Persistent Identifier: Unterschied zwischen den Versionen

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Dadurch wird verhindert, dass tote Links entstehen, wenn beispielsweise Verlage die Internetadresse eines Servers ändern. In den Naturwissenschaften ist die [[DOI]] (Digital Object Identifier) als ein Typ eines PID am weitesten verbreitet.
 
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Einen Überblick über die Entwicklung und den aktuellen Stand der Anwendung von persistenten Identifikatoren gibt Klump und Huber (2017): “20 Years of Persistent Identifiers – Which Systems Are Here to Stay?”, ''Data Science Journal'' '''16''' (9):1–7. http://doi.org/10.5334/dsj-2017-009.
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Aktuelle Version vom 27. November 2017, 11:33 Uhr

Ein Persistent Identifier (PID) ist eine eindeutige Benennung (Referenzierung) einer digitalen Ressource (z.B. Zeitschriftenartikel oder Forschungsdaten) durch Vergabe eines Codes, der im Internet dauerhaft eindeutig referenziert werden kann. Dadurch wird verhindert, dass tote Links entstehen, wenn beispielsweise Verlage die Internetadresse eines Servers ändern. In den Naturwissenschaften ist die DOI (Digital Object Identifier) als ein Typ eines PID am weitesten verbreitet.

Ein weiterer PID stellt beispielsweise Handle dar. PIDs spielen insbesondere im Zuge der Langzeitarchivierung von Daten sowie bei der Datenarchivierung eine wichtige Rolle.

Einen Überblick über die Entwicklung und den aktuellen Stand der Anwendung von persistenten Identifikatoren gibt Klump und Huber (2017): “20 Years of Persistent Identifiers – Which Systems Are Here to Stay?”, Data Science Journal 16 (9):1–7. http://doi.org/10.5334/dsj-2017-009.