Forschungsdatennachnutzung

Aus Forschungsdaten.org
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Unter der Forschungsdatennachnutzung, oft auch als Sekundärnutzung bezeichnet, versteht man das erneute Auswerten bereits existierender digitaler Daten für neue wissenschaftliche Zwecke.

Das Spektrum reicht von veränderten Fragestellungen und Meta-Analysen über die Überprüfung von Ergebnissen bis hin zum Einsatz in der Lehre. Dabei können entweder die ursprünglichen Urheber selbst oder andere Forschende mit den Forschungsdaten arbeiten. Als elementarer Bestandteil des modernen Forschungsdatenmanagements (FDM) ist diese Praxis fest in der Open-Science-Bewegung verankert.

Die Nachnutzung von Forschungsdaten beschreibt die erneute Verwendung bereits erhobener Datensätze durch Dritte oder die Forschenden selbst für neue Fragestellungen, Meta-Analysen oder Validierungen. Sie ist ein zentraler Bestandteil des modernen Forschungsdatenmanagements (FDM) und folgt den FAIR-Prinzipien (Findable, Accessible, Interoperable, Reusable).[1]