FDM‑Expertinnen als Multiplikatorinnen für gutes Forschungsdatenmanagement wirken. Sie beraten in ihren Disziplinen, fördern Data Literacy, unterstützen bei der Umsetzung der FAIR‑Prinzipien und stärken die Verbindung zwischen zentralen FDM‑Services und der Forschungspraxis. Das Netzwerk umfasst Personen aus nahezu allen Fakultäten und zeigt, wie Community‑basierte FDM‑Strukturen erfolgreich etabliert werden können. Information: [A., Grüttemeier, K., Rump, M., & Vompras, J. (2025). Poster zum Beitrag: "Was machen eigentlich Data Champions?]