Drittes Community-Treffen

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Bericht zum RDMO-Anwendertreffen AIP Potsdam (24.02.2020)

  • Gründung von RDMO als Open Source Project
  • Programm (dort auch alle Slides vom Workshop)

13:00 Vorstellungsrunde (alle)

13:15 Vortrag Datamanagement in Europe (E. Tóth-Czifra)

https://rdmorganiser.github.io/docs/2020-02-24-EU-RDM.pdf

13:45 NFDI: Status (H. Enke)

https://rdmorganiser.github.io/docs/2020-02-24-RDMO_NFDI.pdf

14:00 Kurze Reports: RDMO-Anwender*innen

  • G. Jagusch RDMO mit Mandantenfähigkeit: Erfahrungen aus Provider-Sicht Folien
  • B. Lindstedt: RDMO4Life als projektbegleitendes DMP-Tool in den Lebenswissenschaften Folien
  • R. Strötgen: RDMO und Shibboleth Folien
  • H. Krockauer: Import von Information aus Drittsystemen in Projekte in RDMO Folien

15:00 RDMO Community Versammlung

Vorstellung Manifest & Governance Struktur durch Harry Enke Diskussion: (Stichpunkte)

Manifest ist Startpunkt für die erste Phase, kann die notwendigen Transformationen initiieren und leiten. In der kommenden Phase ist auch weiter zu klären, wie ein institutionelles Commitment solidifiziert werden kann. Von Seiten des RDMO-DFG-Projekts wurde die Mitarbeit für die Laufzeit zugesichert, von einzelnen auch darüber hinaus. Es muss ergänzt werden durch Organisierung der verschiedenen Arbeitsgebiete: Neben den im Manifest genannten Gruppen (Steuerung/Governance und Software) ist eine Content-Maintenance Gruppe (Fragenkataloge, Templates) nötig,

  • Grobe Arbeitsteilung zwischen den Gruppen:
  • Steuerungsgruppe:
    • Governance-Strukturen weiter ausarbeiten
    • Fragen von Releasemanagement und Updates (Nachführung der Software bei neue Django-Python Releases) klären und mit Software-Gruppe koordinieren
    • Community-Events, -Treffen und Partizipation an relevanten Veranstaltungen
  • Software-Gruppe:
    • Releases
    • Code-Entwicklung
    • Maintenance organisieren
  • Content-Gruppe:
    • Moderation von Fragebogenentwicklung
    • Templates
    • Domänen-Anpassungen
    • Allgemeine Usability/Nutzerfeedback


  • Folgende Teilnehmenden wurden per Akklamation für die Gruppen bestimmt, um den Transformationsprozess für 1 Jahr weiterzutreiben:
  • Steuerungsgruppe:
    • Harry Enke (AIP)
    • Robert Strötgen (UB TU Braunschweig)
    • Johannes Frenzel (RUB)
    • Gerald Jagusch (ULB Darmstadt)
    • Birte Lindstädt (ZBMed)
    • Daniela Hausen (UB RWTH Aachen)
    • (Heike Görzig, HZB)
  • Software-Gruppe:
    • Jochen Klar (selbstständiger Berater)
    • Olaf Michaelis (AIP)
    • Robert Ulrich (KIT)
  • Content-Gruppe
    • Kerstin Wedlich-Zachodin (KIT)
    • Matthias Fingerhuth
    • N.N. (HeFDI)
    • Heike Görzig (HZB)
    • Ulrike Wuttke (FHP)

16:00 Breakout-Sessions (Steuerungsgruppe, Software-Gruppe, Content-Gruppe)

Anm.: Die Zusammenfassungen und Aufgabenlisten sind als Erinnerungs-Hilfen der Diskussionen zu verstehen. Die Festlegungen zu Themen und Arbeitsaufgaben der Gruppen treffen diese selbst.

17:17 Berichte aus den Breakout-Sessions

Bericht Treffen Steuerungsgruppe

Die Breakout-Session hat die Diskussion des Plenums weitergeführt. Für das MoU-Konzept wurde festgestellt, dass es klarer ausgearbeitet werden muss, aber ein im Moment möglicher Weg für ein Commitment von Einrichtungen sein kann. Weitere Punkte im Arbeitsprogramm der StG sind auch Festlegungen, wie sich Commitment und Einfluss auf Entscheidungsprozesse zueinander verhalten. Rechts-Probleme sind dabei mit einzubeziehen. Zu In-Kind-Contributions wurde gesagt, dass diese auch jetzt möglich sind, für ein Poolen von solchen Contributions muss noch weiter an einer Lösung gearbeitet werden. Die StG von RDMO will das Networking mit verschiedenen Institutionen, Organisationen und Zusammenschlüssen auf den weg bringen. Hierzu gehören v.a. auch die NFDI-Konsortien und andere Gruppen (z.B. im RDA-Kontext). Die Aufgaben der StG sind: Roadmap entwerfen und Governance etablieren.

  • Als Sprecher*innen wurden G. Jagusch, H. Enke per Akklamation bestimmt.
  • Aufgabenliste für die kommenden Monate:
    • Roadmap entwerfen
    • Manifest präzisieren
  • Governance
    • Entscheidungsprozesse formalisieren
    • Koordination der Anwender, Organisation, Kommunikationsprozesse
    • ein MoU entwerfen, dass unterzeichnet werden kann von Institutionen
    • Klärung von In-Kind-Contributions
    • Networking mit NFDI-Konsortien und Gruppen etc.

Bericht Treffen Software-Gruppe

Im ersten Treffen der Software-Gruppe wurde zunächst Jochen Klar zum Sprecher der Gruppe bestimmt. Die bisherigen Arbeitsabläufe auf GitHub und Slack funktionieren und sollen so weitergeführt werden. Die Arbeit mit GitHub Issues soll ausgebaut werden. Zentral für den Erfolg von RDMO wird die gute Zusammenarbeit mit der Steuerungsgruppe angesehen. Um die Arbeit in der Gruppe und am Code auch adäquat zu würdigen, sollen die Mitglieder der Gruppe auch auf der RDMO Webseite aufgeführt werden. Eine Idee um den technischen Support um RDMO zu verbessern, ist die Einrichtung eines festen monatlichen Termins an dem die RDMO Entwickler*innen in einer Videokonferenz ansprechbar sind, eine Art Sprechstunde.

  • Sprecher*innen, Arbeitsmodus
    • Jochen Sprecher
    • Gruppenmitglieder auf RDMO webseite featuren
    • Slack für Kommunikation
    • Code Quality
    • Zusammenarbeitsworkflow mit Steuerungsgruppe
    • GitHub Issues nutzen, nur E-Mail und Slack reicht nicht aus um zu organisieren, auch nicht in Richtung Steuerungsgruppe
    • monatlichen Termin "Sprechstunde"

Bericht Treffen Content-Gruppe

Die Content & Community Gruppe wurde auf Wunsch aus dem Plenum zusätzlich eingerichtet, um sich Fragen zum gemeinsamen Vorantreiben der Entwicklungen bezüglich Fragebögen und Metadaten zu widmen. Ein wichtiges Thema des ersten Treffens der Gruppe war der Erfahrungsaustausch zum Thema “Mapping RDMO zu DataCite” sowie “Mapping RDMO zu maDMP”. Eine zentrale Aufgabe ist in Zukunft die Definition eines Workflows und Austauschs, der einen “Wildwuchs” von RDMO-Attributen entgegenwirkt, um die Interoperabilität zu sichern. Überlegungen waren u. a. die zentrale Bereitstellung einer Übersicht aller existierender RDMO-Attribute (Tabellenformat mit Filter) bzw. die Schaffung eines “Attribut-Review-Workflows”, um festzulegen, welche neuen Attribute in das zentrale RDMO-Datenmodell übernommen werden sollen (im Sinne einer Quality Assurance) sowie eine Warnung, dass neue Attribute ggf. nicht mappen. Hierfür muss ein Abstimmungsworkflow mit der Steuerungsgruppe definiert werden. Eine Empfehlung für DataCite-kompatible RDMO-Attribute (ggf. maDMP-kompatible) ist vorgesehen. Auch wurde der Bedarf für die zentrale Bereitstellung eines H2020-Fragenkatalogs für RDMO diskutiert (momentan existiert nur eine H2020-Sicht, die für Forschende verwirrend ist, da sie nicht von Anfang an sehen, welche Fragen zu beantworten sind). Als Möglichkeit zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit wurde die weitere Überarbeitung der kontextsensitiven Hilfetexte genannt, wobei hier zu beachten ist, dass inzwischen viele Instanzen eigene Fragenkataloge haben. Weiterhin sollten die Fragenkataloge der Förderer möglichst kompatibel zueinander sein. Heike Görzig vom HZB berichtete außerdem über Erfahrungswerte, wie dort RDMO als Reporting-Tool eingesetzt wird, z. B. zur Planung von Speicherplatz. Des Weiteren wurden die Bestrebungen bekräftigt, zentral RDMO-Fragenkataloge einzusammeln (insbesondere disziplinspezifische Bündelungen), um sie über GitHub der RDMO-Community zur Verfügung zu stellen. Für die Einsammlung verantwortlich ist Olaf Michaelis.

  • Sprecherin, Arbeitsmodus:
    • Sprecherin: Kerstin Zedlich-Wachodin (KIT)
    • Arbeitsmodus: als Kommunikationsweg wurde pull request für entsprechende “issues” vorgeschlagen

Abschlussdiskussion & Zusammenfassung

Jens L.: Vorschlag noch einen Workshop zu machen vor Projektende (Spätsommer, nach GWK Beschluss) , könnte der 4. Community Workshop sein