Datenresilienz
Datenresilienz bezeichnet die Fähigkeit, Daten trotz Störungen verfügbar, zugreifbar und integer zu halten und sie bei Ausfällen schnell wiederherzustellen.
Definition Datenresilienz
"Datenresilienz bezieht sich auf die Fähigkeit eines Unternehmens, sich von Datenschutzverletzungen und anderen Arten von Datenverlusten zu erholen, unverzüglich Pläne für die Geschäftskontinuität in Kraft zu setzen, verlorene Ressourcen effektiv wiederherzustellen und die Daten des Unternehmens auch in Zukunft aggressiv zu schützen."[1]
Sicherung gefährdeter Forschungsdaten
Förderinitiative für die Sicherung gefährdeter Datenbestände und zur Datenresilienz 2025 bis 2027
"Um die Resilienz von Dateninfrastrukturen auszubauen, gewährt das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) der DFG zusätzliche Mittel. Aus diesen Mitteln können bis Ende 2027 themenspezifische Projekte mit dem Ziel gefördert werden, Daten aus Repositorien im Ausland, die für die Forschung in Deutschland und Europa maßgeblich sind, zu erhalten bzw. erneut zugänglich zu machen, sofern die Verfügbarkeit oder Integrität dieser Datenbestände gefährdet ist. Dazu werden Maßnahmen zur Beschaffung von Speicherkapazitäten, zur Bereitstellung personeller Ressourcen für das Erschließen, Kuratieren oder die fachliche Aggregierung von Daten, zur Einbindung gesicherter Datensätze in überregionale oder europäische Strukturen sowie rechtliche Prüfungen gefördert. Ebenso kann die Entwicklung von Rahmenbedingungen und Technologien zur Einbindung entsprechender Repositorien und Infrastrukturen in überregionale oder europäische Verbünde gefördert werden."[2]
Literatur
Winkler, K. (2026, February 19). DFG -Förderinitiative zum Sichern gefährdeter Datenbestände und zur Datenresilienz. Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.18697408
- ↑ Was ist Datenresilienz? | IBM - https://www.ibm.com/de-de/think/topics/data-resiliency
- ↑ https://www.dfg.de/de/foerderung/foerderinitiativen/lis-datenresilienz (Zugriff am 15.08.2026)